In der Vorsaison hat es noch bis zur 29. Runde gedauert, bis Sturm den ersten Auswärtssieg in der Bundesliga feiern konnte. Unter Peter Hyballa schafften es die Grazer gleich beim ersten Versuch.
Nach dem verpatzten Start gegen Red Bull Salzburg machte sich in den Katakomben der Arena in Wien-Favoriten unter den Gästen daher Erleichterung breit.
Die Wiener Austria machte es Sturm alles andere als leicht, hatte über das ganze Spiel hinweg mehr Ballbesitz und vor allem nach der Pause einige Chancen ins Spiel zurück zu finden.
Kapitän Manuel Weber macht die Stärke des Gegners dafür verantwortlich, dass man sich nach der Pause kaum mehr Luft verschaffen konnte.
In die gleiche Kerbe schlägt auch Jürgen Säumel.
Trotz allem darf man nicht vergessen, dass Sturm der Sieger der Partie ist. Das liegt auch daran, dass man die richtigen Lehren aus der Niederlage gegen Salzburg gezogen hat.
Es war ein Sieg, der auch dem Umfeld in Graz gut tut, sagt Säumel.
Er selbst musste nach gut 50 Minuten aus dem Spiel. Wieder einmal waren es die Adduktoren.
Den Unterschied hat diesmal Rubin Okotie ausgemacht. Den entscheidenden Moment beim Tor beschreibt er so:
Nach seinem Tor gegen die Austria ist Okotie erst recht voller Tatendrang. Eigentlich wollte er schon vergangene Woche auflaufen.
Das Nachsehen beim Tor von Sturm hatte Austria-Keeper Heinz Lindner. Er nimmt den Gegentreffer auch auf seine Kappe.
“Heute waren wir die Glücklicheren”, musste Peter Hyballa ganz klar zugeben. Zufriedenheit sieht anders aus. “Wir kamen nach der Pause gar nicht mehr hinten raus, hatten nur wenig Räume. Allgemein waren wir vom spielerischen her die etwas schlechtere Mannschaft.” Dennoch hat auch Hyballa natürlich nicht vergessen, dass man als Sieger vom Platz gegangen ist. “Wir sind gut zusammengestanden und auch die Einwechselspieler haben eine gute Arbeit geleistet. Mit David Schloffer hatten wir auch noch eine tolle Chance mit dem Pfostenschuss.”
Angesprochen auf sein agiles Auftreten in der Coaching-Zone sagt Hyballa: “Eigentlich habe ich mir vorgenommen, dass ich mich öfter hinsetze, aber es war eben auch ein sehr dramatisches Spiel. Ich habe außerdem das Gefühl, dass ich als Trainer von außen meine Spieler immer noch zusätzlich pushen kann.”
Peter Stöger ist natürlich enttäuscht, ob des glücklosen Auftretens seiner Mannschaft. “Wir haben gewusst, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die offensiv sehr gefährlich ist. Wenn man aber seine Chancen nicht verwertet, dann ist es klar, dass man ohne Punkte dasteht. Wir haben ein viel besseres Spiel gemacht als in Wolfsberg und es war ein Schritt in die richtige Richtung. Gratulation an Sturm. Sie haben eine gute Mannschaft zusammengestellt, die im spielerischen Bereich jeder Mannschaft gefährlich werden kann.”


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Tonqualität wieder 1a bei mir. Diesesmal XP mit Chrome. glg
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Wie lang wird Säumel ausfallen????