Der SK Sturm Graz hat sich bei der letzten Generalversammlung im Jänner dazu entschlossen neue Wege zu beschreiten und ist seit einigen Wochen dabei, ein vernünftiges und zukunftsweisendes wirtschaftliches und sportliches Konzept umzusetzen, das weniger auf eine medientaugliche One-Man-Show als auf Qualität und Teamarbeit setzt. Eine Gratwanderung zwischen richtigen Weichenstellungen, schmerzvollen Trennungen und (noch) fehlender Transparenz.
“Die Wahrheit ist, daß die Leute alles durch die Brille ihrer Zeitungen sehen, und wie könnte es anders sein, da sie ja persönlich weder von den betreffenden Persönlichkeiten noch Ereignissen Kenntnis haben!”
- Marcel Proust
“Dazu braucht man einen Plan, und für einen Plan braucht man Zeit. Zeit ist sehr wichtig, doch sie ist knapp.”
- Lucien Favre
“Heutzutage ist der Coach wichtig, das Trainerteam aber noch viel wichtiger.”
- Peter Hyballa
“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.”
- Georg Christoph Lichtenberg
Neuorientierungen gehen meist Hand in Hand mit Trennungen – ersteres sorgt für viel Arbeit, während Abschiede immer schmerzhaft sind. Wer etwas Neues schaffen will, muss notwendigerweise mit dem Verlust von Altem und Bewährtem rechnen und damit umgehen können. Es nützt dabei aber wenig bis gar nichts, sich bessere (Fußball-)Parallelwelten herbeizuträumen – der mühsame Weg der alltäglichen Vereinsarbeit dürfte neben der Umsetzung von ambitionierten Visionen auch mit weniger medientauglichen Themen wie “Sümpfe trockenzulegen” und “Gräben zuzuschütten” gepflastert sein. Das erfordert viel Zeit und vor allem ein geeintes Team. So wie es der neue Sturm-Trainer Peter Hyballa bei seiner Antrittspressekonferenz vermittelte: “Allein kann man die vielen Aufgaben gar nicht mehr bewältigen. Es geht nur gemeinsam, und ich bin Teil des Teams.” Was Peter Hyballa hier für den sportlichen Bereich angesprochen hat, gilt umso mehr für den Gesamtverein. Das Gelingen und der Erfolg von Sturm Neu wird nicht unwesentlich davon abhängen, ob es gelingt geschlossen als ein Team aufzutreten und mögliche Rückschläge und nicht zu vermeidende Talsohlen bzw. Fehler von Einzelpersonen gemeinsam abzufangen. Nur so kann es gelingen, den Wechsel der Philosophie, vom Weg des schnellen Erfolges um (fast) jeden Preis hin zur Karriereplattform mit Begeisterungsappeal und Identifikationsmöglichkeit, auf ein breites und sicher stehendes Fundament der Zustimmung aufzubauen. Dass man mit neuen Wegen mitunter zur klassischen Zielscheibe der Medien wird, sollte einen vom eingeschlagenen Weg nicht abrücken lassen.
Wundern ist nicht angesagt
Dass sich die regionalen Medienplatzhirsche mit dem Paradigmenwechsel beim SK Sturm Graz noch ein wenig schwer tun – es wird offiziell dann etwas kommuniziert, wenn es etwas zu kommunizieren gibt – überrascht nicht, darf und wird die agierenden Verantwortlichen beim SK Sturm Graz aber nicht allzu sehr beeinflussen. Es wird sicher nicht gelingen, alle für den neuen Weg zu begeistern und gewinnen zu können. Ziel sollte es sein, möglichst viele mit ins “Sturm-Boot” zu nehmen – das aber ohne Rücksicht auf den Gegenwind der regionalen Medien, die um ihr Exklusivitätsmonopol fürchtend versuchen Stimmung zu machen. Hier gilt es dem Druck standzuhalten und durch professionelle und nachhaltige Arbeit für einen Stimmungsumschwung zu sorgen und mit kluger Entschlossenheit einem für richtig gehaltenen Weg auch die notwendige Zeit zu geben. Mut kann man nicht kaufen, Sympathie durch kluges Handeln aber erwerben. Personen wie Friedrich Santner, Christian Jauk, Ernst Wustinger, Christopher Houben und Paul Gludovatz sollten das wissen.
Lange Schatten
Der Abgang des sehr erfolgreichen Trainers Franco Foda wirft wohl noch längere Zeit lange Schatten auf den SK Sturm Graz Neu. Nicht ohne Grund werden exklusive Feste gefeiert, geheime Pläne geschmiedet und unheilvolle Prognosen gestellt. Und sollte möglicherweise der schnelle Erfolg ausbleiben und das Umstrukturierungsrad bei Sturm Neu ein wenig ins Holpern geraten, dürfte die Keule der Medien geflogen kommen und die Rufe nach schattenwerfenden “Riesen” sehr laut werden. Jetzt liegt es vor allem an den derzeit bei Sturm Graz agierenden Personen, ihr ehrliches Bemühen und ihre ambitionierten Vorstellungen besser und (noch) glaubwürdiger zu präsentieren. Gelingt es durch vermehrte Transparenz und eine gelungene Außendarstellung den Glauben an den Verein und die Sehnsucht nach begeisterndem Fußball als integrative Kraft zu nutzen, dann würde der SK Sturm Graz bald wieder eine positive Vorbildrolle im österreichischen Fußballgeschehen einnehmen. Das stünde dem Traditions- und Kultverein aus der Murmetropole auch gut zu Gesicht – unter Präsident Kartnig und seiner One-Man-Show hatte der Grazer Klub schon einmal eine unrühmliche Vorreiterrolle eingenommen und eindrucksvoll und mit langen Nachwirkungen gezeigt, wie ein Fußballverein nicht geführt werden sollte. Die neue Sturm-Führung ist auf einem guten Weg, hat neue, der Zeit angepasste Strukturen geschaffen und versucht mit neuen Personen für frischen Wind zu sorgen und verlorengegangene Sympathien zurückzugewinnen. Peter Hyballa ist als Trainer ein Teil von Sturm Neu.
Heute spielen wir
Peter “kurzes Hy, schnelles Balla” Hyballa weiß nicht nur, wie man sympathisch und eloquent aufzutreten hat, sondern auch, dass der Fußball mit seiner Dynamik, Vielgestaltigkeit und Ästhetik viele Möglichkeiten bietet, zu begeistern und Raum für Identifikation und kollektive Freude schafft. Fußball kann mitunter zu “großem Kino” werden – man muss den Fans nur Platz lassen, sich einen Raum zum Träumen zu schaffen. Am besten mit leidenschaftlichem Kick und Fußball mit Herz. Sollte es Peter Hyballa gelingen, seine Vorstellungen nur ansatzweise umsetzen zu können, dann würden die langen Schatten rasch verschwinden und jeder Sturmfan würde wieder aus Überzeugung sagen: “Heute spielen wir!”

Sturm12.at ist ein privates und unabhängiges, journalistisches Medium, das seinen Fokus auf die Berichterstattung über den Fußballklub SK Sturm Graz gerichtet hat. Gegründet wurde Sturm12.at am 20. Februar 2009 von Christopher Houben und Julia Wendl. Das Hauptaugenmerk der Arbeit bei Sturm12.at liegt auf der tiefgreifenden Analyse von Sturm Graz und des österreichischen Fußballs.
Amen!
Ein guter Essay! Geradezu ein philosophischer Unterbau für einen Paradigmenwechsel bei Sturm – “Moderne Zeiten ” ? …….
Grazer Zeitungen (= bezahlte Journalisten) sind böse, Sturm Alt ist/war böse, Sturm Neu ist sensationell – sehr interessante NEUE Ansätze! Warum nur diese Ängste, es könne nicht sofort “funktionieren”? Durchhalteparolen bei diesen fantastischen Sturm-Lenker&Denker sind ja schon fast Majestätsbeleidigungen und würden Presse, Fans eine anfängliche Niederlagenserie sicherlich wohlwollend, im Sinne von Sturm-Neu ist soviel besser, kritiklos zur Kenntnis nehmen.
Hätte sich wohl selbst Houben nicht träumen lassen, dass seine Plattform zur billigen Prawdaimitation “aufsteigt” – schade!
Du übertreibst zwar, aber wie ja schon erwähnt, ist dieses Himmelhochjauchzend, weil jemand da ist, der halt reden und scheinbar mit den Medien umgehen kann (“Eloquent” auftritt) und der ´scheinbar eine Art Aufbruchsstimmung aus der Tristen Erfolgslosigkeit der letzten Jahre erzeugt, nicht ganz verständlich für mich. Aber…es erinnert mich an irgendwen…deutscher, eloquent auftreten, markante Sprüche…hmm..
Von objektiver Berichterstattung (jaja es ist ein Blog und es sind Kommentare, danke für den Hinweis im Voraus
) ist es zur Zeit halt sehr weit entfernt.
Aber im Grunde brauchen sie wohl einfach was zu schreiben, und nachdem alle(?) Moderatoren hier, den Umbruch ja herbeigesehnt haben, müssen sie nun natürlich mit aller härte an dieser Einstellung festhalten.
Das die Medienlandschaft in Österreich zu vergessen ist, und die Kleine/Krone sich nicht unbedingt mit Fachwissen rühmen, wissen wir aber schön langsam und ich kann es nun im 17.en Artikel nicht mehr lesen/hören.
@Rio: die derzeitige Problematik perfekt auf den Punkt gebracht!
Nicht böse sein, es erwartet in der nächsten Saison keiner den Meistertitel, die Qualifikation für einen internatinalen Bewerb ist auch mein Sicht PFLICHT, und sollte mit dem verbliebenen Kader möglich sein.
Die Speichelleckerqualitäten gewisser Schreiberlinge hier sind schon legendär. Evidenter vorauseilender Gehorsam gegenüber Peter und Pauli und gebetsmühlenartige vorgetragene Texte wie supersondertoptoll alles wird! Bauernfängerei….
Werdet ihr, über mir, von Foda bezahlt?
Nein Yksi, es handelt sich um eigenständig Denkende, die nicht grundlosen Hass auf unseren Ex-Trainer schieben und auch mal hinterfragen, warum Kritik an der neuen Führung schon im vorhinein im Keim erstickt wird.
Was heisst hier “im Keim erstickt”? Kritik findet hier statt, sie dominiert die Mainstream Medien und der Verein sagt kaum was dagegen. Geriere dich und deine Ansichten doch nicht als verfolgte Spezies – das gegenteil ist der Fall- das ist doch laecherlich.
sehe das ähnlich. die artikel von sturm12 sind mittlerweile sehr einsichtig geworden und einfach auch (dadurch)sehr fad.
Das u.a. ein Mürzl von diesen Strukturen schon weit länger spricht als ein Houben im Amt ist, wird von den Kommentarpostern halt verschwiegen. Die gesetzten Schritte waren längst überfällig und kommen leider sehr spät, Foda hätte spätestens nach dem Meisterteller abtreten müssen, denn seine Gier nach kurzfristigem Erfolg ist uns heuer schon erstmals auf den Kopf gefallen. Kommt aber erst in der nächsten Saison am stärksten zum Tragen, weil er Unterbau des Vereins (Jugend) unter General Foda sträflich vernachlässigt wurde und nichts nachkommt. Gleichzeitig wurde alle vorhandenen montären Ressourcen sofort reinvestiert sodass jetzt auch nicht extern zugekauft werden kann.
Bravo Franco Foda, bitte lass dich von deinen Fans feiern, aber es gibt meist mehrere Sichtweisen über erfolgreiches Arbeiten.
Nochmal, ich habe nichts gegen den Umbau und das er passiert ist, auch dass Foda ging, ist in Ordnung.
Dennoch kann ich eines nicht stehen lassen: Wenn so schlecht gewirtschaftet wurde, warum ist das Budget dann wieder gleich hoch wie letzte Saison, welche bekannter weise nachbudgetiert wurde, da man in die EL kam? (11 Mio. laut Houben)
Wenn alles so kurzfristig war, warum hat man dann noch einen Stangl, einen Kainz, einen Klem, Pürcher, Neuhold…Schlögl..das Franco Foda mit der Doppelfunktion überfordert war, bestreitet auch keiner. Btw..es geht hier nicht um Foda, bei keinem der oberen Beiträge und es geht mir auch nicht direkt um Herrn Mürzl, der meiner Meinung nach versucht sehr sachlich zu sein, bei den meisten seiner Artikel…warum du dann wieder zum Rundumschlag gegen Foda ausholst, versteh ich noch weniger.
sittsam, rother, schloffer, schögl…stimmt, kommt nix nach…alle scheiße und zu nix zu gebrauchen..
*ironie off*
Und als Nachsatz:
Ein erfolgreicher Unterbau fängt bei der U-15 an, wo die Spieler nur so reihenweise nach Salzburg und co. überlaufen. Genau das wird man auch spüren.
@keine_flaute: als regelmäßiger besucher der amateur spiele frage ich dich, wen – außer kainz, neuhold, klem – hätte ff einbauen sollen; mir wäre keiner aufgefallen (schloffer ausgenommen), welcher sich für die km aufgedrängt hätte…
Ist es nicht eher die Ruhe vor dem STURM, welche zu Durchhalteparolen zwingt? Die neue Außendarstellung und der Umgang mit den Medien erinnert irgendwie an die Haltung des Mossad: Nichts wird zugegeben, aber auch nichts verneint. Eine Erklärung wird erst dann abgegeben, wenn sie stichhaltig Niet- und Nagelfest ist. Das Üben in Geduld kann grausam sein, der Weg jedoch – alleine schon um vorschnelle Spekulationen einfach wie Seifenblasen zerplatzen zu lassen – ein vollkommen richtiger. Wenn man bedenkt, dass schon seit Tagen nichts Neues an Meldungen rüberkommt… man sitzt wie auf Nadelspitzen. Meiner einer zumindest. Es ist aber auch schön zu bemerken, dass nebenbei selbst die Medienlandschaft quer durch die Bank (sei sie noch so raffiniert und flink) mit unbeholfenen Schritten im Dunkeln tappt. Man ist also nicht der Einzige.
So einfach haben es die Printmedien mit der Meinungsmache Gott sei Dank nicht mehr. Eher geht ihnen der Arsch auf Grundeis, was die Neuen Medien betrifft.
Off topic: wann soll die “kleine” angeblich verkündet haben, dass eventuell interesse an manuel weber besteht:
http://liga-zwei.de/1-fc-kaiserslautern-folgt-manuel-weber-franco-foda-aus-graz-zum-fck/7464
bitte, soll er doch gehen. mir geht er nicht ab. wir würden kassieren und könnten uns so seidl aus m’burg holen. viel talentierter und flexibler als der statische kuscher.
oder wir holen uns einen sashlyrics mit fußballwissen für das geld!
@scheini
Ich schreibe ja explizit davon, dass der Unterbau sträflich vernachlässigt wurde. Viele interessiert das schlichtweg nicht, aber wenn seit Jahren die 15-jährigen Buben davonlaufen nach Salzburg, Wien oder ins Ausland, dann wird es schwierig gute Junge für die KM zu finden ein paar Jahre später, wenn genau diese Burschen so weit sein sollten. Das läuft ja unscheinbar im Hintergrund ab, interessiert auch fast niemanden, aber insgeheim ist es eines der große Puzzlesteine.
- “Nähme man den Zeitungen den Fettdruck -
- um wieviel stiller wäre es in der Welt!”
Kurt Tucholsky
Das wird doch jetzt nicht etwa in Niveau ausarten, oder?
Es könnte nicht schaden, oder?
Aber sicher schadet sowas. Stell dir doch mal vor, wie die Stimmung im Stadion wäre, wenn dort dasselbe Publikum anzutreffen wäre wie beim Neujahrskonzert?
Danke fürs Klischee – war schon auf beiden
Und der Juhouben-Artikel und für den alten Weggefährten und seine Führungsriege. Nach dem üblichen Pucher-Gewäsch, bricht gleich der nächste Kamerad eine Lanze für den Freund. Interessant wie man in beiden Beiträgen (und bereits unzähligen davor) auf die meinungsbildende Kampagne der Printmedien draufhaut, um dann selbst noch eins drauf zu setzen, nur natürlich in die andere Richtung. Damit gleicht sich ja alles wieder aus. Hoffentlich behalten wenigstens Klimkeit, Enzinger und Co. ihren kritischen Blick (ob gerecht oder nicht spielt in diesem Fall keine Rolle), denn sonst befinden wir uns gleich im Land wo Milch und Honig fließen.
Ergänzende Worte am Sonntag: “Lange Schatten” – die ziehen langsam in Richtung Kaiserslautern ab und durften bei SSA-Feier per standing ovations noch ein letztes Mal die warmherzige Wertschätzung einer breiten Öffentlichkeit genießen. Diese Causa sollte jetzt aber erledigt sein. ” Alte Medien” – die (re)agieren weiterhin larmoyant und teilweise infantil und beklagen bei der Bekanntgabe von Co-Trainer Ayhan Tumani den fehlenden “Stallgeruch”. “Neue Wege” – die Bestellung von Tumani und die Art und Weise der Entscheidungsfindung und Präsentation war der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zu einem passenden Trainerteam. Die zwei noch fehlenden Personen – Trainer und Co-Trainer für die Amateure – sollten dann auch den Wunsch nach dem “Stallgeruch” befriedigen. Und auch bzgl. der Suche nach den zwei – drei Verstärkungen für die als vakant angesehenen Positionen ( IV, Sturm und wohl auch Torhüter) befindet man sich im Zeitplan. Inner halb der nächsten zwei Wochen werden wohl auch hier Namen präsentiert werden. Man hat das Gefühl, hier wird vernünftig und ohne Hysterie geplant, gesucht und – siehe Hyballa, Tumani – auch gefunden. Von den Dingen, die relativ unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit, im Hintergrund passieren – sei es ein neuer Medienbetreuer, sei es ein neuer Rasen in Messendorf oder sei es ein neues Ticketing-System, um einiges explizit anzusprechen – ganz zu schweigen. Dafür lohnt es sich, von manchen nicht “geliebt” zu werden und das ist auf lange Sicht mehr wert als der eine Sieg oder das andere Lob.
Sehr richtig. Ich verstehe den Stress der Leute nicht, die am Liebsten jeden Tag über “Breaking News” stolpern würden, statt dem Ganzen auch mal die notwendige Zeit zu gönnen. Es ist immer noch alles im Plan und ob der Ama-Trainer und dem dazugehörigen Stallgeruch mache ich mir keine Sorgen. Auch nicht ob der noch kommenden Neuverpflichtungen. Auch die anderen Berichte (Rasen, Ticketing, Medien) verdienen ihr “Gehör” und sind in der Zwischenzeit genauso lesenswert. Zudem gehören sie zum großen “Ganzen” dazu. Da darf ich mich für immer wieder “eindrudelnde” Berichterstattung mal bedanken, macht ja sonst anscheinend keiner. Vielleicht kann werter Herr H.M. ja auch mal betreffend der Sommervorbereitung recherchieren? Insbesondere denke ich da an Aufbau- bzw. Testspielgegner, wie sieht ein Trainingstag mit Hyballa und Tumani aus, neue Trikots, neuer großer Sponsor, neue Torhymne, wie sieht`s nun mit dem STURM-Stadion aus, usw… Apropos, was sagen die Spieler überhaupt zu den Neuverpflichtungen? Natürlich, wenn sie aus dem Urlaub zurückgekommen sind… Alles gute Fragen. Die Arbeit ruft!
Am Sonntag fährt der Internetblogger mit seinem HT billigkrempl Rennrad durch Graz und klappert stumme Verkäufer ab,in der Hoffnung die anderen Blätter,ob zu Recht oder nicht soll hier nicht Gegenstand sein,wiedereinmal Anpatzen zu können.Wird sein Grant dann bedient,eilt er zu seinem Computer und ergießt seine Bashingwiederholungen in den Äther,oft ergänzt mit subtiler Reklame für ein Hauptstadt Blatt,in dessen Sold er steht.Willkommen im Vorhof der Verleumdungspsychose,wenn nicht mal am Sonntag die Gedanken von garstig Kleinen Kronenzeitung Journalisten frei sind.Da hilft auch das Verpacken von wenig schönen wörtern,ins phonetisch brillante Französisch nichts.Aja,eigentlich soll man ihren Blog nicht Kommentieren,die pöhsen,unwissenden,Francophilen und bezahlten Journalisten sollen nur ihr Fett abbekommen.
Bedenkenswert.
Ps.:Wenn die Sonne tief steht,haben sogar Zwerge lange Schatten…
Alvy Singer strampelt wieder, auf dem Gepäcksträger gammelt sein Leierkasten….
Das Zitat von Karl Kraus lautet richtig zitiert: ” Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.”
Statt sich hier auf`s Schlammcatchen zu vertiefen (meines Erachtens verlorene Liebesmüh` die eh` keinen Endabnehmer kratzt), wäre es mir doch lieber gewesen, zumindest ein paar Fragen meiner sportlichen Naivität betreffend, beantwortet zu wissen. Vielleicht geht es sich in dieser Periode noch aus… ?