Pressespiegel

"Wichtig, dass im Umfeld Ruhe einkehrt"

Einigkeit herrscht auf der Pressetribüne: “Etwas glücklicher Sieg”, “Glück des Tüchtigen”, “Das Glück gepachtet” – Sturms 1:0 gegen die Austria wird sehr ähnlich interpretiert. Für “Sturm neu” ist der Sieg dennoch Goldes wert.

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© 2011 Sturm12.at

Denn bei einer zweiten Niederlage – auch wenn es abermals gegen ein Topteam gewesen wäre – wäre der Druck auf die Mannschaft und vor allem auf Peter Hyballa vor dem schwierigen Spiel in Mattersburg groß geworden. Kein Wunder also, dass den Grazern die Erleichterung nach dem Spiel anzuhören war. So sagte etwas Michael Madl der Kronen Zeitung: “Der Druck auf unsere Mannschaft war nach der Niederlage gegen Salzburg schon ziemlich groß. Letztlich interessiert’s niemanden, wie dieser Sieg zustande gekommen ist.” Ähnlich formulierte es Jürgen Säumel: “Dieser Sieg war wichtig fürs Selbstvertrauen – und dass im Umfeld Ruhe einkehrt.”

Neben Rubin Okotie sorgte vor allem Trainer Hyballa in Wien für Aufsehen. Der Kurier stellt erstaunt fest: “Peter Hyballa wäre eine Feldstudie wert. Der Sturm-Trainer leidet unter den Grenzen der Coaching Zone, an Engagement und Laufarbeit am Spielfeldrand ist er seinen Spielern ein Vorbild.”

Am Rande spricht die “Krone” ein ewas heikles Thema an: Mario Haas. Die Legend hat derzeit in der Profimannschaft kein Leiberl. Es sei “rätselhaft, was Hyballa mit ihm vorhat. ‘Er soll die Jungen führen’, hatte er vor Saisonbeginn gesagt. Jetzt kann er sie maximal bei den Amateuren führen, wo er bisher zweimal im Einsatz war.”

Kronen Zeitung: Die 500 Sturm-Schlachtenbummler tanzten am Ende nach dem überraschenden und etwas glücklichen 1:0-Sieg über Austria in der Generali-Arena auf der Tribüne – und bei Sturm war allen Beteiligten ein Riesenstein vom Herzen gefallen: “Der Sieg war ein wenig glücklich”, gestand Coach Peter Hyballa, “aber die Austria hat auch eine gute Mannschaft. Ich finde, unsere Leistung war großartig, auch wenn wir letzte Woche gegen Salzburg besser waren.” (…) Rubin Okotie: “Nach der Niederlage gegen Salzburg wollten wir diesen Sieg unbedingt, und ein Sieg gegen die Austria ist immer etwas Besonderes für mich.” Was diesmal besser war als beim Start? “Wir haben nicht so viele Fehler gemacht und sind daher nicht so unter Druck geraten”, sagte Rubin. Nachsatz: “Aber nur wegen einer Niederlage gegen Salzburg war doch nicht alles schlecht. (…) Jürgen Säumel: “Heute hatten wir das nötige Glück, das wir gegen Salzburg nicht hatten. Aber man kann einen Titelanwärer wie Austria halt nicht 90 Minuten ausschalten.”

Kleine Zeitung: Die ersten drei Punkte des neuen Spieljahres waren hart erarbeitet. Hyballa zog Konsequenzen aus der Salzburg-Niederlage – personell und taktisch. Er schickte Kaufmann, Kröpfl und Okotie für Ehrenreich, Bukva und Szabics ins Rennen. Zudem stellte er die Formation um, ließ keine Raute im Mittelfeld spielen, sondern sorgte mit der Doppelsechs Säumel/Weber für mehr Stabilität vor der Viererkette. Die vier Offensivkräfte Kröpfl, Bodul, Sukuta-Pasu und Okotie rotierten und sorgten für viel Bewegung in der gegnerischen Hälfte – zumindest vor der Pause. Die Umstellungen sollten sich als Glücksgriffe herausstellen. (…) Austria-Schlussmann Lindner sah beim Treffer nicht glücklich aus. Sekunden später hatte Sukuta-Pasu das 2:0 auf dem Fuß, doch er verstolperte. Statt der Vorentscheidung stieg nach dem Wechsel die Spannung. Die Austria erhöhte den Druck, brachte die Grazer einige Male in Bedrängnis. (…) Sturm behielt beim Rückzugsgefecht nicht den Überblick, hatte aber das Glück des Tüchtigen (zum Artikel).

Kurier: Warum etwas ändern, wenn es funktioniert? Daher schickte Peter Stöger gegen Sturm in der Generali-Arena dieselbe Elf aufs Feld, die am Mittwoch in Wolfsberg den Aufsteiger geschlagen hatte. Am Ende lag er damit nicht richtig, weil die Austrianer lange Zeit nicht zu ihrem Spiel fanden und dann, endlich fündig geworden, eine Chance nach der anderen vergaben. (…) Gut gelaufen ist es für beide Teams lange nicht, Offensivbemühungen prägten das Spiel zunächst ebenso wie Harmlosigkeiten im Abschluss. (…) Weil Austrias Mader in die Irre lief, tat sich für Okotie der nötige Raum auf. Der Ex-Austrianer Okotie tanzte in Folge Ortlechner aus und überraschte den schlecht postierten Lindner mit einem Schuss ins kurze Eck. Auf den Jubel verzichtete der von den Austria-Fans beschimpfte und stark aufspielende Okotie demonstrativ. „Weil ich bei der Austria das Fußball spielen gelernt habe“, sagt Okotie. Abwechslung brachte nach Seitenwechsel der Regen ins Spiel, in dem flüssige Aktionen zunächst Mangelware waren. Bis die Austria die hochkarätigsten Chancen verjuxte. (…) Die klar überlegenen Wiener gingen viel zu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um (zum Artikel).

Sport10.at: Die Fans beider Lager sahen eine flotte Partie. (…) Für Sturm Graz war nach der Auftaktpleite gegen Salzburg Wiedergutmachung angesagt – dafür setzte Neo-Coach Peter Hyballa auf totale Offensive. Okotie, Darko Bodul und Richard Sukuta-Pasu stürmten, dahinter kurbelte Christoph Kröpfl. Das sollte sich zunächst auch auszahlen. Okotie zog in den Strafraum, Übersteiger, Übersteiger – Tor. Da hatte sich Okotie Real-Star Cristiano Ronaldo wohl genauer angeschaut. (…) In einer intensiven ersten Halbzeit hatte die Austria leichte Vorteile, tat sich aber schwer, zwingende Torchancen zu kreieren. Die Veilchen standen in Halbzeit zwei unter Zugzwang und kamen dominant aus der Kabine. Sturm verlegte sich auf das Kontern, der quirlige Okotie sorgte mit einigen Tempodribblings immer wieder für Gefahr. (…) Über Favoriten setzte heftiger Platzregen ein – und dieser schien die Austria zu beflügeln (zum Artikel).

Sturm12.at
Spielbericht: Ein Gewitterspiel
Stimmen zum Spiel: “Heute waren wir die Glücklicheren”
Fotogalerie: Das Glück gepachtet
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Kommentare

zwergbumsti says:

Weiss irgendwer von Sturm12 schon etwas was mit Säumel passiert ist?

lt. Krone wiedermal was mit den Adduktoren..

blacky12 says:

bei der kronen zeitung ist beim interview von säumel ein fehler unterlaufen. titelanwärter statt titelanwärer

WegaTheMega says:

gibt was neues bezüglich sportdirektor?

archaeopterix says:

Nervosität & daß in das Umfeld Ruhe einkehrt ist mir nicht ganz verständlich, weil zu Begiin der Saison fast alle einig waren, daßHyballa & die Mannschaft eine Anlaufzeit & Schonzeit haben ! Ich glaube eine Unruhe interpretieren eher die Medien hinein !?- Daß natürlich die Reservespieler nicht ganz glücklich sind ist klar und ist eigentlich ein uraltes Problem ! Aber wir haben schon wieder 4 Verletzte und wie schnell das gehen kann wissen wir vom Vorjahr .- Diese 4 halte ich, mit Ausnahme von Kainz sowieso dauergefährdet !?- Haas wäre wirklich eine gute Idee & Vorbild für die Amateure, damit diese nicht permanent um den Abstieg kämpfen müssen, was m. A. auch die Leistung mindert ! Schon gegen Austria hat Hyballa gezeigt, daß er mit seinem Kader gut rotieren kann und sich sehr flexibel zeigt ebenso auch mit dem System !- ” Alles in Ordnung Herr Graf bittesehr ….”

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