Pressespiegel: Dinamo Bukarest – Sturm Graz

© 2008 Alex Barth (flickr)
“Sturm schonte sich zu sehr“: Mit einer Prise Sarkasmus kommentierte die Kleine Zeitung die Niederlage von Sturm Graz bei Dinamo Bukarest.
Insgesamt war das Match den meisten überregionalen Tageszeitungen nur eine Randnotiz wert: Das lag wohl an der späten Beginnzeit, an den turbulenten Ereignissen im Horr-Stadion und daran, dass Sturm bereits vor dem Spiel fix ausgeschieden war.
Schonzeit herrschte gegen Dinamo aber zumindest vor der Pause nicht. Nachdem Muratovic nach vier Minuten einen Elfer verschoss, köpfelte Verteidiger Sonnleitner eine Minute später zur Führung ein. Nach dem Niculae für den Ausgleich sorgte (41.), wurde dessen Kollege Rus ausgeschlossen. Die Gastgeber erzielten in Unterzahl vor nur 1500 Fans durch Niculae auch den Siegestreffer – weil die Grazer Verteidigung noch einmal fürchterlich patzte. Sturm stürmte, am Ende waren die Bemühungen zumindest 60.000 Euro – so viel Geld gibt es in der Europa League für einen Punkt abzuholen – vergebens. Das Geld verdienen kann nun am 16. Dezember nachgeholt werden – mit einer würdigen Verabschiedung aus der Europa League gegen Galatasaray (Kurier)
Für “Sturm-neu” gab’s gleich kalt-warm: Denn Muratovic vergab nach nur drei Minuten die große Chance aufs 1:0, scheiterte mit einem schwachen Elfer (Handspiel von Rus) an Keeper Dolha. Was aber kurz drauf keinen kratzte: Nach Flanke von Bukva traf Sonnleitner per Kopf ins lange Eck zur Führung (4.). Die aber nur bis zur 41. Minute hielt. Die Hausherren, die bis dahin nur einmal gefährlich waren, kamen glücklich zum Ausgleich:. (…) Ein bitterer Ausgleich, denn Sturm war bei Chancen von Weinberger (37.) und Schildenfeld (40.) dem 2:0 näher. Als bei Dinamo Rus mit Gelb-Rot vom Platz segelte (41.), leckte Sturm wieder Blut. Aber das Tor machten die nummerisch geschwächten Hausherren. (Kronen Zeitung)
Franco Foda überraschte mit seiner Aufstellung gestern in Bukarest im letzten Europa-League-Auswärtsspiel dieser Saison gegen Dinamo wohl nicht nur den Gegner. Er überraschte sicher auch seine eigenen Spieler. (…) Jene Spieler, die ihre Chance bekommen hatten, versuchten sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Dass am es am Ende wieder nicht für einen Punkt gereicht hat, ist bitter. (…) Die schnelle Führung beeindruckte die Rumänen kaum. Sie erarbeiteten sich Chance um Chance. Mit Glück und Geschick hielten die Grazer dagegen. Bis zur 41. Minute. (…) Die numerische Überlegenheit konnten die Grazer nicht nützen. Im Gegenteil, die Hausherren zwangen den Gästen ihr Spiel weiterhin auf. In der 58. Minute war es wieder Dinamo-Kapitän Niculae der den Ball im Netz versenkte, 2:1 für Dinamo. Die Rumänen spielten das Resultat nach Hause. Im Finish fehlte auf Seiten der Grazer der Nachdruck. (Kleine Zeitung)
Kommentare ( 1 )
Baldur am 4. Dezember 2009 um 12:41Leute, eine Brise wars wohl nicht, die weht allerhöchstens, es war wohl die Prise gemeint!
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