Das schwarz-weiße Logo mit der Fahne prangt von der zerfallenden Stehtribüne, verwitterte Holzbänke auf der Längsseite und die Wohnhäuser rings um das Stadion runden das Bild ab. “Es erinnert stark an die Gruabn.” Roman Mählich steht auf den Stufen der Friedhofstribüne am Wiener Sportklubplatz in Dornbach und schaut auf jenen Platz, auf dem er den Sprung ins Profigeschäft geschafft hat. “Ich bin nie auf der Friedhofstribüne gestanden. Ich war immer am Feld.” Beim Gang über den Rasen kommen die Anekdoten: “Die Stimmung im Stadion war sehr gut, damals sind im Schnitt ja noch tausende Leute gekommen. Ich kann mich noch an das Match gegen die Austria erinnern. Die sind mit allen Stars gekommen und das Stadion war bis zum Rand gefüllt. Ich hab Franz Wohlfahrt damals mein erstes Tor gemacht und wir haben 2:1 gewonnen.” Diese Zeit ist lange her, das merkt man beim Blick auf die veraltete Infrastruktur. ”Einereseits ist es schön, dass sich nichts verändert hat. Andererseits ist es aber sehr traurig.”
Das stille Stadion versprüht ein charmantes Flair, das an vergangene Tage erinnert. Tage, an denen es nicht nur für den Sportklub, sondern auch für Fußball-Österreich noch besser ausgesehen hat: “Hier ist immer der Happel gesessen, das war sein Stammplatz”, sagt Mählich. So kam er auch zu seiner ersten Teameinberufung. “Ich bin in keiner Kaderliste oder irgendwas je aufgeschienen, dann hat mich der Happel spielen gesehen und gesagt: ‘Schickts ma den Klanen do.’” Wie wichtig ist Tradition – gerade auf diesem 108 Jahre alten Platz? “Es hat schon was, auf diesem Feld zu stehen. Das gibt einiges her. Aber Tradition schießt keine Tore. Finanziell gesehen ist es egal, schließlich ist es in Salzburg ja auch wurscht. Man kann froh sein, dass sie etwas in den Fußball investieren.”
Nach dem Rundgang durch das Stadion wird das Interview im Wirtshaus gegenüber fortgesetzt. Dort erzählt der zweifache Familienvater, dass er die Matura nachgeholt hat und zu studieren begonnen hat. “Nach fünf Vorlesungen habe ich das aber wieder abgebrochen“, sagt Mählich. Bei seinen Ausführungen hat er stets ein Schmunzeln im Gesicht. Wenig verwunderlich, dass er auch lächelt, als er einen steirischen Backhendlsalat bestellt: “Interessanterweise glauben viele Leute, dass ich Steirer bin – wegen der Erfolge mit Sturm.”
Was steht auf Ihren Visitenkarten? Fußball-Analytiker, Co-Kommentator, Fußball-Trainer oder Experte?
Ich habe keine Visitenkarten. Wenn ich aber eine drucke - mir gefällt das Wort Fußballexperte eigentlich gar nicht – würde ich schreiben: Fußballbegeisterter.
Welche Rolle üben Sie am liebsten aus? Die des Trainers, des Experten oder Co-Kommentators?
Da ich im Moment keine Mannschaft trainiere logischerweise die des Experten. Das macht mir wahnsinnig viel Spaß. Das Schöne ist, dass ich da voll dabei bin – bei der ersten und zweiten Liga. Und es fängt auch damit an, dass ich anfange mich immer mehr für die unteren Ligen zu interessieren. Da habe ich mittlerweile einen tollen Überblick über viele Spieler, weil ich sie einfach viel intensiver beobachte als früher.
“Den Zuschauern ist Sachlichkeit wichtig. Wenn sie unterhalten und zum Lachen gebracht werden möchten, dann schauen sie sich ‘Willkommen Österreich’ an.”
Würden Sie sich als Journalist bezeichnen?
Nein, da gehört mehr dazu, weil ich ja auch keine Ausbildung dafür habe. Ich bin ein totaler Quereinsteiger und kann mich nicht als Journalist bezeichnen, wenn ich am Sonntag einmal ein österreichisches Bundesliga-Spiel analysiere. Das sind zwei komplett verschiedene Dinge.
Sie sind ein sachlicher Analytiker, Entertainer sind andere.
Den Zuschauern ist Sachlichkeit wichtig. Wenn sie unterhalten und zum Lachen gebracht werden möchten, dann schauen sie sich “Willkommen Österreich” an. Es soll nicht todernst sein, aber das Fachliche und Sachliche im Vordergrund stehen.
Was macht einen guten Analytiker aus?
Ich schaue mir natürlich auch andere an. Für mich ist es dann interessant, wenn ich Informationen bekomme, die ich selber als Konsument nicht heraussehen kann. Beispielsweise, was im Training passiert ist, oder was mit Spielern sonst vielleicht los ist. Das sehe ich als Konsument nicht – dadurch wird’s interessant.
Schinkels, Prohaska und Krankl waren Trainer und jetzt sind sie beim Fernsehen. Wie es aussieht, wollen sie nicht mehr ins Trainergeschäft zurückkehren. Würden Sie bei den Interviews nicht trotzdem lieber auf der anderen Seite stehen?
Als Spieler auf jeden Fall. Als Trainer in der Bundesliga – im Moment ehrlich gesagt: Nein. Im Moment fühle ich mich nicht bereit, eine Bundesliga-Mannschaft zu trainieren, aus den verschiedensten Gründen. Ich bin zufrieden, wie es läuft. Ich möchte aber irgendwann schon wieder Mannschaften trainieren. In einer unteren Liga oder mit Jugendlichen im Nachwuchs. Das würde mir Spaß machen.
Sind Sie der Meinung, dass man sich als Trainer von unten hinauf arbeiten sollte?
Muss nicht sein. Es gibt Beispiele, dass beides funktioniert. Ich von meiner Persönlichkeit her fühle mich noch nicht bereit, dass ich eine erste Bundesliga-Mannschaft trainiere. Vom Fachlichen her kann ich es. Vom Menschlichen her kann ich es. Da spielen aber einfach meine Kinder eine Rolle - ich möchte derzeit nicht weg von ihnen. Wenn sie in ein paar Jahren größer sind, dann schaut das auch wieder anders aus. Ich könnte jetzt nicht nach Tirol oder Vorarlberg gehen und meine Kinder in Wien lassen.
Ihre letzte Trainerstation war Lassee in der zweiten niederösterreichischen Landesliga – warum haben Sie dort aufgehört?
Weil unser Obmann aufgehört hat. Ich war zweieinhalb Jahre dort.
Etliche Trainer in der Bundesliga – Stöger, Schöttel, Kogler, Kühbauer – waren Ihre Nationalteamkollegen bei der WM 98. Warum ist diese Trainergeneration derzeit so gefragt?
Ganz einfach altersbedingt. Das ist sicher auch ein Qualitätshinweis, schließlich arbeiten sie alle erfolgreich bei ihren Klubs.
Mit der Bestellung von Marcel Koller zum Teamchef ist der Begriff “Konzepttrainer” in Österreich eingezogen – ihm folgten Hyballa bei Sturm und Schmidt bei Salzburg. Woher kommt der Hype?
Welcher Hype? Den sehe ich nicht so groß. Es sollte uns egal sein, ob österreichische Trainer tätig sind oder deutsche. Früher gab es hauptsächlich Trainerlegionäre aus Jugoslawien: Osim, Baric, Djuricic. Jetzt sind eben junge Deutsche da. Ich sehe das überhaupt nicht problematisch. Vor dem Koller gab es schon einen Branko Elsner und Otto Baric als ausländische Teamchefs. Koller - egal ob er Österreicher oder Schweizer ist – hat sich die Unterstützung ja auch verdient. Eines muss man sagen: Die Visitenkarte Kollers hat kein aktiver österreichischer Trainer. Zweimal Schweizer Meister, ein paar Jahre in der deutschen Bundesliga. Außer Stöger, damals bei der Austria sportlicher Leiter, gibt’s keinen in der Bundesliga mit einem Meistertitel.
Was halten Sie von der Arbeit Hyballas?
Man kann die Arbeit eines Trainers erst nach zumindest zwei Vorbereitungszeiten wirklich beurteilen. Oft hat man zu wenig Zeit, aber alles was darunter ist, ist zu kurzfristig. Dass trotzdem immer die Ergebnisse stimmen müssen ist auch ganz klar. Die Weiterentwicklung der Mannschaft dauert aber und geht nicht in sechs, sieben Runden. Bis ein Trainer seine Ideen umsetzen und den Kader nach seinen Vorstellungen gestalten kann, vergeht eben Zeit. Beim Peter Schöttel sieht man das jetzt ganz gut. Er ist jetzt eineinhalb Jahre bei Rapid und jetzt sehe ich die Entwicklung. Er hat seine Truppe beisammen und es kommt etwas zurück.
Das Problem ist, dass Trainer oft nicht so viel Zeit bekommen.
Die Funktionäre werden ungeduldig, holen einen neuen Trainer – und ändern tut sich meistens nix.
Die Bundesligasaison fängt besser an, als die alte aufgehört hat. Woran liegt das?
Die Frühjahrssaison war einfach grauslich - nicht schön zum anschauen. Da ist etwas weitergegangen. Die Teams spielen besser Fußball als im Frühjahr, es fallen mehr Tore. Wobei man aufpassen muss: Nur weil mehr Tore fallen, muss der Fußball nicht automatisch besser sein. Sonst würden in den unteren Ligen, wo teilweise fünfzehn Tore fallen, 30.000 Zuschauer sein. Das allein ist es also nicht. Das Tempo ist höher. Insgesamt hinken wir natürlich immer noch ein bisschen nach. Es wird besser, aber wir haben schon damit zu kämpfen, dass die besten Kicker alle im Ausland sind. Das fehlt der Liga schon.
Ist aber gut für das Nationalteam.
Das auf jeden Fall. Wir haben immer reklamiert: Wir haben keine Legionäre und wenn, dann spielen sie überhaupt nicht. Jetzt haben wir viele und die spielen auch.
Trauen Sie dem ÖFB-Team die WM-Qualifikation zu?
Ja. Die Deutschen kann man außen vor lassen. Man muss abwarten, was mit Schweden und Irland ist. Die haben bei der Europameisterschaft jeweils eine der ältesten Mannschaften gestellt. Wie der Umbruch bei denen vorangeht, wird spannend. Vom Papier her ist es auf jeden Fall möglich. Du musst Zweiter werden und dann brauchst du ein Glücksengerl in der Relegation. Von den Namen her wäre auch das zu schaffen. Die Chance besteht, aber natürlich wird es schwer. Es muss perfekt laufen. Ganz klar: Die anderen müssen schwächeln, unsere Mannschaft immer am Limit spielen.
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Wie beurteilen Sie „Sturm neu“?
Naja, die merken grad, wie schwierig das Ganze ist. Was ich so höre, gibt es ja noch immer genug Probleme im sportlichen und administrativen Bereich. Das müssen sie irgendwann in den Griff kriegen. Das wichtigste ist aber trotzdem die Mannschaft. Und die Mannschaft ist sehr gut, Sturm hat einen tollen Kader. Und es ist schon eine gute österreichische Bundesliga-Mannschaft. Es wird zwar immer betont, wie jung sie sind, aber so jung sind sie eigentlich gar nicht.
Ist Sturm an Sie herangetreten, eine Funktion im Verein zu übernehmen?
Nein, gar nicht. Aber auch das ist weder für Sturm, noch für mich derzeit ein Thema.
So ein Vereinsumbau ist schwierig.
Es ist sicher nicht einfach. Von einem Tag auf den anderen brechen Mitarbeiter weg. Aber sonst ist das ein toller Klub: Viele Zuschauer, ein tolles Stadion, Trainingszentrum, Nachwuchsmannschaften – was willst du mehr?
Stichwort: Viele Zuschauer. Sie waren bei Sturm von Anfang an ein Publikumsliebling. Können Sie sich noch an ein ganz spezielles Transparent erinnern?
Ja, ich kann mich noch daran erinnern. Darauf ist gestanden: “Elf Mählichs müsst ihr sein”.
Woher kam die Beliebtheit?
Weil ich ein guter Typ bin. (lacht) Ich kann es nur erahnen, dass es an der Art gelegen hat, wie ich gespielt habe. Ich habe einfach immer alles gegeben, wollte immer bis zum Schluss kämpfen.
Wie wichtig sind Fans für einen Verein?
Natürlich sind sie wichtig. Heute ist es in Österreich aber schwierig. Zuschauereinnahmen machen nur mehr einen geringen Anteil am Budget aus. Es spielt jeder lieber im Hanappi, als in Wiener Neustadt, das ist ganz klar. Dazu kommt, dass das Potenzial nur sehr gering ist. Das größte hat Rapid. Wenn sie um den Titel mitspielen, könnten sie sicher regelmäßig ein 25.000er Stadion füllen.
Warum ist das Potenzial so gering?
Die Infrastruktur ist schlecht, bei den meisten Stadien gibt’s nicht genug Parkplätze und keine anständige öffentliche Anbindung. Das nächste Problem ist, dass die Leute immer mehr Erfolg wollen. Die Leistung muss immer gesteigert werden. Das sieht man in Mattersburg. Im Aufstiegsjahr hatten sie einen Schnitt über 10.000, jetzt ist er deutlich geringer. In Deutschland ist das anders, da ist das Stadion auch beim Duell zwischen dem Zwölften und Achten voll.
“Wenn irgendwer noch mitreden will, von weiter oben, dann funktioniert das nicht – so einfach ist es.”
Haben Sie noch Kontakt mit Mitgliedern der damaligen Sturm-Mannschaft?
Nicht mit allen, aber mit manchen schon. Es war einfach eine tolle Zeit. Keiner wollte weg, wir wollten alles erreichen. Wir waren ein guter Haufen, es gab eine geile Stimmung und ein neues Stadion.
Ein Stadion, das mit einem Derby begann…
…Und mit einem Tor von mir.
Torjäger waren aber andere: Haas oder Vastic - was haben die dazu gesagt?
Wow, die waren heiß. (lacht)
Warum haben Sie nicht so lange wie Haas oder Vastic gespielt?
Es hat sich bei mir einfach nie die Möglichkeit gegeben.
Haas hat den Ehren-Bruno bekommen.
Ich habe ihm gesagt: Spiele so lang du kannst. Als Kicker hast du das geilste Leben auf der Welt. Es ist das Schönste, es gibt nichts besseres. Solange es jemanden gibt, der dir dafür Geld gibt, solltest du weitermachen.
Bei Sturm gibt es das Phänomen des „Sonnenkönigs“. Liegt das an den Personen, die Sturm anzieht, oder am Verein selbst? Strahlt das mediale Rampenlicht zu hell?
Vielleicht liegt das an Hannes Kartnig. Sie haben gesehen, was er über den Fußball für einen Bekanntheitsgrad erlangt hat und dass das für den einen oder anderen verlockend ist. Förderlich ist es natürlich nicht für den Verein. Besonders was das Sportliche anbelangt: Da muss es den Trainer geben – von mir aus sein Trainerteam - und den sportlichen Leiter, die das, was sportlich passiert, entscheiden. Wenn irgendwer noch mitreden will, von weiter oben, dann funktioniert das nicht – so einfach ist es.
Ist es im Fußball so, dass viele Leute sehr schnell glauben, dass sie sich sehr gut auskennen?
Im Fußball ist es so. Es gibt ja wirklich sonst nix auf der Welt, wo alle Leute glauben, sie kennen sich aus. Damit meine ich alle – nicht nur Präsidenten - auch Zuschauer, alle Leute.
Journalisten.
Alle. Aber das macht’s so interessant.
Das Gespräch führte Lukas Lattinger

Sturm12.at ist ein privates und unabhängiges, journalistisches Medium, das seinen Fokus auf die Berichterstattung über den Fußballklub SK Sturm Graz gerichtet hat. Gegründet wurde Sturm12.at am 20. Februar 2009 von Christopher Houben und Julia Wendl. Das Hauptaugenmerk der Arbeit bei Sturm12.at liegt auf der tiefgreifenden Analyse von Sturm Graz und des österreichischen Fußballs.
Der Roman!
Das beste Interview das ich je gelesen habe! Abgesehen von jenem mit Osim, aber das is ne andere Liga! Danke und gratulation!!! Da hat es sehr viele schön und wahnsinnig gute Aussagen drin!
Je nachdem wie du die anderen Interviews immer liest.

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Trotzdem gutes Interview.
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Ich muss sagen, mir gefällt der Frenkie auch immer gut als “Experte” mit seinen witzigen Sprüchen.
Bei Mählich habe ich nicht immer das Gefühl dass er bei Sturm TV Spielen immer für Sturm hält.
Der Roman is einer der schlechtesten Experten/Co-Moderatoren der letzten Jahre! Wenn er dann noch an oli polzers Seite arbeitet is es unpackbar!
Schon blöd, wenn einem Fähigkeit fehlt, Fachkompetenz zu erkennen!
Aber mit dem Polzer hast du recht!
sorry aber das stimmt überhaupt nicht. schneckerl und schinkels haben mal genau 0 ahnung vom heutigen fussball, mählich ist eine horizonterweiterung für den orf!
gibts vin dem mählich transparent (11 mählichs…) eigentlich fotos?
Danke!
Echt Spitzen Interview.
Nur, hat er nach jeder Frage auch eine Nachdenkpause gehabt bis er geantwortet hat,
so wie im TV?
http://www.youtube.com/watch?v=_UT4HGD4qKo unser roman
Geiles Video. Er sagt aber wenigstens, dass er sich nicht auskennt. Pariasek ist sowieso die größte Witzfigur..
Wobei die Laufdaten relativ komplett überflüssig sind und man da höchstens auslesen kann, ob jemand ein fauler Hund ist oder ob jemand flink auf den Beinen ist, aber damit sollte man mit freien Auge auch keine Probleme haben das zu erkennen.
Er war ein Vollblutprofi, ein Vorbild für einen Fußballer ! Sein Kampfgeist ein Vorbild für die Jugend – ein Sturmspieler nach altem Muster …….
Abgesehen vom wirklich grandiosen Interview…
Der Sportclubplatz! <3
Nicht nur das älteste noch immer genutzte Stadion, sondern auch einer der schönsten Stadien in Österreich.
Man kann übrigens eine Petition zur Rettung dieses wunderbaren Ortes unterzeichnen:
http://www.ipetitions.com/petition/sportclub-platz/
der roman es ist schon schade das mann ihm bei sturm anscheinent nicht braucht
Schon beim Lesen des Titels dieses Beitrags überkam mich mit Grinsen die Erinnerung an die für mich bisher geilste Sturmzeit for ever – da ein nicht so schlecht selbstinszenierter Sonnenkönig, da ein philosophierender Mathematiker als Trainer und dort eine Ansammlung von richtigen Typen, jeder für sich ganz speziell (der speziellste wohl der Güsch mit der Erinnerung an sein legendäres Interview) und bereit und fähig Fußball als Kunst, an der man viel Spaß haben kann, zu vermitteln. So im Nachhinhein betrachtet, ja, ich glaube, die haben in den 90ern die Gegner schon gestresst bevor sie auf das Feld aufliefen – und dafür wird, so wie alle anderen, die damals dabei waren, der Roman Mählich für mich immer stehen, als toller Typ in einer geilen Zeit!!
Also wenn das das beste Interview sein soll, was ihr je gelesen habt, dann ist es wahrscheinlich euer Erstes. Viel Blabla und Selbstüberschätzung. So sympathisch wie er sonst auch ist, Trainer in der Bundesliga wird er meiner Meinung nach nie werden. Und seine Analysen sind beim ORF zwar überdurchschnittlich, aber das war es dann auch schon wieder.
http://www.youtube.com/watch?v=xnDoXGfaTuU herrlich!
Tolles Interview, danke!!! Das bestätigt auch meine bisherige Beobachtung, dass Mählich einer der ganz wenigen wirklichen Lichtblicke im Dienste des ORF ist!
Eines vorweg, das Interview ist wirklich nicht schlecht. Und als TV-Analytiker gefällt mir der Roman immer noch besser als ein stocksteifer Krankl oder Weber. Das passt schon so. Zum Anderen: Warum kann man den Roman nicht irgendwie an STURM binden bzw. zumindest an ihn herantreten? STURM sucht ua. auch im Scouting-Bereich. Mählich kann gut mit jungen Kickern, treibt sich auch gerne in den unteren Ligen herum und ein gutes Auge hat er auch. Zudem wird er immer ein Blacky bleiben. Ob bereits beim Sportclub oder eben bei STURM. Außerdem wäre Graz mehr als in Reichweite und von Vorarlberg (wegen der Family) kann gar nicht die Rede sein. Also wenn er schon nicht als Trainer tätig sein möchte, im Scouting könnte ich ihn mir allemal sehr gut vorstellen. Deswegen muss er auch nicht seine ORF (Offizieller Rapid Funk) – Karriere an den Nagel hängen. Nur so ein Gedanke. Synergien gehören genützt. Vielleicht liest`s ja ein Befähigter?
würde mich als scout auch gefallen
Thumbs up!
finde roman mählich is fachlich der beste experte beim orf (wobei das wirklich nicht schwer ist) und der angenehmste, wenn ich da an einen frenkie schinkels denke kommt mir glei wiedr sa mittagessen hoch (so banal und oberflächlich ist wohl kein anderer, lei lei kann er in kärnten machen)
abgesehen vom wirklich gelungenem interview sollte man den sportklub platz erwähnen! die friedhofstribüne gehört bis heute zur to-do liste jedes fußballfans..so eine stimmung gibts nirgends in ganz österreich! nicht unbedingt die anzahl der fans machts aus sondern die atmosphäre und die art wie die mannschaft angefeuert wird! thumbs up! für die schwarz weißen aus wien!!!
Ich weiß nicht inwieweit ein Kicker mit der Spielanlage von Roman Mählich im heutigen Fußball noch gefragt ist bzw. einen Stammplatz hätte. Aber: Roman Mählich ist wirklich in jedem Spiel gelaufen, hat gekämpft, war sich für nichts zu schade, hat kaum mal öffentlich gemurrt oder gemeckert und hat immer seine Leistung gebracht! Diese Mentalität, der Kampfgeist und die Einsatzbereitschaft eines Roman Mählich fehlt mir bei vielen überbezahlten Kickern der heutigen Zeit absolut! Aus diesem Grund war Mählich wohl ein Publikumsliebling, er hat alles für seinen Verein gegeben.
Der Roman ist einer der wenigen Wiener die ich echt mag.!Er und der Frenkie sind echt was positives am ORF.(;
Super Interview übrigens.(,
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Nür blöd das der Fenkie jetzt bei Puls 4 ist^^
Grammatisch nicht ganz korrekt.(:
Mahl was anderes gibts heute einen Live Ticker zur Zukunftsperspektiven UPC-Arena