Mo's Corner

Die Wahrheit liegt auf dem Platz

Vollmundige Versprechen, eine unrealistische Erwartungshaltung, zwei Niederlagen in drei Spielen, kolportierte Unstimmigkeiten im Verein und eine unbedarfte Fanszene, für die Fußball als nebensächlichste Sache der Welt bestimmt wichtig ist, sollte der aufgeregt-oberflächliche Gesprächsstoff wieder einmal ausgehen.

© 2011 Sturm12.at

Die Wahrheit, so lautet eine bekannte Fußballweisheit, liegt auf dem Platz. Ist das wirklich so? Es stimmt, ich will gute und spannende Spiele und möglichst oft “meine” Mannschaft gewinnen sehen. Doch als denkender Zeitgenosse fällt es mir schwer, die Rahmenbedingungen, das “Rundherum” zu ignorieren – zu ignorieren, was sich jenseits des Platzes und hinter den Kulissen tut und ereignet und so Ereignisse und Ergebnisse nicht selten maßgeblich mitbestimmt. Jeder Fußballinteressierte, der im Fußball mehr sucht als die Erfüllung naiv unbedarft erlebter Ablenkung, macht sich der ignoranten Oberflächlichkeit schuldig, wenn er nicht einen zweiten und dritten Blick riskiert und nackte Resultate nicht hinterfragt. Ein solches Verhalten hieße die Augen vor der komplexen (Fußball)Wirklichkeit zu verschließen.

“In diesem Geschäft, und das dürfen Sie ruhig so schreiben, haben SEHR VIELE LEUTE KEINE AHNUNG VON FUSSBALL. Es muss immer schnell gehen, immer. Es wird behauptet, der Spieler gehe sonst zu einem anderen Verein, man habe keine Zeit mehr, ich müsse mich entscheiden. SO WIRD DRUCK GEMACHT.” – Lucien Favre

“Die Spieler kommen morgens um neun, trinken Kaffee, halten ein Schwätzchen, danach eine kleine Mannschaftsbesprechung, 90 Minuten Training, eine Stunde Nachbereitung. Und am Nachmittag gehen sie dann auf ein Bier, ins Schwimmbad oder mit einer netten jungen Dame shoppen. Die können einkaufen, während andere noch am Verkaufspult stehen, am Büro-Laptop sitzen oder die Maschine bedienen. ALS FUSSBALL-PROFI HAT MAN EINE HERRLICHE ZEIT.” – Hans Meyer

“Ihr seid nicht da, um die besten Freunde zu sein. Mensch, Jungs – ihr seid da um richtig gut Fußball zu spielen, euch zu konzentrieren, Spiele zu gewinnen, euch die Prämien abzuholen und euch feiern zu lassen. QUALITÄT, JUNGS!”  - Peter Hyballa

“Ich denke nicht immer nach, was meine Worte in der Öffentlichkeit bewirken. Sonst könnte ich auch nicht vorangehen. UND ICH GEHE GERNE VORAN.”  – Peter Hyballa

“Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.”  – Andres Khol / Aulus Gellius

Es mag ja sein, dass das Neue (Sturm-Neu) für manche nicht gut genug ist, nicht gleich funktioniert und das Alte in zu verklärter Kurzzeiterinnerung gesehen wird, um eine möglichst “objektive” Beurteilung im Spannungsfeld zwischem dem Gewünschten und dem Realen vorzunehmen. Tatsache sind die hohen Erwartungen, gebunden an den Wunsch nach dem Sieg der Hoffnung über die Erfahrung. Es läuft vieles noch nicht rund bei Sturm-Neu. Aber es läuft. Die Richtung passt – auch wenn diese nicht wenigen gar nichts zu passen scheint. Die bei Umbauten erforderliche Geduld scheint zu fehlen. Eine Bestandsaufnahme in der gebotenen Kürze.

Einstellungssache und kolportierte Unruhe
Den Satz von Hans Meyer – “Als Fußball-Profi hat man eine herrliche Zeit” – sollte sich jeder Kicker bewusst machen und zu Herzen nehmen. Bestens bezahlt, meist hofiert, oft bejubelt, seine liebste Freizeitbeschäftigung als hoch dotierten Beruf ausübend  – Voraussetzungen von denen Otto Normalverbraucher nur träumen kann. Von Privilegierten dieser Art sollte man eine seriöse Berufsauffassung, etwas guten Willen und ein Mindestmaß an Klugheit einfordern können. Die kolportierten und im Kern durchaus wahren Unstimmigkeiten zwischen manchen Spielern, Trainern und Vereinsangestellten lassen daran Zweifel aufkommen, wie auch das unprofessionelle und geradezu infantile Verhalten mancher Kicker in Bezug auf ein wenig Öffentlichkeitsarbeit außerhalb der eng begrenzten “Arbeitszeit”. Wenn neue Personen an der Arbeit sind, bringen die ihre Ideen mit, ihren ganz eigenen Stil und ihre Persönlichkeit. Es werden alte Denkmuster aufgerissen, andere, neue Zugänge gesucht, die Arbeitsweise ist eine andere – all das bietet, auch für den einzelnen Spieler, die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln, eine neue Herausforderung anzunehmen. Kleine Irritationen aufgrund der direkten Art Dinge anzusprechen, der konsequenten Art Ideen umzusetzen, sollten als Chance gesehen werden. Aufreizende Lässigkeit und das dummdreiste Zusammenspiel mit dankbaren Medien sind der falsche Weg. Was hoffentlich auch der Verein als Arbeitgeber so sieht. Wie schön ist doch das Fußballerdasein – du darfst (fast) alles und noch mehr, solange du deine Leistung bringst…

Ärger ist selten wohldosiert
Ärger ist mitunter durchaus berechtigt und im Sinne der Volksgesundheit ist ein wenig Frustabbau manchmal kein Grund für längere Diskussionen. Als zahlender Kunde und leidenschaftlicher Fan habe ich auch das Recht, meinem Unmut freien Lauf zu lassen und nicht zufriedenstellende Leistungen zu kritisieren. Nur sollte das mit Maß und Ziel geschehen und sich an den Rahmenbedingungen der Realität orientieren. Überzogene Kritik nach drei Meisterschaftsspielen in Zeiten des forcierten Mannschaftsumbaus ist nichts weniger als die gelebte Ignoranz einer sich gerne selbst feiernden Fußball-Partycrowd, deren Unterhaltungsbedürfnis und Aufregungspotential größer ist als ihre Vereinsverbundenheit und ihr Fußballsachverstand. Sich nach einer Niederlage in Mattersburg – so ärgerlich sie auch ist und so weh sie auch tut, dem Fußballfan-Dasein sind Niederlagen nun einmal immanent – gegenüber offen auf einen zugehenden Spielern aggressiv-despektierlich zu gerieren, hat wenig mit Fankultur und noch weniger mit mentalita zu tun. Hier könnten kluge Köpfe über den Begriff Verhältnismäßigkeit nachdenken. Wie schön ist doch das Fandasein – du darfst alles sagen, denken, fordern, wünschen und verfluchen! Ohne Konsequenzen und (fast) keiner nimmt es dir übel…

Der Sportklub Sturm Graz versucht gerade neue Wege zu gehen. Vieles wird umgebaut – von der Geschäftsstelle bis zur Mannschaft – manches gelang, einiges misslang und sehr viel befindet sich noch im Entwicklungsstadium. Verantwortliche wie auch Fans und Sympathisanten sollten sich über die Chancen und die Gefahren des Wandels bewusst sein. Die Fans sollten ein wenig Geduld zeigen, die Vereinsverantwortlichen Konsequenz und vor allem Geschlossenheit. Die immer wieder feststellbare “Krankheit” der Gefallsucht  sollte ein an sich ambitioniertes Projekt wie “Sturm Neu” nicht unnötig gefährden. Dessen sollten sich die agierenden Personen bewusst sein – egal ob erfahrener Wirtschaftsprofi oder engagierter Jungmanager. “Grün hinter den Ohren” war wohl jeder einmal…

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Heimo Mürzl (hm)

Jahrgang 1962, verbrachte seine Kindheit fern großer Fußballstadien in Mariahof, einem kleinen Ort in der Obersteiermark. Die Fußball-WM 1970 in Mexiko, die unvergessene Ajax-Jahrhundertmannschaft rund um Johan Cruijff und das so unglücklich endende Messestädte-Cup-Duell von Sturm Graz gegen Arsenal London machten den von Kleinauf selbst kickenden Buben zum späteren Fußballverrückten. Mit dem Studiumbeginn in Graz wurde es ihm auch endlich möglich, sein Fantum nicht nur vor dem Fernsehschirm auszuleben, sondern selbst im Liebenauer Stadion und in der Gruabn Teil der kollektiven Emotionen zu werden. So verbringt er auch heute noch sehr viel Zeit in den diversen Weihetempeln des runden Leders, wo Sehnsüchte erzeugt und mitunter auch gestillt werden. Mit großer Freude schreibt er für das Extra der Wiener Zeitung und das SturmEcho, das Klubmagazin des SK Sturm Graz.



Kommentare

Viele sprachen vom “Zeit geben” vor der Saison. Wo bitteschön ist dieser Vorsatz hin veschwunden? Jetzt sind gerade mal drei Spiele gespielt. Dabei gabs jeweils eine halbwegs gute Halbzeit in jedem Spiel.
Ich hätte beim “Zeit geben” bei Änderungen wie im Artikel erläutert eher auf eine halbe Saison, wenn nicht auf eine ganze Saison abgezielt. Solche grundlegenden Strukturänderungen funktionieren nicht von heute auf morgen. Zumal man das Wichtigste, die Spieler für das System, noch nicht wirklich gefunden hat. Entweder wird im Winter weiter umgestellt, oder eben halt erst im nächsten Sommer. Heuer wird Sturm keine große Rolle spielen. Leider. Aber es ist eben so und man sollte es so akzeptieren und nicht wieder alles von Anfang an schlechtreden.
Gut Ding braucht Weile!

Ich persönlich denke (diese Meinung muss man nicht teilen, wenn man nicht will), dass es keinen Sinn macht das “Zeit geben (nehmen)” auf einen Zeitraum oder gar Datum zu beschränken! Das ist und wird nie messbar sein. Wie Moe es ja im Text zwischen den Zeilen erkennen lässt: So mancher Fussball”fan” hat einfach keine Geduld.

archaeopterix says:

@ Die Gedanken& Zitate von hm sind gut, ebenso ! der Kom von Karel !- Es ist eigentlich interessant wie sich die Zeiten geändert haben. Früher hat man von den Medien unter der Woche wenig erfahren – ein TV gab es noch nicht ! So blieb nur die Diskussion nach dem Spiel, wärend den Trainingstagen & vielleicht fallweise auch noch in der Gmeindl – Kantine beim Südtor in der Gruabn !- Um den Verein selbst kümmerte man sich überhaupt nicht – man kannte kaum einen Präsidenten, noch weniger die Funktionäre ! Im Vordergrund standen die Spieler , kaum noch ein Trainer .- Der 1. war Gerdi Springer der schon Publicity machte ! — Heute hat sich das total gewandelt und Fans interessieren sich schon welche nächsten Arbeiten im Verein zu erledigen sind bzw. Welche Strategien ( Logo ) zu verfolgen sind ! Früher war der momentane Erfolg das Maß aller Dinge – heute ist man toleranter und gesteht dem Neuaufbau eine Schonfrist zu ……

madschi1988 says:

Im Fußball zählt nun mal nur der Erfolg!
Zeit gibt’s es keine alles muss sofort funktionieren, dass is bei jedem Verein so!
Mit Hyballa hat Sturm keine Zukunft! Er kann nur groß reden, aber vom Fußball hat er keine Ahnung!
Sonst würde er der Mannschaft kein System aufzwingen, sondern eins finden wofür man die Spieler hat!
Wenn man an Hyballa fest hält und irgendwann am Ende der Saison spielt Sturm gut, dann gibt’s ja noch das Problem das jedes Jahr immer einige Spieler abgegeben werden!
Und will man wirklich jedes Jahr dann immer von Sturm neu und wir brauchen noch Zeit reden!?
Eindeutige Antwort NEIN! Man muss jetzt handeln!!! Neuer Trainer muss her und endlich bitte einen Sport Direktor holen, der robuster ist als der alte Mann aus dem Burgenland!

saurons_mouth says:

bitte, bewirb dich doch als trainer und sportdirektor in personalunion! für mich hast du dich mit folgender aussage dafür qualifiziert: “Mit Hyballa hat Sturm keine Zukunft! Er kann nur groß reden, aber vom Fußball hat er keine Ahnung!”
*epic facepalm*
*ironie off*

madschi1988 says:

Ich bin bereit dafür und Hyballa wird mein Co Trainer :D

Entschuldige bitte, aber wie kommst’n du daher??
Außer sinnlos auf irgendetwas hinhauen, dass du offensichtlich nicht verstehst, ist deinem Kommentar nichts Vernünftiges zu entnehmen! Bitte verschone uns in Zukunft mit derartigen geistigen Aussetzern!

saurons_mouth says:

@fredl: meinst jetzt mich oder madschi?

@ saurons_mouth
Entschuldige bitte, ich meinte natürlich madschi… Hätt ich eventuell dazuschreiben können ;)

saurons_mouth says:

hättest du, ja.. damit hättest du mir einige ungläubige kopfschüttler erspart ;)
aber macht ja nix :)

“Sonst würde er der Mannschaft kein System aufzwingen, sondern eins finden wofür man die Spieler hat!” – Ähm, ja. Lies nochmals genau den Kommentar von Moe und danach diesen Satz. Es ist ver*****t nochmal des Spielers Job auch etwas neues zu lernen!

saurons_mouth says:

genau so isses, @tomtom… hyballa verlangt das in gewisser weise ja auch, indem er immer wieder sagt, dass er zwar eine vorlage geben kann und gewisse abläufe trainieren lässt, aber die problemlösung auf dem spielfeld müssen die spieler selber lösen. und ehrlichgesagt-ich denke, dass unsere spieler dafür durchaus in der lage sind, nur sind sie es einfach nicht gewohnt, dass sie systemflexibel spielen dürfen etc.!

madschi1988 says:

Jeder Spieler hat seine Position wo er am besten ist!
Man kann keinen Spieler eine Position oder ein System aufzwingen!
Hyballa versucht sein System mit aller Macht durchzusetzen, aber er scheitert kläglich damit!
Am Samstag wird Sturm leider daheim gegen den WAC verlieren und somit noch tiefer in die Krise rutschen!
Weil sich die Spieler die nicht mehr am Zug sind, bstätigt füllen und somit noch lauter ihren Unmut äußern!

Markelinho says:

Madschi1988 ist doch schön das du jetzt schon weist das Sturm gegen Wolfsberg verliert.Hast du die 1 Hbz gegen Mattersburg gesehen.Sturm wird in dieser Season unter den ersten 5 Landen auch wenn es noch Start schwierchkeiten gibt die es übrigens auch under Osim oder Foda gab also beine still halden das wird schon.Die drei spiel haben mir hoffnung gemacht.Du willst einen neuen Trainer nach 3 Spielen gebt in bitte bis weinachten zeit.Mit dem Sport Direktor geb ich dir recht.

PS: foda kann anscheinend noch immer keine Abwer einstellen was mann gestern gesehen hat die 3 Tore von Union Berlin haben wir letzte season bekomen

@markelinho:
sensationelle rechtschreibung

Schonfrist hin oder her die wirkliche Frage ist ja eine ganz andere, passt das System des PH zu Sturm , passt es diese Saison zu den Spielern , holt er nächste Saison die richtigen Spieler für sein System, haben wir dann auch nächstes Jahr mit den neuen Spielern wieder ein Entwicklungsjahr …. viele Fragen wenig Antworten die man dazu geben kann.
Fakt ist System und Spieler passen nicht (in einigen Mannschaftsteilen noch nicht). Die Schwächen unserer AV s werden regelmässig aufgezeigt. Mmn der größte Handlungsbedarf…aber wann… im Winter .. unwahrscheinlich, nächste Saison schon eher aber dann hat man vielleicht die “richtigen ” SPieler für die Abwehr und dann schon die nächste Frage: Wie soll unser Mittelfeld funktionieren? zugegeben der Mannschaftsteil wo wohl am wenigsten Handlungsbedarf besteht sieht man mal vom häufig verletzten aber bärenstark spielenden Säumel und der ungewohnten Position von Weber ab. Bodul und Bukva/Kröpl/Imre werden auf der linken Seite schon noch in schwung kommen. Und nun das ABER sollte das Sytem wirklich greiffen stehen wir nächste Saison ohne SUPa, Okotie, Bodul da und da Imre is auch nicht sicher , man müsste wieder neue verfügbare , leistbare , passende Spieler holen und das ganze Spiel von vorne 2 AV s 2-3 ANgreifer und schon ist die halbe Mannschaft für nächste Saison neu und die Probleme bleiben.

Also lieber diese Saison umstellen auf ein spielbares System mit vl hochstehender aber denoch defensiv sicheren Abwehr (AV s lieber defensiver spielen lassen ) und eine doppel 6 zur absicherung und dann 3 offensive und einen stossstürmer , sprich 4-2-3-1 würde ja gut zu uns passen ….

Und die Zeit die viele fordern die man der Mannschaft geben solle , die wird wohl vom Tabellenplatz des 1. Viertels abhängen da sollte man wohl nicht zwischen 8-10. Platz liegen sonst droht wohl noch mehr Unruhe.

maverick1987 says:

Sehr interessant was manche hier fordern:
D.h. mann soll sein Konzept umwerfen, weil die Protagonisten nicht passen?
Seit mir nicht böse, aber ich kann in meiner Abteilung nicht auch meine Marschrichtung ändern, nur weil die Protagonisten vl nicht so “maßgeschneitert” dafür sind – nein, man muss mit viel Zeitaufwand und “Training” sie dorthinbringen. Möglich ist das alles.
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Ich will einmal den viel-bemühten Vergleich mit Dortmund anstellen: Ein Hummels konnte/durfte vor Klopp nicht mal einen langen Pass in die Spitze spielen…
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Nach 3 Spielen einen neuen Trainer zu fordern ist ungefähr so intelligent wie nach keinem Spiel den Trainer in den Himmel loben – es gilt wie immer: Mitdenken, abwarten und selbst einen Meinung bilden, die auf eine intensive Beobachtung basiert – nicht auf dem Hau-Ruck der Boulevard-Medien oder nach 3 Saison-Spielen (ich unterstelle denn meisten mal böserweise, dass sie nur die Spiele gesehen hast – ohne Trainings und Vorbereitungsspiele. Bitte korrigiert mich, falls das nicht stimmt – ist nicht böse gemeint).
Nur für den Fall, dass die Anwesenheit bei den Trainings vorhanden war oder bei den Vorbereitungsspielen, muss ich dann schon fragen, welche Wahrnehmung man hatte – denn vor dem Mattersburg-Spiel gab es genau keine Kommentare in diese Richtung ;-)

haha net böse sein aber der Vergleich mit der Firma ist nicht so toll gewählt

Da Automobilbauer will Computer produzieren und du willst einem Mechaniker beibringen Hightech Pc s zu bauen naja also da wirst schon neue Mitarbeiter brauchen oder halt bei alt bewährten bleiben und nur die Autos verändern .

und zu Hummels … net böse sein aber in den letzten spielen waren ja schon die 5 Meter Pässe ohne Beträngnis ein Problem also sollte ma mal da ansetzen bevor ma aus der Abwehr wie Barcelona rausspielen will.

Und zum Training net böse sein aber als Träiningsweltmeister kannst dir nix kaufen

maverick1987 says:

Na stell dir vor, ich setze in der Firma eine neue Software ein, die eine Zeit- und somit Kosten-Ersparnis bringt. Meine Mitarbeiter können damit natürlich noch nicht umgehen – also gehe ich schulen und irgendwan “rentiert” sich diese Investitition. High-Tech PCs und Autobauer kann ich anwenden, wenn ich verlange, dass Kröpfl jetzt Basketball-Spieler wird.
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@Hummels: Stimmt, das hat man ja bei der EM gesehen +fp+
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@Trainingsweltmeister: Sinnerfassend lesen. Ich habe nie behauptet, dass sie Trainingsweltmeister sind – im Gegenteil, es wird sehr viel korrigiert und PH ist noch lange nicht mit allem einverstanden – genau deswegen verstehe ich auch nicht die überzogene Erwartungshaltung.

das mit Hummels war aauch eher auf unsere Leistung bezogen wo man bei jedem 5 Meter pass schon Angst haben musste das er nicht ankommt.

und ich sag ja nix gegen PH aber die Software wird nicht funken wenn ich 30 Mitarbeiter habe aber nur einen ders erklären kann und bis der letzte versteht und das Talent mitbringt, alles kann man nicht erlernen dauerts sicher …. und ob PH die Zeit hat nicht nur von der Öffentlichkeit sondern viel viel viel mehr von der Sturm Führungsetage ist doch fraglich nachdem bei der Austria schon 1 Punkt als Minimum zu hören war nach der Salzburg Niederlage …. kann mir nicht vorstellen das da die Mburg Partie gut getan hat ….

Schlägt ma WAC hat ma wieder a Spiel Ruhe wenn net wird der Wind immer heftiger …

saurons_mouth says:

lieber hm, ich kann deinen beitrag zu 100% unterschreiben.

Ceterumcenseo says:

Kann Autor hm in allem nur völlig zustimmen.
Die “Klubchefs” und “Cheftrainer” a la “madschi” gibt es zwar wie Sand am Meer, aber zum Glück bleiben ihre Wünsche nur auf Beiträge beschränkt.
Studiere zur Zeit gerade ein Buch über den Wunderteam-Bundeskapitän Hugo Meisl, der in den 1920er und 1930er Jahren mit Österreich heute unvorstellbare Triumphe feierte. Unglaublich, wie er damals von vielen Experten schon wegen knapper Siege zerrissen wurde.
Man lasse Hyballa jetzt einmal arbeiten, auch im Vorjahr hatte Sturm unter Foda nach einem 0:3 in Kapfenberg nicht mehr Punkte. Auch Osim brauchte den ganze Herbst 1994 um seine erste Erfolgstruppe zu formen.
Kontinuität und Durchhaltevermögen sind nebst der Arbeit des Trainers und der Einstellung der Spieler Grundvoraussetzungen, um langfristig wieder erfolgreich zu sein. Auch die Spieler müssen lernen, sich den neuen Bedingungen anzupassen, wer partout nicht will und wem es nicht passt, der muss die Konsequenzen tragen – das war schon immer so.
Dass die Medien noch im Vorjahr Probleme a la Muratovic unter den Teppich kehrten und heuer sofort alles aufbauschen, steht auf einem anderen Blatt.

Na da schau her, wesentlich früher als erwartet starten die ersten Durchhalteparolen! Natürlich geben wir Fans, wenn auch vielleicht nicht so “denkende Zeitgenossen”, Sturm Neu Zeit. Ist ja letztendlich auch nur eine Frage dieser, bis ein Klem, Kaufmann oder Ehrenreich zu modernen AV mutieren und mit entsprechendem Stellungsspiel und Passgenauigkeit (bei hoher Geschwindigkeit) die Liga von hinten aufmischen. Natürlich! :-)
Weniger erfreulich finde ich jedoch, dass vom angekündigten, grandiosen “Vier Augenprinzip” gerade einmal ein Auge vorhanden ist. Bei allem Respekt vor Herrn Mag. Houben, aber in der Fußballwelt, und die ist nun einmal eine sehr Eigene, dauert es um zweiäugig wahrgenommen zu werden. In Wahrheit sind wir führungslos und fachlich (fußballtechnisch), einmal mehr, von einem Mann abhängig. Hyballa, ein Deutscher, wie die Geschichte sich doch zu wiederholen scheint – trotz 8 monatiger “Bankerherrschaft” und wortreicher Ankündigungen. Wir geben (müssen!) Zeit, aber ob diese “intern” auch gegeben wird? So manches Vöglein zwitschert bereits von gewaltigem Ungemach im Hause Sturm Neu!

nicht, dass ich dir nicht glauben würde, aber was zwitschern denn die vöglein so?

Abgesehen davon dass dein Kommentar eine unnötige Stoßrichtung hin zum in Österreich so beliebten “Deutschen-Bashing”, (Hyballa, ein Deutscher!! So was aber auch…) enthält; deine Vöglein zwitschern offensichtlich jene Informationen, welche die Herren E. Rejc und P. Klimkeit so gerne verbreiten über Sturm-Neu verbreiten.

@Fredl:
Leider, da dürftest du die Stoßrichtung (hoffentlich nicht einmal mehr :-) ) nicht behirnt haben. Und wenn es für deinen Schlaf gesünder ist zu meinen, nur die Medien erfinden “Turbulenzen”, so soll es dich glücklich machen. Mfg

jim_panse says:

Eine mutlose Ansammlungen von Entschuldigungen und Ausflüchten. Aber man kanns Sturm12 nicht verübeln, wenn der ehemalige Kumpel in der Chefetage des Vereins sitzt.

saurons_mouth says:

warum bist dann noch auf dieser seite vertreten, wenn dir nicht passt, was geschrieben wird?!?

Saphyrus says:

OT: Okotie auf Abruf im ÖFB Kader!

saurons_mouth says:

ich wollts auch schon posten, aber habe auf eine kurzmitteilung gehofft. (falsch gedacht..)
gratzei sowieso dabei :)

Saphyrus says:

Kurzmeldung kommt bestimmt noch. Okotie auf Abruf ist sehr überaschend für mich. Sonst sehr enttäuschend, dachte Säumel und Weber würden auch dabei sein nächstes mal.

saurons_mouth says:

stimmt, hätte mir zumindest säumel erwartet.

Tomi1909 says:

Säumel is (leider) nicht fit und Weber war mMn bis jetzt zu schwach fürs Team.

Ich finds erstaunlich wieviele Leute sich hier aufregen, das PH das falsche System spielen lässt, dass die Spieler nicht zum System passen. System hin oder her, im Endeffekt spielen jedes Mal 11 gegen 11, die Tore stehen an der selben Stellen und das Spielgerät wird mit dem Fuß getretten. Weiß nicht, was da so schwer daran sein sollte, oder besser, warum ein System nicht zu den Spielern passen sollte. Ich hab in den bisherigen 4 Partien keinen Systemfehler gesehen, sondern zu wenig Einsatz, zu wenig Kampfbereitschaft und vorallem, zu wenig Selbstvertrauen. Es ist also bei vielen Spielern reine Kopfsache, und daran wird gearbeitet.

So einfach ist das leider nicht. Wir haben schlichtweg nicht die entsprechenden AVs, um ein Offensivsystem, wie es sich Hyballa vorstellt, durchzuziehen. Bei allem gebotenen Respekt, aber ein Kaufmann und Klem sind einfach keine klassischen AVs. Dazu fehlt es in einigen Bereichen. Wenn ich mir nur den Samstag ansehe, wonach jeder Angriff der Mattersburger über unsere Flanken (2te Halbzeit größtenteils über Klem lief) und wie einfach die spielerisch eher limitierten Burgenländer durchgekommen sind, dann müsste Hyballa allmählich reagieren. Wenn dann auch noch die beiden Außenspieler im Mittelfeld Ihren Defensivpart nicht erfüllen oder nicht ins Spiel finden, dann brennt der Hut. Und wenn man schon gegen einen Gegner wie Mattersburg, die, ohne Zweifel eine gute Entwicklung genommen haben, derartige Probleme bekommt, dann möchte ich nicht wissen, wie es dann in Hütteldorf aussehen wird. Gegen die Austria brannte der Christbaum schon lichterloh…… War aber lustig anzusehen, als der bullige, wenn auch talentfreie Höller, gegen unsere beiden Kampfgelsen auf link (Kröpfl + Klem) angelaufen ist. Da braucht es keine weiteren Erklärungen mehr. Und just dieser Höller hat dann die Flanke zum 1:1 gegeben. Wie auch ein Stöger, hat Lederer von Minute 1 an die Schwachstelle der Sturm-Mannschaft erkannt und gnadenlos seine Taktik danach ausgerichtet. Über die Mitte waren die Burgenländer harmlos. Über die Seiten dafür umso gefährlicher. Und das lag nicht daran, dass Sie auf einmal zur “Super-Truppe” mutiert sind, sondern größtenteils daran, dass unsere Außenbahnen schlicht zu einfach überlaufen werden, es lag daran, dass ein neues System samt Automatismen schlicht einfach noch nicht greift bzw. funktioniert und es lag auch daran, dass so mancher Spieler nach einer Nachdenkpause ruft. Wie man so ein Spiel noch vergeigen kann, ist schon bemerkenswert. Lieber nehme ich zum Ende hin ein 1:1 mit nach Hause und erspare mir die medial Schelte, als das ich auf Teufel komm raus in Minunte 87. und 89. in derart billige Konter laufe. Die Mannschaft wollte wohl wirklich auf Biegen und Brechen gewinnen. Nur blindlinks nach vorne stürmen, obwohl schon davor fast NIchts Zählbares statt gefunden hat (Die Chance von Kröpfl war auch sagenhaft vergeben!), zeugt auch ganz einfach von einer taktischen Naivität. Und hier ist Hyballa gefragt. Er ist der Trainer, er ist für Taktik und Ausrichtung verantwortlich. Und an ihm liegt es, die Probleme auf unsere Außenbahnen schnellstens zu lösen bzw. gravierend zu verbessern. Sonst werden wir auch in kommenden Spielen knallhart miterleben, wie uns jeder Gegner über die Außen aufmachen wird.

Und da einige meinen, dass das angestrebte System mit dem vorhandenen Material nicht funktioniert: Da kann ich nur “du armes Fussball-Österreich” sagen. Ein Profifussballer sollte und muss in der Lage sein, sich entsprechend umzustellen bzw. neu zu definieren. Alleine wenn ich den Verein wechsle, ist dieser Schritt unausweichlich. Klar wird es noch eine Zeit brauchen, bis das Ganze zu greifen beginnt, keine Frage. Nur irgendwann muss es auch Fortschritte geben. Dennoch sollte das erste Resume genau nach 9 Runden gezogen werden. Wer nach 3 Runden Alles und Jeden in Frage stellt, sorry, aber da sehe ich wenig Aussage dahinter. Dass es abseits des Rasens medial rund geht und dass es in den obersten Etagen auch bereits “Land unter” heißt?? Möglich, wenngleich ich dafür dann auch gerne Konkreteres in Erfahrung bringen möchte. Ein Herr Klimkeit schreibt auch gerne viel, wenn der Tag lang ist. Anscheinend zuviel, wenn unsere letzter Sieg nicht bei der Austria, sondern in Wr. Neustadt war.

Und wer der entsprechende Maulwurf innerhlan des Vereins ist, der Interna nach außen trägt, sollte man auch schleunigst herausfinden. Da gehts nicht um irgendwelche Peanuts.

Tomi1909 says:

Hast nix zu tun? ;)

@MadMax: Hab ja nicht gesagt, dass es einfach wäre. Aber wie auch du selbst erwähnt hast, sollten diese Spieler auch fähig sein sich auf die neue Situation einzustellen. Wo die Schwachstelle dabei liegt, ist eh mehreren bewusst, .. aber wo sollte man jetzt wieder 2 zufriedenstellende AV’s finden, die vom Gehalt ins KOnzept passen und noch dazu ablösefrei wären. Stangl? Hütter? Da sind wir beim gleichen Thema wie bei Klem, ausser das sie größer sind. Meiner Meinung nach liegt die momentane Schwäche bei der fehlenden, oder zumindest nicht ausreichenden Unterstützung der Halbpositionen in der Arbeit nach hinten. Ein Standfest oder Popkathze waren nicht besser, sahen aber durch die flache 4er-Kette im MF besser aus, da auf den Flügeln weniger Platz war. Finde aber nicht, dass man wieder zu diesem System zurückkehren sollte, denn auch wenn noch nicht vieles funktioniert wie es sollte, nach vorne ist man mit dem derzeitigen System unberechenbarer.

Ich finde, man sollte den AVs noch ein paar Chancen geben, Hölzl wird auch wieder fit werden, der zumindest einen Versuch wert wäre. Ausserdem finde ich persönlich, dass Klem gegen Mattersburg besser war und Fortschritte im Zweikampfverhalten und in der Bewegung gegen den Ball und in den leeren Raum erkennbar waren. Zumindest für ca. 75 Minuten.

Markelinho says:

Ich würde sehr gerne wissen wieso der Marcel Koller bei allen sturm spielen diese season dabei war das ist schon sehr komisch wobei nur gratzei fix gegen die türkei dabei ist

saurons_mouth says:

zum nationalteam gibts eine eigene kurzmeldung.
zu deinem post: wer soll denn bitte außer gratzei ins nationalteam? (außer säumel natürlich, der is aber verletzt.)

@sauron: Auch wenns auf dieser Position natürlich särkste Konkurrenz im N11 gibt, ich finde Madl hätte durchaus das Zeug..

Markelinho says:

ich finde es nur komisch das der Nationaltrainer bei jedem spiel von Sturm dabei ist

saurons_mouth says:

gut, madl, da geb ich dir recht..

saurons_mouth says:

und @markelinho: vielleicht liegt es daran, dass sich koller bis jetzt einfach spiele von redbull (schiemer, leitgeb, klein, jantscher, ulmer, hinteregger), austria (lindner, suttner, ortlechner) und mattersburg (bürger) angeschaut hat und nicht zwingend von sturm (gratzei sowieso dabei und okotie hat jetzt auf abruf)?

Ist ja auch bei Gott nicht so, dass er sich nur die Sturm-Spiele angesehen hat, war auch bei CL/EL-Partien der österreichischen Vertreter bzw. zum Beispiel beim Wiener Derby. Mattersburg hat er wohl noch nicht live gesehen, dazu fand das Spiel am Samstag statt, war für ihn sicher interessanter als WAC-Salzburg, da er Salzburg schon in der CL-Quali bzw. im Spiel gegen Sturm gesehen hat und beim WAC nicht wirklich einer fürs Nationalteam in Frage kommt.

Verweigerer says:

Mal was anderes. Mir gefallen Mo`s Zitate immer wieder auf`s Neue. Wie auch zuletzt von Oberst Ernst Albrecht, dem WEGA Kommandanten. Insgesamt eine ausgezeichnete “Sammlung”! ;-)

Zumindest ein paar Fortschritte darf man sich im sportlichen Bereich meiner Meinung nach allerdings schon erwarten. Warum auch nicht? Natürlich muss man geduldig sein – es gilt hier zwischen berechtigter Kritik am Spiel und der üblichen Polemik (Trainer raus, Spieler raus, sowieso alle raus!) zu unterscheiden. Jetzt schon Prognosen zu treffen, PH sei nicht der richtige Trainer für Sturm, ist absolut überflüssig. Ebenso was diese Form von “Kritik” an Spielern betrifft.
Ein besonderes Exemplar eines “Fans” sah sich in Mattersburg gezwungen von einer Brüstung aus die gesamte Mannschaft wüst zu beschimpfen – ignorant, dämlich, unerwünscht. Kurz: WTF???
Allerdings fanden auch einige interessante Diskussionen über die Gründe für die Niederlage in Burgenland statt. Hier wurde die Schuld nicht bei einzelnen Spielern gesucht, sondern vor allem in der Systemumstellung samt personellen Veränderungen. Dass hier Kritik, sofern sachlich und gut argumentiert auch erwünscht, aufkommt, ist nicht zu verhindern und sollte auch nicht als überflüssig oder müßig abgeurteilt werden. Gerade in Zeiten großer Veränderungen!
Wenn es allerdings um Bereiche geht, die über das Sportliche weit hinausgehen, so gehöre ich zu denen, die momentan noch die Klappe (bzw. die Finger still-)halten und sämtliche Äußerungen jenen überlassen, die Einblick in die Geschehnisse hinter den Kulissen haben!

Meiner Meinung nach darf man sich von der Mannschaft sportlich schon etwas erwarten! Das zeigen meiner Meinung nach die gut gespielten Hälften in den bisherigen Pflichtspielen!

Um zu präzisieren: Die Schuld wurde vor allem in der Veränderung des Systems gesucht…also eigentlich darin, dass die Spieler Zeit brauchen, die Veränderungen zu verinnerlichen. :)

krauthapl says:

Die Wahrheit liegt in diesen Zeilen! Danke!!!

Pingback: Sturm12.at | 12 Meter: Wer stört

Arch Stanton says:

Wohlformuliert auf den Punkt gebracht. Danke Herr M!

Zum Punkt “Unmut nach drei Meisterschaftsrunden” würde ich noch gerne diesen Artikel empfehlen:

http://www.kleinezeitung.at/sport/fussball/sturm/3084686/zur-lage-liga-runde-drei.story

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