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Sportlich scheint sich das Werkl schön langsam zu finden. Zwei Siege in Folge und auch fühlbar eine Steigerung und eine Festigung dessen, was Peter Hyballa mit dem SK Sturm vorhat. Die Weiterentwicklung seit dem Debakel in Hütteldorf gründet auch darauf, dass an kleinen Schrauben gedreht, dieses und jenes ein wenig modifiziert wurde und Peter Hyballa schön langsam auch mit seinem Spirit bei der Mannschaft ankommt. Beispiel Admira-Match: Stand 2:2, der Gegner ist nach der Egalisierung der Grazer 2:0-Führung moralisch im Vorteil und auch am Drücker. Hyballa nimmt Nikola Vujadinovic aus der Viererkette, bringt Offensivkraft David Schloffer, riskiert alles – und gewinnt das Spiel. Chapeau.
Auch in Ried wurde zwar wieder sichtbar, dass der Kader an manchen Positionen qualitativ nicht optimal besetzt ist, trotzdem hat man die Aufgabe ordentlich gelöst und den zweiten Auswärtssieg eingefahren. Auch die Verpflichtung von Tobias Kainz für die Sechser-Position macht, obwohl vielfach auf Unverständnis gestoßen, Sinn. Jürgen Säumel ist leider mehr neben als auf dem Platz anzutreffen, Michael Madl spielt auf der Sechser-Position ordentlich, wäre aber eigentlich für die Innenverteidigung gedacht und Manuel Weber spielt im System Hyballa eine offensivere Rolle. Matthias Koch scheint irgendwie zu stagnieren, also ist die Verpflichtung des gebürtigen Feldbachers Kainz ein durchaus logischer Schritt. Alles in allem kann man den sportlichen Weg der Schwarz-Weißen unterschreiben und ohne großes Bauchweh in die Zukunft blicken.
Bauchweh machen allerdings andere Dinge. Die Rahmenbedingungen im Verein. Die am Ende die Basis für den Sport darstellen und deshalb von eminenter Bedeutung sind. Hyballa kann weiterentwickeln und arbeiten so viel er will, wenn der Rahmen nicht passt, wird das irgendwann auf die sportliche Performance durchschlagen. Präsident Christian Jauk spricht von Geduld und vom Wegstecken von Rückschlägen. D’accord. Niemand verlangt, dass Sturm neu von einem Tag auf den anderen umgesetzt werden muss. Es tut Not, zu verstehen, dass einige Dinge langfristig gedacht werden müssen und man in vielen Bereichen erst in einiger Zeit messen wird können, ob Maßnahmen sinnvoll waren oder nicht. Aber dazu müssen Weichen gestellt werden. Dazu muss man eine Basis legen. Dazu muss man Dinge, die man auf einem Stück Papier im Winter diesen Jahres präsentiert hat, Realität werden lassen.
Vor allem eines ist hier zu nennen. Ich wiederhole mich, aber Sturm hat seit Monaten keinen Geschäftsführer Sport. Somit fehlt seit dem Ausscheiden von Paul Gludovatz vor vielen Wochen, einer der wichtigsten Bausteine in der Struktur von Sturm neu. Christopher Houben musste großteils einen anderen Job machen, als vorgesehen. Trainer Peter Hyballa war in der Transferzeit mehr am Telefon mit Spielerberatern, als auf dem Trainingsplatz. Und Aufsichtsratspräsident Friedrich Santner war und ist derart dick im Tagesgeschäft, wie es für einen Aufsichtsrat nicht der Fall sein sollte. Sturm Graz hat für diese Position zunächst einen Mann verpflichtet, der für die Arbeit eines Sportmanagers nicht geeignet war. Als man das feststellte war schon einiges schief gelaufen, Paul Gludovatz und der Verein litten, nach einem Schwächeanfall hing man Paul Gludovatz das Mascherl “Burn-out” um und schickte ihn nach Hause. Und ich meine, am Ende war der Verein ganz zufrieden, mit der so dargestellten Lösung. “Der hat’s nicht derpackt”, sollte übrigbleiben. Stimmt sicher auch teilweise. Ausgesucht hat man ihn aber schon. Und man konnte vorher wissen, was ein Paul Gludovatz beherrscht, und was nicht.
Und anstatt zügig einen Nachfolger zu suchen, ließ man den Trainer und den wirtschaftlichen Geschäftsführer diesen Riesenbrocken heben. Die gesamte Transferzeit ist verstrichen, Aufgaben gäbe es noch immer genug, Sport-GF gibt es noch immer keinen. Aber zumindest werden schon seit einer gefühlten Ewigkeit “intensive Gespräche geführt” und wirklich ganz bald soll es nun soweit sein. Derzeit sieht viel danach aus, dass der bisherige Co-Trainer Ayhan Tumani diesen Job nun bekommen wird. Es liegt mir fern, die Kompetenz des derzeitigen Assistenten vom Cheftrainer für den Posten des Sportdirektors zu bewerten, ohne ihn zuvor arbeiten zu lassen. Zwei Fragen stellen sich allerdings bei einer möglichen Bestellung von Tumani schon: Was ist das für eine Optik, wenn der Co-Trainer zum Chef des Trainers bestellt wird? Und wieso um Himmels Willen ist man auf diese Idee dann nicht schon früher gekommen?
Kollege Heimo Mürzl hat im März dieses Jahres folgenden Satz geschrieben: “Jauk vermittelt bisher aber auch glaubhaft, dass er weiß, dass der gewünschte Erfolg nur über eine klare und strukturierte Aufgabenverteilung zu erreichen ist.” Das mag sein, dass er damals gewusst hat und es auch heute noch weiß. Ich war, wie Mürzl, damals sehr positiv gestimmt und hätte diesen Satz genauso gut ohne schlechtes Gewissen geschrieben. Inzwischen zeigt uns die Realität, dass Christian Jauk diesen Satz vielleicht unterschreiben würde, Sturm neu aber in seinen ersten Monaten keineswegs in diese Richtung gehandelt hat. Nun ist man an einem Scheidepunkt angekommen. Eher sehr bald sollten die entscheidenden Funktionen bei Sturm neu mit den richtigen Leuten besetzt werden. Zumindest mit solchen, die das Anforderungsprofil erfüllen. Bis dato war die neue Struktur ein Stück Papier, gearbeitet wurde in einem einzigen Provisorium. Funktioniert der neue Sport-GF wieder nicht und fallen gar noch andere Protagonisten aus, dann gerät Christian Jauk bald in einen Erklärungsnotstand, der sich gewaschen hat.
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Hier genügt ein bestätigendes “Ja”!
jp das ist wirklich mahl ein guter 12meter finde das auch sehr riskant das mann den co trainer zum GF machen will anderer seits kennen sich Hyballa und tunami schon und haben sich bereits eingearbeitet es könnte komplett schief gehen aber es könnte auch der start zu einer erfolgreichen zukunft werden
Chapeau, endlich einer der sich so einen Artikel schreiben traut! Finde es auch äußerst komisch, dass der CO zum Chef des Trainers gemacht werden soll und Gludo wurde von einigen Herren einfach überschätzt!
Ich würde noch nicht eine dermaßen große Schwarzmalerei betreiben. Die Bestellung bzw. Verkündung des GF SPORT steht ja unmittelbar bevor. Danach sollten sich die Wogen wieder glätten. Tumani ist in jedem Fall ein totaler Glücksgriff für STURM, egal in welcher Position. Der gefällt mir bisher sehr gut. Unscheinbar aber dennoch mehr als gewichtig – für die Mannschaft als auch für den Klub. Wie auch immer die Rochade aussehen wird, man wird sich ebenso für einen neuen Co-Trainer schlau machen müssen, wenn denn Herr Tumani tatsächlich wechseln sollte. Hauptsache, dass Werkl rennt und der Kreis funktioniert geschlossen. Jedem die Position, die er selbst am Besten erfüllen kann. Damit meine ich die beiden GF, die beiden Trainer der Kampfmannschaft und das Duo der Amateure-Trainer. Haben fertig. Ist ja nicht so schwer.
Ich perönlich finde die Konstellation, dass der “Co” zum “Chef” wird, nicht wirklich riskant und ungünstig. Tumani wurde von Hyballa (mit)ausgewählt. Und zwar aus fachlichen und persönlichen Gründen. Die 2 schätzen und mögen sich. So soll es auch sein, egal ob zw. Trainer und (Co)Trainer, oder zw. Sportdirektor und Cheftrainer. Wo liegt das Problem ? Sollte sportlich alles den Bach runter gehen, wird ohnehin Tumani nur ein “Überbringer des blauen Briefes” sein. Wie es damals auch Gludo und Houben bei Foda waren..
P.S. guter 12meter, was in letzter Zeit eigentlich zunehmend der Fall ist.
Naja. Ähnliches gabs bei Foda und Kreuzer schon und wo das langfristig finanziell hingeführt hat ist bekannt. Finde nicht das Trainer und Sportdirektor sich großartig verstehen müssen. Der Sportdirektor muss langfristig für den Verein arbeiten, wie damals Hörtnagl bei Rapid, der mit Pacult auch nicht auf Urlaub gefahren ist. Ich finde sowas riskant weil Tumani mit Sturm und einer längerfristigen Ausrichtung null am Hut hat sondern auf seine Vita und Kurzfristigkeit achten wird. Das lass ich mir bei einem Trainer einreden, Sportdirektor aber nicht. Weiters sein nicht vorhandes Know-How und Netzwerk in Ö macht mir Kopfzerbrechen!
Da hat man in 12 Wochen nichts besseres gefunden?????????????????
Ich finde erstens auch, dass der 12Meter an sich gut geschrieben ist.
Es ist einfach schon zu oft alles immer wieder wiederholt worden.
Meine Meinung ist zurzeit, dass dieses Thema bereits ziemlich ermüdent ist. Wir wissen es langsam alle, dass es seeeehr lange geht bis der Spordirektor da ist.
Ich verstehe aber auch, dass ihr diese Thematik immer wieder auffassen möchtet und wahrscheinlich auch sollt. Ich mag’s trotzdem langsam nicht mehr hören.
Zum Punkt Tunami als Sportdirektor schliesse ich mich Verweigere und mariohaas an. Die Herren sind ja schon alle gross und werden wohl damit umgehen können. So eine Diva wird PH wohl nicht sein?? Wie ich ihn einschätze wird ihm das eh egal sein. Ausserdem soll der Herr Tunami wirklich ein grossartiger Fachmann sein. Einen Co-Trainer wird man – meiner Meinung – wohl einfacher und schneller finden. Schade dass Herr Friesenbichler bereits vergeben ist (Vorsicht Ironie.)
Also: Herr Tunami als Sportdirektor -> OK! Wird es ein anderer -> sicher auch OK! Ist doch kein Ding. Dass es so lange gedauert hat, da wissen alle -> ein unschönes Ding!
tumani heißt er, aber ansonsten geb ich dir recht! da sollte man wohl drüberstehen können, wenn der co auf einmal GFS wird…
und zum thema cotrainer: was spricht dagegen, jemandem aus dem eigenen nachwuchsteam die chance zu geben?
*nachwuchstrainerteam
haha stimmt. ich war ehrlichgesagt zu faul um nachzusehen ob ich es richtig geschrieben habe.
man weiss aber ja wen ich meine. und nein, ich habe nicht an einen tSunami gedacht! 
Ich bin auch deiner Meinung, dass da mind. 1..2 Personen gäbe die aus dem Nachwuchstrainerteam in Frage kommen würden. Stell mir vor, die Idee hätten auch nicht nur wird zwei.
Ich finde sowas mit TUMANI riskant weil Tumani mit Sturm und einer längerfristigen Ausrichtung null am Hut hat sondern auf seine Vita und Kurzfristigkeit achten wird. Das lass ich mir bei einem Trainer einreden, Sportdirektor aber nicht. Weiters sein nicht vorhandes Know-How und Netzwerk in Ö macht mir Kopfzerbrechen!
Da hat man in 12 Wochen nichts besseres gefunden?????????????????
Man kann es mit Tumani probieren, aber wenn dieses Unterfangen scheitert, möchte ich nicht in der Haut von Jauk, Sandner und Co stecken, aber probieren geht über studieren!
Edit:
Außerdem österreichisches Netzwerk und Now How hat er wahrscheinlich keines!
Man wird doch einen guten Sportdirektor finden können!
Jetzt wird da Co Trainer diesen Posten besetzen, ein Armutszeugnis von Sturm Graz!
Der 1. FC Köln lässt Grüßen, genau der selbe Chaos Klub! Jedes Jahr haben die einen neuen Vorstand, also jedes Jahr gibt’s einen neuen Beginn!
Meiner Meinung nach kann man die Lage beim FC nicht wirklich mit unserer vergleichen. Damals, als man auf einem guten Weg war und die Entwicklung in die richtige Richtung zeigte, hat man sich von ein paar negativen Ergebnissen leider zur Entlassung von Fink und Stale entschlossen. Und nach dem Abstieg ist ein “Neubeginn” wohl nicht überraschend oder ?
Die hatten schon mehrere Neustarts, nicht erst seit dem Abstieg!
Finke war das und nicht der Fink!
ich glaube aber das es der Tumani nicht wird wieso sollte mann den dan so lange herumverhanteln wenn er schon fix sein soll das komt mir komisch vor ich glaube das wird einer mit dem keiner gerechnet hätte
Daran hab ich auch schon gedacht. Das wäre sonst eine Sache von maximal wenigen Tagen und kein wochenlanger Prozess. Vlt. kommt ja ein “Kracher”. Davon fallen mir aber leider keine österreichischen ein.
@ Zuerst einmal, das Expose’ von JP is sehr gut auch mit einem historisch kritischen Ablauf ausgearbeitet ! Wichtig ist einmal eine Entscheidung ! Dann wissen wir was wir haben ! Pasta ! – Eigentlich sollte da man voher gar nicht mehr spekulieren !- trotzdem tue ich das auch ein bißchen : wenn das Tunami wird, wird man ja auch noch erfahren, wie es zu dieser Entscheidung kam und wer die anderen Kanditaten waren!?- ich persönlich halte das vorerst für gut, wenn sich beide kennen und verstehen, weil das wahrscheinlich Synergieeffekte bringt zum Vorteil für den Verein !! Auch den neuen Co sollen beide planen – was eine wirkliche effiziente , starke Spoertliche Leitung bringen könnte für den Aufbau einer starken Kampfmannschaft ! Die könnten dann wirklich zeigen, was sie zusammenbringen – dann darf es auch kaum noch irgendeine Ausrede geben ……!!–
Bin ganz deiner Meinung… Nur meintest
?
du “basta” oder bestellst du eine Portion Nudeln
Ein Problem zwischen Tumani und Hyballa würde ich nicht sehen,da sich die beiden sehr gut verstehen und auch respektieren.Ein GF-Sport Tumani hätte auch den Vorteil,das er die Philosophie des Trainers teilt,und die Strukturen und finanziellen Möglichkeiten des Vereines bereits kennt.
Ich bin aber davon überzeugt,das ein Wechsel im Trainerteam,ein großer Fehler sein könnte.Der Co-Trainer ist ja nicht nur irgendein Helfer des Trainers,der ihn als Übungsleiter unterstützt und welchen man einfach beliebig tauschen kann ! Hier geht es nicht nur um die fachliche Qualifikation als Trainer,sondern auch um die Persönlichkeit,welche zu PH und zu den Spielern passen sollte !
Hyballa und Tomani sind ein ideales Gespann ! Der Eine ist der Laute,der Euphorische.Der Andere ist der Ruhige,der Bedachte.Zwei gegensätzliche Charaktere mit der selben Philosophie über Fußball ! Was besseres kann der Mannschaft nicht widerfahren.Kommt ein Spieler mit dem Charakter des Einen nicht so gut klar,wendet er sich halt an den Anderen ! Dadurch ist es leichter,eine gute Stimmung im Team zu halten,und aufkommende Wogen frühzeitig zu glätten.
Ob man das mit irgend einem Nachwuchstrainer der Akademie so einfach kompensieren kann,ist fraglich ?!
Da ist es schwierig abzuschätzen,was für den Verein besser ist.Der Gewinn eines GF Tumani oder der Verlust des Trainers Tumani !?
…ich frag mich wie der franco all diese aufgaben in personalunion erledigt hat? außerdem frag ich mich ob noch jemand drueber nachdenkt was sturm wirklich braucht – die transferzeit ist vorbei, super jungs (suku, vuja, kain…) wurden verpflichtet -> jeder wirtschaftlich denkende mensch gibt erst dann geld (und ja, die mannen koennen die haende schon ordentlich aufhalten) fuer etwas aus wenn er es braucht. ohne gfs haben transferts mmn nicht so schlecht funktioniert dass man jetzt, noch dazu wo genau die zeit dafuer vorbei ist, stress macht -> sinnfrei.
zum artikel -> der jp scheint a bissl was am kasten zu haben (artikel sauber geschrieben, respekt), soll bei den bessersitzern vorstellig werden und seine hilfe anbieten, anstatt hier den schwoazn zu markieren und unruhe reinzubringen. soviel zu mm.
Geile Wortwahl
Inhalt gefällt mir und stimmt leider auch. Bin gespannt wie’s weiter geht.
Die Rolle von JP bleibt trotzdem als bittere Pille stecken weil es einfach wenig Konstruktives gibt sondern die übliche, rhetorisch perfekt ausgeführte, Kritik.
da kann ich nur zustimmen. rhetorisch perfekt, keine frage. die faehigkeit koennte oder sollte man aber nutzen um positive stimmung zu machen – vor allem als mitgestalter des wahrscheinlich besten fanforums oesterreichs. struktur im verein hin oder her, am ende sollten dann doch alle schwoazen an einem strang ziehen.
Rhetorik ist die Redekunst ! Den Artikel von JP kann man gutes Assoziatives Schreiben nennen !
Man sollte Fremdwörter und Synonyme nur benutzen,wenn man auch weis,was sie bedeuten !
stell dir den artikel vorgelesen vor, dann passt rhetorik nicht sooo schlecht
aber ich gebe dir beim assoziativen schreiben recht.
aber gut geschrieben hin, gut gesprochen her: der artikel ist (wie alle anderen 12meter der letzten paar wochen) hauptsächlich aus nicht mal allzu gut versteckter unverhohlener kritik aufgebaut worden..es ist ermüdend, sich den gleichen kram immer wieder durchlesen zu müssen,
Mit der falschen Verwendung von Rhetorik habt ihr natürlich Recht
Na servas, jetzt wird ein Journalist kritisiert, weil er sich erlaubt in einem Sturmmedium Fehler des Vorstandes aufzuzeigen. Frau Ivanka Osim dürfte den Postkommunismus noch in sich tragen und mit Begeisterung ihre anständige Prawda aufsaugen – schwer unter diesen Umständen einen Revoluzzer JP zu ertragen!
Fad wird die pannengeplagte Ausführung von Sturm-Neu, sicher aber nicht die Kritik an Selbiger. Außerdem bietet Sturm12 für alle Leser Entsprechendes, wer gerne träumt und Wolke 7 bevorzugt ist bestens bei HM aufgehoben, hinterfragende Menschen lesen eben gerne 12 Meter. Jedem Tierchen sein Plaisirchen!
Von welchem Journalisten sprichst du und warum beleidigst du eine Userin und komm jetzt nicht damit, dass du einen Smiley gesetzt hast!
“Wer kritisiert der hinterfragt Dinge.” Der Irrglaube ist im täglichen Leben aber so fest einzementiert dass es wohl auch hier als positiv empfunden wird. Darum ist es aber ohnehin nicht gegangen sondern vielmehr darum dass JP die immer gleichen Themen auf die immer gleiche Art beschreibt. Das ist nicht gerade spannend, noch bringt es irgend jemanden weiter.
Der im Grunde sehr schlüssigen Analyse des Kollegen Pucher möchte ich nur in zwei Punkten widersprechen. Wenn er bemängelt, dass seit ” einer gefühlten Ewigkeit intensive Gespräche geführt werden”, tadelt er quasi das Tempo der “Reformarbeit” der Vereinsspitze. Ich dagegen halte es hier eher mit dem bekannten Begriff ” Speed kills ” – Sturm Graz selbst führt derzeit den überzeugenden Beweis, dass übereilte Personalentscheidungen sehr bald einer Adaptierung bedürfen – man sollte hier weniger auf Geschwindigkeit setzen, als auf Gelassenheit und Souveränität, sich weder von Medien noch von der Ungeduld des “Vereinsvolkes” treiben lassen, sondern nach bestem Wissen und Gewissen nach einer nachhaltigen und rundum stimmigen Lösung der vakanten Personalfragen suchen. Hier sollte die eine oder andere Woche nicht vereinfachend zu einer ” gefühlten Ewigkeit ” umgedeutet werden. Und wenn Jürgen Pucher davon spricht, dass der Aufsichtsratvorsitzende Friedrich Santner zu sehr ins “Tagesgeschäft” involviert sei, dann sollte er bedenken, dass gerade die Schaffung einer nachhaltigen Struktur, die letztlich in eine klare und strukturierte Aufgabenverteilung mündet, die Zusammenarbeit und das Wissen aller guten und bemühten Kräfte erfordert. Vom Präsidenten bis zum Aufsichtsratvorsitzenden. Ich bin davon überzeugt, dass nachhaltige und gelungene Lösungen der wichtigen Personalfragen, die voll im Berufsleben stehenden Persönlichkeiten der Sturm-Führungsspitze sehr rasch aus dem Fokus der (medialen) Öffentlichkeit nehmen würden.
und…wenn ich anfügen darf….sollte man die antipopulistische, sachliche darstellung von santner positiv hervorheben. wenn der aufsichtsrat sich einmischt, mitmischt oder wie auch immer, dann kann man es mit diesen staubtrockenen aussagen, die keine irrwitzige interpretation für medien und fans zulässt, durchaus tun.
jetzt muss ich doch auch was sagen: es geht nicht um die performance der person santner. wahrscheinlich der einzige derzeit, der die dinge einigermaßen abcheckt. es geht darum, dass das was er tut, seit monaten schon nicht mehr seine rolle sein dürfte. das ist ein provisorium, das ist nicht die idee, darum geht es. der aufsichtsrat ist ein kontrollorgan, kein operatives, ich werd nicht müde das zu wiederholen…
verstehe und weiss das auch.
nur bin ich froh das er es (so) tut, und werde natürlich noch glücklicher sein, wenn er es nicht mehr tut oder besser gesagt, tun muss. noch mehr hoffe ich das jauk den rückzug aus der ersten reihe ebenso ehestmöglich macht, da er, auch in seinen jobs, bewusst nicht mit zu viel angestelltenführung, sondern mit strategischen aufgaben betraut ist, die seinem können mehr entsprechen.
Einerseits schlüssige Analyse, andererseits “nur” in zwei Punkten Widerspruch? Sollte ich richtig lesen können, dann ging es in der, für mich mehr als berechtigten Kritik gerade um diese zwei Punkte!
Anzumerken wäre schon auch, dass es weder Vereinsvolk noch Medien waren, die im Jänner(!) Sturm-Neu ausriefen. Und “Speed kills” im Zusammenhang mit der Besetzung der wohl wichtigsten Positionen bei einem Verein nach 9(!) Monaten “Suche” auszurufen wirkt stark nach englisch ausgedrücktem “letztem Strohhalm”.
Die eine oder auch andere Woche wäre durchaus ok, aber hier zieht es sich um Monate, um dann letztendlich den, in diesen Bereich komplett unerfahrenen Co-Trainer zu präsentieren? Nein, mit Jänner durfte man sich eindeutig anderes erwarten und dies hat sich Jauk alleine zuzuschreiben, er kündigte an und nicht Medien oder Vereinsvolk!
” Speed kills ” bezieht sich auf die erneute Suche. Eben weil aufgrund der einen oder anderen überhasteten Personalentscheidung in den ersten Wochen von ” Sturm Neu ” eine solche notwendig ist, sollte man sich im Sinne eines dauerhaft gestärkten SK Sturm Graz dieses Mal die Zeit geben, die es eben braucht. Ob die Bekanntgabe am 13.September oder doch erst am 2.Oktober stattfindet, sollte da keine so große Rolle spielen. Und was die Rolle von Friedrich Santner betrifft – der Aufsichtsrat und umso mehr sein Vorsitzender sollten immer in richtungsweisende Entscheidungen aktiv mit eingebunden werden. So war das von Anfang an gedacht und so wird das gelebt. Die Suche nach und die Bestellung von den Geschäftsführern sollte als richtungsweisende Entscheidung erkannt werden. Sind die – hoffentlich – passenden Geschäftsführer bestellt und im Amt, kann sich der Aufsichtsrat allein auf seine prüfende Kontrollfunktion zurückziehen.
D`accord! Nur war es nicht Herr Santner himself, welcher eine Entscheidung betreffend neuem GF Sport noch diese Woche ankündigen hat lassen? Zumindest durfte ich das so in einem Medium vernehmen. However, scheinbar hat man sich schon “gefunden”… Dem gemeinen Volk und der großen Meute geht es doch nur mehr um die lang herbeigesehnte Verlautbarung. Alles andere ob der Suche und der Zeit, welche man sich eben nehmen muss, wird doch gutmütig und mehr als hinlänglich zur Kenntnis genommen. Es ist eben wieder an der Zeit, mal Nägel mit Köpfen zu machen. Here we go!
agree, @hm!
Sehr interessanter 12 Meter. In der Tat scheinen nachhaltige Umstrukturierungen länger zu brauchen, als man gerne erwarten können würde. Ich bin jedoch HMs Meinung: Objektivität und Gewissenhaftigkeit fordern Zeit und ich vertraue einer gut und lange überlegten Lösung eher als einem Schnellschuss. Insofern sehe ich Sturm neu vor allem auch in Anbetracht der sportlichen Steigerung tendenziell auf dem richtigen Weg! Ich bin mir übrigens auch ziemlich sicher, dass der neue sportliche GF bald präsentiert werden wird!
Leider muss ich auch eine Frage stellen, die sich mit einem anderen Thema beschäftigt: Die Grazer Woche verlautbarte, dass es mittlerweile konkretere Pläne zum Umbau des Liebenauer Stadions gäbe. Wisst ihr (@sturm12.at) dazu Näheres?
Der fansektor wird auf stehplätze umgebaut. So auf 5000 aufgestockt. Auf dem stadionvorplatz wird ein begehbares dach gebaut um leichter zur bim zu kommen. Vip bereich wird auf 500 aufgestockt. Und noch einiges mehr. Kosten ca. 20mio euronen. Aber der herr bittmann wird sich quer legen…….
@pukl: http://www.meinbezirk.at/graz/sport/sturm-plant-das-neue-stadion-d332502.html
Obwohl 20 Mille erscheint mir für `nen Umbau viel. Um 45 Mio. haben sie in Klagenfurt das Neue hingestellt. Wohlgemerkt für 30.000 Leute. Denke, dass Vorhaben kann im Preis ruhig noch “gedrückt” werden. Ansonsten: Absolut PRO Ausbau!
ich denke auch das 20 mile eindeutig für den umbau zu hoch eingeschätzt sind ansonsden wenn es so stimt wie es die woche schreibt auch Absolut PRO Ausbau!
@ Verweigerer
Ja, aber das Klagenfurter Stadion war ja eine Mogelpackung. das war nach wenigen Jahren eigentlich schon baufällig – zumindest der Oberrang.
Ich bin grundsätzlich auch dafür, zu nutzen, was da ist. Der Stadiongraben ist mir immer schon ein Dorn im Auge gewesen.
Bin mal gespannt, was daraus wird!
@ JP
..und Houben ist kein Scheidepunkt – da weißt du augenscheinlich mehr ?
Vielleicht kommt es morgen ganz anders und es wird ein gänzlich neues Stadion geplant und dann bräuchte man sich auch nicht mit den Roten einigen,den entsprechende Grundstücke (Reininghaus, Grottendorf) gäbe es in Graz!
Gut geschrieben, JP!
Jetzt wird es endlich einigen klar, was für eine Belatung Franco Foda zu bewältigen hatte. Er hat seine Aufgaben sehr gut erledigt und hat sich nie beschwert.
Nun sind so viele Menschen im Präsidium und keiner kann die wirklichen Aufgaben einzeln bewältigen. Es ist einfach unglaublich!