12 Meter

Kapitaler Fehlstart

Totalversagen – so ist es wohl zu bezeichnen, wie Sturm gestern rund um die Beurlaubung von Franco Foda agiert hat. Von einer völlig verfehlt angesetzten PK, von Kommunikationspannen und einem unangemessenen Umgang mit einem verdienten Angestellten.

&copy 2011 Sturm12.at

© 2011 Sturm12.at

Gestern wurde am Vormittag in der Sturm-Geschäftsstelle in Messendorf die Antrittspressekonferenz von Paul Gludovatz als sportlichem Geschäftsführer abgehalten. Gemeinsam mit seinem wirtschaftlichen Pendant Christopher Houben trat er vor die Presse, um seine Ambitionen und Vorstellungen darzulegen. Ein paar Stunden später platzte die Bombe: Franco Foda wurde nach dem blamablen Cup-Aus gegen Hartberg mit sofortiger Wirkung als Chef-Trainer beurlaubt. Davon war in der Pressekonferenz davor kein Wort zu hören. Und das, obwohl die Entscheidung längst gefallen war.

Seit Jänner, dem Beginn der Präsidentschaft Christian Jauk, wurde bis zum Erbrechen von einem Paradigmenwechsel im Verein gesprochen. Man wolle eine neue Struktur schaffen, professionalisieren und vor allem auch nach außen einen anderen Auftritt hinlegen. Was allerdings am gestrigen Tag, der ersten wirklichen Bewährungsprobe in dieser Hinsicht, für eine kommunikative und administrative Fehlleistung hingelegt wurde, sucht ihresgleichen. Das war ein kollektives Totalversagen der Beteiligten und das glatte Gegenteil eines Paradigmenwechsels. Aber der Reihe nach:

Am Mittwoch, nach dem Cup-Spiel, wurde intern der Beschluss gefasst, man müsse Franco Foda sofort beurlauben und ihn nicht bis Saisonende im Amt weiterarbeiten lassen. “Das war eine gemeinschaftliche Entscheidung mit Einbeziehung beider Geschäftsführer und dem Vorstand”, sagt dazu heute der wirtschaftliche Geschäftsführer Christopher Houben gegenüber Sturm12.at. Franco Foda hat nach eigenen Angaben dann am Donnerstag in der Früh eine SMS erhalten, dass er sich um 13:00 in Messendorf einfinden solle, um ein Gespräch mit Houben und Gludovatz zu führen. “Es stimmt, dass Foda zum Gespräch gebeten wurde, allerdings hat er von der Beurlaubung dann erst im persönlichen Gespräch erfahren”, erklärt Houben weiter. Fakt ist jedenfalls, Gludovatz und Houben wussten, als sie um 10:30 vor die Presse traten bereits, dass sie im Anschluss den Trainer von seiner Entlassung unterrichten werden.

Bei der Pressekonferenz kam dann auch das Thema auf, ob Foda denn die Saison zu Ende machen werde. Gludovatz drückte sich nicht sehr klar dazu aus, allerdings wurden seine Aussagen so verstanden, als würde Foda bis zum Ende des Vertrages an der Linie bleiben. Die Unklarheit und missverständliche Ausdrucksweise waren zunächst offenbar ein Produkt der Überforderung von Gludovatz mit dieser für ihn ungewohnten Situation. Hinzu kam wohl das Unbehagen, dazu Stellung beziehen zu müssen, schon in dem Wissen, dass man im Anschluss Foda feuern wird. Unangenehm, schon klar. Was soll man sagen? Entweder dem Trainer über die Öffentlichkeit ausrichten, dass er gegangen wird oder eine glatte Lüge hinlegen – unterm Strich die beiden zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Beide nicht sehr erstrebenswert. Deswegen der erste kapitale Bock des gestrigen Tages: Warum um Himmels Willen verlegt man nicht die Pressekonferenz und unterrichtet zuerst den Trainer, wenn am Vorabend diese wichtige Entscheidung getroffen wurde?

“Jetzt im Nachhinein sind wir auch schlauer. Es wäre natürlich aus heutiger Perspektive besser gewesen, die Pressekonferenz nach hinten zu verschieben”, gesteht sich Christopher Houben nach einer überschlafenen Nacht ein. Man hätte aber in der Hektik rund um die Ereignisse nicht daran gedacht und in der allgemeinen Dynamik seien die Dingen da einfach ein wenig aus dem Ruder gelaufen, so Houben weiter. Die angedachten Neustrukturierung und die organisatorischen Kapazitäten des SK Sturm seien heute noch nicht so perfekt, wie man es in Zukunft erreichen will und es seien gestern einfach Fehler passiert, erklärt der wirtschaftliche Geschäftsführer weiter. Ich frage mich allerdings, hat es wirklich was mit Struktur oder Kapazitäten zu tun, sich die Frage zu stellen: “Ist es schlau eine Pressekonferenz anzusetzen, wenn ich weiß, ich muss unmittelbar danach den Trainer von seiner Entlassung unterrichten?”. Ist es nicht der umgekehrte Weg, der zu gehen gewesen wäre, unabhängig wie man die Entscheidung zu Foda inhaltlich bewertet? Würde einem das nicht der simple Verstand sagen?

Und nicht nur diese kapitale Fehlleistung war es, die man bemängeln kann. Auch das Kommunikationsverhalten des Vereins erinnerte eher an das Sturm Graz der letzten Jahre, denn an einen Paradigmenwechsel. Franco Foda sagte nach seinem Gespräch mit Houben und Gludovatz, er wäre über seine Beurlaubung informiert worden. Zudem hätte man ihm eröffnet, die Geschäftsführer seien nur die Überbringer der Botschaft, die Entscheidung käme vom Präsidium. Das widerspricht nicht nur vollinhaltlich der Aussage von Houben, der meinte, es sei eine gemeinschaftliche Entscheidung mit Einbeziehung der Geschäftsführung gewesen. Es widerspräche genauso der großspurig bei der Pressekonferenz verkündeten operativen Entscheidungsgewalt des Duos Houben-Gludovatz. Eine fürchterliche Optik, wäre der sportliche Geschäftsführer erst ein paar Tage im Amt und das Präsidium diktiert ihm schon die erste Verfügung. Dass hier die Aussage von Franco Foda ein wenig glaubwürdiger erscheint, wird durch ein TV-Interview von Paul Gludovatz verstärkt. Er sagte dem ORF in die Kamera, er sei vom Präsidium ausgewiesen worden, diese Freistellung Fodas zu vollziehen. Zudem dauerte es bis in die Abendstunden, ehe der Verein auf diese Behauptung Fodas reagierte und überhaupt konkret Stellung bezog.

Christian Jauk sprach gegenüber Sturm12.at von einer gemeinschaftlichen Entscheidung mit der Geschäftsführung, die Zeit der Alleingänge sei vorbei. Eine Partei spricht hier also die Unwahrheit, entweder Foda oder der Verein, oder bei der Übermittlung an den scheidenden Trainer ist unglaublich schlecht vermittelt worden. Kommunikativ jedenfalls ein glatter Bauchfleck, da es mehr als nur wahrscheinlich ist, dass sich Foda diese Aussage wohl nicht aus den Fingern gesaugt haben wird. Am Ende steht hier eine üble Optik und es scheint als würden die Außendarstellungsfettnäpfchen bei den Schwarz-Weißen nahtlos an die Präsidentschaften Rinner und Stockenhuber anknüpfen. Und es steht hier vor allem eine nagelneue Geschäftsführung, die ihre Amtszeit gleich mit einem ordentlichen Patzer beginnt. Besonders wenn man sich so weit hinauslehnt und gerade diesbezüglich so vieles neu und besser machen will, darf man sich bei der ersten Gelegenheit nicht eine solche Fehlleistung erlauben.

Nicht zuletzt ist es auch gegenüber der Person Franco Foda alles andere als angemessen, ihm einen solchen Abschied zu verpassen. Wie auch immer man zu ihm stehen mag, 15 Jahre im Dienst von Sturm Graz gepaart mit den zählbaren Erfolgen, die unterm Strich übrig bleiben – Foda hätte sich eine andere Art der Verabschiedung verdient. Und bei allen Kritikpunkten an seinem Auftreten und seiner Persönlichkeit, ich unterstelle ihm, immer das Beste für Sturm gewollt zu haben und ich würde ihm zu keinem Zeitpunkt ein wissentliches Fehlverhalten vorwerfen. Ja, es hat am Ende wahrscheinlich nicht mehr gepasst, aber ihn dann so vorzuführen, ist unangemessen. Und es ist nicht nur dem verabschiedeten Trainer Unrecht getan worden, der ganze Verein hat sich selbst und seinen ambitionierten Plänen keinen Gefallen gemacht. Präsident Jauk sprach immer von der Arbeit der Geschäftsführung, in die er sich nicht einmischen wolle. Jetzt schwebt dieser Vorwurf im Raum, er hätte das gleich bei der ersten Gelegenheit getan. Von einem Paradigmenwechsel hinsichtlich der Strukturen und Professionalisierung wurde schwadroniert. Jetzt galt es die Neustrukturierung zu vollziehen und gleich bei der Antrittspressekonferenz des sportlichen Geschäftsführers wird nach Noten gepatzt. Und man wollte die Außendarstellung des Vereines in ein anderes Licht rücken, professionell kommunizieren und sich hier ganz neu aufstellen. Jetzt gab es die erste schwierige Situation, die gemeistert hätte werden müssen und es ging so ziemlich alles schief, was an diesem Tage möglich war.

Meine Herren, da gibt es noch einiges zu tun, um die Botschaften in Taten umzusetzen. Ich vertrete nach wie vor die Meinung, die Weichenstellungen seit Jänner waren die richtigen und auch personell meine ich weiterhin, die installierten Leute sind im Grunde gut gewählt. Nichtsdestotrotz ging diese erste Bewährungsprobe gründlich in die Hose und die gestrige Angelegenheit scheut keine Vergleiche mit den Aussetzern früherer Tage. Einen Unterscheid gibt es allerdings dann doch: In seinen Aussagen und im persönlichen Gespräch mit Christopher Houben, konnte man eine ehrliche Einsicht erkennen, dass hier etwas schief gelaufen ist. Es scheint ein Problembewusstsein vorhanden und man scheint zu reflektieren, was falsch gelaufen ist. Das gab es in den Stockenhuberschen Zeiten nicht und das lässt hoffen. Fehler machen ist erlaubt, immer wieder die gleichen Fehler zu machen ist nicht erlaubt. Daran wird in den nächsten Monaten der “SK Sturm neu” gemessen werden müssen.

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Jürgen Pucher (jp)

Geboren 1978 im Spannungsfeld von DSV Alpine und KSV in Bruck an der Mur. Mit den ortsansässigen Fußballvereinen allerdings nichts anzufangen gewusst und bald nach Graz gestürmt. Dort den Fußballklub des Herzens entdeckt und, obwohl die Farbe der Liebe rot ist, war der Verein doch der Schwarze. Nach dem Ausscheiden im Finale des AHS-Cups fünf Jahre als CAD-Techniker Beton angerührt. 2005 wieder in die Offensive gegangen, gereift und aus politischen Gründen einen Vertrag bei Uni Wien unterschrieben. Inzwischen im Sold der ersten Geliebten des Zeus und immer noch Exil-Schwarzweißer zwischen Grünen und Violetten. Um nicht ganz farbenblind zu werden öfter mal in Dornbach beim Sportklub, an dieser Stelle jedoch kehrt die Seele heim und das Geschriebene dreht sich ausschließlich um den SK Sturm.



Kommentare

Nah..boom!

So sehr ich dich immer kritisiere Herr JP, danke ich für einen sachlichen Artikel, wo du deine persönliche Meinung scheinbar vollständig nach hinten gestellt hast und wirklich versucht hast nur Tatsachen in eine gelungene Art und Weise zu verpacken, und auch das Problem, warum viele nun so echauffiert sind über die Beurlaubung, noch einmal hervorhebst.

Naja, so sachlich wars nicht, doch inhaltlich würde ich zustimmen – immerhin handelt es sich hier ja um eine “komemtnar-kollumne” -> von daher ist es ja ok seine meinung zu sagen.

Also, wenn ich mir im Vergleich andere 12 Meter durchlese, ist dieser eigentlich relativ sachlich gehalten im Vergleich ;) und ja, es ist ok, auch wenn ich es teilweise übertrieben finde und es bei manchen 12 Metern schon an der Grenze zur Stimmungsmache gegen etwas war, in meinen Augen.

Dennoch, guter Beitrag, sei nochmals erwähnt.

Geh, da wird einfach zu viel interpretiert. Gludovatz wollte den Kopf von Foda, das hat er ja deutlich gesagt (Aussagen in die Richtung “Zeitpunkt verpasst”). Das Cup-Aus bot die optimale Gelegenheit. Und der Vorstand hat letztendlich mitgezogen. Punkt.
Gludovatz schafft sich damit – zumindest vorübergehend – Stärke, aber nicht Sympathie.

Lemmy1909 says:

guter Artikel!

Ich bin auch überrascht, danke für die ehrlichen Worte über einen “kapitalen Fehlstart”!

100% agree. dabei hab’ ich mir wirklich hoffnungen gemacht, dass pg und ch eine echte trendwende bringen werden. aber das gestern war einfach nur erbärmlich.

Temperenz says:

Wer die Aussagen von Gludovatz nach seiner “Nichtnominierung” zum Nationaltrainer verfolgt hat für den werden künftige Egotripps dieses guten Herrn nicht überraschend kommen. Zitat gefällig? “Ich weiß nur, dass ich die Punkte im Anforderungsprofil erfüllt hätte, außer, dass ich vielleicht zu wenig verlangt habe.” (Quelle Standart.at) Na dann hat er hoffentlich jetzt bei Sturm ordentlich was verlangt dass sie ihn genommen haben. Zu Herrn Houben hab ich nur eine persönlich Meinung, allerdings ist nach diesem unwürdigen Schauspiel rund um die Fodaentlassung für mich ein Bild entstanden dass nichts Gutes erahnen lässt für die Zukunft.
Aber anscheinend hat das bei Sturm ja Tradition nach einem Meistertitel einen unwürdigen Abschied zu bekommen, das kennen wir ja schon…

bianconero says:

Bravo Herr Pucher! Ich bin positiv überrascht und sehe meine oftmaligen Anschuldigungen “JP schreibt nur wegen den klicks” hiermit Lügen gestraft! Soviel dazu. Sehr guter Kommentar der die Sache objektiv abbildet.
-
Persönlich sei angemerkt dass die Aussage von Herrn Houben ““Jetzt im Nachhinein sind wir auch schlauer. Es wäre natürlich aus heutiger Perspektive besser gewesen, die Pressekonferenz nach hinten zu verschieben” für mich so unfassbar ist dass ich dem geschätzten Gründer von sturm12.at wahrlich seine Qualifikation absprechen muss. So handelt keine Führungskraft! So lässt sich keine Führungskraft benutzten! So eine Aussage zeugt von Inkompetenz in einer Thematik die sich sogar mit Hausverstand hätte lösen lassen. Dass Gludovatz daneben haut ist nicht sonderlich überraschend – man wusste dass er kein Manager, keine Führungskraft ist, seine Stärken wo anders liegen. Aber der hochstilisierte Herr Houben ist offensichtlich seiner Position nicht gewachsen. Und Fehlstarts sind bekanntlich nur schwer auszumerzen. Denn für alle ganz so interessierten Fans bleibt die Aktion als erster Eindruck im Gedächtnis. Die Medien werden ihren Beitrag leisten.
PS: Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Aber die Euphorie des Umbruchs, die Vorschusslorbeeren und Vertrauen, die positive Grundhaltung gegenüber einscheidenden Maßnahmen – das alles ist bei mir persönlich verflogen. Und ich fürchte da bin ich nicht der Einzige!

Na dann brauchen unsere 2 elefanten eventuell noch einen “pressekoordinatior” oder so. Hoffen wir einmal daß der Herr H sich nicht aufgrund “des ganzen Stress” wirtschaftlich die Hosen ausziehen lässt von den wirklichen Brocken mit denen zu verhandeln sein wird. Zutrauen tu ich DEM nicht mehr allzuviel.

la.mano.de.dios says:

Ist das euer Ernst? Ich hoffe, dass Ihr in euren Jobs mehr als nur eine Chance bekommt um euch zu beweisen und eure Qualifikationen nicht aufgrund einer Aktion evaluiert werden.

bianconero says:

Nicht der Fehler an sich ist das Problem sondern das entweder bewusste Machen des Selben und die Schwere des Fehlers. Und weitere Chancen bekommen die Herren ohnehin. Einzig, die offensichtlich unbegründeten vorschnellen Lorbeeren sind aus meiner Sicht dahin.

Dem Kommentar kann ich vollinhaltlich zustimmen! Sehr gut!!!

mark1909 says:

Bin gleicher Meinung. Es ist alle sehr gut zusammengefasst. Vielleicht verstehen manche jetzt endlich was da passiert ist. Den ganzen Kommentaren nach von gestern bis heute hat das nicht jeder ganz verstanden…

wenn eine terminlich schlecht angesetzte PK das schlimmste vergehen der neuen führung bleibt, bin ich positiv gestimmt. nach dem unkick von vorgestern, kann mich so etwas nicht mehr erschüttern! :)

saurons_mouth says:

guter kommentar, @jp. das wird nicht häufig aus meinem mund (oder eher meinen fingern, in dem fall) kommen, aber hier kann ich dir nur zu 100 prozent zustimmen.
es bleibt nur zu hoffen, dass FF wenigstens von den fans gebührend verabschiedet wird.

Das schlimme/oder Gute daran ist, dass die eigentlichen Pfeifen, und da wiederholfe ich mich gerne, wieder einmal ziemlich schadlos aus der Nummer kommen (zumindest vorerst): Die Mannschaft. Das Ganze Theater lenkt wieder mal von unsere Paradekickern ab. Vielleicht mag es gut sein, meinen jetzt Einige. Ich persönlich behaupte das Gegenteil. Nun gut, wird sich ja morgen dann zeigen. Wenn das wieder in die Hose geht, dann bin ich gespannt, ob dann endlich die Spieler mal zum Rapport gebeten werden.

la.mano.de.dios says:

So ist es. Und wie Foda schon richtig behauptet hat, gibt es keine Bankerlsitzer, die sich derzeit aufdrängen, die Stammspieler sind auch unter jeder Sau. Nicht die Seuche klebt uns am Fuß sondern das Feuer ist am Erlöschen! Hier muss ganz klar ein Warnschuss der Verantwortlichen kommen. Auch wenn Gludo nicht ins Trainingsgeschäft eingreifen wird (gut so!), sollte er das neutrale Gespräch mit den Spielern suchen – Diese selbst wissen gut genug, dass heuer nur wenige Verträge verlängert werden und das in PG’s Hand liegt.
Das Ergebnis ist morgen (fast) egal – aber das Feuer muss sichtlich aufflackern

la.mano.de.dios says:

Zunächst einmal stimme ich dem Artikel vollinhaltlich zu. Eventuell das letzte Statement, wonach man Houben seine Ehrlichkeit anrechnen müsste, fällt für mich noch unter sturm12-Bonus. Fehler zugeben sollte doch eine Selbstverständlichkeit für einen Ehrenmann sein und Houben ist nicht der erste, der Mensch bei Sturm, der unglückliche Umstände und Fehler einräumt. Aber gut..
-
Zum zweiten finde ich es interessant, wie sich User hier betrogen fühlen ob Foda’s dramatischen Abganges. Natürlich war die Kommunikation nicht nur unglücklich sondern schlecht, natürlich hat sich so ein Jahrhunderttrainer einen anderen Abgang verdient. Aber unterm Strich gilt (u ich halte nur gute Stücke auf Foda) :
Foda wäre am Ende dieser Saison ohnehin gegangen (worden), das Projekt “Vorstand neu” wird jetzt erst gestartet. – Doch bereits jetzt fühlen sich einige hier grausam missverstanden und wünschten sich diese Personen wieder aus dem Amt. Hier bitte mal ein logischer Input: Unter der alten Führung habt ihr gejammert (zurecht!) und euch nach Veränderung gesehnt. Jetzt ist diese da, und nach einem Fehltritt müsste die halbe Truppe wieder abdanken?
Was wir brauchen ist Konstanz in allen Ebenen und ein beständiges Team und auch Geduld – wie bei einer Sportmannschaft.
Gut, der erste Auftritt war mies. Aber wie sagt man so schön? Einer verpatzten Generalprobe folgt eine gelungene Premiere!

Der Artikel ist (leider) à point – chapeau! Es bestätigt sich leider, dass eine wirklich gewachsene Organisationskultur sich nicht einfach durch den Austausch von Menschen von heute auf morgen verändern läßt; dazu braucht es mehr, vor allem Hartnäckigkeit, Transparenz, Verbindlichkeit und Zeit. Dafür bestehen meine Vorschußlorbeeren und damit verbundenen Hoffnungen nach wie vor für die neuen GFs. Jene Lorbeeren für die die Sympathie und Empathie haben sie einstweilen mal verspielt, den zu offensichtlich ließen sich hier die Protagonisten vor Karren spannen (dabei dürfte das alles bei Sturm-Neu offiziell ja gar nicht mehr passieren), die den Kern der Sache – einen professionellen und ehrenvollen (und nicht Geländeverbot für Foda bzw. Foda mußte Abschlussinterviews am Parkplatzgelände geben) Ausstieg von Franco Foda – hintanstellen ließen. Da blutet wohl mein Sturm-Herz und frage mich dabei, wie wohl jenes von Herrn Houben (von Herrn Gludovatz möchte ich dabei gar nciht erwähnen) beschaffen sein möge, um so einen Abgang zu unterstützen oder gar zu ermöglichen?

ingraznursturm says:

Sorry Hr. Pucher, aber muss man immer gleich jeden an die Wand nageln? Gludovatz hatte gestern seinen 4ten offiziellen Arbeitstag und Houben ist zarte 30 mit wenig Erfahrung aber viel Potenzial.
Das da nicht gleich alles glatt läuft ist ja auch klar oder nicht?
Zuerst schreiben Sie in zig Kommentaren über “Franky Almighty” und die Fehler von Foda und jetzt ist er der große Heilige der ach so ungerecht behandelt wurde.
Die neuen Feindbilder sind ja in Gludovatz, Jauk und Houben schnell gefunden worden………

Das Timing der PK ist ein Fehler, ja. Aber damit einen ganzen Kommentar auf Uebergroesse aufzublasen, und das voellig unprofessionelle Verhalten Fodas nach dem Hartberg Spiel sowie nach der Entlassung nicht ebenso aufzugreifen ist weder fair noch argumentativ notwendig.

welches verhalten von foda nach der entlassung war unprofessionell?

Foda darf sich uebrigens Sonntags bei Talk und Tore nochmals als Untouchable hinstellen. Ich hoffe, der Verein kommt dort auch zu Wort.

Ich würde auch gerne wissen, was da unprofessionell gewesen sein soll?

ingraznursturm says:

KZ online von heute:

Gludovatz ärgert sich über Foda: “War nicht vereinbart”

“Es war vereinbart, dass wir die Trennung um 17.00 Uhr in einer Aussendung bekanntgeben, aber er hat das schon eineinhalb Stunden vorher ausgeplaudert. Das ist nicht fair”, so der sportliche Geschäftsführer Gludovatz.

Voreiliges IV, hinstellen der GFs als Marionetten.. Weiteres Ziehen an den Strippen der Medien folgt sicher noch. Zugeben wuerde er im Gegensatz zu Houben und Jauk jedoch keine Fehler. Muss er offenbar auch nicht, wenn eh nur scharf auf Vorstand und GFs geschossen wird, auch hier.

Bei so gravierenden Änderungen wie die Beurlaubung des Trainers muss die Pk. Verschoben werden. Das ist eine logische und nicht schwere Entscheidung! Die jeder gute Manager ohne lange nachzudenken trifft. Wenn hoben und gludowaz dabei schon überfordert sind dann haben wir 2 gf vom Vorstand bekommen die keine Führungsqualität und entscheidungsfähigkeit haben. Peinlich und dilettantischer Auftritt. Und die 2 sollen die sportlichen und finanzielle Verantwortung tragen?
Wird wieder mal eine schattenregentschaft des Präsidenten werden. Schade. Mal schauen welcher Trainer mit Führungsqualität sich mit diesem dilettantischen umfeld einlässt…

Da Dirnbocher says:

Ein paar Aspekte fehlen mir da:

- Ein Trainer wird per SMS zu einer aussertourlichen Besprechung “bestellt”? Ist das der heute übliche Stil?
- Was hätte den eine Verschiebung der PK bringen sollen? Den Trainer, per SMS zu einer Besprechung um 13:00 zu bestellen, und gleichzeitig eine vor 13:00 angesetzte PK auf nach 13:00 zu verschieben, ist doch auch nix anderes, als dem Trainer auszurichten, dass er “weg” ist. Wenn schon, dann Gespräch mit Foda vor der PK.
- Was ist mit Gludovatz’ Aussage, dass die Trennung von Foda schon längst überfällig war? Ist das nicht in Wahrheit eine “ordentliche Watschn” für Jauk? In aller Öffentlichkeit? Toller Einstand kann ich nur sagen.

haha da schlägt wirklich der sprichwörtliche sturm im wasserglas zu^^ wie einige meiner vorposter schon erwähnt haben, “soll nichts schlimmeres” passieren.

wen interessiert der zeitpunkt der entlassung? ob das um mittwoch, 09:00 passiert oda um 13:00 ist sowas von egal dass es ärger nicht mehr geht – deswegn die bereits geplante PK verschieben?? und dass man auf der PK nichts gesagt hat ist schon in ordnung, sonst hätte es foda aus den medien statt persönlich erfahren^^

was wirklich wichtig is:
dass gludovatz ein gutes, modernes neues trainerteam mit taktischem verständnis engagiert
dass gludovatz einen guten kader für die nächste saison zusammenstellt
dass gludovatz gute jugendarbeit leistet (sehe die verlängerung stangls und neuholds als richtigen schrit)
dass houben neue sponsoren an land zieht (scheint zu funktionieren)
etc.

dies sind die dinge, die euch intressieren sollten, nicht ob die entlassung eines ohnehin bereits “entlassenen” ein paar stunden nach vor oder zurück verschoben hätte werden sollen

edit/add: man sieht hier einfach, wie lächerlich wenig ahnung die meisten poster von der führung eines betriebes oder vereines haben^^

Jauk hat heute wieder kräftig zurückgerudert und den Umgang mit Foda als unwürdig bezeichnet. Wenigstens eine Einsicht ist erkennbar. Gludovatz aber schießt sich mit seinen Aussagen gegen Foda in seiner ersten Woche schon total ins Abseits. Das muß man erst mal schaffen. Und ich denke man hat sich nach dem Machtmenschen Foda den nächsten Allmächtigen ins Boot geholt nämlich den lieben Pauli. Ich denke er wird jetzt schnell erkennen daß Ried und Sturm 2 verschiedene Paar Schuhe sind. Der Wind wird jetzt schon rauer!

Absolut kein kapitaler Fehlstart – warum? Der Reihe nach.

Offenbar kam man Mittwoch nachts (warum wohl…) zur Erkenntnis, dass es besser wäre, wenn Foda nicht bis Saisonende am Ruder ist.
Also schickt man Donnerstag früh ein SMS an Foda mit der Bitte um das Gespräch um 13 Uhr, nach der Pressekonferenz, die schon länger für diesen Termin angesetzt war und ein anders Thema hatte, denn zuvor gibt es wohl keine Zeit dafür. Da man bei der PK nichts über den Ausgang des späteren Gesprächs wissen konnte – geht Foda freiwillig, stimmt er einer einvernehmlichen zu, muss man ihn entlassen? – kann man dazu auch nichts sagen.
Hätte man etwas bei der PK dazu sagen sollen, FF also in Abwesenheit vorab seine Entlassung o. Ä. mitteilen sollen? Es stand ja noch nicht einmal fest, wie das Arbeitsverhältnis beendet würde und auch war nicht ´klar, ob Foda die Goldenen Brücke beschreiten will, indem er selbst zurücktritt – dann könnte er aber nicht den Märtyrer spielen, wie er es jetzt macht (Herr Pucher, würde ihnen nicht der simple Verstand sagen, dass zur Zeit der PK noch keine Entscheidung getroffen sein konnte!?). Gludo und Houben konnten also nicht wissen, ob es später eine Entlassung, Einvernehmliche oder einen eher unrealistischen freiwilligen Rücktritt von Foda geben würde.
Und warum hätte man die PK “nach hinten” verlegen sollen, abgesehen davon, dass sie ein anderes Thema hatte und mit einer Verlegung – nach dem blamablen Cup-Spiel am Vorabend – erst recht die Spekulationen eskaliert wären?
Da es Foda – indem er auf Entlassung pochte, Mit-Gründe siehe oben – auch auf Konfrontation anlegte, verwundert nicht, dass er auch bei den wohl aktiv begonnen Journalistengesprächen die Dinge ganz anders schilderte, wie sie wohl waren. Er wartete nicht die geplante Vereins-Aussendung um 17 Uhr ab, sondern nutze den First Mover-Vorteil und sprach sofort mit Journalisten, um ihnen die, wie man jetzt weiß, Falschversion aufzutischen, wonach Gludo und Houben behauptet hätten, nur die Überbinger der Entlassungsnachricht gewesen zu sein.
Gludo hat das ja mehrmals dementiert und betont, dass er sowohl hinter der Maßnahme steht und sie auch mitentschieden hat und entsprechen seiner Kompetenz eben vollzogen hat (was ist also an der Foda-Version glaubwürdiger, wie ist das mit Verstand, Herr Pucher?) Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass sich Foda seine Version aus den Fingern saugte. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass er Jauk oder andere im Verein in aller Öffentlichkeit anpatzt (haben sie das schon vergessen, Herr Pucher?) Sorry, aber ihre ganze Argumentationskette in diesem Kommentar ist ein Bauchfleck. Ich hatte sie bisher eher als einen eingeschätzt, der mit ein bisschen Hintergrundwissen schreibt. Auch wenn man selbiges ja kaum direkt medial einsetzen kann/soll. Aber dieses Kommentar ist ein “logischer” Totalversager.

Am Mittwoch, nach dem Cup-Spiel, wurde intern der Beschluss gefasst, man müsse Franco Foda sofort beurlauben und ihn nicht bis Saisonende im Amt weiterarbeiten lassen. “Das war eine gemeinschaftliche Entscheidung mit Einbeziehung beider Geschäftsführer und dem Vorstand”, sagt dazu heute der wirtschaftliche Geschäftsführer Christopher Houben gegenüber Sturm12.at

also wenn Houben das gegenüber Sturm12.at so gesagt hat würd ich drauf tippen das auf diese Aussage die Argumentationskette aufgebaut ist – also nicht aus den fingern gesaugt…

Sehr gut dargestellt. Es haette dieser Tage bessere Themen fuer einen 12Meter gegenen als sich etliche Absaetze lang via Fragen des Timings eine Kanonenkugel gg Vorstand und GFs zu schmieden.

madschi1988 says:

Mein Gott!
Statt Foda im Mai gegangen wäre is er halt jetzt scho im April weg!
Es hat einfach nicht mehr gepasst!
Sturm hat bis auf ein zwei Ausnahmen, einfach schlecht gespielt!
Foda hat natürlich viel geleistet keine Frage, aber alles hat ein Ende nur die Wurscht hat zwei!

Bin ja schon gespannt auf den nächsten 12 Meter nach soviel Lob für JP :)

Aber man kann ja kaum wiedersprechen, guter 12 Meter!

Wie von foda gesagt: die Wahrheit liegt am Platz. Daran werden seine Nachfolger und jene die deren bestellung zu verantworten haben gemessen.
Danke Franco jedenfalls für so viele schöne Erfolge die du für uns Sturmanfans eingefahren hast.
Alles gute bei deinem neuen Arbeitgeber, auch wenns in Österreich ist.

Doneggero says:

@suedtor genialer Post!! Endlich wir der Verein wie ein Betrieb geführt!! Startschwierigkeiten sind erlaubt!! Unterstützen wir einfach den Verein und auf die Schwoazen!!

jop guter post suedtor, wenigstens schalten nicht alle hier komplett das hirn aus^^

beatrice says:

Eine Schande dieses Verhalten – das haben die Fans am allerwenigsten verdient!
Beim kommenden Heimspiel den Verantwortlichen die GELBE KARTE zeigen!

was konkret ist das schändliche verhalten? dass man die PK nicht verschoben hat?

archaeopterix says:

Die ” Beckmesser ” sind am Werk !! In letzter Zeit las ich hier immer wieder ” Foda raus ” , er wird zu mächtig und von Fehlkäufen etc . Nach der neuen Organisation ist die Beurlaubung vollkommen richtig abgelaufen : Der Vorstand / Aufsichtsrat entscheidet bei ganz wichtigen Fragen mit den Geschäftsführerern ! Das ist erfolgt, pasta !! Das hat mit Einzelpersonen wie Jauk persönlich oder anderen gar nichts zu tun- dies ist die neue Entscheidungsstruktur die wir alle wollten ! Die Mediendiktatur von Kartnig will ja niemand mehr , der den Verein an die Wand gefahren ist !!! — Was hätten wir gepostet, wenn der Verein nach Hartberg nicht reagiert hätte …. !!????? Wie & wann diese Entscheidung dann Foda mitgeteilt wird sollten wir doch den Entscheidungsträgern überlassen ! Mit Gludovatz können froh sein endlich einmal einen Mann mit größter Fachkompetenz heiklen zu haben! Eine gelungene Aktion des neuen Vorstandes!! Foda selbst sagte gestern korrekt, daß er die Entscheidung des Vereines akzeptiere – er ist Profi genug die Realitäten zu erkennen ! Ich zweifle nicht daß er bald einen ehrenden Abschied erhält ! Diesen hat ja bekanntlich nicht einmal Osim nach vielen erfolgreichen Dienstjahren bekommen , obwohl er damals an 2. Stelle in der Tabelle stand !! — Vielleicht erinnert sich noch jemand, daß Sturm eimal einen Trainer in der Pause der 1. Halbzeit kündigte ……

jan-michael says:

osim ging auch selbst
bin aber zu 100% deiner meinung
archaeopterix

Max Lamot says:

Ivica Osim ist damals nichts anderes übrig geblieben!!!
Und etwas anderes zu schreiben wäre heute, journalistisch gesehen, auch fatal gewesen für JP.

LIEBER JP,

Ich verfolge bereits seit langer Zeit deine Artikel. Fast (!) schon so lange, wie du diese Kommentare hier veröffentlichst. Wie so einige andere bin ich manchmal für und gegen deine Meinung. Das ist auch okay so – deswegen heisst es auch “Kommentar”. Nun möchte ich auch meinen Kommentar zu diesen Kommentar abgeben. Du kannst dafür oder dagegen sein. Es soll von meiner Seite, wie du es auch pflegst, eine konstruktive Kritik sein.

Dieses Mal kommt mir der oben geschriebene Text extrem übertrieben und sogar auch (was du z.B. den neuen Führungskräften selbst vorwirfst) “schlecht getimte” vor! Ob man nun die PK verschieben hätte sollen, oder den Trainer vorher über den Entscheid der Entlassung zu unterrichten – mein Gott, ist das nicht Haarspalterei? Es wäre sowieso passiert! Mir ist bewusst, dass es nicht um die Entscheidung selbst geht, sondern wie sie der Öffentlichkeit präsentiert wird – aber, an diesen einen Tag sollte die involvierten Herren doch nicht aufhängen?? Kaum eine Firma bringt eine reibungslose Restrukturierung zustande, da kann es durchaus mal chaotisch werden. Dass es dann mal vorkommt, Entscheidungen sowie Mitteilungen schlecht zu timen bzw. zu veröffentlich sollte klar sein!? Für uns Fans sollte doch eher das Was als das Wie im Mittelpunkt stehen Das lese ich hier aber überhaupt nicht heraus. Dieser Kommentar liefert mir eher ein Bild ab, dass du nur darauf wartest, wie ein Löwe, bis dessen Beute einen Fehltritt macht – um sie dann Wort für Wort in der Luft zu zerreissen!
Auch bei deiner Meinung habe ich, wie aktuell generell von Seiten der Fans, das Gefühl man möchte alles nur noch Perfekt! Es wird alles – und zwar wirklich alles – auf die Goldwaage gelegt! Was sagte Foda, oder was meinte Foda? Was sagte Gludovatz, aber was meinte er? Klar ist: Der Trainer wird gehen, so ist das Leben. Klar ist: Der Trainer wurde früher gegangen, so ist Fussball. Klar ist: Es gab eine PK über die Geschäftsführer und es gab eine Entscheidung über den Trainer. Das ein schräges Bild abgegeben wurde will ich nicht abstreiten, aber da von einem “kapitalen Fehlstart”, “Totalversagen” und “in die Hose gegangen” zu reden, find ICH “zu weit hinausgelehnt”!

Klar ist auch: Die Mannschaft lieferte am Mittwoch eine extrem schlechte Partie ab. Da tippst du aber lieber über 1200 Wörter in die Tasten und kaust davon mit 600 Wörtern chronologisch nochmals alles durch, was wir eh schon wissen. Dass es da noch eine Mannschaft gibt und nicht nur Funktionäre – das geht dir da doch etwas vergessen!? Aber da wurde ja mittlerweile von Seiten der Fanclubs eh schon gehandelt und du kannst dir dieser Angelegenheit einen neuen 12er ausdenken.

Am meisten missfallen mir aber folgende zwei Dinge: Auch wenn du es sprichwörtlich nirgends erwähnst und sich das auch “Kommentar” nennt, werde ich zwischen den Zeilen das Gefühl einfach nicht los, dass du deine Meinung für die absolut Richtige hältst und gar keine Andere akzeptieren möchtest. Bist du derart Perfektionist?? Das polarisiert, das gibt spannende Diskussionen doch es wird auch langsam sehr sehr ermüdend.
Und Zweitens, was aber weniger dich per se betrifft. Da gibt einer einen gut geschriebenen Kommentar ab und über 2/3 der sturm12.at-Fans springen auf den Zug auf. (Nicht vergessen, ich bin auch ein sturm12.at-Fan.) Das ist wie in einer Herde, wo das Alpha-Schaf zu Blöcken beginnt und die halbe Herde springt mit ein.

Im übrigen schliesse ich mich auch dem Posting von #suedtor an.

Vielleicht auch das nächste Mal vor dem 12er noch einmal durchatmen und dann schiessen. So wäre nämlich der Schuss nicht einfach durch die Mitte und der Goalie konzentrierte sich auf eine Ecke, sondern er wäre platziert und für dich – “perfekt”.

Know-it-all says:

@suedtor
@t-homy
Dem stimme ich vollinhaltlich zu.

archaeopterix says:

Zu Osim noch eine Klarstellung im Detail : Kartnig hat Osim systematisch über 1Jahr schon gemobbt ; das wurde in 2 Gerichtsinstanzen eindeutig festgestellt und auch so beurteilt ! Eine späte Genugtuung & Dank hat dann Osim erst durch Rinner bekommen , als dann der neue Vorstand mit Jauk ihn dann zum Jahr 100 Trainer von Sturm wählte !!! …..

saurons_mouth says:

so ist es… traurig, aber wahr!

leute wie suedkurve, archeopterix und t-homy sind wahre lichtblicke!
offenbar gibt es ihn ja doch noch.
den mündigen user, den denkenden menschen, der sich seine eigene meinung bildet.

der gesagte und geschriebene worte (seien sie noch so populistisch, seinen sie nichts als reine schutzbehauptungen, seien sie nichts als infame lügenkonstrukte, oder einfach nur missverständlnisse) nicht per se blindlings als die vollendete und einzig gültige wahrheit -quasi dogmagleich- auch als die ihre wahrheit akzeptieren, und mantragleich nur widerkäuen.

nein, sie hinterfragen, reflektieren, lesen zwischen den zeilen, holen sich andere meinungen ein, versuchen sich gedanklich auch mit “der anderen seite” zu beschäftigen, sich in diese hineinzuversetzen.

Denn erst dann, nur dann ist eine grösstmögliche objektive betrachtungsweise gegeben.
Das ist allerdings der unbequemere Weg, weil er auch das Bemühen seine eigenen Gehirnwindungen zu benutzen voraussetzt.

Vielleicht sollte man folgenden Spruch einfach öfter beherzigen:
“Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille.”

Es wird ja immer lustiger und professioneller: Zufallsvorstand am Werken gegen und urteilen über die “Kundschaft”. -:) Bravo!
@BTC: Berherzige diesen Spruch: Ist dem Bauern kalt im Schuh, steht er in der Tiefkühltruh’! :-)

Dieser 12m hat mich jedenfalls erstmalig beeindruckt, weil a) klar erkennbar ist, Unabhängigkeit ist nach wie vor (trotz ……) gegeben und b) JP beeindruckt durch Gerechtigkeitsempfinden, das er über persönliche Sympathien stellt!

Ich kann leider die Aufregung über die Aufregung nicht ganz nachvollziehen: In der Freiheit eines Kommentators sollten sowohl die Inhalte als auch die Auswahl der Themen liegen. Im konkreten Fall hat JP ein Thema aktualisiert, welches, solange ich mich erinnenrn kann, mich bei Sturm immer schon gestört hat: Die Beendigung von Vertragsbeziehungen. Sturm`s Vorgehen hat dabei immer etwas von einer Politik der “verbrannten Erde” an sich und das nicht nur seit Osmis oder Fodas Zeiten – erinnere hier an Reiter, Ruß, Haas,Hörmann, Vastic usw. Und was immer schon war muß ja nichtr bedeuten, das es immer so bleiben muß “nur” weil es im Fußballgeschäft so üblich ist – wenn wir schon von einer neuen aufbrechenden Fußballkultur beim SK Sturm reden wollen, oder?

..zudem wurde der Kommentar von JP durch entsprechende Eingeständnisse der betroffenen Protagonisten bestätigt, oder?

archaeopterix says:

@ BTC : ” Lichtblicke ” ! Danke für das Kompliment …

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