Spielercheck

Bodul macht den Rooney

Darko Bodul machte es dem United-Star gleich und krönte sich damit zum Blacky Of The Match. Zwölf Saison-Tore, mindestens eben so viele farblose Spiele, einige Traumtore und sechs Mal Blacky Of The Match: Das ist die Kontroverse des Darko Bodul.

© 2012 SturmTifo.com

Nani zirkelt den Ball zur Mitte, Wayne Rooney steigt hoch und versenkt den Ball unwiderstehlich via Fallrückzieher im Kreuzeck. Ein Jahr später wird dieses Tor zum schönsten der Premier League-Geschichte gevoted, Manchester United ist als englischer Meister entthront. Das war´s dann aber auch schon mit den Parallelen zu Sturm Graz.

Nun hat das 1800 Kilometer entfernte Graz auch sein Zaubertor: Mit seinem herrlichen Fallrückzieher-Tor krönte sich Darko Bodul zum Blacky Of The Match und brachte 14.000 Zuseher zum Staunen. Ebenso begrub Bodul die Europa League-Hoffnungen der Wiener Austria und sorgte für einen halbwegs versöhnlichen Abschluss einer sportlich desolaten Saison.

Zwölf Saison-Tore, mindestens eben so viele farblose Spiele, einige Traumtore und sechs Mal Blacky Of The Match: Das ist die Kontroverse des Darko Bodul.

Darko Bodul
Der 23-Jährige Ballkünstler ist schon ein komischer Kauz. Und dementsprechend schwer ausrechenbar. Auf ein farbloses Spiel mit viel Gestikulieren geprägt von notorischem Untertauchen folgt ein Weitschuss-Tor aus 25 Metern. Genau ins Kreuz. Oder, so wie gestern, ein herrlicher Fallrückzieher der Marke „Weltklasse“. „Luis Suarez hat sich von mir sicher was abgeschaut“, sagte Bodul einst über den jetzigen Liverpool-Star. Eine Aussage, die heute einen Funken Berechtigung findet. Bodul brachte in eine schlafende Partie Schwung rein, traf die Querlatte und krönte seine Leistung mit zwei Toren. Blacky of the Match.

Christian Gratzei
Eines vorweg – beim Gegentor von Roland Linz war der Sturm-Keeper chancenlos. Ansonsten absolvierte Gratzei eine fehlerfreie Partie. Einmal parierte der Teamspieler nach einem Schuss von Georg Margreitter aus kurzer Distanz bravourös. Vielleicht auch mit etwas mehr Glück als Verstand. Alles in allem rechtfertigte Gratzei die Einberufung ins Nationalteam.

Florian Neuhold
„Ich will die Abwehr 15 bis 20 Meter weiter vorne positionieren“, verlautbarte Peter Hyballa vergangenen Mittwoch. Klingt einfach, ist es aber nicht. Ein System, das mit zwei langsamen Innenverteidigern unmöglich zu bewerkstelligen ist. Darüber kann auch weder Erfahrung, noch gutes Stellungsspiel hinwegtäuschen, wie John Terry unter Andre Villas-Boas hoher Abwehr eindrucksvoll bewies. Florian Neuhold wird Abhilfe schaffen: Schnell, abgeklärt, nahezu fehlerfrei. Wie geschaffen, um die fehlende Geschwindigkeit seiner Kollegen auszumerzen. Einzig im Spielaufbau war der 18-Jährige gestern farblos. Wer kann es dem Teenager verdenken.

Matthias Koch
Matthias Koch hat eine Waffe. Seine Fernschüsse gleichen Geschossen. Von Zeit zu Zeit setzt der zentrale Mittelfeldspieler diese auch immer besser ein – der Weitschuss gegen Kapfenberg bleibt in Erinnerung. Gegen die Austria blieb sein Schussversuch aus der Distanz leider unbelohnt. Koch rackerte unermüdlich und versuchte Löcher zu stopfen. Akzente konnte er jedoch keine setzen. Die extrem blasse Zentrale der Austria kam Koch zu Gute.

Haris Bukva
Was ist eigentlich mit Haris Bukva passiert? Zwar erwischte der 24-Jährige nicht seinen besten Tag, jedoch zeichneten ihn dennoch genau jene Attribute aus, die ihm als fehlend attestiert wurden. Kampfgeist, Tempo am Ball und das Auge für den Mitspieler. Zwar ging auch viel schief, jedoch war die Intention Bukvas erkennbar. Genau diese Dinge wird Hy für sein schnelles Balla benötigen. Bukva konnte nicht an die starken Auftritte der vergangenen Wochen anschließen, ließ aber erneut sein enormes Potential aufblitzen. Die von Oliver Kreuzer angekündigte “Aktie” ist im Steigen.

Manuel Weber
Die Konstante in Sturms Spiel wies diesmal ein wenig Licht und viel Schatten auf. Zwar spielte Manuel Weber phasenweise solide, konnte aber in keinem Moment seinem Potential gerecht werden. Ungewöhnlich viele Fehlpässe, Flanken ins Nirvana und Hektik prägten das Spiel des Mittelfeldmotors. Besonders in Halbzeit eins stotterte dieser. Das Bemühen kann Weber jedoch niemand absprechen. Der Kapitän ging dorthin wo es weh tut und versuchte jeden seiner Fehler auszubügeln. Läuft es bei Weber nicht, läuft es bei Sturm auch nicht wirklich.

Rubin Okotie
Rubin Rafael Okotie macht sich das Leben als Solospitze selbst schwer. Das Spiel in einem 4-1-4-1 fordert einen weit weniger umtriebigen Stürmer als in einem Zweiersturm. Taktische Diszipliniertheit, in Form von „Position halten“, ist oberstes Gebot um mit Bällen gefüttert werden zu können. Dies hielt Okotie wie so oft nicht oft genug ein und hing dadurch vor allem in der ersten Halbzeit in der Luft. Doch auch wenn sich Okotie in Position brachte – Verwertbares kam selten bis gar nicht. Positiv: Der Leihspieler leitete den Ball via Kopf auf Darko Bodul weiter und ermöglichte diesem sein Zaubertor. Die Sturm-Fans haben Okotie das letzte Mal im Sturm-Trikot gesehen. Er muss Graz wieder verlassen.

George Popkhadze
Der Georgier war gestern ebenfalls das letzte Mal im Dress der Schwarz-Weißen unterwegs. Er wurde mit Beginn der zweiten Halbzeit für den angeschlagenen Christian Klem einegwechselt. Popkhadze wirkte motiviert und konnte in seiner letzten Partie für Sturm überzeugen. Schaltete sich immer wieder in die Offensivbemühungen der Blackies ein und trieb über die linke Seite die Mannschaft voran.

Thomas Burgstaller
Die Hauptdisziplin des Thomas Burgstaller: Das Kopfballduell. Dieses gewann der lange Innenverteidiger auch. Der Fix-Abgang steigerte sich im Laufe des Spiels und konnte einige Unsicherheiten abschütteln. Eine Rettungstat hielt Sturm im Leben: Burgsallter entschärfte in letzter Sekunde eine Tor-Chance von Roland Linz. Das hätte das 2:0 für die Austria sein müssen. Ansonsten wirkte Burgstaller hüftsteif und hatte das Glück, dass Gegenspieler Roland Linz nicht von seiner Schnelligkeit lebt. Kopfballstärke reicht für die Ansprüche eines Innenverteidigers auf höchstem Niveau nicht aus – wohl ein Mitgrund, wieso Burgstaller gestern sein letztes Spiel für Sturm Graz bestritt.

Christian Klem
U21-Teamchef Werner Gregoritsch beobachtete den Schlager zwischen Sturm und Austria Wien von der Pressetribüne aus. Grund dafür waren einige potentielle Kandidaten. Einer von diesen: Christian Klem. Der polyvalente Allrounder spielte zum siebzehnten Mal auf der Linksverteidiger-Position und scheint damit seine neue Rolle gefunden zu haben. Diesmal konnte Gregoritsch jedoch keine Schlüsse ziehen. In Halbzeit eins blieb Klem farblos. Seine Gegenspieler Gorgon und Stankovic konnten ihn zwar defensiv nicht in Bedrängnis bringen, offensive Akzente blieben im Gegenzug jedoch aus. In der Pause musste der 21-Jährige Grazer verletzungsbedingt für George Popkhadze Platz machen.

Florian Kainz
Sturms Youngster unterlag den legitimen Leistungsschwankungen. Der Einsatz des 19-Jährigen stimmte vom Anfang bis zum Ende. Jedoch kamen seine Tempodribblings nicht zur Geltung und verliefen im Nichts. Bemerkenswert: Kainz probiert es auch nach dem dritten Scheitern immer und immer wieder ohne den Mut zu verlieren. Durchwachsene Leistung.

Christoph Kröpfl
Die Leistungskurve von Christoph Kröpfl entwickelte sich genau gegengleich zum Spielverlauf. In Sturms schwacher ersten Halbzeit spielte der U21-Teamspieler auffälliger als seine Kollegen, versuchte den Spielaufbau anzukurbeln, zog in die Mitte und beackerte die Außenbahn. In Halbzeit zwei ließ Kröpfl stark nach, tauchte fast völlig unter und musste schlussendlich bereits in Minute 54 unter den Augen von U21-Teamchef Werner Gregoritsch für Darko Bodul Platz machen.

Joachim Standfest
Joachim Standfest war ein fester Bestandteil der letztjährigen Meistermannschaft. Dementsprechend fair wurde der bald 32-Jährige trotz teils durchwachsener Leistungen in der vergangenen Saison von den Sturm-Fans verabschiedet. Standfest war in seinem letzten Spiel für Sturm Graz bemüht, sorgte mit seinen schwachen Flanken aber immer wieder für Verzweiflung unter den 14.000 Anwesenden. Durchwachsene Leistung.

Zu kurz eingesetzt
Martin Ehrenreich

Ein Spielercheck von Julia Wendl und Fabian Zerche

Anmerkungen:
Die Leistung der Sturm-Spieler wird anhand von Bällen bewertet. Die höchste Bewertung sind dabei fünf Bälle, die niedrigste Bewertung ist ein Ball. Eine durchschnittliche Leistung ist mit drei Bällen gleichzusetzen, die auch den Ausgangs- bzw. Basiswert darstellen.

Das Ergebnis ergibt sich dabei aus der gemeinsamen Diskussion der beim Spiel anwesenden Sturm12.at-Redakteure, bleibt aber subjektiv.

Die Auszeichnung als Blacky of the Match wird jenem Spieler zuteil, der nach Meinung der Sturm12.at-Redakteure am wichtigsten für Sturm Graz war. Dafür kann unter Umständen nur eine einzige Aktion (z.B. ein entscheidendes Tor, ein gehaltener Elfmeter) ausschlaggebend sein.

 

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Kommentare

blablubb says:

Ihr habt Popkhadze vergessen…

Bewertung geht in Ordnung. Zu Standfest: Wenn seine Bemerkung im Interview stimmt, dass niemand mit ihm über die Nichtverlängerung gesprochen hat, dann zeugt dass von einem massiv abgehobenen Verhalten der Verantwortlichen bei Sturm. Diese müssten derzeit PG und CH sein und dass gefällt mir gar nicht. Aber es wurde ja auch schon beim Abgang von FF bewiesen, dass Fingerspitzengefühl nicht im Handbuch für unsere Fußballmanager steht. Schade eigentlich..

Saphyrus says:

ich finde das sehr sehr erschreckend auch wenn ich die nicht verlängerungen ALLE sehr sehr gut finde!

soulfly69 says:

naja, wenn man davon ausgeht, dass hyballa bei der kaderzusammenstellung ein wörtchen mitredet (was ja wohl hoffentlich der fall sein wird^^), dann wird man ihm wohl auch bei standfest um seine meinung gefragt haben und wie wir wissen ist ja hyballe noch nicht sooo lange im amt, also wann hätte man es ihm sagen sollen, dass man mit ihm nicht verlängert, wenn man es (wovon ich ausgehe) selbst nicht wusste, man hätte ihm höchsten sagen können “du wir wissen nicht, ob wir mit dir verlängern”… und das hätte ihm wohl auch nicht viel geholfen…

@welan, die nächste, mehr als tolpatschige Aktion vom Burgenländer, ohne Worte!
Und ob unser neuer Wundertütentrainer den Ansprüchen gerecht wird, …schwierig! Gestern setzte es für ihn mit den RBJuniors eine 2:5 Heimniederlage…..

Alex011 says:

Naja, ich meine warum sollte man mit ihm sprechen? Wenn man die Position einfach streicht, dann kanns auch keine verhandlungen über ein zusammenkommen sprechen. Tut mir Leid, aber Sturm muss rund 4 Mio. sparen – darunter ist mehr als nur der Löwenanteil über die Spielergehälter zu holen.

“Zwar spielte Manuel Weber phasenweise solide, konnte aber in keinem Moment seinem Potential gerecht werden”

Na ja, immerhin war er an 2 Toren beteiligt …
Insgesamt eine durchschnittliche Partie, trotzdem entspricht dieser Satz nicht der Wahrheit.

Hoffentlichen können sich Bodul und Hyballa gut riechen. Falls dies der Fall sein sollte können wir uns auf was gefasst machen :-)

Um Popkhadze tut´s mir irgendwie leid. Hatte Potenzial, leider waren seine Leistungen seit dem Aus in der CL-Quali zu durchwachsen. Man konnte ihm beim Gang in die Kabine den Abschiedsschmerz vom Gesicht ablesen …

FLEURQUIN says:

Dass ein Herr Standfest ob seiner Nicht-Verlängerung enttäuscht ist und beleidigt reagiert, überrascht nicht. Was an einem korrekten NEIN ohne “Händchenhalten” falsch sein sollte, müßte man mir erklären. Das medial noch immer verzerrte Bild der derzeitigen Sturm-Verantwortlichen läßt einen eher über die Unsitten der hiesigen Medien grübeln, als über das von @welean angesprochene mangelnde Fingerspitzengefühl von PG und CH. Zum neuen, überaus erfreulichen Stil des SK Sturm Graz gehört es auch, NICHT “NACHZUTRETEN” und Protagonisten der Vergangenheit mit Respekt ziehen zu lassen. Das hat man aus der unglücklichen Außendarstellung der Beurlaubung Fodas gelernt. Die Medien und die Öffentlichkeit tut sich damit noch ein wenig schwerer.

Und fürs Nachtreten, Verschleiern und Lobgesänge (für die “tolle” neue Führung) seid ihr hier jetzt zuständig! Billig.

scheini says:

@FLEURQUIN: ich verstehe ebenfalls nicht, warum jede, noch so unglückliche Aktion der neuen Führung, im speziellen von PG, von dir verteidigt wird. Bei der Trainerbestellung bin ich bei dir, die ist erklassig ausgefallen. Ansonsten waren viele Aktionen von PG äußerst beschämend…

Grundsätzlich bin ich bei dir, bin auch gegenüber der neuen Führung samt Trainer sehr positiv eingestellt, aber ich erinnere dich an letztes Jahr, als du bei Kienzl, bei dem genauso verfahren wurde, noch bitterböse warst, warum man ihn nicht anders verabschiedet hat etc. Offenbar misst du mit zweierlei Maß. Standfest hat sich sportlich keine Vertragsverlängerung verdient, keine Frage. Das galt für Kienzl aber nicht minder.

By the way: Die Kontroverse des Darko Bodul. Wie bitte? Welche Kontroverse?

nordkurve1 says:

Standfest kann von mir aus zu den Roten gehen , kann mir nicht vorstellen das ein Bundesligaclub so einen technisch schwachen Spieler holt. das gleiche gilt natürlich für Burgstaller , weis wer was mit Oktie Pavlov Weinberger und Schachner passiert , die 4 wurden gestern nicht verabschiedet .

Saphyrus says:

Weinberger und Schachner bleiben anscheinend!
Pavlov und Okotie wurden net verabschiedet weil sie nur ein halbes Jahr da waren, aber werden nicht gekauft/verlängert!

black_styria says:

Naja, Bodul macht den Rooney ist etwas übertrieben.
Wenn ich mir Rooney’s Tor anschaue dann steigt mein Fußballer-Herz höher.
http://www.youtube.com/watch?v=ivHMPlhzb8w
Aber von der Relation her (Österreich zu England) kann man das schon sagen.

archaeopterix says:

Habe das Spiel nur im Live Ticker gelesen ! Zuerst relativ langweilig ! Dann wie der deus ex machina 1 Zeile T O o …..R!!!! Weltklasse – Messi – Messi von einem Leser etc. Ich hoffe Hyballa kann Bodul noch zu einem ” Sturm – Messi ” aufbauen mit 22 Jahren !!??? So ein Tor sieht man in Österreich höchstens alle paar Jahre einmal ; also Tor des Jahres & Gratulation zum Blacky !!! …….

archaeopterix says:

@ Saphyrus :ich glaube eher nicht, daß Okotie & Pavlow nicht verabschiedet wurden weil sie nur ein halbes Jahr bei uns waren, sondern eher, weil noch verhandelt wird !!??-

blackpeng says:

Pavlov bitte net aber Okotie wär okay

Saphyrus says:

Das war aber Aussage vom Gludowatz. Ich denke nicht dass sich noch was ändern wird, außer Sturm zahlt Nürnberg eine Ablöse.

zwergbumsti says:

Nö. Die sind sicher fix weg. Pavlow war mal für absolut GARNIX gut. Und Okotie ist fix zu teuer

archaeopterix says:

Das obige Bild vom Piola – Schuß ist wunderschön, vor allem seine orangen Schuhe ….

saurons_mouth says:

danke darko, dass du gestern einen guten tag erwischt hast! :)

Letschi says:

was mir beim darko so taugt: er macht auch tore aus der distanz – wenn er einen guten tag hat :) sonst gibts kaum einen spieler bei sturm, der so einen guten weitschuss hat (abgesehen von koch).

blackpeng says:

Freistöße kann er auch extrem gut

12ter Mann says:

Darko Bodul war gestern der absolute Hero und ist ein verdienter Blacky of the Match! Es wäre schön, wenn er sein gesamtes Können in jedem Spiel abrufen kann. Ich bin sehr gespannt, wie er sich unter Peter Hyballa entwickeln wird.
Von den anderen Spielern sind eigentlich nur wenige wirklich postiv aufgefallen. Martin Ehrenreich hat mir gestern, nicht nur aufgrund seines Tores, wieder wirklich gut gefallen! Er hat sich in diesem Jahr wirklich enorm gesteigert und spielt die RV-Position sehr ansprechend, zumal er mit seiner Schnelligkeit auch immer wieder einmal gefährliche Angriffe miteinleiten kann (und 10 mal besser Flanken kann als Standtfest :D )
Zu Manuel Weber muss man sagen, dass er laut Laola1 41 von 45 Pässen an den Mann gebracht hat, die Aussage “Ungewöhnlich viele Fehlpässe” muss man also hinterfragen. Allerdings muss ich auch sagen: Wäre mir im Stadion auch nicht aufgefallen, dass seine Pässe angekommen sind. Weber hat mMn viel zu oft zu wenig Vertrauen in sich selbst, er ist ein guter Techniker, Passgeber und hat auch einen guten Schuss.

blackpeng says:

Man hätte mit Standfest verlängern müssen: er wäre zu Gehaltseinbußen bereit gewesen und jetzt können wir uns einen neuen RV suchen.
Außerdem hatte er die besten Zweikampfswerte aller Sturmspieler in der Saison laut SKY und er hat sich oft gut eingebaut in die Angriffe über rechts obwohl er schon 31 ist.

Saphyrus says:

Stimmt alles, aber was haben seine Angriffe schon gebracht?

zwergbumsti says:

Ja alles gut und schön. Aber es ist absolut kein zug nach vorne. Und das wird unter Hyballa sicher von nöten sein. Er will ja offensiv spielen. Da hätte Standfest ohnehin keine chance mehr. Der is einfach viel zu langsam und kann ABSOLUT keine Flanken schlagen.

schwke17 says:

OT: Ich hoffe der neue Kommunikationsbeauftragte von Sturm machts in Zukunft besser als da Gludo:

http://www.laola1.at/de/fussball/bundesliga/news/standfest-von-sturm-enttaeuscht/page/25563-32-48—7.html

FLEURQUIN says:

@Scheini & @Baldur: Ihr beide habt die Version des enttäuschten Standfest gehört und das genügt euch? Eine interessante Art der Meinungsbildung. Wenn ein PG hergegangen wäre und gesagt hätte, Herr Standfest hat für das ihm zugesicherte Gehalt absolut nicht adäquate Leistungen abgerufen und der Verein ist nicht mehr bereit diesen Weg weiterzugehen – wäre das richtig gewesen. Oder ein kurzes, wenn auch für Standfest schmerzliches – NEIN zu einer Vertragsverlängerung. Wenn Mario Kienzl berechtigterweise geweint und geklagt hätte, dann dürfte Joachim Standfest mit vielen Danksagungen ruhig ein wenig “mannhafter” zur Kenntnis nehmen, dass sein Vertrag schlicht nicht verlängert wurde. Eure selektive Wahrnehmung überrascht mich nicht, ist aber deswegen nicht nachvollziehbarer. Zusatz: Die amtierende Sturm-Führung verzichtet GSD darauf “Schmutzwäsche” zu waschen und scheidenden Akteuren Übles auf ihren weiteren Weg nachzurufen. Obwohl bei manchem einige Wäschekörbe nicht ausreichen würden!

scheini says:

Es geht hier ja nicht alleine um die Personalie Standfest -> Oktotie, Pophkadze usw… Dein Kuschelkurs zu PG bzw. der neuen Sturmführung überrascht mich trotzdem, da du mir bis dato als kritischer Zeitgeist sehr positiv aufgefallen bist!

Nochmal, ich störe mich nicht an der Art und Weise, auch nicht an der Tatsache seiner Nichtverlängerung. Ich finde nur deine selektive Wahrnehmung sonderbar, bei Kienzl bist du eine Kampagne für den “armen Kerl” gefahren, weil er ja so wichtig fürs Team sei. Als er dann nicht verlängert wurde, hast du dies stark kritisiert, all seine schlechten Leistungen zum Trotz. Bei Standfest ists ähnlich gelagert, wobei der im Gegensatz zu Kienzl selten wirklich extrem schwach war. Darum gehts mir nur, dass du bei Foda-Stockenhuber-Kreuzer-Rinner überkritisch warst, und jetzt in einem ähnlich gelagerten Fall auf einmal auf der anderen Seite stehst.

cafcarde says:

kann fleurquins beiträge auch nicht mehr ernst nehmen..,

Solange Gludovatz nur mit mit ein paar Bananen, Wurstsemmeln und mit schlechtem Ge…… winkt und die VIP Zonen der Zweitligisten durchpflügt, wird bei Neuverpflichtungen nichts rauskommen. Das Chaos um Okotie wundert mich absolut nicht bei diesem Herrn!

zwergbumsti says:

Langsam geht mir der Gludovatz mit seiner beschissenen Art am Sack. Die Dinge kann man alle anders lösen. Standfest in 30 sekunden abzufertigen is beschissen. Und das is auch wieder a scheiss Aktion. Was glaubtn der wer er is????

zwergbumsti says:

Klar! Fussball ist ein Geschäft . Aber menschlich is er einfach unter aller Sau

bianconero says:

Die nicht stattfindenden Vertragsverlängerungen passen perfekt in’s Bild das Gludovatz zeichnet. Spieler werden nicht verlängert mit der Floskel “zu teuer”. Kommunikation ist menschlich unter jeder Kritik – wie auch schon bei Foda. Was überbleibt ist halt nur mehr der inhaltliche Faktor. Standfest ist sicher kein Überkicker – was Besseres steht aber auch nicht an jeder Ecke. Wir werden sehen wie der Kader aussehen wird. Jegliche Sympathie hat Gludovatz für mich aber endgültig verspielt.

Da hast du ihm aber lang Zeit gegeben.

bianconero says:

Was hat das mit Zeit zu tun?! Zeit bekommt er, wie gesagt, für die fachliche Kompetenz. Da sieht man nämlich erst nach frühesten einer halben bis ganzen Saison ob es Früchte trägt. Aber Anstand und Umgang mit Menschen kann man ab der ersten Sekunde einschätzen.
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Ganz abgesehen davon: Hast du auch mal Argumente? Oder möchtest Pucher 2.0 werden und deine Artikel/Kommentare mit clicks aufbessern?!

Was heißt da “auch mal Argumente”? Du tust so, als hätten wir schon einmal eine Diskussion geführt. Und wieso ich dadurch mehr Klicks bekommen würde, ist mir auch unklar. Deiner Aussage, frühestens in einer halben Saison seine Qualität erkennen zu können, stimme ich zu. Den Anstand eines Menschen nach einem Monat Amtszeit + rein durch Medien kommunizierte Sachverhalte zu beurteilen, dem kann ich nicht zustimmen. Das war´s auch schon und hat nichts mit Klick-Hascherei zu tun. Zudem tut´s mir leid, dass ich im Büro nicht ständig die User-Kommentare im Auge behalten kann.

bianconero says:

Nein, wir hatten noch keine Diskussion. Freue mich daher auf die jetzige. Aber du kommentierst ja gern mal deine Artikel. Und nachdem ich so ziemlich alles lese, ist meine Meinung dass du häufig einfach mal das Gegenteil andeutest von dem was ein User argumentiert. So wie du jetzt auf mein Kommentar antwortest ist’s konstruktiv. Das Erste war einfach provokativ, worauf ich reagiere, Kommentar schreibe, dein Artikel clicks und Kommentare bekommt.

War etwas provokativ und knapp, da hast du Recht. Wirklich Klicks generiere ich dadurch aber nicht, da mich mehr die Unique User interessieren. ;) (Dabei wird jede IP-Adresse in einem bestimmten Zeitraum nur einmal gezählt, egal wie oft sie in diesem Zeitraum die Website besucht – (wiki) )

beatrice says:

Das Namenzerpflücken grundsätzlich und ganz besonders von Hyballa in Hy Balla finde ich extrem schrecklich – und phantasielos dazu! Das musste ich jetzt einmal loswerden!

Kommt von ihm selbst und ist quasi ein Zitat.

Alex011 says:

Da gings auch darum, dass man die Betonung tritt. Als es bekannt wurde hab ich da von sog. Sportreportern einiges gehört – aber nur nicht Hyballa oder so ein Hyyballa oder Hyybala!

Alex011 says:

Allein wenn ich mir Flanke von Nani in den Strafraum ansehe, weiß ich dass keiner in Österreich so einen Ball treten kann.

saurons_mouth says:

aber geh, das stimmt ja net…

da fuchsl sicher ;)

Alex011 says:

Der Fuchs spielt nicht in Österreich ;)

nordkurve1 says:

es geht hier um Profifussball , keine Leistung Vertrag nicht verlängern ganz einfach , so ist das Fussballgeschäft , die Spieler die jetzt den Verein verlassen gibt es in Österreich wie Sand am Meer aber sicher um einiges billiger , Fussballprofi ist ein gutbezahlter Job wenig Arbeit viel Geld , Standfest Burgstaller usw haben einfach zuweing Leistung gebracht punkt aus ende ba ba und tschüss

nordkurve1 says:

hatt schon jemand mal gehört das eine Firma sagt zu einem Arbeiter sie bekommen ab jetzt weinger Geld müssen darfür aber weniger Leistung bringen :-) anspielung auf Standfest und Burgstaller :-)

bianconero says:

Ja, das nennt man Degradation und passiert immer dann wenn ein Mitarbeiter in seiner Position keine Leistung bringt. Die “nette” Variante ist dass Mitarbeiter von Vollzeit auf Teilzeit wechsel und so eben weniger verdienen (absolut natürlich).

nordkurve1 says:

Standfest soll laut sky daten sehr Zweikampfstark sein , was hilft das wenn man bei Ballbesitz den Ball wieder verliert oder nur planlos nach vorne schiesst Standfest hatt in der Bundesliga nichst mehr verloren ab zu Gak ba ba und tschüss

Ist ja immer das Gleiche. Wenn er nicht gut genug ist dann soll er gehen. Kein Thema. Warum die menschliche Seite bei Sturm einfach überhaupt nicht mehr paßt verstehe ich nicht. Und hört mal auf mit Fußball ist ein hartes Geschäft na und? Muß man deswegen die Menschlichkeit einstellen. Standfest war immer ok und sympathisch warum kann man das nicht ganz einfach ohne großen Troubel bereden? Ich find das nicht ok. Und Zeit für ein 10 Minuten Gespräch wird der Herr Gludovatz wohl haben. Immerhin ist das seine Hauptaufgabe. Habe mich damals gefreut als Gludovatz zu uns kam mittlerweile find ich es schade. Kader ausmisten finde ich gut das paßt schon aber in der kurzen Zeit soviel Mißstimmung sowie jetzt wieder bei Okotie zu verursachen ist schon WOW! Sturm ist durch ihn leider nicht sympathischer geworden und man wird sehen welche Spieler er überhaupt an Land ziehen kann. Rausschmeißen kann jeder aber dann schau ma mal die Talente an die überhaupt noch zu Chaos Sturm wollen? Die gehen ja vorher zu Ried bevor sie zu Sturm gehen und wen wunderts? Unseren tollen Ruf als große Sturm Familie haben wir schon vorher verloren aber Gludo macht genau da weiter wo Foda aufgehört hat. Ich hätte mir echt einen anderen Stil von ihm erwartet.

zwergbumsti says:

100 % ig deiner Meinung

vaionion says:

>luca.
Menschlichkeit bekommst sehr früh mit,oder eben nie mehr.Soziale Kompetenz gehört wohl nicht ins Fußballgeschäft.Hab schon vor einigen Tagen gepostet,dass Menschlichkeit gratis wäre,nachdem ja STURM chronisch Pleite ist.Einige user hätten mich am liebsten gesteinigt…Ich gehe aber noch weiter und behaupte,dass soziale Kompetenz,im direkten Zusammenhang mit Intelligenz steht.Bsp.:Karolinska Institut in Schweden zum Thema:”Was ist Fußball Intelligenz”(oder so ähnlich)
>fleurquin
Bitte Antwortbutton benutzen,dafür ist er da…ein tread ist sonst schwer zu lesen.
btw.Verstößt dein user Name nicht gegen die Kommentar Regeln???..mir wärs ja Wurscht,aber weißt eh,Glashaus und so…

FLEURQUIN says:

@Scheini: Ich bitte doch nur darum, PG fair und bzgl. seiner Arbeit zu beurteilen. Einzig die Art der Präsentation der Beurlaubung von Foda war mißlungen – wobei da schon anzumerken wäre, dass auch hier einerseits der mMn hauptverantwortliche “Kommunikator” Peter Siegmund und FF selbst – der die “Einladung” zur Märtyrerrolle auf dem Parkplatz sehr gerne annahm – sonst aber sehr wenig. Trainersuche, Trainerfindung und Präsentation im Teamwork – die Zeit der One-Man-Shows sind GSD Vergangenheit! – durchaus akzeptable Verabschiedung der scheidenden Personen beim letzten Heimspiel ( und hier wurde GSD neben den Spielern und Betreuern auch an langjährige Mitarbeiter wie z. Bsp.Buschauffeur Ernstl Ortner gedacht!) und logischerweise erst jetzt in Zusammenarbeit mit Trainer Peter Hyballa forcierte und sicher rechtzeitig finalisierte Transfers. Und vieles im Hintergrund, was nicht für große Schlagzeilen sorgt. @Baldur: Du wirst und willst mich nicht verstehen. Vielleicht hilft dir das Interview des Monats in knapp zwei Wochen, dass Markus Zottler und Heimo Mürzl mit Mario Kienzl führen werden. @all: Rechtsverteidiger – jünger, billiger, mit mehr Biss und Ehrgeiz und mglw. universeller einsetzbar gibt es: Florian Hart, Fabian Koch, Leo Kaufmann, Thorsten Schick, Thomas Piermayr, D.T.Soares und weitere. Aber PG und PH dürften das wissen.

scheini says:

@Fleurquin: Alles klar -> über die fachliche Kompentenz eines PG brauchen wir nicht zu diskutieren, mich stoßt eben seine teilweise etwas “patscherte” Art in der Öffentlichkeit auf. Wenn er allerdings bei den Verpflichtungen auf den vakanten Positionen ein ebenso glückliches Händchen wie bei der Trainerbestellung beweißt, sei ihm dies von meiner Seite aus verziehen…

cafcarde says:

man wollte sturm u.a. durch gludo und houben sympathischer machen, sturm12 hüpft auf den zug unkritisch auf, hoffentlich wird fachlich was zusammengebracht, skepsis wurde bestätigt

Philipp says:

Seit wann kommen zu Matchbewertungen einzelner Spieler auch gleich schneidige Kommentare zu Leistungen in vorherigen Spielen dazu?

fan2009 says:

Bodul war wirklich der auffälligste Spieler und das obwohl er net amal ah HZ lang gspielt hat. :)
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Neuhold find ich wirklich als zweit stärksten IV bei Sturm, neben Dudic.
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Christoph says:

Schwaches Abschiedsspiel von Standfest, leider. Täuscht ein wenig über seine 2 sehr sehr ordentlichen Jahre im Sturm-Dress hinweg. Gute Außenverteidiger sind rar, speziell in Österreich. Wenn ich mir zB die Leistungen von Standfests schwerfälligem Vorgänger Lamotte ins Gedächtnis rufe… mal sehen, welcher neue RV uns dann präsentiert wird bzw. ob man mit Ehrenreich als Stammkraft in die nächste Saison geht (Backup wird man aber mit Sicherheit einen brauchen).
Die Bewertungen gehen weitestgehend in Ordnung. Gott sei Dank blieb Kainz’ unterirdische Leistung diesmal nicht unbemerkt. Auch Kröpfl gelinde gesagt: verbesserungswürdig.
Bukva kommt mir allerdings doch etwas zu gut weg. Ein paar schöne Pässe waren ja dabei, aber oft agiert er viel zu unpräzise. Und nach wie vor ist da viel zu viel brotlose Kunst dabei. Er könnte viel besser sein, wenn er sich endlich mal auf die wesentlichen Dinge konzentrieren würde.

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