Pressevorschau: Sturm Graz – Austria Wien

Die Vertragsverlängerung von Andreas Hölzl ist die Positiv-Nachricht vor dem letzten Bundesligaspiel im Herbst, zu Hause gegen Austria Wien. Alle Verantwortlichen im Klub, vom Trainer Franco Foda über Sportdirektor Oliver Kreuzer bis hin zum Präsidenten Hans Rinner zeigen sich erleichtert, dass die Verhandlungen, die sich monatelang hingezogen hatten, endlich zu einem Abschluss fanden. “Im Kopf [...]

© 2008 Alex Barth (flickr)

© 2008 Alex Barth (flickr)

Die Vertragsverlängerung von Andreas Hölzl ist die Positiv-Nachricht vor dem letzten Bundesligaspiel im Herbst, zu Hause gegen Austria Wien. Alle Verantwortlichen im Klub, vom Trainer Franco Foda über Sportdirektor Oliver Kreuzer bis hin zum Präsidenten Hans Rinner zeigen sich erleichtert, dass die Verhandlungen, die sich monatelang hingezogen hatten, endlich zu einem Abschluss fanden.

“Im Kopf hatte ich mich schon länger für Sturm entschieden. Jetzt hat es gut gepasst”, sagt Hölzl zum Zeitpunkt seiner Unterzeichnung. Über Vertragsmodalitäten wird geschwiegen. Es ist aber kein Geheimnis: Sollte ein Spitzenklub kommen, wird ihm Sturm nichts in den Weg legen. Dennoch: “Das ist ein Signal, wenn der Kapitän verlängert. Andi will mit Sturm noch etwas erreichen”, sagt Oliver Kreuzer. Nachahmer seien erwünscht, lässt der Sportdirektor all jenen ausrichten, mit denen er gerade in Vertragsverhandlungen steht. Aktuell sind das Jakob Jantscher und Mario Sonnleitner, deren Entscheidungen in der Winterpause fallen sollen. (Kleine Zeitung)

 

“Auch mir fällt ein Stein vom Herzen, dass es geklappt hat”, sagt der Tiroler, der es in den eineinhalb Saisonen bei Sturm auf eine beachtliche Bilanz gebracht hat: 72 Spiele, 20 Tore, 18 Assists – und dazu neun ÖFB-Länderspiele. (…) Auch Trainer Foda registrierte Hölzls Unterschrift mit Genugtuung: “Er hat sich in eineinhalb Saisonen zu einem echten Führungsspieler entwickelt, gehört zum Stamm des Nationalteams, ist nicht umsonst jetzt Kapitän. Das zeigt auch, dass unser Weg der richtige ist – und den werden wir auch weitergehen.” (Kronen Zeitung)

Noch länger nicht unterschreiben wird Daniel Beichler. Sportnet.at hat ihn auf die anhaltenden Gerüchte, wonach sein Bett im Salzburger Bullenstall bereits gemacht sei, angesprochen:

Etwas Frische würde den Bullen in der Tat gut tun. Im Winter soll ein neuer Stürmer kommen. Rafael Coelho ist im Gespräch. Ein anderer soll von Sturm Graz an die Salzach wechseln, aber erst im Sommer, weil er in der Europa League nicht spielberechtigt wäre. Daniel Beichler wird laut Kurier bei den Bullen anheuern. sportnet.at fragt nach. “Das ist ein kompletter Blödsinn. (…) Von Red Bull Salzburg ist niemand an mich herangetreten. Das ist die Wahrheit. Anscheinend ist das jetzt Mode, dass man vor wichtigen Spielen Unruhe bei uns reinbringt”, so Beichler. (…) “Ich habe auch Sturm gesagt, dass ich erst nach meinem Urlaub Gespräche über meine Zukunft führen will. Ich will mich jetzt mit nichts anderem beschäftigen. Für mich steht das Kicken im Mittelpunkt”, erklärt der gebürtige Grazer. Gerüchten zufolge soll Beichler wie sein “Zwillingsbruder” Jakob Jantscher aber schon im Hangar-7 in Salzburg zu Gast gewesen sein.

Angesichts der Transfer- und Vertragsspekulationen rückt das Spiel gegen die Austria beinahe in den Hintergrund. Statistisch spricht nicht viel für Sturm: Seit sieben Spiele sind die Grazer sieglos, zudem konnten sie seit über drei Jahren nicht mehr in Liebenau gegen die Violetten gewinnen.

Heute drei Punkte, dann wäre Franco mit dem Herbst durchaus zufrieden: “Wir hätten sicher ein paar Punkte mehr, wenn wir nicht in der Europa League gespielt hätten. Aber wir wollten ja dort hin, also dürfen wir uns nicht beklagen. Weh tun mir nur ein paar Spiele wie die gegen den LASK, oder das Heimspiel gegen Ried. Sonst war’s schon ganz in Ordnung.” (Kronen Zeitung)

 

Mit einem Duell der Verfolger biegt die Meisterschaft in Graz in die Winterpause: Für Sturm und die Austria geht es darum, in Runde 19 den Abstand zur Tabellenspitze möglichst klein zu halten. Sturm-Trainer Franco Foda sieht einen Schlager ohne Favorit. Eine Leistung wie zuletzt beim 0:0 gegen Salzburg wäre für ihn in Ordnung, das Resultat soll diesmal aber einen Heimsieg darstellen. Die Ansicht seines violetten Kollegen Karl Daxbacher, wonach Sturm mehr unter Druck stehe als die Austria, wies der Deutsche entschieden zurück. “Die Wiener haben ein doppelt so hohes Budget wie wir. Sie müssen unbedingt, wir wollen unter die ersten Drei kommen”, konterte Foda, der in der Geldfrage allerdings übertrieb. Den Wiener stehen rund 15 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, die Grazer kommen ebenfalls in den zweistelligen Millionen-Bereich. (Kurier)

 

“Ich möchte immer als bessere Mannschaft gewinnen. Diesmal hätte ich aber auch nichts dagegen, als schlechtere Mannschaft drei Punkte zu holen”, sagt Franco Foda. (Kleine Zeitung)

 

Mit dem Knaller Sturm Graz gegen Austria Wien verabschiedet sich die Bundesliga in die wohlverdiente Winterpause. Auch die Kicker der beiden Mannschaften sehnen sich nach dem Urlaub, war doch das Programm mit Meisterschaft, Europa-League und ÖFB-Team nichts für Weicheier. Das Spitzenduell der 19. Runde ist für die Schwarz-Weißen bereits das 32. (!) Pflichtspiel im Herbst. (…) Dass bei Jantscher und Co. der Motor schon länger nur noch auf Reserve läuft, verdeutlichen die Resultate der letzten Spiele.  (…) Warum Sturm gegen die Violetten daheim schon über drei Jahre nicht gewinnen konnte, weiß nicht einmal Trainer Franco Foda. Dass sich seine Mannschaft gegen den amtierenden ÖFB-Cuspieger schwer tut, kann der Deutsche so auch nicht stehen lassen. “Wenn ich an das letzte Heimspiel denke, muss man sagen, dass wir über 90 Minuten die klar bessere und dominierende Mannschaft waren. Wir hatten zahlreiche Torchancen – konnten diese aber nicht nützen. Austria hat mit einer Möglichkeit das Spiel mit 1:0 gewonnen”, erklärt der Sturm-Coach im Gespräch mit LAOLA1. (…) Das Wort “Krise” will Foda trotz sieben sieglosen Spielen in Serie nicht hören. “Wir haben gegen LASK und Salzburg nicht verloren – sind also auf der anderen Seite seit zwei Spielen ungeschlagen. Aber es ist typisch für die Medien, wenn das Negative im Vordergrund steht.” (laola1.at)

Sturm12.at
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