Sturms neuer Stürmer: Klemen Lavrič

Sturm Graz hat kurz vor Schluss doch noch am Transfermarkt zugeschlagen. Die Schwarz-Weißen sicherten sich die Dienste des slowenischen Angreifers Klemen Lavrič für ein Jahr. Ob mit dem Nationalspieler eine Vereinbarung über eine Option getroffen wurde, ist derzeit noch nicht…

© 2007 Thomas Starke
© 2007 Thomas Starke

Sturm Graz hat kurz vor Schluss doch noch am Transfermarkt zugeschlagen. Die Schwarz-Weißen sicherten sich die Dienste des slowenischen Angreifers Klemen Lavrič für ein Jahr. Ob mit dem Nationalspieler eine Vereinbarung über eine Option getroffen wurde, ist derzeit noch nicht bekannt. Der 28-jährige spielte zuletzt beim japanischen Klub Omiya Ardija, wo er in 21 Spielen insgesamt fünf Tore erzielte.

Begonnen hat Lavrič seine Karriere in seiner Heimat bei NK Rudar Velenje. Nach einem Jahr in Kroatien bei Hajduk Split und NK Inter Zaprešić zog es den 1,88 Meter großen Stürmer nach Deutschland.  Während seiner Zeit bei Dynamo Dresden wurde ihm eine besondere Ehre zuteil. Sein Fallrückzieher beim Spiel Dresden gegen FC Rot-Weiß Erfurt wurde zum Tor des Jahres 2004 gewählt.  Nach einer Saison bei Dynamo (31 Einsätze, 17 Tore) ging er im Sommer 2005 zum MSV Duisburg. Bei den Zebras erzielte der Slowene in 69 Spielen (40 davon in der Bundesliga, 29 in der 2. Bundesliga) immerhin 20 Tore.

Verwirrung herrschte im Winter 2007, als angeblich Real Madrid Interesse an einer Verpflichtung zeigte. Jedoch stellte sich das Ganze als Scherzmeldung des deutschen Satireblattes Titanic heraus. Nach Problemen mit seinem damaligen Coach Rudi Bommer – Lavrič forderte einen Stammplatz – wurde er Anfang 2008 für sechs Spiele suspendiert. Daraufhin wagte der Blondschopf das Abenteuer Japan. Mit mäßigem Erfolg. Seit Juli 2009 ist ist er nicht mehr im Kader des Erstligisten aus Saitama, weshalb er für Sturm Graz auch ablösefrei zu haben war.

Seit 2004 kam Lavric 25 Mal beim slowenischen Nationalteam zum Einsatz. Seine sechs Treffer erzielte er bei den Qualifikationen zur Weltmeisterschaft 2006 und zur Europameisterschaft 2008 sowie in einem Freundschaftsspiel.

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