1:0 in Wattens

Noch eher Wunsch als Realität

Zwar selten in Not, aber mit genügend Mühe übersteht Sturm in Wattens die erste Cuprunde. Bodul vergab vom Elfmeterpunkt ,dafür schloss Jürgen Säumel die schönste Aktion des Spieles erfolgreich ab.

© Sturm12.at (AT)

Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen. “Gegen Wattens  können wir eigentlich nichts gewinnen. Aber wenigstens sehe ich bei der Busfahrt was von Österreich”, hat Peter Hyballa vergangene Woche in einem Interview gesagt. Gesehen hat er sicher auch genug. Ähnlich wie bei Gastspielen im Innsbrucker Tivoli herrscht Bergidylle rund um die Wattener Sportanlage. Nicht umsonst hört sie auf den Namen Alpenstadion. Perfekt macht den Charme des Platzes die Wohnanlage gegenüber des Zuschauerraumes, die hier eine Art Gegengerade darstellt. Fußball am Land. Hach.

Zu Gast bei Swarovski
Genug geträumt. Immerhin kennt Peter Hyballa mit seiner Mannschaft am Platz kein Pardon. Und Sturm nicht mit Wattens. Davon wollte man zumindest vor dem Spiel ausgehen. Wunsch und Realität liegen aber meist weiter auseinander, als man denkt. Gerade in den Kristallwelten. Sturm findet nur irgendwie im Halbschlaf in diese erste Cuprundenpartie. In Gedanken mögen Spielzüge funktionieren, die Wahrheit am Feld sieht aber anders aus. Und der Meister der Regionalliga West der vergangenen Saison – gegen Sturm mit insgesamt sieben Ausfällen – hält, im Verbund mit einigen Urtiroler Kehlen, dagegen. Wattens-Trainer Roland Kirchler, selbst Wattener, beinahe Grazer und Zeit seiner Bundesligakarriere als Vorzeigetiroler bekannt, hat seiner ersatzgeschwächten Mannschaft eigene Tugenden injizieren können.

Chancen sind in den ersten 35 Minuten beinahe so rar wie, verständliche, leise Worte der Eingeborenen auf den Rängen. Am lautesten röhrt und kracht, es als Rene Prantl im Strafraum der Grazer zum Abschluss kommt, Christian Gratzei den Ball aber mehr oder weniger in die Hände schupft. Abgesehen von einem Schuss aus spitzem Winkel durch Richard Sukuta-Pasu aus den Anfangssekunden sind die Schwarz-Weißen den willensstärkeren Wattenern hinterher. Peter Hyballa sieht dem Treiben eher wortkarg zu. Flügelläufe bleiben leere Kilometer und Darko Bodul schimpft mit dem Schiedsrichter. Nicht verwunderlich, dass die größte Chance gar keine wird und durch Zufall entsteht. Sukuta-Pasu lässt seine Technik aufblitzen und wird vom Ball getrennt. Die Kugel kommt zu Darko Bodul, der fast alleine vor dem Tor zum Schuss kommt. Aber nur fast. Den mitgereisten Grazer Fans ist auch nur phasenweise nach Support.

Bodul verschießt Elfer
Hoch verteidigen, Räume schaffen, schnell Umschalten. Das ist Sturm-Neu. Nur nicht diesmal in Wattens. Die Bundesligamannschaft kommt aus der Kabine, als hätte Peter Hyballa dort das Telefonbuch vorgelesen. Laufbereitschaft, hartes Einsteigen, viel Engagement. Das ist die WSG. Nur technische Limits werden den Tirolern zum Verhängnis. Anders ist der Ausrutscher von Florian Jamnig kaum zu erklären. Alleine ist er vor Gratzei gestanden. Momente später steht Darko Bodul alleine vor Florian Schumacher. Sukuta-Pasu hat es ihm ermöglicht. Der Neuzugang wird im Sechzehner zu Fall gebracht. Elfmeter. Der Sturmologe im Gästesektor hatte gerade sein Geschichtsbuch gezückt und den Namen Klemen Lavric aufgeschlagen, da klatscht der Boduls Elfer-Ball von den Handschuhen des heimischen Keepers zur Ecke ab. Jauchzen auf der Tribüne. Bauchweh auf der Grazer Betreuerbank.

Ja stehen uns da Überstunden ins Haus? Nein. Denn manchmal reicht auch eine einzige gelungene Aktion, um das Spiel für sich zu entscheiden. Wieder ist Sukuta-Pasu ein Teil davon. Nach Zuspiel von Bukva scherzelt er den Ball auf Jürgen Säumel. Und dann kramt der Sturmologe wieder sein Geschichtsbuch hervor. Denn Säumel umkurvt Schumacher und schiebt zum 1:0 ein. Es war sein erstes Pflichtspieltor seit dem Frühjahr 2008. Damals wurde im Wörtherseestadion noch Bundesligafußball gespielt. Also lange her.

Langsam geht den Wattenern dann die Luft aus der Matratze. Ein Schuss von Simon Zangerl bleibt das Höchste der Gefühle, jeder weitere gute Ansatz wird von den immer lauter werdenden Zuschauern hochstilisiert. Da hilft auch die rhythmische Klatschgymnastik nichts mehr. Ein Abseitstor ist den Heimischen immerhin vergönnt. Dann war die erste Cup-Runde für Sturm überstanden. 94 Minuten Dienst nach Vorschrift. Und der Aufstieg in Runde zwei.

Blacky of the Match: Jürgen Säumel
Der Kapitän machte nicht nur sein erstes Pflichtspieltor für Sturm seit langer Zeit, sondern füllte auch seine neue Rolle als alleiniger Sechser vor der Abwehrkette gut aus. Auch offensiv hat er sich immer versucht einzubauen, überlegt kam er schließlich auch zum Torerfolg, als er Schumacher souverän überspielte. Das neue System und Jürgen Säumel – das scheint gut zu passen. 

Alpenstadion Wattens 1. Runde Zuschauer: 1.200

WSG Wattens
13.07.2012, 19:00 Uhr
0:1
(0:0)

SR: Robert Schörgenhofer

Sturm Graz
Torschütze (Vorlage) TORE Torschütze (Vorlage)
62. Minute Jürgen Säumel (Richard Sukuta-Pasu)
Spieler Karten Spieler
18. Minute Michael Madl (Gelb)
26. Minute Darko Bodul (Gelb)
Simon Nimmervoll (Gelb) 32. Minute
Florian Toplitsch (Gelb) 44. Minute
51. Minute Richard Sukuta-Pasu (Gelb)
Spieler Aufstellung Spieler
Tormann - Fabian Schumacher   Christian Gratzei - Tormann
Abwehr - Florian Jamnig   Christian Klem - Abwehr
Abwehr - Harald Scheiber   Michael Madl - Abwehr
Abwehr - Michael Steinlechner   Nikola Vujadinovic - Abwehr
Abwehr - Florian Buchacher   Martin Ehrenreich - Abwehr
Mittelfeld - Daniel Pensold   Darko Bodul - Mittelfeld
Mittelfeld - Simon Nimmervoll   Haris Bukva - Mittelfeld
Mittelfeld - Florian Toplitsch   Jürgen Säumel - Mittelfeld
Mittelfeld - Simon Frasch   Christoph Kröpfl - Mittelfeld
Angriff - Rene Prantl   Imre Szabics - Angriff
Angriff - Simon Zangerl   Richard Sukuta-Pasu - Angriff
Spieler Wechsel Spieler
Martin Schirmer für Daniel Pensold 58. Minute
64. Minute Rubin Okotie für Richard Sukuta-Pasu
Martin Schmadl für Martin Schirmer 74. Minute
76. Minute David Schloffer für Christoph Kröpfl
90. Minute Leonhard Kaufmann für Imre Szabics

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Kommentare

Besser als a Stein am Schädl

nordkurve1 says:

man kann nur hoffen das Sturm vorstellung einzigartig war in dieser Saison, ansonsten sind Hyballa aussagen nur Schall und Rauch. in Zukunft weniger grosse sprüche klopfen und Leistung am Platz zeigen , und wieso schenkt man soviele bälle her weil man sooft im Abseits steht ?????????

Man hat doch in der heutigen Zeit schon oft genug gesehen, dass es gegen eine Mannschaft, die hinten konsequent und geschickt Beton anrührt, kaum noch möglich ist Tore zu schießen. Selbst die Spanier haben gegen die Iren nur aufgrund ihrer gewaltigen Effizienz so klar gewonnen.

Christoph says:

@11mousa
Schon richtig, aber die Erwartungshaltung war auf Grund des tiqi taqa Geredes nach dem Partizan-Spiel natürlich hoch. Und Hyballa mit seiner (im durchaus auch positiven Sinn) frechen Art heizt die Drucksituation noch weiter an. Und wenn dann nach Wochen der Lobhudelei im ersten Pflichspiel weder “schnelles Balla” noch ein neuer Stil zu erkennen sind, ist erste, leise Kritik nachvollziehbar.
Dennoch weiß jeder, der vom Fußballgeschäft Ahnung hat, dass man der Mannschaft nicht von heute auf morgen ein neues Spielprinzip einimpfen kann.
Allerdings sollten vielleicht auch mal jene aufwachen, die nach der Hyballa-Bestellung in kollektive Hurra-Stimmung verfallen sind und eventuell aus den Augen verloren haben, dass auch er nur ein Mensch ist und nich alles von heute auf morgen leiwand wird, nur weils halt grad in den Zeitgeist passt.

Saphyrus says:

Säumel wird wohl net oft spielen wenn Weber Kapitän ist.

Hat doch Hyballa erklärt: Weber ist Kapitän, weil er ein gutes Verbindungsglied zwischen Mannschaft und Trainerteam ist, und dass der Kapitän nicht zwangsläufig am Platz stehen muss (dazu gehört Säumel auch zu dem mehrköpfigen Mannschaftsführer-Team) ;)

aljazeera says:

gewagter vergleich. souveräner, und damit mein ich nicht nur das ergebnis, als spanien gegen irland kann man als hoher favorit gegen einen underdog kaum auftreten.

aber mal abwarten, im cup zählt bekanntlich das weiterkommen. erste bilanzen, ob und wie das system hyballa funktioniert, darf man nach den partien gegen salzburg und austria ziehen. das werden ganz andere spiele gegen offensiv eingestellte gegner.

viele die nach dem test gegen partizan übertrieben euphorisch vom “kernöl-tikitaka” geschwärmt haben werden nach dem heutigen spiel (und das nach einer liveticker-fernanlyse, weil in wattens waren wohl wenige, fernsehbilder hab ich bis jetzt auch keine gesehen) wohl schimpfen…die übliche kurzsichtige wahrnehmung in fußball-österreich.

auf die schwoazen!

aljazeera says:

sorry, mein kommentar ist an der falschen stelle. war als reaktion auf das obige posting von 11mousa gedacht!

@ aljazeera

Der Vergleich war bewusst etwas provokant gewählt (hätte auch Kroatien nehmen können, da wars tatsächlich eine Zitterpartie, obwohl die Kroaten vom eigentlichen Niveau her doch klar schwächer sind), weil es zwar vom Spiel her ganz eindeutig abgelaufen ist (wie auch unser heutiges Spiel), aber trotzdem nur recht wenige Chancen herausgeschaut haben. Nimm den Elfer als verwandelt, und die eine oder andere knappe Abseits-Entscheidung oder Halbchance als reguläres Tor, und schon sind wir dort, wo die Spanier gegen die Iren waren.

Ich bin auch der Überzeugung, dass wir (oder jeder andere Top-Buli Klub) mit dem “richtigen” Trainer (Hyballa ist da schon allein aufgrund seiner Mentalität gottseidank der Falsche) und der passenden Vorbereitung Barcelona oder Real auf ein 1:0 oder 2:0 drücken können; natürlich unter der Voraussetzung, dass man 90 min. nicht mal daran denkt, aufs gegnerische Tor zu spielen.

Neustadt oder Wacker werden auch nicht anders auftreten als heute Wattens, der Unterschied ist aber eine höhere Qualität im Kader, somit besteht auch eine höhere Gefahr das sie mal einen Konter erfolgreich zu Ende spielen. Spielerische Klasse schön und gut, aber wir sind eben kein Barcelona wo der C. Ronaldo oder der Messi einen auspackt, deshalb wäre es wohl nicht schlecht, wenn man auch mal eine Flanke ala Jantscher reinbringen kann oder man im Vergleich zur letzten Saison mal halbwegs brauchbare Ecken reinschlägt. So erhöht man die Chance auch magere Spiele siegreich zu gestalten.

Besonders bei Wacker weiß ich nicht, wie du darauf kommst, dass sie arg mauern werden, gerade die haben im Vergleich zu ihrer Konkurrenz eher offensiv gespielt. Aber auch die anderen (Neustadt, WAC, Mattersburg) werden wohl kaum so defensiv auftreten, wie ein Regionalligist in der Hoffnung auf ein Elfern. Dazu waren eben wie gesagt die Möglichkeiten für einen höheren Sieg da, 100er gibts eben mittlerweile nur noch selten geschenkt ;)

Auf Elfern werden sie nicht hoffen, aber vor allem auswärts wird die Taktik so ausgelegt sein, dass man im Optimalfall einen Punkt mitnehmen kann, für die Mannschaft heißt die Devise “Zuhause gegen die Konkurrenten voll punkten und auswärts nach Möglichkeit den einen oder anderen Punkt mitnehmen.” Wacker?Für mich eine klassische Kontermannschaft, die am besten funktioniert wenn eben der Gegner schwache Außenspieler vorweisen kann und/oder langsame Innenverteidiger, deshalb hatten sie letzte Saison wohl auch die “Super-Statistik” gegen Sturm 1-2-1.

Atomic911GC says:

Weiter, das ist wichtig!! Gegen Salzburg das ist ein neues Spiel :-)

ja, wir haben gewonnen, es past schon.
Nächste Woche geht es gegen Salzburg vor einer genialen Kulisse, da wird es dann schon von alleine gehen;)

Sturm mit Würgen in Wattens weiter, Innsbruck gegen Gratkorn im Elfmeterschießen weiter, Salzburg überzeugt mich auch nicht, irgendwie so scheint der Unterschied zwischen RL und Bundesliga nicht so groß zu sein, wie man denkt. Ob das jetzt für die RL oder gegen die BL spielt, kann jeder selbst entscheiden.

blackrol says:

Ist doch immer das gleiche in den ersten cuprunden die “kleinen” stellen sich hinten rein, da ist es immer schwer zu glänzen! Da ist nur das Ergebnis wichtig!

Christoph says:

Also Salzburg empfand ich als recht souverän.

051bet05 says:

schau auch in die anderen Ligen. Da haben Manu, Bayern, Dortmund usw. auch immer wieder Probleme gegen Ungterklassige! Das ist der CUP! Der hat halt eigene Gesetze! Und genau so mag es jeder! So ist es immer spannend! Auch wenn ein Bundesligist gegen einen Regionalligisten spielt!

sturm1972 says:

Nie eine Gefahr für den Gegner (nicht einmal beim Elfer),eine frühe Gelbe wegen Kritik (wahrscheinlich aus Frust über die eigene Leistung),das war heute wohl ganz und gar nicht der Tag des Darko Bodul.Aber das kann passieren.Wir wissen ja,das er solchen Schwankungen unterliegt.Erstaunt hat mich nur die(wie ich finde)etwas überharte Art der Bestrafung durch Hyballa,indem er ihn bis zum Schlusspfiff auf dem Platz lies.Aber es ist ja noch mal gut gegangen.Ich bin auch überzeugt davon,das wir gegen Salzburg einen ganz anderen Bodul sehen werden,da RB für Darko eine andere Herausforderung darstellt als Wattens und Er das anscheinend braucht.Ein Tor hätte ich eigentlich allen Spielern gegönnt,aber keinem so sehr wie Jürgen.Gratulation !!! Noch 4 Siege bis ins Cup-Finale, dort fragt dann Keiner mehr,wie Sie zustande gekommen sind !!!

Christoph says:

Schwaches Spiel (laut Ticker, hab’s nicht live gesehen), gutes Ergebnis. Im Cup zählt prinzipiell nur das Weiterkommen, das Wie ist eigentlich egal. Wenngleich mir eine mutig und geradlinig aufspielende Sturm-Mannschaft nach dem Umbruch doch bedeutend besser gefallen hätte.

weiter ist weiter… mund abputzen und dann voll konzentration auf salzburg nächste woche!!! und ich glaub nicht, dass jetzt eine grundsatz debatte begonnen werden muss, denn der cup is einfach eigen, nicht nur bei uns überraschen schwächere ligen immer wieder, auch in deutschland (und der “wahren” bundesliga spricht wohl niemand die klasse ab) tun sich die großen oft sehr schwer, siehe kiel die letztes jahr als 4.ligist ins viertelfinale gekommen sind…

Black Boy says:

War sicher keine Glanzleistung. Aber welche Manschaft bringt in der 1. Cuprunde gegen so einen Gegner schon eine solche Leistung? Das war doch erst das erste Pflichtspiel. Man darf sich keine Wunder erwarten (aber erhoffen ;-) ). Freue mich schon auf das 1. Meisterschaftsspiel. Das ist sicher ein ganz anderer Gegner (steht nicht hinten drinnen).

Gehen diese Undisziplinlosigkeiten aus dem Vorjahr schon wieder weiter? 2x gelb wegen Kritik? Die Beträge für solche Kritik Karten sollten wohl deutlich erhöht werden, um dem endlich ein Ende zu setzen! Viel war leider noch nicht zu sehen von den vielen Erwartungen, aber der Aufstieg ist zumindest geschafft und nur das zählt im Cup!

spiel leicht gesehen, weil du sagen kannst, dass von den vielen erwartungen noch nicht viel zu sehen war????

Nein, aber mir hat das Lesen geholfen, dir anscheinend nicht?

nordkurve1 says:

ich hoffe die Sturmverantortlichen und die Spieler wurden jetzt wachgerüttelt , den sollte sich so ein schwachse Leistung wie Gestern wiederholen , wird Sturm nach den ersten 5 Runden ohne Punkte dastehen , 2 Torchancen in 90 min gegen einen Regionalligaclub bei denen 12 Spieler gefehlt haben ist eine Schande für Sturm ,die Fans wollen wieder Bundesligadauglichen Fussball sehen , so ein Seuchenjahr Jahr wie letzte Saison darf sich nicht mehr wiederholen

Andi99ers says:

Unglaublich hier!!!!
Kackts euch net ins Hemd!
Weiter sind wir wie is egal.
Wartet Salzburg ab dann könnts sudern

big black says:

@andi99ers: da muss ich dir jetzt widersprechen, eigentlich ist das “wie” nicht egal. das ist nämlich genau der punkt, der unter foda häufig kritisiert wurde und der unter hyballa nicht passieren sollte. das auftreten ist das, was zählt – so wurde zumindest propagiert. und von diesem “neuen geist” war ja offensichtlich nicht so viel zu sehen. von “kernöl-tiki-taka” red ich da jetzt mal gar nicht.

sturm1972 says:

Es ist einfach unerklärlich warum wir nach wie vor keinen Nutzen aus Freistößen und Eckbällen erzielen können.Das ist relativ einfach zu trainieren und ein gutes Mittel gegen Mannschaften die mit 8 – 9 Mann verteidigen,oder wenn aus dem Spiel heraus mal nichts geht.Man hat nie den Eindruck,das da mal etwas einstudiertes versucht wird.

Andi99ers says:

Das ist mir schon klar nur wir sind weiter wie is egal und jetzt geht die große jammerei los der Hyballa is a Sprücheklopfer usw….

archaeopterix says:

Ich habe das Spiel nur im Liveticker miterlebt und glaubte das ist eh eine gmahte Wiesn ….!! – Der Nationaltorhüter, Szabics, Bodul & Supasu sowieso !! ” Das letzte Aufgebot von Andreas Hofer” der Wattener ??! Also zumindest ein schöner Sieg , obwohl ich die Magenkrämpfe nach einen Cupverlust mit Osim mit seinen besten Stars noch in bester Erinnerung habe ! Pasu machte für mich mindestens 1 Tor und Elfer sowieso nur Bodul ! ! Seine Technik, seine Schußkraft und sicher ein Schlitzohr a’ la Vastic – ja so denkt ein Fan …..

sturm1972 says:

@Andi99er : Würdest Du hier noch reinschauen,wenn hier 40 Beiträge wären,und alle lauten ; “wir sind weiter,wie ist egal” ???

sonicbird90 says:

ich bin nicht einer, der die Spieler in Schutz nimmt, wie zum Beispiel im vergangenen Jahr, Kritik muss man schon vertragen können, ABER das erste Pflichtspiel, und das im ÖFB-Cup, wo’s immer schwierig ist, ist nie leicht, und deswegen kann ich manche Kritiker nicht verstehen, da zählt nur das Weiterkommen. Gegen Salzburg werden wir die absoluten Kritiker wieder verstummen lassen. Auf gehts.

Markelinho says:

so wie ich das spiel im liveticker erlebt habe war sturm nie wirklich in gefahr das spiel zu verlieren wir sind weiter da zählt gegen die dosen aus salzburg wirt das ein ganz anteres spiel aleine deswegen weil salzburg keinen beton anrühren wird

12ter Mann says:

Wie Hyballa vor dem Spiel richtig sagte: “Gegen Wattens können wir eigentlich nichts gewinnen.” Wenn Sturm Graz gestern 5:0 gewonnen hätte, hätten bestimmt die meisten wieder gesagt “War eh zu erwarten, gegen einen Regionalligisten, heißt gar nix, net überbewerten.” Und bei einem 1:0 – so wie gestern – werden die meisten gleich wieder nervös und kritisieren. Is doch klar, dass sich die kleineren Vereine im “Spiel des Jahres” hinten reinstellen, auf Konter lauern und den Spielfluss mit Kampf zerstören wollen. Und dabei kommen solche Spiele heraus. Die Kunst in den ersten Runden des ÖFB-Cups besteht ja schon viel mehr darin, sich nicht zu blamieren und einfach weiterzukommen.
Was mir gestern im Alpenstadion bei der Mannschaft etwas gefehlt hat, war die Spritzigkeit in den Aktionen. Die meiste Zeit hat Sturm in einem Tempo gespielt, bei dem der Gegner – egal welche Liga – genügend Zeit hat sich richtig hinzustellen und abzuwarten.
Ansonsten: Aufstieg geschafft, Fokus auf RB Salzburg legen und passt!

Wieder mal ins Schwarze getroffen 12ter Mann !

sonicbird90 says:

da hast du so etwas von recht, ein perfektes Kommentar von dir, wieder einmal. :)

12ter Mann says:

Vielen Dank für die Blumene ;)
falls jemand noch keine Bilder vom Spiel bzw. das Tor noch nicht gesehen hat, hier gibts eine kleine Zusammenfassung vom Spiel: http://tirol.orf.at/radio/stories/2541312/

Danke für den link !
Schönes Tor :-)

sektor19 says:

waren sich hier nicht fast alle einig das man den hyballa mal ein halbes jahr arbeiten lassen muss?
besonders bei einer mannschaft der der spielfluss und die eingeninitiative seit über 2 jahren aus dem kopf geprügelt wurde….wird schon werden.

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