Pressespiegel: SV Ried – Sturm Graz

“Ein Abspielfehler, ein abgefälschter Ball und ein Sonntagsschuss, mehr habe ich von Sturm nicht gesehen.” Wenn ein Gegenspieler – in diesem Fall Stefan Lexa im Kurier – so einen frustrierten Kommentar abgibt, dann hat der SK Sturm einiges richtig gemacht….

© 2008 Alex Barth (flickr)
© 2008 Alex Barth (flickr)

Ein Abspielfehler, ein abgefälschter Ball und ein Sonntagsschuss, mehr habe ich von Sturm nicht gesehen.” Wenn ein Gegenspieler – in diesem Fall Stefan Lexa im Kurier - so einen frustrierten Kommentar abgibt, dann hat der SK Sturm einiges richtig gemacht.

Die Journalisten können die Leistung der Grazer in Ried wesentlich fairer würdigen. So sprechen Kleine Zeitung und Kronen Zeitung unisono von einem “perfekten Auftakt” in die neue Bundesliga-Saison. Besonderes Lob gibt es für Stürmer Imre Szabics und für Trainer Franco Foda: “Zum wiederholten Male musste der Trainer der “Blackies” seine Mannschaft vor der Saison gehörig umkrempeln – und zum wiederholten Male scheint er das mit Bravour gemeistert zu haben. Diesesmal lieferte er jedoch sein Meisterstück ab, verließen doch soviele Stammspieler wie nie den Verein.” (sportnet.at)

Insgesamt fiel die Bewertung des Spiels recht unterschiedlich aus. So attestiert die “Kleine Zeitung” der SV Ried gerade einmal in der zweiten Halbzeit, “das Kommando am Platz” übernommen zu haben und “optisch überlegen” gewesen zu sein. Die “Krone” wiederum zählt einige oberösterreichische Großchancen in der ersten Hälfte auf – in der zweiten Hälfte “kontrollierte Sturm Ball und Gegner”. Laut “Sportnet.at” machte Ried während der gesamten Partie das Spiel “und die Grazer liefen hinterher“.

Eines ist gestern klar geworden: Den SK Sturm kann anscheinend nichts außer Tritt bringen. Die Grazer mussten 14 Spieler abgeben, davon acht, die im vergangenen Spieljahr ständig ihre Einsätze hatten. (…) Ein Aderlass, an dem so manche Mannschaft zerbrochen wäre. Nicht so der SK Sturm. Mit dem 3:0-Sieg zum Auftakt in Ried zeigten die Schwarz-Weißen, dass mit ihnen auch in dieser Saison zu rechnen ist. Vor allem, weil sich die Neuen artig vorgestellt hatten. (…) Sturm ging als verdienter Sieger vom Platz, weil Gordon Schildenfeld und Ferdinand Feldhofer in der Innenverteidigung glänzten, dahinter Goalie Christian Gratzei, der seine Hochform aus der abgelaufenen Saison mitnehmen konnte. Die Rieder fanden keine Mittel und Wege für einen erfolgreichen Abschluss. (Kleine Zeitung)

Am 5. April 2003 bestritt Imre Szabics sein letztes Spiel im Sturm-Dress, ehe er sich zum VfB Stuttgart verabschiedete. Damals schlich Sturm in Ried als 1:2-Verlierer vom Platz. Gestern kehrte der “Paprika-Bomber” nach sieben Jahren ins Innviertel zurück – und schlug nach sieben Minuten prompt zu. (…) Aber so harmlos wie Sturms 2:0-Führung es vermuten ließ, waren die Rieder bei Gott nicht: Schon nach 40 Sekunden tauchte Guillem vor Gratzei auf, aber der Teamkeeper wehrte den Schuss des spanischen Neuzugangs mit einer Glanzparade in den Corner ab. Und in der 24. Minute war Schildenfeld der Retter, der Abwehrchef lenkte einen Schuss von Carril zur Ecke ab. Nach der Pause [war] (…) Ried mit dem Latein sichtlich am Ende, mehr als harmlose Schüsse aus der Distanz fielen den Hausherren nicht mehr ein. (Kronen Zeitung)

Das erste Tor der neuen Saison fiel in Ried. Graz-Rückkehrer Imre Szabics verwertete in Minute sieben per Kopf nach einem Lattenschuss von Roman Kienast – dem vorangegangen war ein schwerer Patzer von Ried-Verteidiger Hadzic. Das Tor stoppte die erste Angriffswelle der Gastgeber. (…) Sturm zeigte in der Offensive jene Cleverness, die den Riedern an diesem Abend fehlte. Auch in der zweiten Halbzeit spielten die Rieder couragiert nach vorne, blieben vor dem Tor aber harmlos. (Kurier)

Die Vorzeichen für den Bundesliga-Auftakt auswärts gegen Ried waren äußerst ungewiss. Doch Szabics ließ die Fans nicht lange warten und stellte sich bereits nach sieben Minuten mit einem Treffer ein. (…) Die Oberösterreicher ließen sich allerdings nicht vom frühen Rückstand beeindrucken und machten das Spiel. Ohne ihrem langjährigen Führungsspieler Herwig Drechsel und Oliver Glasner kamen die Rieder zu einigen Chancen. Zu den Toren kamen aber die Grazer. (…) Die Gludovatz-Elf machte nach der Pause dort weiter, wo sie aufgehört hatte. Sturm kam kaum mehr gefährlich vor das Tor der Rieder, die allerdings nur wenige hochkarätige Chancen herausspielen konnten. (sportnet.at)

Sturm12.at
Spielbericht: Ried macht das Spiel, Sturm die Tore
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