Imre Szabics kehrt in “zweite Heimat” zurück

Ein Transfer, der schon seit längerer Zeit im Raum stand, wurde heute endgültig fixiert: Imre Szabics kehrt vom FC Augsburg zu Sturm Graz zurück. Wie die Blackies heute bekannt gaben, trägt der Ungar, der schon vor einem Jahr bei Sturm im…

© 2008 FC Augsburg
© 2008 FC Augsburg

Ein Transfer, der schon seit längerer Zeit im Raum stand, wurde heute endgültig fixiert: Imre Szabics kehrt vom FC Augsburg zu Sturm Graz zurück. Wie die Blackies heute bekannt gaben, trägt der Ungar, der schon vor einem Jahr bei Sturm im Gespräch war, offiziell ab 1. Juli 2010 für drei Jahre wieder den schwarz-weißen Dress. Gegenüber Sturm12.at zeigte sich der 29-Jährige sehr erfreut über die Rückkehr in seine “zweite Heimat”.

Von 1999 bis 2003 war Szabics bereits bei Sturm Graz aktiv. Im Sommer 1999 kam der damals 18-Jährige ablösefrei von Ferencvaros Budapest an die Mur. In vier Saisonen kam er auf 101 Einsätze, 26 Treffer und sechs Assists. Nach der Saison 2002/2003 klopfte schließlich der VfB Stuttgart bei den Grazern an und engagierte Szabics in weiterer Folge ablösefrei.

Bei den Schwaben hatte der bis heute vierfache ungarische Nationalteamspieler seine erfolgreichste Zeit und kam auf insgesamt 70 Spiele und mehrerfache Champions League-Einsätze beim VfB. Insgesamt konnte er sich 22 Mal als Torschütze auszeichnen. Im Jahr 2005 zahlte der 1. FC Köln für ihn 500.000 Euro Ablöse. Am Rhein kam er aber nur auf elf Einsätze, woraufhin er in Mainz und auch Augsburg sein Glück versuchte, jedoch ohne großen Erfolg. Zusätzlich war Ungarns Fußballer des Jahres 2003 in letzter Zeit auch vom Verletzungspech verfolgt. So war er in der Saison 2007/2008 über fünf Monate aufgrund einer Sehnenentzündung außer Gefecht und musste zwei Jahre darauf vier Monate aufgrund eines Syndesmosebandrisses pausieren.

“Wenn ich fit war, habe ich mich durchgesetzt”
So zeigte sich Imre Szabics heute sehr erfreut, dass er nun in Graz noch einmal neu durchstarten kann. “Ich freue mich sehr, dass der Transfer geklappt hat. Ich habe immer gesagt, dass ich noch einmal in meiner zweiten Heimat bei Sturm spielen möchte.” Auch wenn es vielleicht andere Anfragen gab, so hatte er nur Interesse am Angebot der Grazer. “Ich bin Franco Foda und Oliver Kreuzer sehr dankbar, dass sie an mich herangetreten sind. Diese Gelegenheit wollte ich unbedingt nutzen”. Angesprochen auf die große Konkurrenz im Angriff gibt sich der Ungar sehr selbstbewusst: “Konkurrenz braucht man in einem Verein, aber wenn ich bei einer Mannschaft fit war, habe ich mich auch immer durchgesetzt”.

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