Sturm12.at-Zeugnis: Sturm Graz – Rapid Wien

Ein immens wichtiger Heimsieg, der erste übrigens seit dem Spiel gegen Petrovac am 06. August, mit dem die Grazer an Rapid Wien vorbeiziehend auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze bleiben und dabei noch immer ein Spiel weniger ausgetragen haben. Besonders erfreulich…

© 2009 SturmTifo.com
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Ein immens wichtiger Heimsieg, der erste übrigens seit dem Spiel gegen Petrovac am 06. August, mit dem die Grazer an Rapid Wien vorbeiziehend auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze bleiben und dabei noch immer ein Spiel weniger ausgetragen haben.

Besonders erfreulich gestaltet sich weiterhin die Entwicklung von Martin Ehrenreich, der diesmal vorallem in Hälfte zwei seine bislang wohl stärkste Leistung im Dress der Schwarzen abrufen konnte.

Somit war unser Blacky of the Match heute Martin Ehrenreich. Aber auch auf die Leistung der restlichen Sturm-Elf wurde ein Auge geworfen.

Christian Gratzei: 2,5
Fehlerloses Spiel des Teamdebütanten vom Mittwoch.  Mit einer starken Aktion gegen Jelavic in Minute 18 verhinderte er einen frühen Rückstand, auch sonst wirkte er äußerst sicher.

Martin Ehrenreich: 2,5
Stand zu Beginn des Spieles defensiv immer wieder zu weit von seinem Gegenspieler weg und war offensiv kaum vorhanden, auch weil von Hölzl auf der rechten Seite sehr wenig Unterstützung kam. In Hälfte zwei dann defensiv stark, ließ kaum gelungene Aktionen der Rapid-Spieler auf seiner Seite zu und konnte im Gegensatz zu Hälfte eins vereinzelt auch Offensivakzente setzen.

Gordon Schildenfeld: 3
In der ersten Halbzeit unterliefen ihm einige Stellungsfehler, aus zweien sich auch gute Torchancen für die Wiener ergaben. Auch sein Aufbauspiel aus der Defensive war schon besser. Wie auch der Rest der Mannschaft in Hälfte zwei verbessert. Stellte dann gemeinsam mit Sonnleitner eine solide Innenverteidigung, wobei er mit 70% gewonnenen Zweikämpfen zum wiederholten Mal zweikampfstärkster Spieler der Grazer war.

Mario Sonnleitner: 3
Eine passable Leistung, sowohl im Defensivverhalten, als auch im Aufbauspiel aus der Verteidigung. So lange er Leistungen auf diesem Niveau zeigt, dürfte Ferdinand Feldhofer es schwer haben, wieder in die Stammelf zu rücken.

Ilia Kandelaki: 3,5
Im Zweikampfverhalten recht solide, unterliefen ihm im Passspiel doch immer wieder teils haarsträubende, leichtfertige Ballverluste, die Rapid gefährlich werden ließen. Es war nicht das Spiel des Georgiers.

Andreas Hölzl: 3
Rückte in der ersten Halbzeit meist zu weit in die Zentrale, wodurch im rechten Mittelfeld eine Anspielstation komplett fehlte und Offensivaktionen über die rechte Seite praktisch nicht zustande kamen. Machte mit seinem herrlichen Assist zum 1:0 einiges wieder wett, trotzdem wirkte er auch diesmal nicht so spritzig, wie eigentlich gewohnt.

Manuel Weber: 3
Solides Spiel des 24-jährigen, ohne groß aus der Mannschaft heraus zu stechen, weder im negativen noch im positiven Sinn. War am heutigen Tag aber auf jeden Fall der stärkere der beiden zentralen Mittelfeldspieler.

Petr Hlinka: 4
Schwere Fehler weit in der eigenen Hälfte mit beinahe schwerwiegenden Folgen, schwaches Passspiel und ein teils behäbig wirkender Spielaufbau prägten die Leistung der ersten Halbzeit. Steigerte sich dann insgesamt mit der stärker werdenden Sturm-Mannschaft in Hälfte zwei, zu seinen bereits gezeigten Glanzleistungen fehlte trotzdem ein beträchtliches Stück.

Jakob Jantscher: 2,5
Die wenigen herausgespielten Offensivaktionen in den ersten 45 Minuten liefen hauptsächlich über den zuletzt leicht angeschlagenen, aber agilen und spielfreudigen Teamspieler. Auch in Hälfte zwei bot er eine gute Leistung, bis Mark Prettenthaler seinen Platz einnahm.

Samir Muratovic: 3,5
Schwaches Spiel des Bosniers vorallem in Hälfte eins, wie auch bereits zuletzt im Nationalteam. Seine Passes in die Spitze landeten nicht selten beim Gegner, die gewohnte Spielstärke lässt er weiterhin komplett vermissen. Nur beim Siegestor ließ er seine Klasse aufblitzen, als er den Ball nach Ehrenreich Einwurf herrlich für Hölzl weiterlaufen ließ.

Daniel Beichler: 2,5
Gemeinsam mit Jantscher der einzige Spieler in der Offensive, der in Halbzeit eins auch an Aktionen beteiligt war, die zumindest den Hauch einer Gefahr ausstrahlten. Seine Torgefählichkeit blieb bis dahin mit einer Ausnahme nur erahnbar. Ganz anders dann in Hälfte zwei. Mit einem Stangenschuss unmittelbar nach Beginn der zweiten Halbzeit machte er sich zum ersten mal richtig bemerkbar, kurz bevor er in Minute 56 nach Hölzl Zuspiel Torhüter Payer zum Goldtor bezwang.

Mark Prettenthaler: 0
Zu kurz eingesetzt.

Haris Bukva: 0
Zu kurz eingesetzt.

Ferdinand Feldhofer: 0
Zu kurz eingesetzt.

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