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Wer hat Angst vor Roman W. ?

Er hat erst 45 Pflichtspielminuten für seinen neuen Klub absolviert und wird schon zum Schreckgespenst hochstilisiert. Roman Wallner steht im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Schuld ist die Statistik gegen Sturm.

Pressespiegel Sujet

© Sturm12.at

Im Grunde genommen sind die Rollen bei der heutigen Partie zwischen Sturm Graz und Wacker Innsbruck klar verteilt. Die zuletzt erfolgreichen Steirer sind in der Favoritenrolle. Wacker holte in den letzten drei Partien keinen einzigen Punkt und ist obendrein auswärts noch ohne Torerfolg.

Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet fallen bei den Tirolern mit Carlos Merino und Alexander Hauser auch noch zwei Stammspieler aus. Doch seit kurzem gibt es einen beim Tabellenletzten, der Sturm schon oft genug das Fürchten gelehrt hat.

Die Rede ist von Roman Wallner, der Sturm in 31 Spielen 14 Gegentore geschossen hat und damit – hinter Edi Glieder (17 Tore / 34 Spiele) und Igor Pamic (7/9) das größte “Schreckgespenst” für die Grazer Schwarz-Weißen darstellt.

In Aufstellungsfragen sind sich Krone und Kleine uneins. Während die Kronen Zeitung heute von einem 4-2-3-1 mit Solospitze Richard Sukuta-Pasu ausgeht, rechnet die Kleine mit Imre Szabics neben Sukuta-Pasu im Angriff – und mit einem Startelf-Comeback von Andreas Hölzl.

Kronen Zeitung:  Nach neun sieglosen Auswärtsspielen hofft Schlusslicht Innsbruck heute in der UPC-Arena gegen Sturm auf den Befreiungsschlag – die personifizierte Hoffnung heißt Roman Wallner. Erstmals stürmt der Zugang von Beginn an! Der 30-jährige Grazer hat seinen Ex-Klub “gequält” wie kaum ein anderer: In 31 Partien hat er zwölf Mal gewonnen (zehn Mal verloren) und Sturm 14 Tore verpasst – sechs hat er für Salzburg erzielt, eins für den LASK, eins für Admira, und sechs für Rapid. Nur für Austria (eine seiner 13 Stationen) hat er nicht getroffen. Noch schlimmer für Sturm war nur Edi Glieder mit 17 Toren in 34 Spielen. Und Igor Pamic (GAK) hatte mit sieben Treffern in neun Partien einen höheren Torschnitt. ”Zufall”, schenkt Wallner, der nach seinem durchwachsenen Leipzig-Abenteuer nun bei Freundin Melanie und Töchterchen Amelie in Innsbruck lebt, seiner Sturm-Statistik wenig Beachtung. Für ihn zählt nur der Absprung vom Kellerplatz – mit Beißen, Kratzen und Kämpfen: “Manchmal muss man schmutzige Punkte erzwingen!”(…) Und auch die Grazer “Tirol-Connection” Ferdl Feldhofer (der mit Wallner bei Rapid gespielt hat), Andi Hölzl und Michael Madl weiß, dass ihr Ex-Klub im Transferfinish gut nachgerüstet hat. “Der Wallner ist ein Klasse-Stürmer,” sagt Michael Madl, “ein giftiger Hund, der immer nachsetzt und aus jeder Lage schießt. Und er hat überall seine Tore gemacht.”

Kleine Zeitung: Zwei Spiele, zwei Siege – Sturm ging mit viel Elan in die Länderspielpause und will mit ebensolchem auch wieder in die Meisterschaft starten. Da kommt Schlusslicht Wacker Innsbruck heute gerade recht. Oder doch nicht? Sturm-Trainer Peter Hyballa, der verletzungsbedingt auf Jürgen Säumel (Adduktoren), Philipp Hütter (Leiste) und Serkan Ciftci (Knie) verzichten muss, sieht dem heutigen Heimspiel nicht so gelassen entgegen, wie man es von der Papierform her annehmen möchte: „Die Tiroler sind in der laufenden Saison bisher unter ihrem Wert geschlagen worden, doch wir wollen diesen Wert natürlich nicht steigern. Solche Spiele sind immer etwas gefährlich, man darf den Gegner wegen vergangener Niederlagen nie unterschätzen. Sie sind kämpferisch gut drauf. Wir sind jedenfalls gewarnt.“ Ein Spieler der Tiroler sorgt auf der Stirn des Deutschen allerdings für besonders tiefe Sorgenfalten. Sein Name: Roman Wallner. „Mit ihm haben sie einen berühmt-berüchtigten Spieler verpflichtet, der aus keiner Chance ein Tor machen kann“, freut sich Hyballa nicht wirklich auf die „Heimkehr“ des Steirers nach Graz.

Tiroler Tageszeitung: In der Länderspielpause „neu aufgesetzt” hat sich der FC Wacker für das heutige Gastspiel in der Grazer UPC-Arena einiges vorgenommen. „Wir wissen, was wir können. Nur müssen wir es auch einmal umsetzen, dann können wir auch gegen Sturmetwas holen”, zeigte sich U21-Teamspieler Daniel Schütz vor der gestrigen Abfahrt in die Steiermark vorsichtig optimistisch. Dabei fehlten im Bus zwei Stammspieler. Alex Hauser, der zuletzt drei Kilo abnahm, wurde wegen seiner Magenprobleme im Spital untersucht, und Carlos Merino klagte über einen lädierten Oberschenkel. In den bisherigen drei Auswärtsspielen stand bei den Schwarzgrünen konsequent die Null – 0:4 bei Rapid, 0:2 in Ried und 0:2 bei der Austria. Das erste Auswärtstor könnte also der Schlüssel zur Wende sein. „Sturm wird zu Hause vor eigenem Anhang auf Teufel komm raus stürmen. Da müssen wir aggressiv und konsequent dagegenhalten, dann kommen auch wir zu Chancen”, erklärte Trainer Walter Kogler, der in den letzten Tagen an den „Basics” feilte, Effizienz im gegnerischen Strafraum fordert und daher Neuerwerbung Roman Wallner von Beginn an stürmen lässt. „Ob das Training gut war, muss der Trainer beurteilen, hart war es auf alle Fälle”, so Wallner, der bei seinem Ex-Klub einen Kampf auf Biegen und Brechen fordert. Auf einen arbeitsreichen Abend ist auch Szabolcs Sáfár eingestellt. „Klar werde ich einiges zu tun bekommen. Die Grazer sind offensiv ausgerichtet, aber das könnte auch eine Chance für uns sein”, ist sich der routinierte Wacker-Goalie bewusst, „dass es höchst an der Zeit ist, endlich auch auswärts einmal anzuschreiben”. In seiner langen Karriere hat der 38-Jährige schon so manchen Abstiegskampf ausgefochten: „Aber abgestiegen bin ich noch nie und dabei soll es auch bleiben. Denn diese Mannschaft hat genug Qualität, um zumindest den Klassenerhalt zu schaffen.”

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Kommentare

Pff Roman Wallner….
Heute gibts nur 3 Punkte und ein Schützenfest!!!!!!

..und man sollte nicht vergessen, dass Safar gerade gegen Sturm, egal bei welchem Verein er gerade spielte, sehr oft besondere Leistungsmomente hatte

sonicbird90 says:

sind alles nur müde Statistiken, heute gibts einen klaren 3er!!

3 Punkte heute sind doch wirklich machbar, egal ob der Wallner ein Tor schiesst oder 2, wir haben doch eine neu formierte Verteidigung und die machte ihren Job zuletzt gut genug für Siege!

ob Sturm heute 3 Punkte macht . hängt nur von Sturm selber ab , wenn man gegen die Desolaten Innsbrucker nicht 3 Punkte sicher einplant ist es besser Sturm setzt sich neue Ziele , wenn jeder Spieler heute alles gibt und 90 min sich als Profi verhält sind die 3 Punkte so sicher wie das Amen im Gebet , im Prinzip reine Einstellungssache und Kopfache mehr nicht den Sieg unbedingt wollen oder einfach 90 min runterspilen und schaun was dabei rauskommt .also 90 min Support und die Innsbrucker ohne Punkte nach Hause schicken

sonicbird90 says:

da gibts nichts hinzuzufügen.

archaeopterix says:

Wenn wir heute wegen Roman Wallner zittern müssen erinnere ich mich Jahre zurück und seine Eltern und Roman schon als Buben bei Sturm kannte, weil ich ihm auch Mathematik Nachhilfe gab ! Er war damals das größte Stürmertalent in Europa und spielte bei Osim mit 18 auch schon in der Champion Liga !!– Rapid setzte seine ganze Management Intelligenz daran um Roman zu bekommen ! Daß wir ihn kostenlos an Rapid verloren haben sollte auch ein warnendes Beispiel für unser heutiges Management sein , welche finanzielle & sportliche Schäden ein schlechter Sportdirektor langfristig anrichten kann …….. ! !!!!!! —

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