Taktikkommentar

Wann stellt Hyballa die Fehlerquellen ab?

Sturm zeigt unter Peter Hyballa positive Ansätze. Doch einige Fehlerquellen ziehen sich durch alle fünf Spieltage. Zeit für ein Zwischenresümee der Ära Hyballa aus System-Perspektive. Der Sturm12.at-Taktikkommentar.

© SturmTifo.com

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Imre Szabics besteht darauf. „Taktik ist völlig überbewertet. Entweder funktioniert eine Mannschaft, oder sie funktioniert nicht“, erklärt der Publikumsliebling im sport10.at-Interview und legt nach: „Welcher Spieler welche Schuhe anhat. Welcher Spieler wie geschlafen hat. Welcher Spieler geholt worden ist. Welchen Spieler der Trainer nicht bekommen hat. Wie der Trainer trainieren ließ und ob die Spieler dadurch müde sind. Das sind entscheidende Faktoren.“

Eine auf den ersten Blick vielleicht skurrile Aussage – die aber prominente Mitstreiter findet. Rafael van der Vaart meinte einst über seinen erfolgreichen Tottenham-Trainer Harry Redknapp: „Bei Harry Redknapp macht´s Spaß – da gibt es keine faden Taktikeinheiten.“ Einheiten wie diese gibt es bei Sturm-Coach Peter Hyballa sehr wohl. Fünf Spiele und etliche Trainingseinheiten sind nun absolviert – Zeit für ein Zwischenresümee. Denn neben positiven Ansätzen gibt es auch negative Elemente im ansonsten innovativen Spiel des Deutschen.

Hyballa von Schöttel ausgecoacht
Vielleicht die positiven Erscheinungen der Idee Hyballa vorweg. Unter dem Deutschen sind starre Zahlenspiele passé. Ein Spieler ist nicht mehr in seiner Position gefangen, sondern verfolgt eine klare Aufgabenstellung. Ein klassisches 4-4-2 mit Raute oder 4-2-3-1 ist nur noch am Spielsheet zu erkennen. Eine positive Erscheinung, die jedoch akribische Arbeit am Trainingsplatz voraussetzt. Die Spieler müssen Laufwege verinnerlichen und ein gutes Gespür für Positionsspiel entwickeln. Dies hat bisher phasenweise geklappt – aber eben nur phasenweise.

Auch wenn Hyballa selbst und die Spieler darauf beharren – mit vier Stürmern in ein Spiel zu gehen – egal welche Positionen diese bekleiden – ist keine Selbstverständlichkeiteit. Der unangenehme Nebeneffekt war in vier von fünf Spielen zu erkennen. Denn in diesen vier Partien gab die Mannschaft das Mittelfeld über weite Strecken völlig auf. Im Auswärtsspiel gegen Rapid fand dieses Unterzahlspiel seinen Höhepunkt. Dass der beharrliche Hyballa von seinem Wunsch, alle vier Klassestürmer in der Startelf unterzubringen, nicht heruntergehen wird, war abzusehen. Dessen war sich auch Rapid-Trainer Peter Schöttel bewusst und brachte de facto fünf Mittelfeldspieler auf den Platz – mit einer verkappten, variablen Solospitze in Form von Deni Alar.

Die arme Sau Madl als positivste Erscheinung

Rote Fehlerzonen

Rot markiert: Die Fehlerzonen

Das Ergebnis war augenscheinlich und verdient die Bezeichnung Katz-und-Maus Spiel. Die ärmste Sau in diesem Spiel war Michael Madl, der bis dato wohl die positivste Erscheinung der ersten Partien darstellt. Der Neuzugang kam nicht aus dem Löcherstopfen heraus und konnte seine Aufgabe nicht wahrnehmen. Nämlich einen ruhigen Spielaufbau als sehr polyvalenter Sechser in der „Sergio Busquets-Gedächtnis-Position“, also ein Zurückfallen zwischen die Innenverteidiger und Vorstöße im Spielaufbau. Madl zerriss sich, war überall und nirgendwo zu finden. Auch der Rest des Mittelfelds war heillos überfordert und erlitt genau das Schicksal, welches eigentlich laut Planung Rapid zu Teil werde sollte: Szabics, Darko Bodul und Co. wurden gestresst bis zum bitteren Ende.

Dabei wäre doch der Grundgedanke Peter Hyballas ein genialer und wird von den Koryphäen des europäischen Spitzenfußballs seit mindestens zwei Jahren in Perfektion praktiziert. Michael Madl als spielstarker Innenverteider vor zwei weiteren Innenverteidigern, der in der Rückwärtsbewegung quasi als dritter zentraler Abwehrmann agiert. Demzufolge – so in der Theorie – hätten die Außenverteidiger weit mehr Handlungsfreiraum, da sie nicht die Offensivkräfte des Gegners am 16er empfangen müssten, sondern auf Höhe des Mittelfelds die ersten Pressing-Versuche starten. Das führt schon zur nächsten Schwachstelle: Die Außenverteidiger.

Fehlerquelle Außenverteidigung
Christian Klem und Martin Ehrenreich sind zwei grundsolide Außenverteidiger. In einem flachen 4-4-2 mit defensivfreudigen Mittelfeldspielern à la Andreas Hölzl vor ihnen sogar mit viel Potential nach oben. Doch in einer derart offensiven Ausrichtung wie unter Hyballa praktiziert, sind beide wohl eher eine Schwachstelle. Einige Gegentore im Rückblick. Schauplatz Hütteldorf: Sowohl Philipp Hütter als auch Ehrenreich rücken ins Mittelfeld auf, ein Pass zur Mitte, einer nach außen – die Abwehr ist blank und Sturm kassiert den Gegentreffer. Selbes Spiel in Mattersburg – ein Paradebeispiel. Denn sowohl über die Zentrale als auch die Außenbahnen erzeugten die Burgenländer massives Übergewicht.

Und sie wussten auch, wie zu spielen. Alle Angriffe (ein typisches Mattersburg-Spiel) rollten über die Außen. Das 1:1, 1:2, 1:3 und zahlreiche Torchancen resultierten aus dilettantischem Positionsspiel der Außenverteidiger, die durch unzureichende Ballsicherheit im Mittelfeld nicht rechtzeitig den Gang zurück zu den beiden Innenverteidiger-Kollegen schafften. Beide Außenverteidiger wurden regelmäßig hinterlaufen. Gegen die Wiener Austria war ähnliches zu erkennen, wenn auch totales Unvermögen der Veilchen für einen glücklichen Ausgang sorgte.

Viel Positives unter Hyballa
Das sind augenscheinlich die negativen Effekte. Doch es war auch viel Positives zu sehen. Das aggressive Pressing, zehn Spieler ständig auf Achse und zwei Vollblutstürmer in Person von Richard Sukuta-Pasu und Rubin Okotie (gute Besserung an dieser Stelle!) machen Hoffnung auf mehr. Jetzt vom Weg abzuweichen wäre schwachsinnig. Kann Sturm die täglichen Fehlerquellen abstellen, ist definitiv ein lockerer Einzug in den internationalen Bewerb möglich. Hierzu reicht mit Glück Platz fünf. Eine Chance, um Mannschaft und Trainerteam nicht frühzeitig unter Stress zu setzen. Einige Punkte gehören jedoch geändert. Und um nicht nur großspurig zu monieren, sind anbei auch ein paar Lösungsvorschläge zu finden.

Mehr Beine ins Mittelfeld!

Sturm12.at

Stabilisiert das Mittelfeld! Bringt mehr Man-Power hinein! Einen Stürmer für einen weiteren Mittelfeldspieler zu opfern, würde das Offensivwerk, vor allem in dieser Flexibilität, sicher nicht ins Stottern bringen. Im Gegenteil. Vor allem Sukuta-Pasu könnte sich aufs Wesentliche konzentrieren. Durch den langfristigen Ausfall von Okotie bietet sich nun die Möglichkeit, einen weiteren Mittelfeldspieler auf den Platz zu bringen. Die baldige Rückkehr von Jürgen Säumel ist außerdem ein essentieller Baustein. Auch Florian Neuhold muss eine ernstzunehmende Option für die Innenverteidigung darstellen, wenn man Madl weiter auf der Sechser-Position sieht – mit Ruhm bekleckerten sich bisher weder Nikola Vujadinovic noch Milan Dudic.

Für die Problematik Außenverteidiger geht mir die Option Manuel Weber nicht aus dem Kopf. Dieser könnte durch seine enorme Zweikampfstärke und sein außergewöhnliches Verständnis für den Raum einen hervorragenden – vielleicht den besten – Rechtsverteidiger der Liga abgeben. Aber diese Option könnte erst bei einer Rückkehr von Säumel zum Tragen kommen. Jener Säumel, der übrigens in der zweiten deutschen Bundesliga mehrmals den Linksverteidiger gab. Auch Hölzl könnte eine Option darstellen. Wenn fit. Sturms Prunkstück war über Jahrzehnte das Mittelfeld. Und im Mittelfeld passiert´s. Das darf nicht aufgegeben werden und hier muss man gegensteuern.


Dennoch: Hyballa > Foda

Einen Trainer zu finden, der ein komplettes und kompaktes Spiel sowohl noch vorne als auch nach hinten kreieren kann, ist schlichtweg unmöglich. Das musste sich Ex-Geschäftsführer Paul Gludovatz schon in der Phase der Trainersuche eingestehen. Franco Foda hatte bei Sturm massive Schwierigkeiten, gutes Offensivspiel auf den Platz zu bringen – die Defensive hielt der Deutsche jedoch stabil. Foda nun nachzutrauern, ist zweifelhaft. Eine vernünftige Defensive zu formen ist kein Meisterstück. Die Königsdisziplin lautet Offensivspiel. Und hierbei baute Sturm unter Foda kontinuierlich ab.

Foda hatte vergangene Saison sogar den Segen, gegen internationale Aufbaugegner in der Champions-League-Qualifikation  Schwung in die Mannschaft zu bekommen – und stagnierte in der Bundesliga ebenfalls mit sechs Punkten nach fünf Spielen. Peter Hyballa genießt mein vollstes Vertrauen. Er muss nur gewillt sein, nicht nur die positiven Ansätze zu verbessern, sondern auch an Fehlerquellen zu arbeiten. In Aachen gelang dies teilweise nicht – hier bekommt er hoffentlich ausreichend die Chance. Eine Chance für den österreichischen Fußball.

Ein Kommentar von Fabian Zerche

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Fabian Zerche (fz)

Seit Juli 2009 Bestandteil des Sturm12.at Teams. Blutjung wurde er Mitte der 90er Jahre auf den Sportklub Sturm aufmerksam. Es war Liebe auf den ersten Blick, die bis heute ungebrochen anhält. Die eigene Fußballkarriere war nie von großem Talent gesegnet und so versank Fabian Zerche in Spielerstatistiken, den virtuellen Transfermarkt im Web 2.0 und das soziale sowie gesellschaftspolitische Phänomen der Fankultur. Vom Sektor 25 wechselte der audiophile Idealist in den 26er - und seit dem Wechsel in den Norden des Stadions ist er nun im 10er Sektor anzufinden. Fabian Zerche textet für sport10.at, ist Redakteur des offiziellen Klubmagazins SturmEcho und Datenpfleger des SK Sturm auf Transfermarkt.at. Hat sich vorgenommen, ab und an zu twittern. Neues Métier. -> @FabianZerche



Kommentare

Danke, ein mmn sehr guter Kommentar.

Nur eines frage ich mich zum Titel: Kaschieren bedeutet ja Verdecken, Verbergen, Verstecken. Das Wort ist für mich in diesem Zusammenhang nicht gut gewählt und der gewünschte Effekt der Überschrift kommt zumindest bei mir nicht zum Tragen. Ich frage mich eher, was man damit wohl ausdrücken will?

Ich würde eher “beheben” wählen, das ist eindeutig und nach Lektüre des Artikels auch eher das, was der Autor ausdrücken will.

da hast du allerdings sehr recht. habe kaschieren ganz simpel mit verdecken, aber nicht mit “täuschen” assoziiert. relativ peinlicher fehler, sollte hoffentlich nichts an der aussage ändern. danke für den hinweis!

Danke, so klingt es viel besser!

Platz 5 reicht fürs internationale Geschäft?
aber auch nur wenn der 2te, 3te oder 4te den cup gewinnt

@fz
ich finde die idee mit weber als AV keine gute. Er ist viel zu langsam und unbeweglich. Hütter einfach ins kalte Wasser zu werfen wäre mein variante. notfalls kann ehrenreich ran.

Mmn ist Weber – vor allem am Ball – wesentlich beweglicher als Ehrenreich. Hyballa im aktuellen System funktioniert mit guten Außenverteidigern, die spielerisch die nötigen Attribute für ein Aufrücken ins Mittelfeld mitbringen und eine gute Zweikampfstärke haben – Weber könnte das erfüllen.

Hoferenko says:

War gegen Rapid im Stadion, und hatte den Eindruck, dass 3/4 der spärlichen Sturm-Angriffe über die aufgerückten Außenverteidiger kamen. Und war überrascht zu sehen, wie unkonzentriert diese waren. Nicht eine einzige Flanke oder Hereingabe kam auch nur annähernd an. Stattdessen flogen die Bälle im hohen Bogen weit weg und schlußendlich zum Gegner.
Ich unterstütze das System Hyballa, begrüße die angedachte Ordnung. Allerdings müssen Minimalfähigkeiten zB Pässe an den Mann bringen von den Spielern in Zukunft konzentrierter durchgeführt werden. Nur dann kann das System greifen.
Fünfmal gespielt, dreimal auf die Mütze bekommen – und jedesmal waren horrende Fehler von Spielern dabei. Bitte die Konzentration etwas hochschrauben!

Passqualität und Flankenqualität hängt eigentlich indirekt zusammen, wenn die Passqualität nicht stimmt und man beim Aufrücken zu schwerfällig agiert, dann hat sich die Abwehrreihe wieder gesammelt dh: der Spieler hat nur mehr zwei Möglichkeiten, entweder zurück zu spielen oder den hohen Ball in die Mitte zu versuchen, flach in die Mitte spielen wenn im Strafraum 4 Gegner stehen, einer dich beim Flanken hindert und zwei-drei in der Mitte, hat keinen Sinn da ein Verteidiger fast immer vor dem Stürmer steht und deshalb den Ball blocken würde. Deshalb mehr Passqualität bzw. mehrere Riskiopässe bei denen dann ein paar auch ihr Ziel finden, dann würde man eben eine Überzahlsituation kreieren, die man benötigen würde um mehr Gefahr erzeugen zu können, jedenfalls gegen Mannschaften die taktisch so gut eingestellt sind, wie es eben Rapid war.

Hoferenko says:

Jo eh. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass alls richtig gemacht wurde und die aufgerückten Aussenverteidiger immer wieder ganz frei bis kaum bedrängt die Pässe und Flanken reinschlagen durften. Und ihnen jegleicher Ball aber sowas von ausgekommen ist.
Die Kernaussage von mir ist – und das hoffe ich, ist angekommen – dass die Mannschaft noch viel Potential hat, wenn die Spieler mal nicht 30-50% liegenlassen. Mit geglückteren Aktionen von ihrer Seite kann Sturm im jetzigen System sehr wohl gegen alle gewinnen. Die verlorenen Partien basieren auf einer unglaublichen Aneinanderkettung von vermeidbaren Eigenfehlern. Drum lautet meine Devise: “Reißts euch zsamm, Spierler!”

AssamdelNegro says:

Sehr gute Analyse und insofern richtig, dass die beiden AV meist überfordert sind, insbesonders Ehrenreich. Da das MF zu zentral agiert und zu selten auf die Seiten verschiebt, sieht sich der AV meist mit 2 direkten Gegenspielern konfontiert. Bei Ehrenreich fällt noch sein miserables Stellungsspiel & seine Unentschlossenheit auf. Unentschlossenheit insofern, dass er sich nie rasch genug entscheiden kann, welchen der beiden Gegenspieler er nun “nimmt” und der Angriff an ihm vorübergeht, während er im Endeffekt, dann nahezu immer in die Mitte zieht(wo sich dann 5 Sturm-Spieler tummeln) und seine Seite komplett frei ist, die dem Gegner Räume öffnet!
Seit dem Rapid-Spiel geht mir eine 3-5-2-Variante nicht mehr aus dem Kopf! 3 IV(Neuhold, Dudic, Vuja), Doppelsechs mit Madl(Def.) & Schloffer(Off), an den Flanken 2 MF , Hängende Spitze Szabics und im Angriff Suku & Bodul…..

Ich find eigentlich, dass das keine schlechte Idee wär:) Nur bräuchten wir da Hölzl und Kainz als starke Flügelspieler zurück!

“Hyballa > Foda” ist das Einzige, was mich an diesem Artikel stört.
Mal schauen, wie Hyballa an die Spieler rankommt, wenn er mal so lange beim Verein sein sollte, wie Foda es war. Aber egal. Jeder hat seine Meinung.
Ansonsten: Weber als RV wäre eine Variante. Noch lieber würde ich den ebenfalls angesprochenen Hölzl hier sehen. Madl wieder zurück neben Vuja, der sich noch steigern muss! Und in der Zentrale natürlich Weber+Säumel, was sonst…
Außerdem ist es höchste Eisenbahn, dass Bodul mal den Anpfiff von der Bank aus miterlebt!

Markelinho says:

Hyballa hat sport stutiert hat mehr erfahrung ja in amateur und jugentmanschaften aber genau so einen trainer brauchen wir bei sturm jemant der junge spiele entwickeln kann und das kann er und nicht so wie ein foda der im letzten Jahr keinen jugent spieler mehr die chance gegeben natürlich den hätte sturm im damal als trainer nicht genomen hätte er den gleichen weg wie der Hyballa gehen müssen und ob er das geschaft hätte ich weiß ja nicht

bitte mit Punkt und Beistrich schreiben, danke!

trebbiani says:

@ Markelinho: funktioniert auf deiner tastatur das ‘d’ nicht? (studiert, jemand, jugend)

Ich würde die längere Verletzungspause von Okotie nutzen um wieder ins 4-4-2 mit Raute zurückzukehren.
In den letzten Spielen ist man davon ja zugunsten des ursprünglichen Plan Bs, also diverser 4-4-3-Spielarten, abgekommen.

Auch wenn Bukva oder Kröpfl keineswegs als Defensivkünstler gelten, als gelernte Mittelfeldspieler stabiliseren sie in der Raute den zentralen Raum wesentlich besser als das im eher breiter angelegten 4-4-3/4-2-3-1 passiert. Druck auf die gegnerischen AVs können zwei Stürmer dabei genau so gut aufbauen, die Mitte ist mit der Raute jedoch um ein vielfaches stabiler. An der Anzahl der Offensivspieler ändert sich nichts, das System ist somit nur nominell defensiver ausgerichtet.

In beiden Systemen sind allerdings die AV usnere Schwachstelle. Klem hat hinter der Raute ansich gute Leistungen geboten, sobald er fit ist, dürfte er gesetzt sein. Auf rechts sehe ich eher Probleme, Ehrenreich und Kaufmann haben beide nicht wirklich überzeugt, Hütter müsste man auf seiner Stammposition erst probieren. Hölzl ist wenn er fit ist ebenfalls eine Option, zumindest dürfte er das Offensivspiel über rechts beleben, wo bisher kaum etwas klappt. Wie sicher er defensiv wäre, müsste man sich anschauen. Weber hier ausuzuprobieren ist ebenfalls zu überlegen, ja, vor allem, weil er sich auf der Halbposition schwer tut. Alternativ kann man auch Madl wieder zurück, oder gar auf die Halbposition vorziehen und Weber wieder das DM überlassen.
Grundsätzlich sind zwei gelernte offensive Mittelfeldspieler meiner Meinung nach aber die erste Wahl auf den Halbpositionen.

was bitte is ein 4-4-3?
hast die nord als 12ten mann mitgrechnet?

Offensichtlich unterbewusst :D
Nein, natürlich ist das ein Tippfehler.

Kann mich mit der Analyse teilweise, aber mit den Schlussfolgerungen überhaupt nicht anfreunden:
Weber als rechter AV ist so ziemlich die größte Verschwendung, die man sich vorstellen kann, da seine Stärken in seiner Übersicht und Wechselpässen besteht. Wenn Ehrenreich sich nicht stabilisiert (was ich mir leider nicht vorstellen kann, der er mMn einfach vom Spielverständnis kein BL-Niveau hat), muss man wohl auf Hütter oder Kaufmann bauen – oder den wieder fitten Hölzl versuchen umzuschulen.

Und zu Madl: Wer überall und nirgends zu finden ist, ist selten die arme Kampfsau, sondern oftmals ein Sargnagel – wie beim 0:1 gegen Salzburg (und wer genau hingeschaut hat, wird gesehen haben, dass beim 0:1 gegen Rapid Burgstaller nur deshalb mit Tempo in den 16er ziehen konnte, weil ihn ein gewisser Herr Madl, locker trabend, gewähren ließ)!

Lemmy1909 says:

Alaba funkt als LV ja auch und ist nicht wirklich eine Verschwendung oder?

FLEURQUIN says:

Was nützt die ausgefuchsteste Taktik, wenn bei zwei Gegentoren ein Torhüter fehlt?

Markelinho says:

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Sturm war hilflos unterlegen – was hilft dir da der beste Tormann? Ich würde mich lieber auf vernünftige Defensive verlassen. So etwas wie Offensive war im ganzen Spiel so und so nicht vorhanden. Du verstehst nicht ganz, welches Grundproblem ich anspreche. Du pickst dir zwei Tormannfehler raus und entschuligst damit eine Fehlerkette, die sich durch 4 1/2 Spiele zieht.

jorge diaz says:

genau der tormann ist schuld, fleurquin – auch bekannt als MZ (oder irre ich mich da?) – und einer der ersten die blind hyballas schmäh gehuldigt haben, gibt jetzt einem spieler die schuld, der über Jahre weg solide Leistungen gebracht hat und der wie eine Erlösung schien, nach all den echten Torwartflops vor seiner Ära (Bsp. Hoffmann, Radakovic, Weber usw….) Pfui!

Guter schon längst erwarteter Kommentar, bravo!
2 fragende Anmerkungen dazu:
Sind den nicht nur die AV verantwortlich für Ihre Seiten, sondern braucht es nicht ein kollektives Verschieben dorthin, wo der gegnerische Angriff läuft und das hat m.M.n. bisher überhaupt nicht funktioniert

Stichwort ausgecoacht: Ich befürchte, dass das die grOße Schwäche von Peter Hyballa sein könnte, dass er der Idee eines Ideal-Spiels voll fanatisch und konsequent verfolgt und dabei auch bereit ist alle anderen strategischen Überlegungen (z.B. dass man mit der Offensive ein Spiel mit der Defensive aber eine Meisterschaft gewinnt) hintan zu reihen bzw. zu opfern. Konsequenzen daraus wärne, dass er trotzdem und gerade deswegen eher leicht auszucoachen ist und dass er eines Tages auf seinem fantastischen Weg irgendwann einmal die Mannschaft verloren haben wird. Wenn man/frau sich Peter Hyballas Arbeit in Aachen ansieht, wird vieles von dem was zurzeit in Graz abgeht als Aachner Kopie noch besser erschreckend verständlich, um nicht sogar von einem gewaltigen Déjà-vu zu sprechen.
Ich habe bisher über Peter Hyballa den vereinfachten Eindruck gewonnen, dass Peter Hyballa irgendwann einmal bei Aussagen von erfolgreichen Menschen vernommen hat, dass “man bereit sein muss, seinen eigenen Weg zu gehen, wenn man Erfolg haben möchte” – liest und hört man immer wieder. Das scheint bei ihm vollkommen angekommen und ihn leitend in Besitz genommen zu haben – egal zu welchem Preis auch immer und sei es sein persönlicher möglicher Erfolg?

Weißt du auch wieso, jeder erfolgreiche Mensch, dir diesen Spruch mit auf dem Weg gibt?Exakt, weil er stimmt. Klar ist bzw. sollte sein, nur wer seinen eigenen Weg konsequent verfolgt, wird in der Lage sein “Großes” zu leisten, wer sich mit Mittelmaß zufrieden gibt, der wird auch nie mehr erreichen können. Der große Nachteil ist aber, dass dieser Weg weder leicht ist, noch Erfolg garantiert, sondern riskant ist, also der Zeiger auch in stark in die negative Richtung ausschlagen kann. Neben dieser Eigenschaft, gibt es aber immer auch wieder andere Faktoren, Faktoren auf die man weniger Einfluß hat, als man gern hätte. Neben dem richtigen Trainer, braucht man eben auch die richtige Spieler, wenn man diese (noch) nicht hat, dann hat man schon mal ein Problem. Auch ist der Faktor Zeit eine Komponente die bei dieser “Methode” eine wichtigere Rolle spielt, Ajax hat genauso wenig von Tag 1 an den europäischen Fußball dominiert, sondern hat man einige empfindliche hohe Niederlagen einstecken müssen, an denen man aber gereift ist und demensprechend nachgebessert hat, ohne von der grundlegenden Philosophie abzuweichen. Wenn man sich also mit Mittelmaß zufrieden gibt, dann kann man Hyballa austauschen, gegen den Heimo, der führt dann eine veraltete Taktik ein, mit der man mittelfristig erfolgreicher sein wird, aber langfristig eben keine Ausreißer nach oben verzeichnen bzw. keine sichtbare Entwicklung erkenen wird können.

Natürlich is Hyballa >> Foda is ja klar.

Weil die Jahre wo ma mitn Beichler, Stankovic, Jantscher etc… den schönsten Fußball Österreichs gspielt haben und nix damit grissen haben, vergess ma ja leicht.

Aber machts nur weiter, je öfter ihr solche Dinge behauptets desto schneller glaubens euch die Kinderlein.
haha

kann mich dem inhaltlich nur voll anschließen – aber bei so vielen fußballexperten hier wundert einem gar nichts mehr. Zitat: “eine vernünftige defensive zu formen ist kein meisterstück”, einen madl als positive erscheinung darzustellen, weil er sich schlichtweg falsche wege geht und manche das mit kämpferherz und einsatz verwechseln, zeugt auch nicht gerade von spiel- und taktischem verständnis. eine der größten errungenschaften fodas war sicher, dass ihm eure “fachkommentare” schlichtweg am allerwertesten vorbeigingen, was für seine fachliche kompetenz sprach.

Markelinho says:

Ja mann hat aber mit schönsten Fußball Österreich immer einen internationalen startplatz geholt also so schlecht kanns auch nicht gewesenen sein

Lieber so als ANGSTHASEN Fußball

Hyballa > Foda zum jetztigen Zeitpunkt (!) für den SK Sturm. Denn spielerisch ging der Verein den Bach runter, eine Paradigmenwechsel war dringend notwendig. Niemand zweifelt die Erfolge eines Franco Foda an….und Madl geht falsche Wege? Kenne kaum einen Sturmspieler mit ähnlich gutem Gefühl für den Raum.

eines vorweg – meine absicht ist bzw. war es nicht dich zu beleidigen – ich sehe die dinge nur wesentlich anders als du. sturm hat unter foda lange zeit sehr attraktiven fussball gespielt. er hat zb auch an standfest “fest”gehalten, obwohl dieser gerade hier auch zerissen wurde – er ging unbeirrt seinen weg und hatte damit erfolg. das so oft kritisierte letzte halbe jahr unter foda war spielerisch noch immer um einiges attraktiver als das was ich bisher von sturm gesehen habe. ich bin keiner der zb einen sieg in wien gegen rapid fordert aber ich erwarte mir zumindest sowas ähnliches als ein organisiertes variantenreiches spiel und beherzten taktisch guten fussball. aber die leistungen gegen salzburg austria mattersburg und rapid waren allesamt unterm hund und wenn ich hier lese man muss hyballa eine saison für sein system zeit geben dann frage ich mich schon wo manche leben – ich denke eben nicht, dass hyballa die fachliche kompetenz mitbringt das ruder noch rumzureissen. nur bei den fans gut ankommen zu wollen ist eben zuwenig aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Foda hat attraktiven Fußball spielen lassen, nur bis dieser Punkt erreicht war, ist einige Zeit ins Land gezogen. Jetzt forderst du von Hyballa von Tag 1 an, ansehnlichen und erfolgreichen Fußball?Sei mir nicht bös, aber da scheints dir doch die Tatsachen doch so hinzubiegen, wie du sie gerade brauchst.

@ matto – mann o mann bleib wenigstens bei fakten und sieh dir das erste halbjahr unter foda an. mit einem spielermaterial, dass nicht mit dem jetzigen vergleichbar ist aber das wird wieder mal deinen horizont übersteigen

Wennst nur provozieren willst, da geh bitte zur FPÖ, da haben sie für solche Vögel wie dich sicher eine Verwendung.

schau matto siehs nüchtern du warst doch einer von diesen “vögeln” die gludovatz als ihren neuen “führer” (denke bei der fpoe wärst du besser aufgehoben) feierten und sich jetzt noch nicht mal eingestehen können, dass dieses experiment ja sowas von in die hose gegangen ist – dream on

Wenn du nach 5 Runden etwas als gescheitert betrachten kannst, dann musst du entweder furchtbar gscheit oder furchtbar beschränkt sein und an das erstere glaub ich persönlich eher weniger.

gludovatz ist nicht gescheitert? wahrscheinlich wurde er fodas mobbingopfer würde gut in dein weltbild passen oder?

gruabnjunior says:

Gludowatz ist definitiv NICHT gescheitert. Ohne ihn hätten wir jetzt sportlich keine Vision, ein Spieler wie SuPa wäre nie nach Graz gewechselt, der Nachwuchs würde kein Licht sehen. Die paar Wochen mit PG waren für den Verein von positiverer Wirkung als die gesammte Ära Kreutzer.

jorge diaz says:

ich kann das nicht mehr hören…”Wir spielen zwar im Moment nicht so erfolgreich, aber irrsinnig attraktiv”. Ok, es stimmt, das letzte Foda Jahr wahr nicht mehr so schön anzuschauen wie die unglaubliche Beichler /Jantscher Zeit, oder noch vorher mit Leitgeb, aber noch immer viel besser, als dieses Hundsgekicke wie in den ersten Runden. Ok, wir haben auch unter Foda einmal in Mattersburg noch in den letzten Minuten ein 3:3 kassiert, aber so schlecht wie heuer, und zwar in allen 5 Spielen (besonders Austria, Mattersburg, Rapid, aber auch WAC über weite Strecken ), das gabs unter Foda garantiert nie. Bitte wacht endlich auf. Sturm Graz ist eine Traditionsmannschaft und kein Probant für irgendwelche Freaks, die die öst. Liga total unterschätzen und hier eine Show abziehen wollen. Hyballa ist ein Nachwuchstrainer ok. Ein guter Showman, auch ok. Aber er ist kein Trainer einer Profimannschaft und wird auch nie einer werden. Bitte lasst nicht zu viel Zeit verstreichen…..

madschi1988 says:

Schön Vorschläge habt ihr da entworfen, aber leider wird da Hyballa weiter ohne irgendein System aufstellen!
Sturm hat auch versäumt mal die Problem Position mit den richtigen Leuten zu besetzten!
Die Einkaufspolitik von Sturm braucht einmal ein Konzept!
Die AV Positionen sind ja schon lange ein Problem! Wenn man noch den Standfest und den Kandelaki hätte wäre die Abwehr um einiges stabiler!

ernsthaft? ein standfest, der momentan sogar in liga 2 ausgespielt wird wie ein pfosten? kapfenberg, die mit 50% unserer meister-verteidigung (+ ein paar prozent für den pürcher) bereits 17 tore eingefangen haben?

madschi1988 says:

Bei Sturm hatte Standfest immer Top Zweikampfwerte!
Beim KSV wird er öfters als RM eingesetzt und er alleine kann die Fehler der restlichen Abwehrspieler a ned ausbessern!
Standfest würde Sturm gut tun, aber Gludo wollte ihn ja nicht mehr!
Am liebsten wäre mir der F. Koch von der Austria als RV und der Ibertsberger als LV, früher Hoffenheim!

murlasits says:

so viel respekt vor einem trainer? nicht der leisteste versuch einer frage, wie weit ph selbst für fehler(quellen) verantwortlich ist? der mann ist nicht erst seit dem marienfeiertag beim sturm.

schön, dass du noch postest hier – in zeiten wo alle wie die lemminge hinterherlaufen und wo beleidigungen an der tagesordnung standen, wenn man nicht die überschwengliche begeisterung teilte, wie der umbrauch bei sturm von statten ging, besonders wichtig

Also damals unter Petrovic, konnte ich am meisten mit der Mannschaft mitfiebern. Weniger erfolgreich, aber immer mitreißend, weil einem immer vorkam die Mannschaft hat alles gegeben. Unter Foda wurds immer schlimmer und gipfelte in der letzten Saison. Hyballa ist jetzt 5 BL Spiele da, ihn jetzt aufzuhängen wäre mehr als lächerlich und solche Leute nehme ich nicht ernst.

murlasits says:

nicht ihn aufhängen, aber ihn und seinen beitrag einbeziehen in die betrachtung! immerhin tüftelt er die taktik aus. er ist doch nicht der unantastbare guru und alle müssen kuschen, oder??? DAS würde ICH nämlich nicht ernst nehmen.

Natürlich nicht, nur was ich an Meinungen und Beiträge gehört und gelesen habe seit dem Rapid Spiel – da wird einem schlecht.

Also komm, Petrovic hatte sehr sehr gute Spieler und konnte damit überhaupt keinen Erfolg landen. Unter Foda hatte man den besten Fußball Österreichs gespielt, als er merkte, dass er nichts riss, hatte er sein Symstem geändert und wurde Meister und Cup Sieger! Und ich nehme da lieber den Meistertitel und nicht einen 7. oder 9.Platz.
Letztes Jahr ging nichts bei ihm, und er ging zu Recht.
Hyballa braucht seine Zeit und dann werden wir sehen, wie er sich so macht;)

AssamdelNegro says:

Alle reden immer nur übers System. Schon klar, die Euphorie war gross – Offensivspektakel wurden uns versprochen. Den jungen Weg haben wir alle gefordert! Nun, ein paar Alte sind weg und einige Junge sind da. Diese Jungen habe auch Qualität. Nur Foda spielte auch mit Szabics, Bodul & Okotie – also mit drei gelernten Stürmern. Jetzt kommt eben ein Sukuta-Pasu dazu – der Unterschied marginal, aber ständig wirds erwähnt. Ich finde das jetzige System nicht so gravierend anders, als zu Foda`s Zeiten und mittlerweile genauso unattraktiv. Erschreckend ist für mich jedoch, dass ich keine Fortschritte erkennen kann – nicht mal kleine Schritte vorwärts. Gegen Salzburg hatten alle 20 Minuten lang die Hosen voll und wenns dann 0:5 gestanden wäre, wärs in Ordnung gewesen. Danach, als Salzburg uns den Raum gab, schauten eben 29 Torschüsse raus. Eh traurig genug, dass da kein Tor rauskommt. Dann ein Sieg am Verteilekreis, dank des Unvermögens der Austrianer – wirklich verdient und herausgespielt war der Sieg nicht. In Mattersburg führt man und bekommt Angst das 2:0 zu erzielen, bettelt um den Ausgleich und ergibt sich dann, bevor man sich in den letzten Minuten abschiessen lässt. Der WAC kam mit der Selbstüberschätzung in Graz gewinnen zu können, geht umgehend in Führung und wiegt sich in Sicherheit. Der rasche Augleich setzt den Kärntnern mental zu und ein Doppelschlag wirds. Die Kärnter zeigen Auflösungserscheinungen und 4:1 zur Halbzeit. Anstatt nachzusetzen, das 5:1 bzw 6:1 zu erzielen, verabsäumt man. Dabei wären die Kärntner auseinandergefallen und ein Schützenfest wäre möglich gewesen.
So ein desolates Auftreten einer Sturm-Mannschaft wie in Hütteldorf muss man nicht kommentieren. Und bei ähnlicher Leistung am Samstag wirds auch gegen die Admira nicht reichen! Worauf ich hinaus will – es ist weniger eine Systemfrage, denn eine Frage der mentalen Fitness!
Die Mannschaft ist mental nicht gefestigt, hat kein Selbstvertrauen und präsentiert sich dementsprechend auch so. Als ich vor Spielbeginn in Hütteldorf die Aufnahmen aus dem Kabinengang sah und Gratzei in Grossaufnahme zu sehen war. Diese Mimik – pure Nervosität, Angst, Unsicherheit – war mir schon einiges klar. Und dies bestätigte sich auch auf dem Feld. Ein Sinnbild für den Zustand des Teams. Kurzes Hy, schnelles Balla wäre also gut beraten, schleunigst dort den Hebel anzusetzen. Weniger System – mehr Mentales Training!

Dieses mangelnde Selbstvertrauen bzw. die mentale Schwäche, hat sich auch schon letztes Jahr wie ein roter Faden durch die Saison gezogen und ist somit nicht wirklich neues. Mit Schildenfeld und Mura sind zwei zentrale Figuren nach dem Meistertitel gegangen und konnten nicht entsprechend ersetzt werden. Auch ein Kienast, der zwar für sich allein wohl nicht die Übergranate ist aber im Zusammenspiel mit dem Irme eines der besten Duos war, welches in schwarz-weiß aufgelaufen ist, hat eine riesige Lücke hinterlassen. Es gibt im aktuellen Kader keinen der sich auf die Hinterbeine stellt, sondern eben nur Mitschwimmer, allein schon der Blick auf Weber, der eben so eine Rolle übernehmen sollte und grandios untertaucht wenn es mal nicht läuft, reicht schon aus. Deshalb muss man nachträglich wohl sagen, dass PH einige Einschnitte so rasch vollzogen hat, dass eine Truppe der es sowieso schon an Selbstvertrauen mangelt, anscheinend weiter verunsichert hat. Aber nicht der Umbruch ist der Fehler, der war/ist notwendig, nur über das Tempo über das kann man nicht diskutieren, sondern sollte man sogar.

zwergbumsti says:

Für mich ist die ganze lustige Tour von Hyballa Fassade, um von seiner nichtvorhandenen Klasse abzulenken. Ich hätte ihn gerne heute als morgen weg. Das sag ich mal ganz direkt so raus. Sport zu studieren hat doch überhaupt nix damit zu tun um ein einigermaßen guter Trainer zu sein.
Ich hoffe wirklich dass ich mich täusche. Aber ich glaub nicht dran.

Wieso kann man nicht im klassischen 4-4-2 spielen?
Den in jedem Spiel jetzt waren unsere AVs nicht solide, klar sie sind ja auch mehr oder weniger überfordert mit der Raute im Mittelfeld.
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WUNSCHAUFSTELLUNG WENN ALLE FIT SIND:
gratzei-
ehrenreich, dudic, neuhold, Klem-
Weber, Madl, Säumel, Hölzl-
SuPa, Szabics!
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Aber dadurch bei uns der Veletzungsteufel immer seinen Senf dazu gibt, ist es sehr selten, dass wir mit Bestbesetzung spielen können.
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swg

Erwin Huber says:

Lob an FZ! Guter Kommentar, der einiges beim Namen nennt, was mir auch schon länger unter den Fingernägeln brennt. Klem und Ehrenreich taugen für das System nicht, da bin ich ganz bei dir und hier ist Hyballa tatsächlich gefordert, sich was zu überlegen.

Die Sache mit den 4 gelernten Stürmern dürfte sich vorläufig erledigt haben, nachdem Okotie verletzt ist. Glaube, dass Hyballa nun so spielen lässt wie zu Beginn der Saison. Gegen die Admira heißts höllisch aufpassen, vielleicht die beste Kontermannschaft in Österreich derzeit. Hinten sind sie anfällig, aber das sind wir ja leider auch….

Madl für mich bis jetzt “Blacky of the season” – zaubern kann er leider nicht, wie du andeutest…

Tony Roma says:

Sturm bräuchte endlich einmal 2 gute Außenverteidiger!
Ehrenreich war die Jahre davor nicht ohne Grund nur RV Nummer 2 und die LV ist seit jahren eine Baustelle. Weder Perthel, noch Popkadze, noch Klem waren gut genug dafür.
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Erwin Huber says:

Leider richtig

Ich bin mal grundsätzlich der Meinung, dass man PH einmal arbeiten lassen sollte ohne vorschnell zu urteilen. Jeder der hier jetzt schon “Hyballa” raus schreit soll sich bitte sofort für den Trainerposten bewerben- ich denke mal hier ist keiner von euch erfahrener Trainer! Also bleibt’s a bissl am Boden mit euren Aussagen und Forderungen!!!!
Außerdem denke ich, dass die Niederlagen nicht systembedingt waren, sondern aufgrund von individuellen Fehlern (RBS: Dummer Fehlpass, leeres Tor 2x nicht treffen; M’burg: mehr als löchrige Abwehr bei Gegentoren 2 und 3 nach Abschlag und den Höller einfach flanken lassen beim ersten; Rapid: Nervosität, fehlender Mut, Selbstvertrauen und hier doch ein Systemfehler: 4 Stürmer, wir waren viel zu ZK-schwach im Mittelfeld).
Ich bin kein Hyballaverehrer und kein Fodahasser- mir wärs lieber gewesen, man hätte ihn bis Vertragsende fertigarbeiten lassen. Und es hat hier KEINER das Recht ein Trainerrauswurf zu fordern, wenn er nicht selbst ein guter ist!

Mentale Fitness – eine gute Beschreibung eines entscheidenden Faktors, um erfolgreich Fußball spielen zu können. Wahrscheinlich sogar wichtiger als jedes System und jede Taktik. Und genauso wichtig, wie die Tagesverfassung der Spieler, das nicht unwesentliche Spielglück und manch andere Einflüsse. Die Spiele in Mattersburg und gegen Rapid wurden weniger an der Taktikwand als im Kopf der Spieler verloren. Das fehlende Herz bei einigen dürfte auch noch eine Rolle gespielt haben. Was hilft die beste Taktik, wenn die passenden Spieler mit der passenden Mentalität fehlen? Und was der beste Plan, wenn mir die Mittel fehlen diesen auch umzusetzen? Mögen die Taktikfreaks hier und anderswo auch wehklagen – Spiele werden in der Mehrzahl noch immer von körperlich und geistig fitten Spielern, kreativen Ausnahmekönnern, der Leidenschaft und dem unbedingten (Sieges)Willen und – auch wenn diese Erkenntnis manchen noch so weh tut – von schwer beeinflußbaren Unwägbarkeiten wie Spielglück, Schiedsrichter(fehl)entscheidungen und individuellen (menschlichen) Fehlern entschieden. Deswegen – lassen wir dem Trainer und seinem Betreuerteam noch die Zeit, seine Grundidee von Fußball weiterzuentwickeln, ein echtes Team zu bilden und die Faktoren Freude am Kicken und Lust aufs Gewinnen präsenter zu machen. Ob da am Papier dann 4-4-2 o. 4-3-3 o.3-5-1-1 steht, ob das “flach”, “hoch” oder “mixed” ist, tangiert mich dann nur peripher. Wie jeder Hype.

taktik ist überbewertet hat auch schon unser ehemaliger fußballfachmann und nationalcoach didi c. gemeint – wie erfolgreich er war wissen wir ja. es geht einfach darum dass die spieler bei den bisherigen spielen meiner ansicht nach nicht körperlich unterlegen waren oder weniger laufarbeit als die gegner verrichteten, sondern darum, dass sie eher kopflos herumrannten und viele leere km umsonst machten (siehe madl) und das ist sehr wohl eine frage von taktik und spielverständnis. mir geht es auch nicht darum, dass die mannschaft nach 5 runden erst 6 punkte eingefahren hat, sondern wie die spiele verlaufen sind – großteils ohne aufteilung über die seiten kam so gut wie nichts und gipfelte im spiel gegen rapid wo man nie das gefühl hatte, dass diese mannschaft auch nur annähernd gefährlich werden könnte. die geduld würde ich auch aufbringen, wenn ich das gefühl hätte, dass lediglich kleinigkeiten fehlen. und floskeln wie “geduld” und “zeit” kann ich nicht mehr hören vor allem mit dem hintergrund, dass vor einiger zeit von manchen hier noch alles schlecht geredet wurde.

100% agree! Man muss jedem Trainer die Zeit geben, eine funktionierende Mannschaft zu basteln.

AssamdelNegro says:

Ja Heimo..vollkommen richtig – lassen wir ihm die Zeit!
Aber wenn nur weiterhin am System gefeilt wird bzw. wie es mir mittlerweile vorkommt, das NEUE System als Ausrede zu benutzen, wird sich nichts weiterentwickeln!
Mentale Fitness bekommt man aber nicht, wenn man am Mittwoch einen Mental-Coach holt um am Samstag fit zu sein! Dreimal Fitness-Center macht kein Six-Pack und ich kann sagen, das mentale Fitness sogar noch ein längerer Prozess ist, bis er NACHHALTIG wirkt, als ein sich ein Six-Pack zu trainieren. Nur hilft Gruppen-Coaching wenig, wenn nicht die einzelnen Personen auch spezifisch an ihrer mentalen Fitness arbeiten. Ich bleib weiterhin bei meinem Auspruch:”Sport wird zu 70% im Kopf entschieden, zu 28% spielt die körperliche Verfassung eine Rolle und nur zu 2% die Technik.
Dennoch arbeiten 99% aller Sportler zu 100% an diesen 2 %.”

ZITAT: Vielleicht die positiven Erscheinungen der Idee Hyballa vorweg. Unter dem Deutschen sind starre Zahlenspiele passé. Ein Spieler ist nicht mehr in seiner Position gefangen, sondern verfolgt eine klare Aufgabenstellung. Ein klassisches 4-4-2 mit Raute oder 4-2-3-1 ist nur noch am Spielsheet zu erkennen. Eine positive Erscheinung, die jedoch akribische Arbeit am Trainingsplatz voraussetzt. Die Spieler müssen Laufwege verinnerlichen und ein gutes Gespür für Positionsspiel entwickeln. Dies hat bisher phasenweise geklappt – aber eben nur phasenweise. – natürlich geht es nicht um platte Systeme – darum gehr es so und so nicht.

@jorge72:
Ich glaube nicht, dass hm meinte, dass Taktik überbewertet sei (jedenfalls denk ich das nicht). Nur er hat vollkommen Recht, dass mentale Fitness auch eine große Rolle spielt und wenn du wie Imre ein halbes Jahr lang die besten Chancen vergeigst, dann hat dir das System zwar zur Chance verholfen, aber die mentale Fitness, das Selbstvertrauen hat gefehlt, den einfach reinzumachen! Ich denke man braucht beides um erfolgreich zu sein!

Sorry, Antwortfunktion vergessen;)

gruabnjunior says:

Ohne noch andere User Kommentare gelesen zu haben (was ich gleich machen werde) möchte ich mal sagen: Chapeau!! Intelligenter, stimmiger Artikel zum Sportlichen. Hab’s genossen ihn zu lesen!
Ich freu mich auf jenen Moment in dem sich das System, die Mannschaft (ein Stamm) so weit eingespielt hat, daß im Offensiv-Szenario noch manischer rochiert wird, die Passspiele und Laufwege sich über noch größere räumliche Ausdehnung erstrecken werden (die ganze Spielfeldbreite, auch direkt überbrückt, die Grundlinie suchen, Furcht-verbreiten eben), RV Weber ist eine interessante Idee! Mit Säumel zu rechnen ist, so schwer es mir fällt das zu sagen, leider optimistisch. Als Fan dieses großartigen Fußballers wünsche ich ihm nichts mehr als Wege zu finden seinen Körper noch stabiler zu halten. Wenn ich an Säumel denke kann ich wieder Aussagen nachvollziehen wonach es stark auf das Spielermaterial ankommt – mit ihm sind wir einfach besser. Frag mich auch ob man Flo Kainz, wenn retour, mal etwas mehr Verantwortung tragen lassen könnte, als LV. Der lernt sicher recht schnell. Irgendwie muß es aber auch möglich sein die aktuellen AV’s noch besser zu unterweisen. Klar ist das System völlig neu für sie, aber ich würde sie noch nicht gänzlich abschreiben.

gruabnjunior says:

Was mir noch eingefallen ist: Hatte man Madl nicht auch mit dem Hintergedanken RV-Option geholt ? Mir gefällt die vorgeschlagene Aufstellung im Artikel und dachte gerade, daß Weber diese Rolle als ZM der defensiv zwischen die IV fällt auch bekleiden kann, hat er doch schon oft nach Ausschlüssen in hitzigen Partien diese sehr trocken als IV zu Ende gespielt. Also würde das Trio Säumel, Madl, Weber im Uhrzeigersinn um eine Position weiter rücken, so hätte man RV Madl, 6er Weber, und Säumel landet auf der nominell offensiveren MF Position, die im Verletzungsfall leichter nachbesetzt werden kann.) Wie das System dann offiziell heißt ist mir egal, solange jeder einzelne viel Verantwortung erhält und diese wahrnimmt – auch offensiv (!) – Unter Foda war mir das für seine Doppelsechs zu unklar erkennbar. Hatte den Eindruck die Hauptaufgabe bestünde dort darin in 90 Minuten 3, maximal 4 Momente abzuwarten in denen man sich 1000% sicher ist und es wagt vor zu rücken. (Geworden ist es dann meist 0 bis 1 Moment.) Wenn außen Kainz, Wolf/Hölzl keine überdurchschnittlichen Tage hatten, war Sturm in 90 Minuten VIEL zu selten am Drücker. “Aktionist” Mevoungou war Foda bereits viel zu riskant, welshalb er selten spielen durfte. Bei der Admira darf er einschlagen. Das wäre ein Hyballa-Spieler gewesen!

sturm1972 says:

@gruabnjunior :
Mit Mevoungou liegst du eher falsch!
Die Admira hat bei ihren 10 Auftritten in dieser Saison (National sowie International),9 mal mit einem defensiven 4-4-2 mit doppel 6 gespielt,und Mevoungou war immer dabei.
Nur bei einem Spiel,nämlich gegen Wr.Neustadt,spielten sie ein offensives 4-4-2 mit Raute ( PH System ),da war er nicht einmal im Kader !!!

gruabnjunior says:

Schon klar, daß er eher grundsätzlich ein defensiver Mittelfeldspieler ist. Aber eben einer der auch bei Gelegenheit mit nach vor geht, oder riskante Pässe spielt. Was Foda wirklich über ihn dachte weiß ich natürlich nicht. Kann mich nur erinnern daß ein außer Form befindlicher Kienzl (der eben taktisch schon genau wußte was Foda von ihm will) öfter ran durfte. Und vor allem: Der Sportdirektor(!) Foda wollte Patrick trotz Kienzl-Abgang und sicherlich günstiger Konditionen nicht halten. Das sagt schon alles darüber aus wie wichtig ihm die Offensivbemühungen seines ZM/DM war. Der Aktionsradius glich jenem von Hyballas Innenverteidigung.

gruabnjunior says:

Das “eher” im ersten Satz gehört weg

archaeopterix says:

Das interessante Them wirft einige Grundsatzfragen auf !? Wir sprechen von schönem Fußball – meinen aber wirklich ERFOLGSFUSSBALL ! hyballa ist sicher ein guter Fußball – Lehrer !! Hier muß man schon die 1. Kritische Frage stellen, ob unsere Spieler das Eigeninteresse haben und viel dazulernen oder viel denken wollen !!??- Jene Spieler die das wollen sind wahrscheinlich bei anderen Vereinen, oder im Ausland – siehe Sturm -Spieler im Nationalteam & im Ausland .- Hyballa hat 4 offensive Stürmer und mit Kainz, Bukva, Kröpfl , Hölzl, etc. 5 offensive Spieler im Mittelfeld ! Die Abwehr möchte ich einmal neutral stellen .- Also spielt der Trainer ein modernes Offensivsystem, sein IDEALSYSTEM ! Er sagte auch, er verliere lieber mit schönem Offensivsystem 4 : 5 ! – Und jetzt kommt die raue Wirklichkeit in Graz und wir Sturm – Fans ? – Es ist die Frage, ob nach 1 nem Jahr mit einem 6. Tabellenplatz und keine internationalen Spiele die Zuschauer zufrieden sind und ins Stadion gehen ?? – Dann kommt es zur Frage, wollen wir nicht lieber ein defensiveres System mit mehr Erfolgen, vor allem , wenn wir billige Tore bekommen , weil die offensiven Spieler nicht in der Lage sind defensiver umzuschalten bzw. Zu wenig Zweikämpfe suchen ??? …..

Na ja.. es gibt zwei Möglichkeiten: Du kannst wie Schöttel das erste Jahr die Defensive stabilisieren. Nur mit dem Haken, dass wir Fans noch so eine Saison Angsthasenfußball net vertragen werden und das bringt keine Fans ins Stadion. Stöger fängt ja auch so an- die haben erst ein Gegentor.

Die andere Variante praktiziert Hyballa. Offensive mit einer sicherlich etwas schleppenden Anfangsphase, aber er traut sich was. Insofern ist er ein guter Trainer, weil um hinten dicht zu machen brauchst kan Startrainer. PH hat sich selbst eine schwere Aufgabe auferlegt, er wird den Weg gehen und am ENDE sehen wir, was dabei rauskommt! Bis dahin muss man ihm die Zeit geben, solang wir nicht im Abstiegskampf stecken!

Guter Artikel fz und wie man an der Anzal der Kommentare ersehen kann mit viel Potential zur Diskussion. Ich für meinen Teil glaube, dass 2 Faktoren wesentlich erscheinen für die momentane Wankelmütigkeit der Spieler: 1.) wurde und wird einer an vielen Positionen veränderten Sturm Mannschaft (16 Spieler haben den Verein verlassen) viel Druck von außen (Medien, Fans) auferlegt. Die neuen Spieler müssen die Laufwege und das neue taktische Korsett verinnerlichen. 2.) Nicht wirklich hilfreich in dieser Phase sind die Verletzungen der arrivierten, verbliebenen Stammspieler.
Wenn man also dem Trainer, den Spielern und System Zeit gibt werden wir auch erfolgreich sein. Nur eines würde ich als Trainer von meinen Spielern verlangen: Einsatz, Einsatz und nochmals Einsatz, zwicken, beissen kratzen, laufen bis zum Umfallen. Das vermisse ich ein wenig bei diesen 11 “Sportlern” die am Platz stehen……….

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archaeopterix says:

@ Tomi 1909 + gepi 20 beides gut gesagt ! Fasse nochmals zusammen : bin neugierig, ob Hyballas Idealsystem mit schönem , offensiven Erfolgsfußball mit unseren Spielerqualitäten & Lernfähigkeit realisierbar ist in welcher Zeit ? Sicher gibt es für Erfolgsfußball auch noch andere spanische( defensiv bis offensiv ) und englische Vatianten ( Chelsea gegen Barca mit totaler Defensive mit tollen Offensiv- Fußballern wie Drogba … ) !!?? ….

Ob es realisierbar ist in absehbarer Zeit steht in den Sternen, aber einen Versuch ist es wert. Wichtig ist da nur, dass man sich nicht von Salzburg, Rapid, Austria “auscoachen” lässt. Man kann nicht jedem Gegner sein Spiel aufdrücken! Wir sind nicht Barcelona, Chelsea, ManU- Wir können HÖCHSTENS kleineren Mannschaften (SCWN, WAC, Wacker) irgendwie unser Spiel aufzwängen.
Die anderen haben viel zu viel Qualität. Wenn sich gegen die Admira nicht grundlegend was verändert, sehe ich schwarz! Solte WN die Überraschung in Salzburg gelingen und wir verlieren, haben wir ein Problem- und kein kleines!

Blackfoxx says:

an sich ein guter Artikel nur:
1.) Säumel wird leider nie mehr ein “essenzieller Baustein”, da er körperlich leider nicht für den Profifußball geeignet ist
2.) wieso wird Flo Kainz nirgends erwähnt – er ist meiner Meinung nach die größte Hoffnung auf einen guten AV oder auch Mittelfeldmann (könnte in Verbindung mit Hölzl oder auch Klem gut harmonieren)

12ter Mann says:

Für mich persönlich ein sehr gelungener Taktikkommentar, der die Fehlerquellen im derzeitigen Sturmspiel sehr gut aufzeigt. Jedoch bin ich auch der Meinung, dass es gar nicht so sehr an der Taktik liegt, dass Sturm Graz schon 3 Spiele verloren hat, sondern mehr daran dass die Philosophie eines Peter Hyballas von den Spielern noch nicht verinnerlicht wurde.
Es wird noch einige Spiele dauern bis die Spieler Laufarbeit, Passspiel, eigene Ideen und gefährliche Situationen kreieren und vor allem eine Unabhängigkeit vom Positionsspiel und eine “Jeder-hilft-jeden”-Mentalität verinnerlicht haben. Zur Zeit gehe ich ins Stadion und zu Sturmspielen, um eine Entwicklung in der Mannschaft zu sehen. Das Resultat ist für mich (nicht immer) das wichtigste.

Tom205GTi says:

Für mich is das System vom Hyballa absoluter hinrichtungsfussball, in 90 minuten passieren mit der offensiven ausrichtung immer fehler und so wird das keine früchte tragen.
Die Abwehr um dudic,Vuja so hoch spielen zu lassen obwohl sie so langsam sind ist ein knieschuß hoch 2.
Soll er doch auf ne 4er Kette auf Line umstellen und das im Raum vor dem 16er und Weber+Madl (der beste der Saison) sollen die dreckarbeit im mittelfeld machen.
Dann kann er auch mit 2 Stürmern spielen und die anderen 2 offensiven sollen die flanken besetzen, 4 lete offensiv und 6 defensiv das is das richtige System für den Österreichischen Fussball, lieber hinten betonieren als immer in die Konter zu laufen und schön spielend zu VERLIEREN.

Wenn der Trainer also so weiter macht, dann HYBALLA bist bald auf JOBSUCHE in den Steirischen Gebietsligen gggg

gruabnjunior says:

Mit vier Offensiven haben wir doch genauso verloren bzw hundertmal gegen nobody X gespielt.

jorge diaz says:

Schon bei der Vorstellung von HP hatte ich so ein beklemmendes Gefühl – und ich dachte ich geb ihn 9 Runden. Es kommt halt nicht sonderlich gut, trotz keinerlei Erfolge den Mund derartig voll zu nehmen. Vielleicht hielt er sich wirklich selbst für einen Weltmeister, oder er hat den öst. Fußball total unterschätzt. Das war nur intuitiv und absolut nicht mein Wunsch. Ich würde mir viel mehr wünschen Sturm spielt wirklich herrlichen Fußball und gewinnt auch das eine oder andere Spiel. Bislang gabs 6 Punkte (das ist ja gar nicht so schlecht), aber die Kickerei war nicht anzuschauen. Daher hab ich mir heute einmal den Spielplan angeschaut und festgestellt. In der 9. Runde gastiert Sturm in Wr. Neustadt, wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzter. Aber der 10. wird den 8. zu Hause biegen und dann wars das. Dann müssen die Verantwortlichen das Trauerspiel beenden, bevor wir dan endgültig von einem komplett verlorenen Jahr sprechen müssten. Ich hoffe es wirklich nicht, aber alle Anzeichen dahingehend, passen irgendwie!

Lemmy1909 says:

Die Spieler haben kein Herz für Sturm mMn. Alles Einkäufe die hier spielen um zu einem besseren Verein zu wechseln. Ausnahmen: Grazei, Klem, Ehrenreich… Wolf war einer der sich den Arsch aufgerissen hat. Warum der nie als AV probiert wurde wundert mich: Kämpft viel, läuft viel, läuft schnell und hat die Einstellung zum Sport! Aber egal is eh scha weg! Und wenns gut läuft für die Schwarzen sind nächstes Jahr einige andere auch weg, nicht weil sie zu schwach sind sondern weil irgendwer mehr zahlt! Söldner!

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