Dienstverhältnis mit Schmölzer beendet?

UPDATE (9. März 2010 – 21:25 Uhr): Christian Schmölzer dementiert in der Kleinen Zeitung die Auflösung seines Dienstverhältnisses: “Ich bedanke mich für die Glückwünsche. Von einer einvernehmlichen Auflösung des Dienstverhältnisses kann aber keine Rede sein. Ich habe das Angebot des…

© SturmTifo.com
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UPDATE (9. März 2010 – 21:25 Uhr): Christian Schmölzer dementiert in der Kleinen Zeitung die Auflösung seines Dienstverhältnisses: “Ich bedanke mich für die Glückwünsche. Von einer einvernehmlichen Auflösung des Dienstverhältnisses kann aber keine Rede sein. Ich habe das Angebot des Klubs nicht akzeptiert. Ich bin am Montagnachmittag beurlaubt worden.” (JD)

Originalmeldung: Was seit Längerem vermutet wurde, avancierte heute Nachmittag zur Realität. Sturm Graz und sein Klubmanager Christian Schmölzer gehen getrennte Wege. Erst am 3. August 2009 trat der Kärntner seine neue Stelle beim Sportklub Sturm Graz an.

Große Hoffnungen wurden geweckt, Sturm sollte vorallem im Marketingbereich seinen Rückstand aufholen. Seit heute Dienstag ist Schmölzers Karriere beim Grazer Traditionsklub jedoch vorbei. Per Presseaussendung gegen 17 Uhr wurde die Trennung offiziell bekannt gegeben. Damit ist die Zusammenarbeit des zweifachen österreichischen Meisters mit dem EURO 2008-Organisators nach gerade einmal einem halben Jahr vorbei.

Wie der Aussendung zu entnehmen war, einigten sich der Klub und der Manager einvernehmlich auf eine Auslöung des Dienstverhältnisses. An Christian Schmölzers Stelle treten nun Karin Hambrusch (Geschäftsführerin der SK Sturm Vermarktungs-GmbH & CoKG) sowie Sportdirektor Oliver Kreuzer, die sich nun administrative Clubleiter nennen dürfen.

Sturm-Präsident Hans Rinner kommentierte die Trennung Sturm12.at gegenüber folgendermaßen: “Man hat sich heute auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt. Damit ist die Causa Schmölzer für Sturm Graz beendet. Es gab ein unbefristetes Dienstverhältnis zwischen Sturm Graz und Herrn Schmölzer, das nun aufgelöst wurde.” Details zu den Gründen wollte Rinner nicht nennen, jedoch ließ er wissen: “Von einem Topmanager erwartet man auch Topleistungen.”

Christian Schmölzer selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Ob Oliver Kreuzer und Karin Hambrusch auch zukünftig die administrative Klubleitung innehaben werden oder ob es sich lediglich um eine interimistische Lösung handelt ist vorerst unbekannt.