Wenn am Sonntag die Sturm Graz Amateure (gegen Union Vöcklamarkt, Ankick 17:00 Uhr) zu einem Pflichtspiel in die Gruabn zurückkehren, dann ist das kein normales Regionalliga-Mitte-Meisterschaftsspiel. 78 Jahre lang bestritt die Kampfmannschaft ihre Heimspiele am Jakominigürtel. 86 Jahre lang war Sturm Pächter und Besitzer dieser Kultstätte. Sturm12.atblickt zurück auf ihre bald 100jährige Geschichte – von der fast verhinderten Pachtung über Europacup im Schnee, von historischen Spielen, späten Flutlichtehren und vor allem: Emotionen in Schwarz-Weiß.
Ein Tropfen auf dem heißen Stein
Graz, 31. Mai 1997. Dicht drängten sich weit über 10-12.000 Besucher auf den Sturm-Platz. Wie viele es genau waren, ist schwer zu sagen. Eine Hundertschaft musste aus sicherheitstechnischen Gründen trotz gültiger Karten draußen bleiben. Ein allerletztes Mal spielten die Schwarz-Weißen ein Meisterschaftsspiel in ihrer Gruabn, bevor das neue Arnold-Schwarzenegger-Stadion eröffnet wurde. Rapid Wien wurde mit 3:0 vom Platz gefegt. Platzsturm, Tränen. Jeder versuchte noch ein Stück Erinnerung zu ergattern. Mit diesem Sieg ging eine 78 Jahre andauernde Zeit vorüber, in der die Grazer (mit Unterbrechungen) auf ihrem etwas schräg hinabhängenden Feld spielten. Zumindest Sturms Amateurmannschaft sollte noch weiterhin die Meisterschaftsspiele in der Landesliga und Regionalliga Mitte austragen können.
Doch im Juni 2007 endete auch diese Periode mit einem 2:0-Heimerfolg der Amateure gegen Blau-Weiß Linz. Die Gruabn selbst wurde schon im April 2005 verkauft. Zur Kostenabdeckung der laufenden Saison und zur Sicherung der Lizenz 2005/06, wie es damals von Seiten des Imperiums rund um Hannes Kartnig hieß. Später allerdings stellte sich dies als nicht mehr als ein “Tropfen auf dem heißen Stein” heraus. Der Konkurs im Herbst 2006 konnten auch die rund 1,4 Millionen Euro nicht verhindern, die der Verein damals von der Stadt Graz für ihre Heimstätte bekam. Die Stein-Stehplatztribüne auf der Ost- und Südseite, sowie der Nordsektor wurden abgerissen, genauso das Klubhaus.
Sturm hat eine Heimat
Graz im Winter 1918/19. Während der erste Weltkrieg das ganze Land in eine Ungewissheit stürzte, stand Sturm erstmals auf festem Boden. Am GAK-Platz in der Körösistraße und in der Fröhlichgasse beim 1896 gegründeten Grazer SV fanden die jungen Sportler ihre ersten Heimaten, trugen dort Spiele aus und konnten besonders am GSV-Platz immer wieder auch trainieren. Wirklich heimisch waren die Schwarz-Weißen weder dort noch da. So wurde 1919 unter der Initiative vom jahrzehntelangen Funktionär Dr. Karl Assmann ein Platz am Jakominigürtel gepachtet. Schon 1920 wurden aber alle Pläne dort eine Heimstätte zu errichten fast überworfen. Die Stadt Graz plante eine Verbindungsstraße, die direkt über den Sturm-Platz laufen hätte sollen. Sturm selbst sah sich bereits nach einem Platz in der Krenngasse um. Doch diese Pläne scheiterten und der junge Verein konnte bleiben. So wurde noch im selben Jahr eine Tribüne errichtet und der Platz spiel- und zuschauertauglich gemacht.
In den beiden Eröffnungsspielen (19. und 20. März 1921) bot die Mannschaft von Obmann Ludwig Smola ansprechende Leistungen, bezwang den Salzburger AK 1914 14:1 und verlor gegen den Wiener AC nur 2:3. Nur wenige Tage später kam die Gruabn sogar zu Länderspielehren. Das Nationalteam aus Schweden trat gegen eine Steiermark-Auswahl an. Doch viel wichtiger: Sturm hatte eine Heimstätte.
Meilensteine der Gruabn
Im Jahr des Amateurmeisterschaftsgewinns, 1934, bekam die Spielstätte nun endgültig ihren Zauber – in Form der überdachten Sitzplatztribüne. Den Funktionären Assmann und Franz Reistenhofer, sowie dem Großkaufmann Franz Öhler sei Dank, noch heute steht die charmante Holztribüne auf der Westseite des Sportplatzes.
Einen Sprung weiter in die Saison 1971/72. Schon zuvor fanden auch einzelne Spiele unter anderen am Sportclub-Platz gegenüber der Stadthalle statt. Nun folgte aber ein richtiger Umzug. Das Bundesstadion Graz-Liebenau wurde soeben um- und ausgebaut. Bis zu 22.000 fanden schlussendlich dort Platz. Besonders die Mehrzahl an Sitzplätzen machte das Stadion attraktiv für die zuschauerreichen Punktspiele. Die ersten Partien gegen den Stadtrivalen und die Wiener Großklubs wurden dann vor weit über 10.000 Besuchern ausgespielt und auf Drängen vom jungen Präsidenten Hans Gert das Bundesstadion 1974 zur Heimstätte ausgerufen.
Doch mit Ausnahme der Vizemeistersaison 1980/81 (Zuschauerschnitt: über 9.100) mieden die Massen weitestgehend die Sturm-Partien im weiten Rund – insbesondere gegen die weniger namhaften Gegner. So ging es auf Intention von Franz Gady, auch wegen der zu hohen Mietkosten im mittlerweile baufälligen Bundesstadion, am 30. Oktober 1982 zurück auf den Sturm-Platz. Und wie. Gegen den wenig attraktiven SC Eisenstadt pilgerten rund 11.000 in die überfüllte Gruabn. Richard Niederbacher (der nach Ende der Saison nach Waregem abgegeben wurde, womit Sturm sogar wieder schulenfrei war) traf beim 4:0-Sieg dreimal und Sturm war wieder dort, wo sie hingehörten – zu Hause.
Spät aber doch bekam die Gruabn auch die große Ehre Flutlichtspiele auszutragen. 1995 wurde das Bundesstadion in Liebenau zugunsten der neuen Arena abgerissen und in einer Blitzaktion von Sturm die Flutlichter abgeworben. So bekam das Heimspiel gegen Vorwärts Steyr (1:0) ein ganz eigenes, neues Flair – die Gruabn unter Scheinwerferlicht, bei Nacht. Doch schon im Herbst des selben Jahres fiel die alte Anlage aus. Über 50 Minuten dauerte es, ausgerechnet beim Schlager gegen Rapid (0:1), bis die Lichter wieder an waren und angepfiffen werden konnte. Wenig später gingen endgültig die Lichter aus.
Keiner kam gerne in die Gruabn
August 1949. Nach jahrzehntelangem Kampf mit dem Wiener Fußballverband erkämpften sich die Bundesländer “ihre” Staatsliga. Und als steirischer Meister qualifizierte sich Sturm als Mitgründer für diese in ihrer ersten Auflage. Die allererste gesamtösterreichische Meisterschaft startete in Graz. Und erstmals überhaupt kamen über 10.000 auf den Sturm-Platz, zum Auftakt gegen die Vienna (1:6). Sturm schaffte den Klassenerhalt und war in Österreich jemand. Und in die Gruabn strömten durchschnittlich über 8.300 Besucher.
20 Jahre später folgte ein weiteres denkwürdiges Spiel. Nach dem 3:4 im Hinspiel bei Vasas Budapest gaben die Blackies ihre Heimpremiere auf dem internationalen Parkett. Das Spiel selbst musste aufgrund der Schneemassen zweimal verschoben werden. Dank einiger freiwilliger Helfer konnte dann aber doch noch gespielt werden – am Faschingsdienstag. Damir Grloci (der den Ball des öfteren aus dem neben seinem Tor aufgehäuften Schneeberg herausfischen musste) und Co. verloren mit 1:2.
Nur wenige Monate später ein großartiger Auftritt am Jakominigürtel. 14.000 lassen sich vom Spielgeschehen berieseln. Heli Wagner, Ernst Hölzl, Heinz Zamut und drei Robert Kaiser-Tore bescheren den Mannen von “Karawanken-”Gerd Springer einen unvergesslichen 6:3-Heimerfolg über die Wiener Austria. Vom erfolgreichen Sturm-Trainer wurde auch der Begriff Gruabn (“Schlammgruabn”) geprägt. Niemand kam gerne hier her. Niemand spielte gerne vor diesen Massen auf diesem Platz.
Auch nicht Rapid. Während man in Wien oftmals sang- und klanglos unterging, waren besonders die Duelle in Graz eng umkämpft. So etwa 1986, als die Grazer dreimal ausgleichen konnten, Grün-Weiß als späterer Meister dennoch mit 3:5 die Oberhand behielt. Ein Highlight natürlich auch der Lambada-Tanz von Otto Konrad, nach dessen verwandelten Elfmeter 1990 beim 6:1 über DSV Alpine. Oder der legendäre 8:0-Erfolg gegen den Favoritner AC (vor nur 800 Zuseher), der 1993 die Wende brachte im Mittleren Play-Off. Und natürlich der Abschied mit einem 3:0 über Rapid. Und wie konnte es anders sein – ein wenig romantisch und fast schon kitschig – Ivica Vastic erzielte per Elfmeter das letzte Pflichtspieltor in der Gruabn.
Den höchsten Sieg in der Gruabn verzeichneten die Blackies übrigens 1928 beim 14:0 in der steirischen Meisterschaft gegen Ostmark Graz. Danach folgten zwar immer wieder Kantersiege (bis zur Staatsliga auch im zweistelligen Bereich), doch über das 8:0 gegen den FavAC und ein 7:0 gegen Admira Wacker (1997) kam man in der Fußballneuzeit nie mehr hinaus. Die höchste Niederlage waren das schon angesprochene 1:6 gegen die Vienna, sowie ein gleiches Resultat gegen den 1.FC Nürnberg in der ersten Hauptrunde des Tschammerpokals 1940.
Wenn nun am Sonntag die Amateure zurückkehren, kehrt Sturm zurück an die Begleitstätte ihrer Geschichte und ihrer Geschichten. Vom Mäuse-fangenden Grloci, von den Plätzen auf der Haupttribüne, auf denen man das Südtor nur dann sah, wenn man sich ganz weit an seinen Nebenmann lehnte, von der Gmeindl-Kantine, von dessem Dach nicht nur jüngere Semester so manches Spiel verfolgten, vom Gedanken an den ersten Anblick des großen Genio Giuseppe Giannini, wie er die alten, schäbigen Kabinen erstmals begangen hat und vom 39 Jahre langen Platzsprecher-”geh rückts no a bissal zsamm, es stehn no a paar Hundert vor dem Eingang”-Günther Schrey.
Ohne Frage. Die Gruabn hat sich im Laufe der Jahrzehnte und besonders in den vergangenen fünf Jahren sehr verändert. Nicht immer nur zum Positiven. Und auch wenn sie nicht mehr im Besitz der Schwarz-Weißen ist und man mit dem Verkauf dem Klub das Herz herausgerissen hat, ist und bleibt sie weiterhin Sturms Heimstätte. In der Gruabn ist Sturm zuhause. Dort holt einen die Geschichte ein und man kann den Fußball dieses wunderbaren Vereins noch riechen.
Historische Fotos dankenswerterweise zur Verfügung gestellt vom SturmEcho.



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Eigentlich ein Wahnsinn, bis 1995 gabs kein Flutlicht … hat heute ein jeder Gebietsligist.
Kann mann die Gruabn nicht von der Stad Graz für die heimspiele der Amateure mieten ?
das wäre der oberhammer… vielleicht erreicht man damit auch, dass mehr fans zu den heimspielen der amas kommen!
aber man darf nicht vergessen, dass der gsc ja jetzt in der gruabn seine spiele und trainings abhält!
Mehr Fans würden sicher kommen, aber die meisten besitzen ja sowieso ein Abo, deshalb würde sich der höhere finanzielle Aufwand nicht in den Einnahmen wiederspiegeln, dazu kommt noch die Problematik bezüglich der Kantine.
Ich find es eine total tolle Idee, dass die Amateure in der Gruabn spielen. Mehr Vereinsbindung kann man ja gar nicht aufbauen mit den Amateuren. Unendlich besser, als in Messendorf zu spielen. Abseits der Tradition, ist die Gruabn auch viel leichter erreichbar. Und das ist entscheidend, dass Zuseher kommen. Dieser Weg von Sturm Neu gefällt mir sehr gut.
Kleine Richtigstellung: Sturm hatte nur Pachtrechte an der Gruabn. Nicht mehr. Sonst wäre so ein großes Areal in der Lage mehr wert.
Hallo Baldur
Es stimmt zwar dass Sturm nur die Pachtrechte hatte. Diese wurden aber 2 Jahre davor um weitere 50 Jahre bis zum Jahre 2053!!! verlängert. D.h. die Ablöse der Pachtrechte im Jahr 2005 war um ca. 1 Mio € eine Okassion für die Stadt, die durch die Übersiedlung vom Grazer Sportklub und Verzicht von Sturm keinen zusätzlichen Sportplatz bauen musste, den sie nach dem Sportstättengesetz für den Sportklubplatz bauen hätte müssen. Für Sturm ist damit endgültig der Zug Richtung Konkurs abgefahren, der dann erst eineinhalb Jahre später vom damaligen Präsidenten Hannes Kartnig angemeldet wurde. U.a. für diese verspätete Anmeldung und damit einhergehende Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen wurde Kartnig erstinstanzlich, nicht rechtskräftig strafgerichtlich verurteilt. Ich glaube es ist wichtig, sich daran immer wieder zu erinneren, weil auch hier von manchen schnell vergessen wird. Schwarz-Weisse Grüße fuer.sturm
Danke für die Information! In dieser Form war es wohl den meisten nicht bekannt! Danke!
30. April 2004, das Ende der Amateurspiele in der Gruabn. War da nicht was mit “Happy Birthday B. ?” und darauffolgend die Platzsperre wegen der Ausschreitungen?
Eine Rückkehr in die Gruabn auch für mich am So!
Weiß wer was der ermäßigte Eintritt bei dem Spiel kostet?
als abonnent bist du gratis dabei
Hab ich aber net. Deswegen würd ichs gern vorher wissen, damit ich weiß, wieviel ich zum Biergeld noch dazu abheben soll.
Glaub nicht, dass ich in der Gruabn mit Bankomatkarte zahlen kann. *lol*
also:
laut dem email von frau gutmann, das ich soeben erhalten habe, kosten die tickets VP 12€ und ERM 8€ und sind direkt vor ort zu erwerben.
sorry, ERM kostet 6€!
Danke! Alles klar.
@BS : schöne historische Darstellung über die Gruabn, fast poetisch !- Viele Erinnerungen werden wach .- Kleiner Hinweis im Text ” Gmeindl Haus ” sollte richtig heißen “gmeindl Kantine “, die neben dem Südtor stand innerhalb des Gruabn Geländes und ein beliebter Treffpunkt währen der Woche war- Hans Gmeindl war der Betreiber .- Er war bei Sturm ein legendärer Goalgetter schon im 2. Weltkrieg und nachher ! Er war über 50 Jahre Torschützenkönig bis Mario Haas kam ……..
PS: Auch das historische Bild ist interessant weil es noch die alte Münzgrabenkirche mit 2 Türmen zeigte ! In diese Türme fielen 1944 Fliegerbomben und zerstörte diese !! Die Kirche wurde nach dem Krieg neu aufgebaut etwa 100m entfernt mit 1 Turm – die heutige neue Münzgrabenkirche ……! In diese ging unser Trainer Jurkemik ( vor Osim) vor jedem Meisterschaftsspiel beten …….
wow… das ist wirklich auch noch ein sehr sehr schöner input!
Kann mich meinem Vorposter nur anschließen, immer wieder nett solche Geschichten zu lesen. Wäre fein, wenn man daraus eine Kolumne basteln könnte, würde ich (und viele andere wohl ebenso) auf jeden Fall immer lesen
danke für solche berichte und geschichten-als relativ junger sturmfan ist man immer dankbar, wenn man persönliche erfahrungen und erzählungen wie diese bekommt!
werden die sitzplätze in der nordkurve jz ab montiert???
wenn ja,wann eig?
“…man mit dem Verkauf dem Klub das Herz herausgerissen hat…”
Wer “man” ist haettest du wirklich ruhig dazu schreiben duerfen. Es gibt viel zu viele die diesbezueglich unter Amnaesie leiden.
Ansonsten: DANKE, danke danke fuer diese Erinnerungen.
das passt schon so. in den kommentaren wird eh darauf hingewiesen, dann passt das schon, dass man diesen fantastischen bericht liest, ohne dass es am ende an gscheiten brenner macht-das zerstört die stimmung nicht
In die Erinnerung mischt sich aber Wut. Schoenschweigen toetet die Geschichte.
Ganz toller Bericht. Danke. Da kommen Erinnerungen hoch.
Good old Gruabn… Bitte, noch viel mehr Fotos, weiß wer wo’s welche gibt?
Der GSC spielt ja irgendwo ganz unten… Gebietsliga glaub ich? Dort wird sicher nicht jeden Tag trainiert…
Da wir ja in den letzten Jahren ziemlich viel Geld eingespart haben, wäre es doch wirklich problemlos leistbar für den Klub, die Gruabn für die Amateur- Heimspiele zu mieten. Ich wär bei jeder Gelegenheit dabei, selbst ohne “Bier, Cola, Wurstsemmeln und Brezerln”… xD
DANKE DANKE! hab immer ein offenes Ohr für geschichtliches Graz, vor allem wenns dann auch noch Sturm betrifft!!
” … man hat das Herz herausgerissen … ” . Zur Erklärung : man hat die Gruabn nicht verkauft, sondern die Alten Pachtrechte verkauft !- Für diese wurden schon Jahre vorher das Doppelte geboten !! KARTNIG machte dann, als es sowieso aussichtslos war einen Notverkauf & verschleuderte die Gruabn zum halben Preis !!! Geholfen hat es gar nichts – man sagte Kartnig erhoffte sich eine bessere Position für den Verkauf seiner Werbefirma an die Stadt .- Die alten Vorstände taten bei dieser Schädigung von Sturm willenlos mit ……
Hallo archaeopterix,
bei der Generalversammlung (GV) im Jahre 1995 wurde der Antrag, dass die Gruabn nur nach einem Beschluss der GV verkauft werden darf, mit großer Mehrheit angenommen. Der damalige Schriftführer hat am Freitag vor dem Verkauf im Jahr 2005 vor Zeugen behauptet, dass er das diesbezügliche Protokoll noch hat. Leider hat er mir trotz mehrmaligen Bitten dieses Protokoll nicht gegeben oder gezeigt. In der Vorstandssitzung am Montag danach, wo der Verkauf besiegelt wurde, ist dieses Vorstandsmitglied leider umgefallen. Bei den gerichtlichen Untersuchungen nach 2006 war nur mehr ein Protokoll von dieser GV da, wonach die GV über den Verkauf nur mehr unterrichtet werden musste. Dadurch hat der Staatsanwalt diese Causa nicht angeklagt. Das besagte Vorstandsmitglied ist aber mit den anderen Kollegen erstinstanzlich und nicht rechtskräftig für andere Delikte verurteilt worden. SW-Grüße von fuer.sturm.
Ein wunderschön, nostalgischer Bericht mit zauberhaften Fotos ! Da wird mir ganz wehmütig ums Sturmherz ! Bin ja schon seit den 70er Jahren weit weg aus Graz, deshab die etwas unbedarfte Frage, Ist es denn nicht auch denkbar in die Gruabm zurück zu kehren? Da gab’s doch neben dem eigentlichen Spielfeld noch einen andern Trainingsplatz. Ließe sich das alles nicht einfach zusammenlegen und somit vergrössern für internationale Massstäbe und genügend Publikum?
Nächste Frage: Wie hiess denn noch der so beliebte Torhüter zur Zeit als Peintinger und Kaiser vorne die Tore schossen und oft genug direkte Ecken verwandelten? Da könnte sich alle unsere heutigen Stürmer etwas abschauen…
Was waren das für hautnahe Erlebnisse ! Wahsinn !
Bei dem Bericht steigt einem die “Ganzlhaut” auf. Auch wenn ich erst einmal (99er vs. 81er) in der Gruabn war (da ich erst 18 bin).
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Wunderschön geschrieben. Da möchte man am liebsten sofort in die Gruam
Hallo liebe Sturm Fangemeinde – toller Bericht mit vielen Erinnerungen. Bin in der Fröhlichgasse aufgewachsen (1958), und war bereits 1960, also mit 2 Jahren , das erste Mal in der Gruabn
– da gibt´s noch ein herrliches SW Foto im Familienbesitz. Bin also schon recht lange Sturm Fan. Auch ich habe leider Graz in den 70er Jahren verlassen, bin aber dennoch NIE von Sturm abgerückt – Ehrensache.
Habe mich aufgrund der Frage nach dem Torhüter von @beatrice angemeldet . Nun, @beatrice – zu Deiner Frage. Sturm DAMALS : Torhüter waren Fritz Benko , Refik Muftic und Josef Weber. Abwehr: Anton Pichler, Heinz Russ, Manfred Steiner, Heribert Weber, Manfred Wirth. Mittelfeld: Walter Fuchs, Karl Hofmeister, Helmut Huberts, Walter Peintinger, Kjeld Seneca, Kurt Stendal, Heinz Zamut, Manfred Ruth. Sturm: Hubert Kulmer, Robert Kaiser, Gernot Jurtin, Gernot Bucsek, Norbert Abzwerger. Trainer: Karl Schlechta.
Was waren das für Zeiten
Hoffe ich konnte Dir behilflich sein und Deine Frage – und ein bißchen mehr – beantworten
Verbleibe mit freundlichen Grüssen …