Erste Wahl und das Wissen über Graz

Zahlreiche Verträge der Sturmkicker laufen im Juni aus. Im Trainingslager in Belek will Oliver Kreuzer eine Entscheidung von den Spielern, die bereits ein neues Angebot vorliegen haben. Zwei davon sind Ferdinand Feldhofer und Christian Gratzei. Sturm12.at hat mit den beiden,…

© 2010 SturmTifo.com
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Zahlreiche Verträge der Sturmkicker laufen im Juni aus. Im Trainingslager in Belek will Oliver Kreuzer eine Entscheidung von den Spielern, die bereits ein neues Angebot vorliegen haben. Zwei davon sind Ferdinand Feldhofer und Christian Gratzei. Sturm12.at hat mit den beiden, die für die Defensivarbeit in Schwarz-Weiß zuständig sind gesprochen.

“Ich habe schon vor Monaten das erste Angebot erhalten”, erklärt Feldhofer. Seit damals haben sich der Innenverteidiger und Sturm Graz angenähert. “Es hat aber bisher keinen zweiten schriftlichen Vorschlag gegeben. Ich kann daher nicht sagen, wie es aussieht”, so Feldhofer. Der Steirer, der bereits in seiner Jugend für Sturm Graz gespielt hat, führt seine Vertragsverhandlungen immer selbst. “In meinen Augen ist es ganz normal, dass man sich bei Vertragsverhandlungen zusammen setzt und die Situation bespricht. Es lässt sich daraus keine Tendenz ablesen.”

Ob es Alternativen gibt möchte Feldhofer nicht kommentieren. “Meine erste Adresse ist Sturm.” Von Seiten des Vereins wurde dem Vorauer zugesichert, dass es in den nächsten Tagen einen neuen schriftlichen Vorschlag gibt. “Dann wird man sehen wie schnell es geht”, so Feldhofer.

Ähnlich ist die Situation bei Sturms Torwart Christian Gratzei. “Es haben Vertragsgespräche statt gefunden. Es gibt aber einige Punkte in denen man sich noch nicht einig ist.” Gratzei sei aber lange genug bei Sturm, um zu wissen, was er an dem Verein und an Graz hat. Die starken Leistungen des Torwarts haben aber auch andere Vereine auf Gratzei aufmerksam werden lassen.

Die Angebote gehen bei meinem Manager ein. Die konkreten werden mir dann weitergeleitet.” Dass Gratzei immer wieder in Verbindung mit Rapid Wien gebracht wird ärgert ihn. “Es hat keinen Kontakt mit Rapid gegeben.” Gratzei ist sich aber bewusst, dass nun vermutlich die letzte Chance ist, den Schritt zu einem anderen Verein zu wagen.