Nicht nur Sturm12.at hat mit dem Ex-Hartberger und Neo-Mattersburger Manuel Prietl gesprochen. Auch die Kleine widmet dem Steirer vor dem Match zwischen den Burgenländern und Sturm Graz eine Doppelseite.
Das Duell zwischen Mattersburg und den Grazern kann einige Geschichten erzählen. Die längste ist jene von der Serie, die Sturm mittlerweile ungeschlagen gegen den SVM ist: Seit fast sechs Jahren konnte die Mannschaft von Franz Lederer nicht mehr gegen die Blackies siegen. Letzte Saison waren die Burgenländer knapp dran – Samir Muratovic verhinderte aber mit einem Treffer kurz vor Schluss eine Auswärtsniederlage. Die Krone sieht in Youngster David Schloffer schon einen legitimen Nachfolger für Christoph Leitgeb. Er hofft nach seinen Einsätzen gegen Salzburg und die Wiener Austria wieder auf Spielminuten: “Wäre schön, wenn ich gegen Mattersburg wieder zum Einsatz kommen würde.”
Kleine Zeitung: Ohne große Party hat Manuel Prietl am Freitag seinen 21. Geburtstag gefeiert. Einerseits, um sich perfekt auf die heutige Heimpartie des SV Mattersburg gegen den SK Sturm vorzubereiten. Andererseits, weil der Steirer in den vergangenen Jahren einen sportlich rasanten Aufstieg hingelegt und damit ohnehin viel gefeiert hat. Ein kleiner Rückblick: Mit 16 Jahren debütierte Prietl unter Trainer Stefan Dörner („Ihm habe ich sehr viel zu verdanken“) bei Gleinstätten in der Landesliga. Mit den Südsteirern stieg Prietl als Stammspieler 2010 in die Regionalliga auf. Ein Jahr später ging es schon in die Erste Liga zu Hartberg. (…) „Mein Plan war eigentlich, in der Regionalliga-Zeit bei Gleinstätten mit einem Studium zu beginnen. Dann ist das Erste-Liga-Angebot aus Hartberg gekommen, jetzt bin ich in der Bundesliga. Es ist ziemlich schnell gegangen, aber davon habe ich immer geträumt“, erzählt Prietl, der aus der 1406-Einwohner-Gemeinde Pistorf stammt. „Jetzt zählt für mich nur diese Aufgabe, als Profi-Fußballer Fuß zu fassen. Das Studium muss warten, hoffentlich noch für längere Zeit.“ Fuß gefasst hat der Südsteirer. In beiden bisherigen Saisonspielen der Burgenländer schenkte ihm Trainer Franz Lederer über jeweils 90 Minuten das Vertrauen. Für Prietl kein Grund, um abzuheben: „Ich habe vom Verletzungspech anderer profitiert. Die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld ist groß. Aber ich hoffe natürlich, dass es so weitergeht.“ Das Umfeld in Mattersburg hat es dem Fan des SSC Napoli angetan. „Mattersburg ist für junge Spieler ein super Verein. Ich bin sehr gut aufgenommen worden und fühle mich pudelwohl“, sagt Prietl, der sich selbst als ballsicher, lauf- und zweikampfstark beschreibt. Weniger gut sieht es mit der Torgefahr aus. In den letzten zwei Jahren erzielte Prietl nur ein Meisterschaftstor in 63 Spielen. Da kommt es gelegen, dass heute Sturm („Ich war von klein auf immer Sturm-Fan, habe aber nie ein Angebot bekommen“) zu Gast ist. Immerhin traf Prietl in Diensten von Hartberg gegen Sturm in einem Testspiel und beim Cup-Erfolg in Graz: „Wenn ich wieder treffen sollte, wäre es das perfekte Geburtstagsgeschenk.“ Und wohl ein guter Grund, um zumindest eine kleine Party zu feiern… (Zum Artikel)
Steirer-Krone: Vor ein paar Jahren waren es bei Sturm unter anderem Jürgen Säumel, Klaus Salmutter, Basti Prödl oder Christoph Leitgeb, die als die jungen Wilden in der Liga für Furore sorgten. (…) Einer, der künftig auch zu dieser Rasselbande gehören möchte, ist David Schloffer. In den beiden ersten Runden musste der 20-Jährige noch als Joker sein Dasein fristen: Gegen Salzburg wechselte ihn Coach Hyballa in der 75. Minute ein, gegen die Austria kam er zehn Minuten vor Schluss. “Er hat gut gespielt und gezeigt, dass man auf ihn zählen kann”, lobte der Trainer. Es war in der Vorbereitung, als Schloffer den neuen Sturm-Coach zu beeindrucken wusste. Mit sechs Toren war der Youngster gemeinsam mit Imre Szabics der gefährlichste Torjäger. “Bei den Amateuren hab ich früher Stürmer gespielt, unter Markus Schopp dann hinter den Spitzen. Und diese Rolle taugt mir auch am meisten”, sagt Schloffer, den viele schon als den neuen Christoph Leitgeb sehen. Nicht nur wegen der ähnlichen Statur: “Leiti” ist 1,72, sein “Nachfolger” zwei Zentimeter kleiner. Wie der “Bulle” ist auch Schloffer quirlig, schnell, technisch stark, gutes Dribbling und hat das Auge für den tödlichen Pass. “So gut wie der Leitgeb bin ich noch lange nicht, da muss ich schon noch einiges an mir verbessern”, sagt Schloffer, der im Sommer einen Profivertrag bis 2014 mit Option auf zwei weitere Jahre unterschrieb. Während der neue junge Wilde am Platz rotzfrech agiert (“Ich pfeif mich nichts”), so sind seine Töne abseits des Spielfelds leiser. “Wäre schön, wenn ich gegen Mattersburg wieder zum Einsatz kommen würde”, betont Schloffer, der heute im Kader ist. Im Gegensatz zu einem anderen Jungen: Florian Neuhold ist ebenso nicht dabei wie Haris Bukva, Mario Haas und Patrick Wolf.
Burgenland-Krone: Kernöl-Tikitaka” war über das steirische (Kurzpass)-Spiel mit dem Ball bzw. die Sturm-Philosophie unter dem neuen deutschen Trainer Peter Hyballa zu lesen – alles relativ. “Beim 1:0 in Wien gegen die Austria haben sie sehr wohl auf Konter gesetzt”, weiß Kollege Franz Lederer, der aber doch auch ein “neues Gesicht” beim heutigen Gegner feststellen konnte: “Das gewohnte 4-4-2 von Franco Foda spielen sie nicht mehr.” Auch für Mario Haas, in der Vergangenheit oftmals “Mattersburg-Killer”, ist da kein Platz: Hyballa hat der Sturm-Ikone diese Woche mitgeteilt, dass er nicht mehr mit ihm plane. Aufpassen werden die Burgenländer dafür heute auf den Schiedsrichter müssen: Bei Harald Lechner sitzen (für Mattersburger) die roten Karten locker: Letzte Saison schloss er Ilco Naumoski in der Südstadt ebenso übertrieben aus wie Michael Mörz in Kapfenberg, wo sein Assistent obendrein noch die klare Abseitsstellung von Michal Ordos beim einzigen Tor übersah, zuletzt im Cup in Leoben musste Manuel Prietl nach zwei Dutzendfouls mit Gelb-Rot raus.
Kurier: Franz Lederer will Mattersburg wieder zu einer Heim-Macht machen. “Wir wollen schon wieder in diese Zeit zurückkehren, wo jeder Gegner ungern nach Mattersburg gefahren ist”, sagt der Trainer. Letzte Saison war das Pappelstadion ja nicht gerade furchteinflößend für die Konkurrenz. (…) Seit dem 9. Dezember 2006 (1:0) warten die Burgenländer auf ein Erfolgserlebnis gegen die Steirer. “Die Grazer haben auswärts bei der Austria gewonnen, das sagt einiges. Sie werden immer Favorit sein, wenn es gegen Mattersburg geht.” Allerdings ist bei den Steirern trotz des Erfolgs nicht alles eitel Wonne. Szabics brach wegen einer Meinungsverschiedenheit mit Coach Hyballa das Training ab, der Ungar ist auch aufgrund noch ausstehender Prämien aus der Vorsaison verärgert. Für die Partie gegen Mattersburg dürfte Szabics, der einen Verweis vom Verein erhielt, aufgrund einer Muskelverhärtung ohnehin nicht fit sein. Auch Mario Haas hat dieser Tage wenig zu bereden. Dem 37-Jährigen soll Hyballa mitgeteilt haben, dass er nicht mehr mit ihm plant. Hyballa führte diese Woche Gespräche mit seinen beiden Routiniers. “Wir haben gesprochen, aber ich spreche auch mit anderen Spielern”, sagte der Deutsche. Als Schlichter auftreten musste Hyballa auch bei einem Trainingsstreit zwischen Madl und Bodul.
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Verstehe eigentlich nicht ganz, warum es nach 2 Runden und einem neuen Trainer schon Unstimmigkeiten geben soll !?- Man kann den Profis nur raten auf die eigene Leistung zuerst zu schauen, wenn sie Profis genannt werden wollen ………
voll deiner meinung
@archaepterix
Gegenthese: Wenn neue Verantwortliche antreten um die Situation OHNE Anzeichen von Storming von davor zu verbessern, dann lieber archaopetrix hätte ich ein wirkliches Verständnisproblem, oder?
Interessant finde ich warum laut der Kleinen Bukva und Szabics nicht im Kader stehen….
Szabics ist doch verletzt.
“der Ungar ist auch aufgrund noch ausstehender Prämien aus der Vorsaison verärgert” steht in der Krone.
Aber wenn dort die gleichen Leute wie PK bei der KleZe am Werk sind weiß man nix genaueres.
Aber: An jedem Gerücht ist ein Funken WAHRES.
Schon, aber auf der offiziellen HP ist unter “es fehlen” von Bukva nichts zu lesen…..
Einige im Sturmkader verdienen den Zusatz “Profi” auch nicht. Wenn man nach 2 Spielen zum sudern anfängt anstatt Leistung zu bringen (wie man an der Super Leistung gegen Gratkorn gesehen hat) hat sich keinen Platz im Kader verdient. Es wird wohl seine Gründe haben warum zB Wolf bei Foda wie auch unter Hyballa kein Leiberl hat. Ebenso ist für mich Bukva nicht tragbar. Ein ständiger Unruheherd wie auch schon unter Foda. In 10 Spielen spielt er zwar 2x recht gut aber das wars auch schon. Ich denke die meisten leiden unter einer dermaßen hohen Eigenüberschätzung daß sie an der Realität vorbeigehen. Szabics ist zwar angeblich leicht verletzt ich denke daß es hier aber andere Probleme gibt. Na ja. Wie schon erwähnt gehört mit den ewigen Aufwieglern einmal kurzer Prozeß gemacht und die Situation geklärt. Vielleicht ist das ja schon geschehen und das Ergebnis heute stimmt wenigstens. Denn am Schluß ist die Leistung am Platz entscheidend und nicht wer am Besten intrigieren kann. Dies sei einigen Sturmspielern ins Stammbuch geschrieben.
gsd lassen sich von den Medien nur wenige aufhetzen. Was die Medien in der Sommerpause treiben ist echt hart an der Grenzen- und man will definitiv Sturm schaden. Lassen wir die neuen Verantwortlichen einfach mal bis Winter arbeiten und schauen dann was da rauskommt. Und zu den sogenannten Profis – die Aufstellungsänderungen zwischen ersten und zweiten Match dieser Saison beweisen dass man sich empfehlen kann für die Kampfmannschaft. Ganz einfach – und keiner ist gesetzt. So leid es mir für Haas tut – aber für das jetztige System ist er leider zu alt – nur für 10 Minuten einen Bankerplatz versitzen geht einfach nicht. Das muss auch er verstehen – aber kann er nicht als z.B Scout beschäftigt werden? Ich kann mir auch vorstellen, dass man ihn ein Ehrenkapitänsamt verleiht oder so- als Anerkennung für das was er für Sturm geleistet hat.
Szabics, hm ausstehende Prämien…. Lüge oder Wahrheit? Zumindest gibt es aber da Gerichte falls das so sein sollte – aber es gibt keinen Grund für eine schlichtwege Arbeitsverweigerung. Das sollte ihm klar sein, Medien hin, Medien her. Medien sind nicht der Ansprechspartner, Gerichte schon.
Zu guter letzt – viel Erfolg unserer heutigen A-Mannschaft.
Bukva ist verletzt. Darum ist er nicht dabei.
Quelle`?