12 Meter

Praxismangel

Paul Gludovatz kann derzeit seiner Tätigkeit nicht nachgehen. Niemand weiß ob er wieder zurückkommen wird. Der Burgenländer hatte einen verpatzten Start. Im fehlte die Praxis im Umgang mit Medien. Sturm fehlt nun der Praktiker in Sachen Fußball.

&copy 2011 Sturm12.at

© 2011 Sturm12.at

Paul Gludovatz ist also krank. Die Art und Weise der Kommunikation von Seiten des Vereins lässt darauf schließen, dass es sich nicht um eine Sommergrippe sondern etwas Schwerwiegenderes handelt. Nur knapp mehr als ein Monat war der Burgenländer im Amt, nun fällt er auf unbestimmte Zeit aus. Möglicherweise kommt er gar nicht mehr zurück, genaues weiß man nicht. Die Verantwortlichen halten sich dazu mehr als bedeckt. Obwohl natürlich die Genesung des Paul Gludovatz der wichtigste Aspekt der Geschichte ist, wirft die Angelegenheit schon noch einige andere Punkte auf.

Der sportliche Geschäftsführer des SK Sturm hatte alles andere denn einen gelungenen Start. Vor allem mit dem kommunikativen Aspekt seines neuen Jobs tat er sich schwer. Das begann bei der „Causa Foda“ und endete unlängst bei einem frustrierten Joachim Standfest, der keinen neuen Vertrag mehr bekommen hat und davon nicht einmal in einem persönlichen Gespräch unterrichtet wurde. In beiden Fällen geht es nicht um richtig oder falsch hinsichtlich der Nicht-Verlängerung, darüber kann man trefflich streiten. Es geht um die Art und Weise wie die Botschaft vermittelt wurde. Und das ist ordentlich schiefgelaufen.

Bei Foda soll Gludovatz den Überbringer der präsidialen Botschaft gespielt haben und Standfest sei über Dritte abgewimmelt worden, um ihn nicht persönlichen von seinem Abschied unterrichten zu müssen. Beide Male natürlich, auch wenn die Entscheidungen an sich vertretbar sind, keine sehr saubere Lösung. Wobei es hiezu natürlich mehrere Perspektiven gibt. Zunächst wurde schnell offensichtlich, dass Paul Gludovatz nicht schon seit Jahrzehnten in einer Managementposition tätig war. Der mediale Wind weht zudem in Graz etwas rauer als im Innviertel und es liegt in der Natur der Sache, dass sich der 65-jährige in einer ungewohnten Situation wiederfand. Man hatte auch das Gefühl, Gludovatz stünde Journalisten mit einer gewissen Grundskepsis gegenüber, was die Angelegenheit nicht unbedingt erleichtert hat.

Es gehört allerdings auch gesagt, dass er hier teilweise ein wenig im Regen stehen gelassen wurde. Vom Vorstand, von Christopher Houben und speziell von Präsident Christian Jauk. Die Episode rund um die Entlassung von Trainer Franco Foda ist dafür durchaus bezeichnend. Gludovatz war erst ein paar Tage im Amt als Geschäftsführer und Sturm blamiert sich im Cup gegen Hartberg. In einer Nacht- und Nebelaktion wird von den Entscheidungsträgern im Verein die vorzeitige Entlassung des Trainers beschlossen. Wer in diesem Prozess genau welche Rolle gespielt hat, lässt sich nicht genau rekonstruieren, es wird darüber auch keine Auskunft gegeben. Dass allerdings der gerade erst in Graz angekommene Paul Gludovatz hier federführend involviert war, darf tunlichst bezweifelt werden. Noch weniger hat er mit der Vorgeschichte zu Franco Foda etwas zu tun.

Trotzdem war es er, der am nächsten Tag in seiner Antrittspressekonferenz mehr oder weniger zur öffentlichen Lüge gezwungen wurde. Intern war der Beschluss zum Rauswurf Fodas getroffen, allein der Trainer wusste zum Zeitpunkt der Pressekonferenz noch nichts davon. Was hätte also Gludovatz machen sollen? Entweder Foda über die Medien ausrichten, dass er seine Koffer packen kann oder lügen. Es endete in einem eher undefinierbaren Kauderwelsch, was ihm nachher große Schelte einbrachte. Warum diese Antrittspressekonferenz nicht verschoben wurde, um den Arbeitsbeginn des sportlichen Geschäftsführers nicht in diesem Licht erscheinen zu lassen, ist mir bis heute ein Rätsel. Der Eberauer wurde im Grunde dadurch verheizt, seine Reputation bekam gleich zu Beginn mächtige Kratzer.

Gludovatz kann nämlich durchaus in ganz anderem öffentlichen Licht erscheinen. Beim Sturm12.at-Stammtisch im Mai legte er einen tadellosen, sympathischen Auftritt hin, was auch beim Publikum im Sturmtreff honoriert wurde. Insgesamt fand er medial aber nach dem Fehlstart nie wieder ganz in die Spur, was dem Vernehmen nach auch intern zunehmend zu Kritik führte. Nach äußerst kurzer Zeit baute sich offenbar ein ziemlicher Druck auf die Person Paul Gludovatz auf. Die eigentlichen Kerngebiete seiner Tätigkeit verschwanden oftmals im Hintergrund. Möglicherweise ist es nicht gar zu weit hergeholt, verbindet man seine plötzliche Erkrankung auch mit den Umständen seines schweren Stands in Graz.

So oder so ist es ewig schade, dass die Ära Gludovatz so jäh unterbrochen, wenn nicht gar beendet wurde. Neben den in der neuen Vereinsführung federführenden Personen aus der Wirtschaft, inklusive dem Geschäftsführerpendant Christopher Houben, wäre Gludovatz eine sinnvolle Ergänzung gewesen. Als Mann vom Fach. Als absoluter Experte für das auch Wesentliche, den Fußball. Bei aller Wichtigkeit einer strukturellen Neuaufstellung des Vereins, Houben und Co sind alles Mögliche, aber keine Fußballfachmänner. Mit Gludovatz geht neben den Trainern der einzige Praktiker im Gefüge verloren. Das ist mehr als bedauerlich, besonders weil es im Zweifel nun gar nicht dazu kommen kann, dass Gludovatz die Qualitäten zeigt, die er definitiv hat.

Und nicht zuletzt stehen wir nun in der wichtigen Transferphase und der damit verbundenen Kaderzusammenstellung vor einer Situation, die genau so nicht mehr stattfinden sollte. Christopher Houben übernimmt interimistisch die Agenden von Gludovatz und arbeitet mit Neo-Coach Peter Hyballa am Kader für die Saison 2012/13. Unterstützt wird Houben in seiner Arbeit von Aufsichtsratschef Friedrich Santner und Präsident Christian Jauk. Nach nur sehr kurzer Zeit ist der Verein also wieder in der Situation, dass sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat wieder kräftig im operativen Geschäft mitmischen. Suboptimal gelaufen – und das ist noch ein Hilfsausdruck.

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Jürgen Pucher (jp)

Geboren 1978 im Spannungsfeld von DSV Alpine und KSV in Bruck an der Mur. Mit den ortsansässigen Fußballvereinen allerdings nichts anzufangen gewusst und bald nach Graz gestürmt. Dort den Fußballklub des Herzens entdeckt und, obwohl die Farbe der Liebe rot ist, war der Verein doch der Schwarze. Nach dem Ausscheiden im Finale des AHS-Cups fünf Jahre als CAD-Techniker Beton angerührt. 2005 wieder in die Offensive gegangen, gereift und aus politischen Gründen einen Vertrag bei Uni Wien unterschrieben. Inzwischen im Sold der ersten Geliebten des Zeus und immer noch Exil-Schwarzweißer zwischen Grünen und Violetten. Um nicht ganz farbenblind zu werden öfter mal in Dornbach beim Sportklub, an dieser Stelle jedoch kehrt die Seele heim und das Geschriebene dreht sich ausschließlich um den SK Sturm.



Kommentare

ja, wie wahr und das tut weh. aber es zeigt sich auch dabei, dass strukturimmanente eigenschaften sich nicht einfach von heute auf morgen durch neue personen ausmerzen lassen. vor allem nicht, wenn man dabei ist alles neu machen zu wollen, wenn man sich sozusagen in einer storming phase befindet

joesione says:

Das war wohl das Risiko bei einem 66 jährigen. Wobei man doch hoffen kann das
PG wieder auf die Beine kommt. Ausser er hat so was ernstes, was bis dato nicht
kommuniziert wurde.

In der Foda Sache wurde er schon ziemlich alleine gelassen….

Jaja, bei “Sturm neu” schafft man es sogar einen 65-jährigen zu verheizen. ;)

Sashlyrics says:

dieser abgesang macht seine situation auch nicht besser!

sturmfahne says:

Ich habe nicht unbedingt viel von den Medien in letzter Zeit mitbekommen, und bereue es nicht, daher kann ich auch nicht beurteilen, ob sich die Medienwelt tatsächlich dem Paul so negativ gegenüberstellt. Ich bin eigentlich recht angetan von der Entwicklung der letzten Wochen. Wieviel da jetzt dem Gludowatz zugeschrieben werden darf, sei dahingestellt.

Über kurze Zeit hinweg, kann ein sportlicher MAnager glaube ich schon kompensiert werden, immerhin gibt es ja im Trainerteam genug Fachmänner, die Meinung und Ideen zu Spielertransfers haben werden. Und ob es um den Gludowatz so schlecht bestellt ist, dass er komplett isoliert an seiner Genesung arbeitet, oder doch zumindest in abgechwächter Form im Hintergrund seine ursprünglichen Vorstellungen zu verwirklichen versucht, ist natürlich Spekulation. Ich wünsche ihm ein tolles Comeback, beruflich gesehen, auf alle Fälle aber gesundheitlich.

sturmfahne says:

Ich meine natürlich: die Abstinenz eines sportlichen MAnagers kann kompensiert werden ;-)

madmaxx says:

Dem Grunde nach ein guter Artikel.
Aber es ist ineinem Verein nunmal so das der sportliche GF und die Trainer das sportliche bzw. praktische Know How haben und ob eine Person nun 30, 50 oder 70 Jahre alt ist jeder kann krank werden ( jaja ich weiß das statistisch natürlich die Changen mit höheren Alter steigen) was dann zur Folge hat das eine wichtige Person fehlt.
Was natürlich interessant wäre was er wirklich hat und wie lange er dadurch fehlt, da aber jetzt doch schon lange nichts genannt wird muss man wohl von schlimmeren Sachen ausgehen.
Trotz allem oder vielmehr gerade deswegen hoffe ich wir sehen Gludovatz bald in alter Frische.
Gute Besserung Paul!!

sektor19 says:

In erster Linie – gute Besserung Paul!
Der 12 Meter fing forsch an und hatte ein versöhnliches Ende, gut zu lesen und deckt sich denke ich, ob mit oder ohne Hintergrundwissen, schon ziemlich mit den tatsächlichen Abläufen. Zumindest erscheint es sehr plausibel. Damit sollte man jetzt aber auch die unglücklichen Auftritte abhacken. Schätze Gludo, aufgrund seiner eigenen Darstellung, auch so ein, nach dem Beschluss zum Foda – Rauswurf “Ich mach das schon” gesagt haben und das Echo darauf, mit der verunglückten Kommunizierung auch unterschätzt zu haben.
Im Regen stehen gelassen? Naja, das soetwas mit einem “Jungspund” Houben passieren kann mag ich mir einreden lassen, aber, wenn Gludo schon vor der ominösen PK gewusst hat das Foda gehen muss, nicht selbst anders auftritt, kann man ihm nicht helfen.
Denke nach wie vor, das die Herren im Vorstand daran dachten das Foda einer einvernehmlichen Trennung zustimmen wird und genau deswegen das auch so kommuniziert haben, um dann mit FF gemeinsam als gute Freunde vor die Tür zu treten.

jim_panse says:

“Wer in diesem Prozess genau welche Rolle gespielt hat, lässt sich nicht genau rekonstruieren, es wird darüber auch keine Auskunft gegeben. Dass allerdings der gerade erst in Graz angekommene Paul Gludovatz hier federführend involviert war, darf tunlichst bezweifelt werden.”

- Es wird also eingestanden, dass man von den internen Vorkomnissen keine Ahnung hatte, aber man mutmaßt gleich mal, dass PG ja sowieso nichts mit der Entlassung zu tun hat. Tendenziös? Vielleicht. Unlogisch und ohne Quelle? Auf jeden Fall. Ein klassischer Pucher.

mein gott, panse. ob nun ahnung oder nicht. einer der zwei tage da is, entlässt nicht den trainer. sei mir net bös, denk bissl mit.

jim_panse says:

Jemand dem man volle Entscheidungsgewalt über den sportlichen Bereich verspricht, hat also kein Mitspracherecht… hört sich ziemlich nach einer lame duck an. Man kann alles deuten wie man will, aber dass diese Entlassung genau in das Schema von Gludovatz passt zeigt ja auch der allgemeine Umgang mit Menschen, den er so pflegt.
Natürlich kann es niemand wissen, aber Mutmaßungen sind beiderseits wenig sinnvoll.

“….aber dass diese Entlassung genau in das Schema von Gludovatz passt zeigt ja auch der allgemeine Umgang mit Menschen, den er so pflegt.” Man könnte von dir auch behaupten, dass du in einem anonymen Onlineblog Menschen, die du aller Wahrscheinlichkeit nach nicht kennst, anzupatzen versuchst. Die Gründe für die Vorgangsweise sind vielfältig, aber keiner davon ist unbedingt schmeichelhaft bzw. zeigst du damit gewisse Muster, die du eben PG unterstellst.

100% Zustimmung

Beeindruckend, wirklich beeindruckend! Die Situation 1:1 wiedergegeben, ohne Rücksicht auf vergangene “Seilschaften”. Schön zu lesen, dass Redakteure von Sturm12 noch objektives Erkennen von Tatsachen haben (dürfen?) und nicht krampfhaft Eigenvorstellungen bei jeder Gelegenheit lächerlichst anpreisen. Danke!

tool_king says:

So sehr ich mich zumeist auf die 12 Meter, weil Sie zwar nicht immer meiner Sicht der Dinge entsprechen, aber doch stets kontroversiell diskutiert werden können, so enttäuschend ist dieser ausgefallen. Dieser ist in etwa so spannend wie ein abgestandenes Grieskoch und basiert zu geschätzten 90% aus Spekulationen und Dingen, die ohnehin schon jeder weiss. So gesehen schade um JP’s Zeit, die er beispielsweise besser in einen spannenden Artikel über den Umstand schreiben hätte können, dass heute zwar Trainingsbeginn ist, aber – wie schon im Vorjahr – der Kader trotz einer neuen Trainerriege und der damit verbundenen spielphilosophischen Neuausrichtung der Mannschaft schon wieder nicht rechtzeitig fertig gestellt werden konnte.

murlasits says:

da ich in der phase foda, standfest mit einer ähnlichen meinung, wie sie jp nun vertritt, von den fundamentalisten hier zum weltfremden idioten gestempelt wurde und darauf hin beschlossen habe, nicht mehr zu posten, mache ich es doch noch einmal. die kernaussage ist “…dass Paul Gludovatz nicht schon seit Jahrzehnten in einer Managementposition tätig war.” koch und kellner, das ist beides gastgewerbe, aber ein wechsel funktioniert nicht über nacht, sondern nach eingehender schulung. trainer und manager, das ist auch beides fußball. die blauäugigkeit der neuen vereinsführung, einen auf diesem gebiet unerfahrenen 65-jährigen trainer (und das mit leib und seele) auf einen verantwortungsvollen posten zu setzen, auf dem auch viele entscheidungen zu treffen sind, die enorme finanzielle folgen haben, habe ich ab dem tag der bekanntgabe kritisiert. da war foda noch “bis saisonende” im amt. ob die erkrankung im ursächlichen zusammenhang mit der tätigkeit ausgebrochen ist, können nur ärzte beurteilen. dass es einen in der wolle gefärbten trainer tief in der seele trifft, einen in der wolle gefärbten trainer öffentlich so abservieren zu müssen, ist wohl klar, auch wenn der auftritt mit starken worten übertüncht war. unerfahrene leute an der spitze haben einen für den job unerfahrenen mann installiert. bleiben nur zwei hoffnungen: die genesung von paul gludovatz und dass die lehrzeit an der vereinsspitze nicht drei jahre dauert – sonst wird sturm schneller als alle glauben in einer relegation sein.

sektor19 says:

man kann es auch übertreiben

lippi11 says:

OFF TOPIC:
http://sturmmedia.at/2012/06/06/berater-von-fajic-wir-sind-kontakt-mit-sturm/
Weiß net ob die Seite seriös ist !?!
kann iwer was dazu sagen?

Letschi says:

Ist diese seite neu? kenn die gar nicht…

Verweigerer says:

Kuhle Vereinsfarben, drittstärkster slowenischer Verein, quasi a Untersteirer um`s Eck`! Geredet und verhandelt wird viel. Schau` ma` mal… ;-)

lippi11 says:

Ich kenne diese Seite auch nicht.
Hab nur herumgestöbert und bin zu diesen Artikel gestoßen.

Verweigerer says:

Zum Artikel: Gut geschrieben, auch mit der notwendigen Distanz. Nur, schön langsam wär`s mir lieb, mit dieser Causa zu brechen und den Blick nach vorne zu richten. Selbstverständlich wünsche ich dem Paul baldige Besserung. Seine Ansichten sind bzw. waren nach wie vor nicht schlecht. Seriös ist es aber nicht, ewig zu spekulieren. Man sollte endlich Nägel mit Köpfen machen und Position beziehen. Was hat er, kommt er wieder oder kommt er nicht. Legitime Fragen, die es schön langsam zu beantworten gilt. Hier wäre Qualitätsjournalismus mehr denn je gefragt. Zeit wär`s sowieso schon lange. Vielleicht kann sich ja mal wer vom Vorstand “geradlinig” auf die Beine stellen und eine klare Antwort abgeben. Das Dahintümpeln gefällt niemanden. Herr Jauk, klare Worte bitte. Herr Pucher, übernehmen Sie…

archaeopterix says:

Daß man Foda & Standfest gerne aufwärmt ist mehr Mediensache ! Sind im Fußball ganz normale Vorgänge !! -ich erinnere nur, daß Sturm in der Vergangenheit eimal einen Trainer in der Halbzeit entlassen hat ! Die Beurlaubung von Foda war ganz regulär, der sowieso im Mai gegangen wäre auf eigenen Wunsch ! Jammerschade ist die Erkrankung von Gludovatz, der wirklich in der Lage war sportliche Reformen bei Sturm endlich zu realisieren – das müssen wir alle bedauern und nicht Foda & Standfest ! Daher wünsche ich PG eine baldige Genesung, er ist wirklich unsere Hoffnung in sportlichen Fragen ….

Verweigerer says:

Yep. Nur hätte ich mir schön langsam von einem Verantwortlichen klare Worte gewünscht, wie`s denn nun weitergeht. Ich will ja nicht die genaue Krankenakte wissen, alleine schon aus Gründen der Schicklichkeit und dem allgemeinen Anstand. Nur, kommt er wieder oder nicht? Ja oder nein? Zumindest das könnte bei Zeiten seriös beantwortet werden. Bin ja nicht der Einzige, der sich diese Frage schön langsam stellt. Zumindest kennt sich dann jeder aus.

@archaopterix: Welcher Trainer war das denn?

@sturwi) Iwan Markovic

Gludovaz wurde klassisch vom Vorstand unter der Führung von Jauk verheizt. Ich möchte nach den lippenbekenntnissen unseres Präsidenten endlich Taten von ihm sehen! Wo sind denn die neuen Sponsoren, was geht weiter mit dem Sturmstadion? Das wäre viel besser als jetzt sich wieder einzumischen bei den Transfers. Jauk soll seine Rolle endlich einmal wahrnehmen und nicht in den operativen Bereich immer reinpfuschen.

tool_king says:

Ja, wirklich, du hast vollkommen recht. Eine Schweinerei, dass Nike noch immer nicht als neuer Hauptsponsor präsentiert wurde und die 80.000-Plätze-Arena auf dem Schlossberg immer noch nicht fertig gebaut worden ist, wo der neue Vorstand doch schon so lange im Amt ist. Tststs, nix geht weiter, also echt! :P

Nachdem man seitdem das Internet in unseren Landen Einzug gehalten hat, niemals eine vernünftige Internetpräsenz besaß, wurde dieser Makel behoben. Wenn man noch das Ticketingsystem ordentlich zum Laufen bringt, dann hat man schon deutlich mehr offensichtliche Schritte gesetzt, als man erwarten durfte. Leider ist viel Aufbauarbeit nötig, also jene Arbeit die man nicht sieht bzw. wofür es auch keine Lorbeeren zu ernten gibt, da die Vorgänger offenbar nicht so vernünftig gearbeitet haben, wie es einem die Massenmedien vermitteln.

Christoph says:

Brauchbarer Artikel, zur Abwechslung. Und regelrecht angenehm, dass in Zeiten der gleichgeschalteten Hurra-Stimmung auch mal ein bisschen Kritik geübt wird. Wurde eh Zeit.
zu Houben &co: Derzeit schweben die meisten Fans anscheinend noch auf einer Wolke der Glückseligkeit (warum, weiß ich auch nicht), aber vermutlich (hoffentlich) werden viele bald erkennen, dass wir jetzt eine wohl noch unbefridigendere Personalsituation haben wie unter FF. Damals war wenigstens jemand für die Transfers hauptverantwortlich, der auch Fußball-Fachmann war. Derzeit entscheiden Leute darüber, die eigentlich (ausschließlich!) wirtschaftliche Aufgaben haben sollten. Die Farce um Szabics und der unnötige Kaufmann-Transfer sind die ersten beide “Resultate” dieser neuen Situation.
Sollte Gludovatz nicht in absehbarer Zeit (also möglichst bald!) zurückkommen können, muss schleunigst ein neuer Sport GF her!

glaubst du tatsächlich, dass der kaufmann-transefer nicht auf dem mist von gludo und hybala gewachsen ist??

Christoph says:

Keine Ahnung, auf wessen Mist er konkret gewachsen ist. Jedenfalls ist der Kaufmann-Transfer unnötig und sinnlos. Wenn Hyballa und Gludovatz dafür verantowortlich sind, macht das die Sache nur noch trauriger.

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