Stimmen zum Spiel

"Altherrenfußball" und der "Kampf gegen sich selbst"

Sturm steht in der zweiten Cuprunde. Der Weg dorthin war mit Mühe verbunden, aber das Weiterkommen zählt. Zufrieden ist man allerdings nicht. Peter Hyballa macht psychologische Gründe dafür verantwortlich. Jürgen Säumel freut sich endlich wieder einmal getroffen zu haben.

Das Weiterkommen zählt, darüber herrschte im Lager von Sturm Graz nach der ersten Cuprunde bei der WSG Wattens Einigkeit. Über das Zustandekommen des doch sehr knappen Ergebnisses lässt sich allerdings reden. Zufrieden mit dem eigenen Auftreten war nämlich niemand aus Graz.

“Es war ein bisschen Altherrenfußball”, gab etwa Haris Bukva zu. Allerdings hat man den Gegner aus der Regionalliga West auch sehr defensiv erwartet. Das machte die Sache seiner Meinung nach nicht unbedingt leichter. Zudem sei es ja auch erst das erste Bewerbsspiel gewesen.

Listen to Haris Bukva nach dem Spiel gegen Wattens

Jürgen Säumel hat durch seinen schönen Treffer nicht nur die Entscheidung herbeigeführt, er lieferte auf der Sechser-Position eine sehr ordentliche Partie ab. Mit dem neuen System hat er sich schon angefreundet. Und an sein letztes Pflichtspieltor kann er sich auch noch erinnern.

Listen to Jürgen Säumel nach dem Spiel gegen Wattens

Zu wenig Tempo auf den Halbpositionen sah Peter Hyballa. Damit hat er wohl den von Bukva angesprochenen Altherrenfußball gemeint. Allerdings sah er auch mehrere knappe Aktionen und strittige Abseitsentscheidungen. Er spricht bei einem Spiel, in das man als klarer Favorit geht von “einem Kampf gegen sich selbst”.

Listen to Peter Hyballa nach dem Spiel gegen Wattens

Wattens-Coach Roland Kirchler wäre nach dem Spiel am liebsten in ein Wettbüro gegangen. Denn er hätte sein gesamtes Geld darauf gesetzt, dass die letzte Abseitsentscheidung gegen sein Team falsch war. Trotz der Niederlage spricht er seinem stark ersatzgeschwächten Team ein “Riesenkompliment” aus.

Listen to Roland Kirchler nach dem Spiel gegen Sturm

 

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Kommentare

Saphyrus says:

Kirchler wirkt sehr sympathisch!

archaeopterix says:

Die Theorie ist eines, die Praxis ein zweites ! Die neue verjüngte Mannschaft muß sich erst kennenlernen & das Spielsystem automatisieren – auch bei Osim hat das länger gedauert …….

gibts irgendwo eine zusammenfassung vom spiel? waren kameras vor ort?

mathi1993 says:

Es waren keine Fernsehkameras vor Ort.

Peta1909 says:

in stmk heute hast as tor gesehn und bei kurzsport ebenfalls des wars dann aber a!

mathi1993 says:

http://tirol.orf.at/radio/stories/2541312/

Bisschen runterscrollen, dann kommt eine kurze Zusammenfassung

nordkurve1 says:

die Mannschaft muss sich erst kennen lernen BLA BLA BLA , die sind seit wochen täglich ein paar stunden zusammen , wie Fans wollen Leidenschaft Kapmfgeist und Herz sehen , das sind Profi von denen kann man das Verlangen , so einen Lustlosen Anti Fussball wie unter Foda will keiner mehr sehen

Ist doch egal wie man im Cup gewinnt, hauptsache weitergekommen.
Es hat kein einziger Bundesligst klar gewonnen, die Tiroler mussten sogar in ein Elferschießen gehen um weiterzukommen.
Warte noch ein paar Wochen bis die Mannschafte im Ligarythmus gekommen ist, dann siehst du wieder tollen Fußball von unseren schwarzen Jungs.
Ich freue mich auf jeden Fall sicher drauf, und im Cup zählt nur eines, ein Sieg muß her egal wie.

mindpoker says:

Der WAC un Rapid zB haben schon klar gewonnen…

mathi1993 says:

http://tirol.orf.at/radio/stories/2541312/

Hier gibts eine kurze Zusammenfassung (leider nur ein paar Chancen)

sturm1972 says:

Immer wieder die gleichen Parolen :
Im Cup zählt nur eins—Die “Anderen” haben sich auch schwer getan—Es ist schwer gegen einen Gegner,der sich hinten reinstellt—Gegen Salzburg wird alles besser—usw. ! Dazu möchte ich nur sagen :
1.) Es zählt immer nur eins (der Sieg),nicht nur im Cup !
2.) Die schlechten Spiele der “Anderen” können für uns kein Argument sein !
3.) Die Situation,das sich der Gegner hinten reinstellt,werden favorisierte Mannschaften immer haben.Da sollte man gegen einen RL-Verein Lösungen finden !
4.) Warum gerate gegen Salzburg,den wahrscheinlich stärksten Gegner der Saison,alles besser werden sollte ? Es wird mit Sicherheit anders und ich hoffe auch besser ! Aber wir sollten uns, anstelle der oben genannten Parolen, lieber eingestehen das es noch nicht so läuft wie erhofft.Wir haben die Erwartungen einfach wiedereinmal etwas zu hoch geschraubt.Geduld ist gefragt.Man muss jetzt noch nicht in Höchstform sein,die Saison ist noch lang !

mindpoker says:

Das ganze braucht eben noch Zeit, es läuft phasenweise sehr gut, aber dann auch wieder nicht, das wird noch 2-3 Monate dauern bis sich das einpendelt!
Man sollte einfach versuchen diese Zeit halbwegs zu überstehen und die sogenannten Pflichtsiege versuchen zu gewinnen, und dann voll angreifen wenn das Werkl rund läuft!

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