Pressespiegel Sujet
© 2011 Sturm12.at

Pressespiegel

Zweikampf um den Trainersessel

Eher unaufgeregt kommentieren die Medien Sturms “Europacup-Aus”. Der Fokus richtet sich tendenziell schon auf die neue Saison. Um den Cheftrainerposten sollen noch Schopp und Hyballa im Rennen sein, die Entscheidung am Montag bekannt gegeben werden.

Pressespiegel Sujet
© 2011 Sturm12.at

Auf die neuen Trainer wartet harte Aufbauarbeit. Denn die Meister sind müde geworden”, schreibt der Kurier. Wie Sturm12.at am Donnerstag meldete, sollen am Mittwoch die beiden letzten verbliebenen Kandidaten zum Hearing in Graz gewesen sein. Nachdem Marco Pezzaiuoli aus dem Rennen ist (keine finanzielle Einigung), gehen auch Kronen Zeitung sowie Kleine Zeitung von einem Zweikampf zwischen Markus Schopp und Peter Hyballa aus. Die Entscheidung soll laut “Krone” am Montag bekannt gegeben werden.

Auch am Spielersektor gibt es das tägliche Transfergerücht: Laut “Kleine” ist Paul Gludovatz an Altach-Stürmer Tomi (Tomas Esteban Correa Miranda) dran. Im Rahmen des “12er-Stammtischs” erwähnte Gludovatz allerdings, dass er alle vier Topscorer aus der Ersten Liga am Radar hat – darunter eben Tomi, Christian Falk oder den bereits mehrmals erwähnten David Poljanec.

Gehalten werden soll der gestern geschonte Florian Kainz, betont Gludovatz gegenüber der “Krone”: “Er muss sich erst stabilisieren, außerdem brauchen wir ihn für die Fans und die Entwicklung der Mannschaft. Liga-intern wird er keinesfalls wechseln, auch nicht nach Salzburg. Nur wenn ein internationales Angebot käme, müssten wir ihn gehen lassen. Aber derzeit gibt’s kein Angebot.”

Kronen Zeitung: Vor 10.879 Fans begann die Kristl-Elf engagiert, erspielte sich auch Chancen, aber das erlösende Tor gelang nicht. Admira hielt kompakt dagegen, war im Konter und bei Ecken gefährlich. Zur Pause seufzte Gludovatz: “Wir sind angriffsfreudig, aber leider zu wenig präzise” Das traf vor allem auf Imre Szabcis zu, der Sturm binen sechs Minuten im Alleingang zum Sieg schießen hätte müssen – doch er scheiterte zweimal kläglich vor Tischler. Das rächte sich: Binnen drei Minuten lösten sich Sturms Europacup-Hoffnungen in Rauch auf – nach Sabitzers Führung machte Standfest mit einem Eigentor zum 0:2 alles klar. Hosiner rundete Admiras ersten Sieg in der UPC-Arena ab, Weber sah noch Rot – Sturm erwartet nun ein “ruhiger, nationaler” Herbst.

Kleine Zeitung: Die Grazer begannen gut, schlugen ein hohes Tempo an und gingen aggressiv in die Zweikämpfe. Wolf, Bukva und Okotie hätten in der ersten Hälfte schon den Führungstreffer erzielen können, taten dies aber nicht. Die Admira versteckte sich keineswegs, hielt dagegen. Und Sabitzer deutete in der 16. Minute schon an, dass er diesmal noch etwas vor hatte. Eine dynamische erste Hälfte endete ohne Tor. Das sollte sich nach dem Wechsel ändern. Innerhalb von vier Minuten lagen die Gäste aus der Südstadt mit 2:0 in Front. Zuerst hatte Sabitzer (67.) getroffen, dann passierte Standfest (70.) ein unglückliches Eigentor. Da rächte sich, dass Szabics (55.) allein vor Admira-Goalie Tischler scheiterte. Und dass Hölzl (77.) in aussichtsreicher Position vor dem Torschuss ausrutschte, war symptomatisch für das Grazer Spiel. Es wollte eben nichts gelingen. Denn Sturm war nicht wirklich die schlechtere Mannschaft an diesem Abend, auch wenn der 0:3-Endstand etwas anderes sagt.

Kurier: Die Sturm-Fans ließen sich vor dem Anpfiff gegen die Admira etwas Schlaues einfallen. “Ein Sommer nur am Schwarzlsee? Wir wollen ans Meer und Europacupflair”, stand auf einem Transparent. Um 22.18 Uhr war klar: Es wird der Schwarzlsee werden. Admira siegte 3:0. Mit Lichterketten feuerten die Sturm-Getreuen den Meister an, damit ihren Spielern auch auf dem Platz einmal das Licht aufgehe. Die Strahlemänner der Admira, die einen Kleinbus voll Fans mitschleppten, spielten von Beginn an brav mit. (…) Und so brannte es in beiden Strafräumen lichterloh. (…) Sturm spielte offensiver, die Gäste kombinierten aber etwas flinker und verbrauchten auf dem Weg zum Tor weniger Anspielstationen. (…) Die Admira verteidigte brav, was reichte, weil sich die Steirer eh selbst im Wege standen und die besten Chancen verhauten. Und im Konterspiel ist die Admira die Nummer eins der Liga (zum Artikel).

Sport10.at: Die Südstädter setzten sich am Donnerstagabend beim amtierenden Meister Sturm Graz in einer ansprechenden Partie mit guten Torchancen auf beiden Seiten mit 3:0 durch und haben damit weitere drei ganz wichtige Punkte im Kampf um Europa eingefahren. Die Fortsetzung eines beeindruckenden Erfolgslaufes. Von den vergangenen sechs Partien konnten die Niederösterreicher fünf für sich entscheiden, spielten zudem einmal unentschieden. Insgesamt holte die Admira dabei ganz starke 16 Punkte, die den aktuell dritten Platz auch am Donnerstag weiter einzementiert haben. (…) Marcel Sabitzer traf mit dem zweiten Torschüss der Südstädter in der zweiten Spielhälfte zum 1:0 und brachte sein Team damit auf die Siegerstraße. Kein Zufall, denn der 18-Jährige präsentierte sich schon in den vergangenen Wochen in absoluter Topform (zum Artikel).

Sturm12.at
Spielbericht: Das Tor nach Europa ist zu
Stimmen nach dem Spiel: Ziel verfehlt
Liveticker zum Nachlesen