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Gute Nachrichten für den SK Sturm in den letzten Tagen. Souveräner Auftaktsieg (einmal noch: vertrottelter Weise erst in der zweiten Runde, voraussichtlicher Nachtrag des ersten Runde gegen Rapid ist am 20. Dezember, gratuliere) gegen Wiener Neustadt und gestern noch die Bestellung von Christian Schmölzer zum Clubmanager der Schwarzweißen. Und diese Bestellung ist fast die noch bessere Nachricht in diesen Tagen. Es ist der erste wirklich große Schritt in Richtung ernsthafte Professionalisierung des Clubs. Die Abwendung des Konkurses, die wirtschaftliche Sanierung und die jetzt vernünftige Ausgabenpolitik waren das Fundament. Jetzt musste der nächste Schritt kommen, gut so.
Und Christian Schmölzer scheint mir eine gute Wahl für diesen nächsten Schritt. Wer die Abwicklung eines der weltweit größten Sportereignisse im Griff hat, wird wohl wirtschaftlich und administrativ auch mit einem österreichischen Bundesligisten nicht überfordert sein. Natürlich kann man nicht in die Glaskugel schauen, aber zumindest sind die Vorausetzungen gut genug für einen kleinen Vertrauensvorschuss. Auch was Schmölzer in seinem ersten Interview von sich gibt liest sich gut, gemessen wird er dann ohnehin an seiner Arbeit.
Das wichtigste an der Sache ist aber gar nicht vordergründig die Person, vielmehr sind es die endlich zeitgemäßen Vereinsstrukturen, die damit geschaffen werden. Mit Sportdirektor Kreuzer, Coach Foda und nunmehr Clubmanager Schmölzer entsteht ein Dreieck mit einer vernünftigen Kompetenzverteilung, wie man das eben so macht um ordentlich arbeiten zu können. Darüber steht das Präsidium und ist letztverantwortlich. Am wichtigsten ist dabei, dass jeder Bereich nun von einer hauptberuflich arbeitenden Person abgedeckt wird. Nichts gegen Präsident Rinner, aber diese semi-professionellen Strukturen und Kompetenzverteilungen konnten maximal eine Übergangslösung sein. Ich denke, dass Rinner das selbst so sieht und deshalb in seiner zukünftigen Rolle als “reiner” Präsident besser aufgehoben sein wird. Nicht umsonst enstand diese Neustrukturierung ja auch auf Bestreben von Hans Rinner selbst.
Einiges was hier an dieser Stelle schon einmal gefordert und auch von der Kleinen Zeitung als Baustelle eins hier aufgegriffen wurde, wurde also mit diesem Schritt umgesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass auch die angesprochen Öffentlichkeitsarbeit verbessert wird und somit die Multi-Funktions-Person Daniela Mayr endlich entlastet wird. Auch das gehört zu einer professionellen Vereinsführung. Christian Schmölzer betont er habe das vor, wir werden sehen.
Noch eine kurze Anmerkung zur nervenden Causa Muratovic am Ende. Peter Altmann hat bei LAOLA1.at eine abzunickende Einschätzung über die launische Diva abgegeben, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
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Spielerprofil
Geboren 1978 im Spannungsfeld von DSV Alpine und KSV in Bruck an der Mur. Mit den ortsansässigen Fußballvereinen allerdings nichts anzufangen gewusst und bald nach Graz gestürmt. Dort den Fußballklub des Herzens entdeckt und, obwohl die Farbe der Liebe rot ist, war der Verein doch der Schwarze. Nach dem Ausscheiden im Finale des AHS-Cups fünf Jahre als CAD-Techniker Beton angerührt. 2005 wieder in die Offensive gegangen, gereift und aus politischen Gründen einen Vertrag bei Uni Wien unterschrieben. Seither Exil-Schwarzweißer, dafür momentan auf einem UEFA-Cup-Platz in der Uni-Liga, der Meistertitel in greifbarer Nähe. Auch als Rasenpfleger vermehrt aktiv und seit Frühjahr 2008 Redakteur beim Fußballmagazin Null Acht. An dieser Stelle schließlich kehrt die Seele heim und man lässt ihn einmal wöchentlich nur über die in Graz zurückgelassene Liebe schreiben.
Sturm12.at ist ein privates und unabhängiges, journalistisches Medium, das seinen Fokus auf die Berichterstattung über den Fußballklub SK Sturm Graz gerichtet hat. Gegründet wurde Sturm12.at am 20. Februar 2009 von Christopher Houben und Julia Wendl. Das Hauptaugenmerk der Arbeit bei Sturm12.at liegt auf der tiefgreifenden Analyse von Sturm Graz und des österreichischen Fußballs.
Aber um noch einmal kurz auf das Thema Rapid-Spiel zu sprechen zu kommen:
Aus jetziger Sicht ist es eigentlich nur für Rapid ein Nachteil, dass das Spiel verschoben wurde, denn sie haben damit ein Berwerbsspiel weniger ohne Hoffer. Was wiederrum für uns sicher nicht schlecht, wenngleich auch sicher nicht über zu bewerten, ist.