Cup-Schlager zum Frühjahrsauftakt

© 2009 SturmTifo.com

© 2009 SturmTifo.com

Am Mittwoch ist es soweit: Die Winterpause ist zu Ende. Eigentlich hätte es erst am Wochenende losgehen sollen, doch aufgrund des Aufstieges von Red Bull Salzburg in der Europa League wurde das Achtelfinale des ÖFB-Cups um einen Monat auf 10. Februar 2010 (20:30 Uhr, Stadion Liebenau) vorverschoben. Dies löste nicht unbedingt Jubelchöre aus.

Ärger im Vorfeld
Obwohl die lange Winterpause nun ein Ende findet, gab es im Vorfeld nicht für alle Beteiligten Grund zur Freude. Am 8. Jänner 2010 forderte der ÖFB die Mannschaften auf, sich für einen Cup-Termin zwischen dem 9. und 11. Februar zu einigen. Drei Tage später einigten sich Sturm Graz und Red Bull Salzburg auf den 9. Februar mit Spielbeginn um 19:00 Uhr. Doch der ÖFB versäumte es, sich zurvor mit seinem Vertragspartner ORF abzusprechen. Denn dieser wünschte die Live-Übertragung des Spiels, weswegen der ÖFB am 21. Jänner das Match kurzerhand um einen Tag auf den 10. Februar mit Spielbeginn um 20:30 Uhr verschob.

Dies sorgte vorallem bei den Gästen für Unverständnis und Ärger. “Ich bin verärgert über den ÖFB. Er hat es nicht der Mühe wert gefunden, uns über die Verschiebung des Cup-Spiels vor der Öffentlichkeit zu informieren”, ließ Salzburg-Coach Huub Stevens auf sport.ORF.at seinem Ärger freien Lauf. “Wir sind als einziger österreichischer Verein noch international dabei, da hätte ich mir mehr Verständnis erwartet.” Auch Sturms Sportdirektor Oliver Kreuzer zeigte sich sehr verärgert: “Zuerst sagt man uns ‘Einigt euch!’. Wir tun das und dann verschiebt der ÖFB das Spiel einfach. Noch dazu auf 20:30 Uhr, das ist doch Wahnsinn. Im Februar ist es um diese Uhrzeit eiskalt. Da würde ich mir das Spiel auch im Fernsehen anschauen!”

Sollte man der Wettervorhersage vertrauen können, werden sich die Fans im Stadion warm anziehen müssen. Die Temperaturen werden über +1 Grad nicht hinausgehen, als Tiefsttemperaturen werden -6 Grad erwartet – bei gleichzeitigem Schneefall.

Sturm mit verstärktem Kader ins Frühjahr
Sportlich gesehen dürfen sich die Fans jedoch auf ein hochkarätiges Match zum Frühjahrsauftakt freuen. Aus Sicht der Blackies stellt sich die Frage nach dem Erfolg im Frühjahr. In den vergangenen zwei Jahren musste man schlechte Frühjahrsauftakte hinnehemen, nachdem man furiose Herbste absolvierte. Interessant wird dabei sein, wie sehr auf der einen Seite die Neuzugänge Roman Kienast und Klaus Salmutter einschlagen – Christian Prawda fällt verletzungsbedingt noch aus – sowie andererseits, ob die Frühjahrsvorbereitung positive Auswirkungen hatte.

Ein kleines Fragezeichen steht hinter Linksverteidiger Ilia Kandelaki, dessen Bauchmuskelprobleme sich hartnäckiger erweisen, als erwartet. An seiner Stelle könnte Christian Klem zu seinem Debüt von Beginn an kommen. Als zweite Alternative wäre eine Innenverteidigung Ferdinand Feldhofer-Gordon Schildenfeld denkbar, wobei Mario Sonnleitner auf Kandelakis Position rücken würde.

Besonderes Augenmerk dürfte aber auf die Grazer Offensive gelegt werden. Klemen Lavric, der im Sommer als Verstärkung des Angriffs geholt wurde, ging im Herbst bislang nicht der Knopf auf. In der Frühjahrsvorbereitung – speziell im Trainingslager in Belek – wusste jedoch Lavric zu überzeugen. Mario Haas, der den gesamten Herbst bis auf ein kurzes Comeback ausfiel, ist wieder fit, dürfte jedoch vorerst nur als Joker zum Einsatz kommen. Daniel Beichler, der sich im Winter noch gegen einen Wechsel zum übermorgigen Gegner aussprach, ist aufgrund seiner Leistungen im Herbst gesetzt.

Spannend ist auch, wie schnell sich EURO 2008-Stürmer Roman Kienast in die Mannschaft spielen kann. Bereits in der Vorbereitung gegen Wehen Wiesbaden und Spartak Moskau zeigte der gebürtige Salzburger ansatzweise, was für Qualitäten er hat. Marvin Weinberger dürfte vorerst nur Außenseiterchanen auf einen Einsatz haben.

Bullen mit verstärktem Angriff
Red Bull verzichtete diesen Winter auf Großeinkäufe. Lediglich Roman Wallner wurde anstelle von Daniel Beichler an die Salzach gelotst. Im Gegenzug dazu schob man mit Rene Aufhauser (Wechsel zum LASK), Dorde Rakic (verliehen an 1860 München), Patrick Jezek (Wechsel zu Admira), Sasa Ilic (Partizan Belgrad) und Mejdi Traoui (Espérance Tunis) gleich fünf Spieler ab. Dennoch verfügen die Salzburger nun mit Alexander Zickler, Robin Nelisse, Marc Janko, Louis Mahop und Roman Wallner über einen extrem starken Angriff, wenngleich Janko aufgrund einer Innenband-Zerrung im rechten Knöchel vorerst ausfällt.

Ein Fragezeichen steht auch hinter der Stärke der Salzburger. Diese haben bekanntlich im Sommer sowie im Frühjahr regelmäßig mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Zusätzlich konnten die Mozartstädter bislang keines ihrer Testspiele gewinnen, auch wenn man Testspiele nicht überbewerten darf. Die letzten zwölf Pflichtspiele ist Salzburg jedenfalls ungeschlagen.

Die Schlüssel zum Erfolg
Ein Sieg für die Grazer und somit ein Aufstieg ins Viertelfinale des ÖFB-Cups ist realistisch. Doch um ins Viertelfinale einziehen zu können, werden zumindest drei Punkte eine gewichtige Rolle spielen.

Psyche: Ein erster entscheidenter Faktor wird mit Sicherheit sein, ob und wenn ja, wie sehr die Frühjahrsschwäche der vergangenen beiden Jahren die Psyche der Grazer belasten wird. Nachdem man im Herbst 2007 den Titel des Winterkönigs erreichen konnte, folgte im Frühjahr ein massiver Einbruch, wonach man zwischenzeitlich sogar auf Platz fünf durchgereicht wurde. Ähnlich erging es den Blackies im Frühjahr 2009, als man nach einem furiosen Herbst 2008 wiederum stark zurückfiel. Dies gilt es besonders heuer zu ändern, da man mit Cup und Meisterschaft gleich zwei Chancen auf ein Europa League-Qualifikationsticket hat.

Das Salzburger Mittelfeld: Aufpassen müssen die Blackies aber auch auf das Mittelfeld der Gäste. Besonders wichtig ist Somen Tchoyi und Christoph Leitgeb im Griff zu haben. Beide Spieler können das Spiel der Salzburger an einem guten Tag selbst entscheiden. Speziell Leitgeb ist bekannt für die sogenannten “tödlichen Pässe” und Tchoyis Genialität bescherte den Bullen in dieser Saison bereits sechs Tore.

Grazer Flügelspiel: Bei den Grazern wird entscheidend sein, wie ihnen das Flügel- und Konterspiel gelingt. Im Trainingslager wurden oftmals die Lochpässe auf die Flanken oder durch die Mitte geprobt. Dies stellt auch die Stärke der Blackies dar, die damit die Salzburger Abwehr schwindelig spielen können.

Der Sturm12.at-Tipp
Die Sturm12.at-Prognose für das Cup-Spiel übermorgen ist positiv. Die Grazer absolvierten in Belek ein gutes Trainingslager und spielen in der Regenschlacht gegen Spartak Moskau eine Partie, in der sie zumindest ebenbürdig waren.

Sollte die Defensive der Blackies die Angreifer der Bullen im Griff haben und im Gegenzug die Angreifer der Grazer rund um Daniel Beichler ihre Chancen nutzen, so ist ein Sieg realistisch. Der Sturm12.at-Tipp: Sturm Graz gewinnt mit 2:1.

Spieldaten
Sturm Graz – Red Bull Salzburg

ÖFB-Cup-Achtelfinale
Mittwoch, 20:30 Uhr – Stadion Liebenau, Graz

Wettervorhersage
Witterung: Schneefall
Höchsttemperatur: +1° C
Tiefsttemperatur: -6° C

Offizielle
Schiedsrichter: Gerhard Grobelnik (Wien)
Schiedsrichter-Assistenten: Andreas Fellinger und Harald Ruiss

Sturm Graz (4-4-2)
Gratzei – Ehrenreich/Lamotte, Sonnleitner, Schildenfeld, Kandelaki/Klem – Hölzl, Hlinka, Weber, Jantscher – Lavric, Beichler

Ersatz:
Kropfhofer – Lamotte/Ehrenreich, Muratovic, Bukva, Klem/Salmutter, Kienast, Haas

Verletzt:
Lukse (Schulterverletzung), Prawda (Seitenbandriss im Knöchel), Kienzl (Kreuzbandriss), Hassler (Sehnenriss in der Leiste)

Fraglich:
Kandelaki (Bauchmuskelprobleme)

Red Bull Salzburg (4-1-4-1)
Gustafsson – Schwegler, Sekagya, Afolabi, Ulmer – Opdam – Tchoyi, Leitgeb, Pokrivac, Svento – Wallner

Ersatz:
Arzberger – Dudic, Augustinussen, Cziommer, Schiemer, Nelisse, Zickler

Verletzt:
Janko (Seitenbandzerrung im Knöchel)

TV
ORF 1 (ab 20:15 Uhr live)

Statistik
Die Statistik in Heimspielen gegen Salzburg – seit der Verein Red Bull heißt – spricht eine unklare Sprache. In sieben Heimpartien gegen Red Bull gelangen nur zwei Siege, bei vier Unentschieden und einer Niederlage. Dabei trennten sich die Klubs alleine in den letzten fünf Spielen in Graz-Liebenau mit vier Remis.

Die letzten sieben Begegnungen in Graz

DatumErgebnis
23. September 20062:1
14. April 20070:2
4. August 20070:0
15. Dezember 20071:1
21. September 20082:2
21. Mai 20092:0
6. Dezember 20090:0

Torschützen im Cup

Sturm GrazGegner
Schildenfeld (2)Torschütze1
Lavric (2)Torschütze2
Haas (1)Torschütze3
Beichler (1)Torschütze4
Kienast (1)Torschütze5

Gelbe Karten im Cup

Sturm GrazRed Bull Salzburg
Feldhofer (1)Dudic (1)
Haas (1)Cziommer (1)
Beichler (1)Ulmer (1)

Sturms Weg ins Achtelfinale

RundeDatumSpielErgebnis
115. August 2009St. Johann/Pongau - Sturm Graz2:4 n.V.
220. September 2009WSG Wattens - Sturm Graz0:1 (0:1)

Salzburgs Weg ins Achtelfinale

RundeDatumSpielErgebnis
115. August 2009SK Vorwärts Steyr - RB Salzburg1:7 (0:3)
220. September 2009SV Grödig - RB Salzburg0:1 (0:1)


Kommentare abonnieren | Drucken | Trackback |
Tags: , , , , , , , ,

Kommentare ( 23 )

wird es ab jetzt immer einen sturm12-tipp geben :-) ?

Grueni am 8. Februar 2010 um 17:55

nochwas: schauts euch bitte die bank an
haas, kienast: 2 ex nationalstürmer
muratovic: genialer spielmacher
bukwa: talent
Salmutter: verfügt über gute qualitäten
feldhofer: ein luxus auf der bank

Grueni am 8. Februar 2010 um 17:57

@Grueni: Ja, die Rubriken “Sturm12.at Tipp” und “Schlüssel zum Erfolg” sind ab sofort fixe Bestandteile der Spielvorschau!

at am 8. Februar 2010 um 18:04

@Grueni
Das ist Luxus – und der einzige Stürmer der wenigstens in einem Spiel aufzeigen konnt und 3 Tore + 1 Vorlage gemacht hat, schaut durch die Finger!

Rainer zufall am 8. Februar 2010 um 18:20

ich glaub auf der ersatzbank werden auf jeden fall zwei verteidiger sitzen!! wahrscheinlich feldhofer und lamotte/ehrenreich/klem. dafür wird einer von den offensiven rausfallen …

ck am 8. Februar 2010 um 18:49

wie schauts mit dem kartenvorverkauf aus? gibts ein volles haus?

reinmayr am 8. Februar 2010 um 20:31

4000-6000
mehr werden es wahrscheinlich nicht sein…
ALLE AUF INS STADION und es sich nicht auf der Couch gemütlich machen. Wer weiß, wie wichtig dieses Spiel für Sturm ist. Sturm brauch unsere Unterstützung!!!

Chrisi95 am 8. Februar 2010 um 20:35

@at: find ich stark!
Freu mich schon wenn ich auf einem Sieg vom Gegner tippt und es Kritik hagelt ;-)

Grueni am 8. Februar 2010 um 20:39

In der Statistik findet sich ein Fehler… es gab bereits mehr, als sieben Heimspiele gegen RedBull. u.a. war ein 4:0 dabei… ;)

Benny am 8. Februar 2010 um 20:47

deswegen steht da aber auch die LETZTEN sieben Begegnungen in Graz und nicht alle. Denk mal daran, wie das wäre, wenn wir gegen Rapid spielen – die Liste würde beinahe kein Ende finden …

ch am 8. Februar 2010 um 20:56

Es ist eine frechheit der Fans, das erst 2.900 Tickets (lt. Ticketverkäufer am Montag um 17:30 Uhr in Liebenau) verkauft sind.
Da wird immer geredet, dass Sturm so tolle Fans hat, aber wenns wirklich drauf ankommt, und echt ein sehr wichtiges, schweres Spiel ansteht, sind sich die meisten Leute zu schön oder zu faul um bei 0 Grad ins Stadion zu gehen.
Genau jetzt würde Sturm die Fans brauchen, bei so einem Enorm Schweren Spiel, aber nein…. jetzt kommt keiner.
Aber hauptsache Europa-League wird Sturm die Türen eingerannt, und jetzt wo die Mannschaft UNS wirklich braucht ist keiner da.
Es wäre eine absolute FRECHHEIT der Mannschaft gegenüberm wenn am Mittwoch weniger als 7.000 – 8.000 im Stadion sind. !!

Hyperion am 9. Februar 2010 um 03:00

Frecheit der Fans?? Vorweg mal eines … ich habe meine Karte und nehme auch noch wen mit. Aber es ist bei weitem keine Frecheit der Fans morgen nicht ins Stadion zu gehen. Klar die Mannschaft braucht Unterstützung, nur .. wenn du heute mal kurz die Krone liest, die Kolumne “Der Winter läßt grüßen” .. dann wird dir sicher mal klar was passiert ist. Wichtiger als eine moderate Beginnzeit war .. Die Optimale Sendezeit für Sponsoren .. Na dann … Ich verstehe jeden der sagt ich gehe nicht ins Stadion weil ich … a) morgen um 5:00 aufstehen muss und zur Arbeit gehe, b) weil es sau kalt ist und ich es mir beruflich nicht leisten kann krank zu werden, c) zu spät nach Hause komme weil ich nicht in Graz wohne da das spiel ja auch bis nach 23:00 uhr dauern kann .. Nur um mal 3 Beispiele zu nennen. Wenn die Bundesliga, der ORF, die Vereine im Winter spielen wollen müssen sie bei den Witterungen mit Fan-Ausfällen rechnen. Vieleicht zahlen ja die Sponoren für das Spiel zu optimaler Sendezeit einen bonus um die Fan-Ausfälle auszugleichen. Grüße Elac

Elac am 9. Februar 2010 um 06:46

“Frechheit der Fans” ist ja wohl ein Witz bitte.

negoc am 9. Februar 2010 um 07:46

QHyperion: Also ich finde du hast nicht unrecht weil es sind wirklich erst 3000 Karten weg des is lächerlich… und des is die Fankurve mit die 3000 karten und da rest des stadions ist leer des hat nix zu tun mit die Minusgrade finde ich weil man kann sich a)warm anziehen… b.) es kommt net jeder auserhalb von Graz her so wie du Elac. wie haben 300.000 Einwohner ca. und schaffen es nicht ein Stadion mit 15.000 voll zu bekommen weil die fans zu schön sind ins stadion zu kommen wenn es zu kalt ist auch wenn wir am wochenende spielen würden, würden di nicht kommen wenns kalt wäre (ich spreche nicht von da Fankurve die is dabei ausgeschlossen:))…

Und das am Mittwoch ist wirklich ein schweres und wichtiges spiel… Sag das nur verdammt ungern aber in Wien könnte es minus 20 grad haben wäre so ein spiel ausverkauft also hört verdammt noch mal auf mit denn schei.. ausreden…

An alle kommt bitte ins stadion und unterstützt die Mannschaft…

mfg

Sturmdomi am 9. Februar 2010 um 08:11

@ Elac, vollste Zustimmung!

matthias0803 am 9. Februar 2010 um 08:30

scheiss egal wieviel einwohner graz hat, im sommer kommt ja auch nur selten ein volles haus zustande (wenn nicht gegen top3 gespielt wird)

da muss man sich dann fragen, woran liegts? liegts an mangelnder fanarbeit oder ist es doch das wetter der schuldige? sinds die eintrittspreise oder doch die beschissene ankickzeit?

denk da kann man jetzt diskutieren ohne ende!

@elac: so ist es! und wenn man jetzt vom szenario 23:00 ausgeht, dann wirds sogar schwer als grazer teilweise schwierig öffentlich heimzukommen!

maio2k am 9. Februar 2010 um 08:37

@ Sturmdomi: Freut mich das du mich kennst und weisst, dass ich nicht aus Graz bin … LOL. Ach ja noch was … Meine Karten sind nicht in der Nord. Ich wünsch dir noch einen schönen Tag. Grüße Elac

Elac am 9. Februar 2010 um 08:52

Einen echten Sturmfan hindert nichts daran ins Stadion zu kommen hinter der Mannschaft zu stehen sie anzufeuern bei Minus Graden oder bei Plus Graden im Sommer gibts dann die ausrede das zu warm is i geh lieber baden hahahahah das ist lächerlich… Das hat nichts mit Fanarbeit zu tun denn die Fankurve arbeitet jede Freie minute daran um eine geile Atmosphäre ins Stadion zu zaubern aber wenn wir net 1 oder 2 zu 0 führn is der rest des Stadions an ihre sitze angebunden und macht schon nicht mit… und auserdem ihr tut so als wäre jeden Mittwoch a spiel um diese uhrzeit/Jahreszeit i glaub de paar Cupspiele was wir bestreiten sollte gegen solche Mannschaften wie Austria, Rapid oder wie jetzt Salzburg wenigstends fast voll sein i sag nix wenn wir gegen igrend einen Verein spielen aber das ist SALZBURG… Naja egal find solche diskussionen immer sehr intressant:) ich bin auf jeden fall unten mich hintert nichts daran Meinen Lieblingsverein zu unterstützen und net zuhause vor da Couch zu sitzen…

mfg

Sturmdomi am 9. Februar 2010 um 08:54

Ob ein “echter Sturmfan” aus der Obersteiermark sich ein Hotelzimmer in Graz checkt und sich am nächsten Tag Urlaub nimmt, nur um unbedingt bei dem Spiel dabei zu sein, obwohl es ja eh im ORF übertragen wird? Ob ein “echter Sturmfan” aus Graz riskiert – bei Verlängerung – mit dem Taxi nach Hause fahren zu müssen, weil die GVB nicht mehr fahren? Ob ein “echter Sturmfan” riskiert krank zu werden bei -6 Grad, nur um ein Spiel zu sehen, dass der ÖFB dankenswerterweise auf eine Sommerankickzeit verschoben hat und das eh im ORF lauft?

Ich denke wir brauchen NICHT über die Treue der Sturm-Fans reden, die in den Jahren bewiesen haben, dass sie immer hinter der Mannschaft stehen. Aber wenn die Gesundheit und der Job in Gefahr sind, dann wunderts mich nicht, wenn nicht mal die gesamte Nord auftaucht…

jd am 9. Februar 2010 um 11:56

“geisterspiel” wuhuuuuuuuuuuuuuu
mir ists egal, ich bin im stadion und freu mich rießig aufs spiel!

“Aber wenn die Gesundheit und der Job in Gefahr sind, dann wunderts mich nicht, wenn nicht mal die gesamte Nord auftaucht…” -> mehr gibts hier nicht mehr zu sagen

maio2k am 9. Februar 2010 um 13:39

Also ich freue mich schon richtig auf morgen, endlich nach der langen winterpause ein spiel im stadion!! Hoffe, dass die 3000, die morgen im stadion sind richtig gas gebn!! Kann mich noch gut erinnern im letzten jahr cup viertelfinale: sturm – austria, nur 5500 zuschauer, aber die stimmung war geil!! Morgen wird ein geiler tag!!!

SWG

Sturm06 aka Black Angel am 9. Februar 2010 um 14:50

Es ist nicht die Salzburger Austria die nach Graz kommt sondern eine Firma ohne Herz, Seele und Tradition. Man kann die Dosen nicht mit Rapid, Austria oder dem GAK vergleichen. Selbst gegen Ried kommen mehr Emotionen auf. Leider ist es richtig, dass wir kaum ein volles Haus vorzeigen können. Einer der Hauptgründe ist für mich, dass versucht wird einen weniger goldenen Mittelweg zu gehen und die Marke Sturm durch Fremdeinflüsse extrem gestört wird. Sponsoren ja, von mir aus können sie jeden Sitz in Bierbecherform bauen, im Vereinswappen allerdings hat nichts außer Sturm etwas verloren. Das sind Dinge, die den Fan nicht unbedingt binden. Ich erwähne nicht den Namen dieses Wiener Vereins der in mir regelmäßig Übelkeit auslöst und mittlerweile auch ein Herz in der Kleinen Zeitung hat – aber dieser unausgesprochene Verein hat vor 10 Jahren begonnen konsequent die Marke zu bilden – mittlerweile wurde es von ORF und anderen Medien zur Religion erhoben. Das Fan-Potential hat Sturm mit Sicherheit nur wird bei jedem Hoch darauf vergessen die Leute mit Leib und Seele zu binden. Fußballklubs sind nicht mit normalen Firmen zu vergleichen, sie leben von Emotionen und Symbolen – man will dazugehören – und zwar zum Verein und nicht zum Sponsor.

mahoni am 9. Februar 2010 um 16:58

@mahoni: Sehr schöner Kommentar, der wohl vielen aus der Seele spricht.

FLEURQUIN am 9. Februar 2010 um 18:06

Kommentar schreiben

Für das Posten von Kommentaren ist es notwendig eingelogged zu sein.



Wordpress Theme basierend auf "Modicus Remix" von Art Culture © 2009 Sturm12.at