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© Wikipedia / Urheber: Steindy

Bruno Friesenbichler

"Es wäre eine super Geschichte"

Bruno Friesenbichler soll Teil des neuen Trainer-Teams werden. Der Steirer bestätigt Gespräche, Konkretes wäre aber noch nicht vereinbart worden. Reizen würde ihn ein Engagement in Graz sehr, erzählte er Sturm12.at.

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Die Entscheidung ist gefallen. Peter Hyballa übernimmt das Zepter als Trainer bei Sturm Graz. “Ich möchte mit Sturm vor allem leidenschaftlichen Fußball zeigen und mit einem attraktiven und offensiven Spielstil die Fans zum Brennen bringen”, so der 36-Jährige in einer ersten Reaktion. Hyballa wird sein Amt am 5. Juni 2012 antreten. Der Vertrag läuft bis 2014.

“Er ist ein Mann, der sowohl großes fußballerisches Fachwissen, als auch die nötigen menschlichen Qualitäten für den Posten mitbringt. Peter Hyballa ist ein Fußballverrückter, im absolut positiven Sinne des Wortes”, ist der sportliche Geschäftsführer Paul Gludovatz von der Entscheidung fest überzeugt. Der wirtschaftliche Geschäftsführer Christopher Houben ergänzt: “Peter Hyballa ist seit 17 Jahren im Fußballgeschäft tätig und hat mehrmals bewiesen, welch großes Potenzial in ihm steckt. Auch das hat bei der Entscheidung für ihn gesprochen.” 

Wer Hyballa ins von Gludovatz angekündigte Trainerteam folgen wird, ist noch nicht bekannt. Thomas Kristl wird nicht dabei sein. Sein im Sommer auslaufender Vertrag wird nicht verlängert. Gludovatz: “Thomas Kristl hat die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen und gute Arbeit geleistet.” Heißer Kandidat ist hingegen Bruno Friesenbichler, der auch einer mit dem vielzitierten “Stallgeruch” wäre, hat er doch von 1993-1995 seine Fußballschuhe bei Sturm geschnürt. “Das ist nach wie vor ein Gerücht”, sagt der Steirer gegenüber Sturm12.at, der aber Gespräche mit Paul Gludovatz bestätigt. “Konkretes wurde allerdings noch nicht gesprochen.” Reizen würde ihn die Aufgabe in Graz enorm. “Es wäre eine super Geschichte, wenn ich Teil dieses Trainerteams werden könnte.”

Wer ist Bruno Friesenbichler?
Begonnen hat seine Fußballkarriere im Jahre 1991 bei der Vienna, danach kickte er für zwei Jahre bei Sturm Graz. Im Anschluss ging es für ein Intermezzo zum Lokalrivalen Grazer AK um dann wieder bei der Vienna vorstellig zu werden. Stationen über Schwarz-Weiß Bregenz, DSV Leoben oder der SV Ried brachten ihn zum SC Weiz, wo er seine Spielerkarriere beendete. Immer als Stürmer eingesetzt brachte es Friesenbichler auf 77 Einsätze und immerhin 16 Tore in der Bundesliga. Drei Einsätze im Cup brachten hingegen keinen Treffer für den gelernten Angreifer.

Seine Trainerkarriere begann er bereits im Sommer 2003 während seiner aktiven Spielerkarriere, als Co-Trainer bei der SV Ried. Seinen ersten Cheftrainer-Posten nahm er beim SC Weiz in Angriff. Darauf sollte ein vierjähriger Kontrakt beim derzeitigen Absteiger der Ersten Liga, dem TSV Hartberg folgen. Im Juni des Vorjahres wurde er dort von Kurt Gager abgelöst. Seit diesem Zeitpunkt ist er vereinslos. Ein Engagement beim derzeitigen Tabellenfünften der österreichischen Bundesliga stünde also nichts im Wege. An Friesenbichler ist allerdings auch Altach interessiert.