3:0 in Liebenau

Sturm schießt Innsbruck ab

Der Aufwärtstrend hält bei den Grazern weiter an. Mit einer souveränen Leistung setzten sich die Blackies daheim gegen Schlusslicht Wacker Innsbruck verdient mit 3:0 durch. Verteidiger Nikola Vujadinovic mit einem Doppelpack und Imre Szabics trafen für die Schwarz-Weißen.

© 2012 SturmTifo.com

Im Vergleich zum knappen 1:0-Auswärtssieg in Ried vor der Länderspielpause musste Sturm-Coach Peter Hyballa verletzungsbedingt eine Änderung in seiner ersten Elf vornehmen. Der von einer langwierigen Schambeinentzündung wieder genesene Andreas Hölzl kehrte in die Mannschaft zurück und ersetzte auf der rechten Abwehrseite den jungen Philipp Hütter, der wegen einer Schambeinentzündung seinerseits passen musste.

Sonst stand wie gewohnt Teamtorhüter Christian Gratzei zwischen den Pfosten, vor ihm verteidigten neben Hölzl Nikola Vujadinovic, Milan Dudic und Christian Klem. Im Mittelfeld sicherte Michael Madl ab, auf den Flügeln agierten Christoph Kröpfl und Manuel Weber. Hinter den Spitzen sollte Haris Bukva für Geistesblitze sorgen. An vorderster Front war es die Aufgabe von Imre Szabics und Richard Sukuta-Pasu, die nötigen Tore zu erzielen.

Grazer spielbestimmend
Für den ersten Höhepunkt in diesem Match sorgte die Nordkurve, die mit einer beeindruckenden Choreo für tolle Stimmung sorgte. Sturm hatte etwas mehr vom Spiel in der Anfangsphase, die Tiroler lauerten zunächst. Kröpfl gab nach sieben Minuten den ersten Warnschuss aufs Gehäuse von Wacker-Keeper Szabolcs Safar ab, dieser hielt den Versuch aber  fest. Wenig später sorgte Startelf-Rückkehrer Hölzl mit einer scharfen Hereingabe für Gefahr vor dem Tor der Gäste, die sie nur mit Mühe klärten konnten. Die Grazer zeigten sich kombinationsfreudig und mit viel spielerischem Elan, den Tirolern merkte man zunächst noch die Verunsicherung nach den schwachen letzten Partien an.

Es dauerte dann ein wenig, bis die Blackies wieder gefährlich vors Tor des Tabellenletzten kamen. In der 20. Minute mal ein schöner, schneller Spielzug über Hölzl, Bukva und Weber – der Ball kommt zur anderen Seite auf Kröpfl, dessen Schuss aber zu zentral ausfällt. Einige Minuten später tauchten die Innsbrucker erstmals vor dem Kasten von Gratzei auf, doch der Versuch von Christopher Wernitznig blieb zu harmlos. Sturm tat sich mit Fortdauer der Partie schwerer, sich wirklich zwingende Chancen zu erarbeiten, dass sich die Tiroler immer besser auf die Grazer einstellten und hinten dicht machten.

Vujadinovic besorgt Führung
Eine Standardsituation war nötig, damit Sturm den Abwehrriegel der Gäste knacken konnte. Ein toller Eckball von Bukva in der 35. Minute genau auf den Kopf von Vujadinovic, der es trotz Rücklage schaffte, die Kugel an Safar vorbei ins Tor zum 1:0 zu köpfeln. Eine zu diesem Zeitpunkt ganz wichtige Führung für die Schwarz-Weißen, die vorher kaum zu wirklich gefährlichen Möglichkeiten gekommen waren. Die Antwort der Innsbrucker ließ nicht lange auf sich warten – doch nach einer Ecke strich der Kopfball von Marco Kofler nur knapp am Tor von Gratzei vorbei.

Schreter vergibt Großchance
Kurz vor der Pause hatten die Grazer Glück, nicht noch den Ausgleich zu kassieren. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf läuft Marcel Schreter plötzlich von halblinks alleine auf Gratzei zu, doch sein Versuch, eine Mischung aus Schuss und Hereingabe, geht dann am Gehäuse des Sturm-Keepers vorbei. So ging es mit einer knappen 1:0-Führung in die Kabine. Die Schwarz-Weißen hatten das Geschehen über weite Strecken auf dem Platz dominiert, doch erst eine erfolgreiche Standardsituation hatte die Führung für die Heimelf beschert.

Innsbruck gefährlicher nach der Pause
Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine, bei den Grazern hatte es auch nicht wirklich Grund zum Wechseln für Hyballa gegeben. Die zweite Hälfte begann gleich mit einem Paukenschlag. Ein Freistoß der Innsbrucker aus dem Halbfeld strich nur knapp am Tor von Gratzei vorbei, er wäre aber wohl dran gewesen. Wenig später folgte schon die Antwort der Blackies – Weber setzt Hölzl auf der rechten Seite ein, doch dessen Schuss ging nur ans Außennetz.

Szabics erzielt das 2:0
In der 56. Minute musste Hyballa erstmals wechseln. Sukuta-Pasu musste nach einer üblen, von Schiedsrichter Manfred Krassnitzer nicht geahndeten Attacke mit einer Bänderverletzung und Dehnung des Knöchels vom Platz, für ihn kam Darko Bodul in die Partie. Die Innsbrucker waren in der ersten Phase der zweiten Hälfte das etwas bessere Team, Sturm baute im Vergleich zur ersten Halbzeit ab. Doch das Tor machten die Grazer. Madl spielte in der 59. Minute einen Zuckerpass auf Szabics, der alleine vor Safar die Nerven behielt und zum womöglich vorentscheidenden 2:0 einschoss. Ein in dieser Phase ganz wichtiges Tor für die Blackies, denn die Tiroler waren besser aus der Kabine gekommen.

Vujadinovic mit einem Doppelpack
Nach dem zweiten Treffer der Schwarz-Weißen verflachte die Partie ein wenig. Die Innsbrucker wollten, konnten aber nicht, die Grazer beschränkten sich auf das Nötigste – machten trotzdem noch das dritte Tor. In der 69. Minute schlägt Bukva wieder einmal eine butterweiche Flanke in die Mitte, dort steht Vujadinovic wieder völlig frei und köpft problemlos zum 3:0 ein. Der erste Doppelpack für den montenegrinischen Innenverteidiger in Diensten der Schwarz-Weißen, sein ingesamt drittes Saisontor. Das war quasi die Entscheidung zugunsten der Blackies, trotz tapferer Leistung gab es für die Tiroler auswärts wieder einmal nichts zu holen in dieser Spielzeit.

Sturm verwaltet Ergebnis souverän
In der 71. Minute kehrte dann Florian Kainz nach langer Verletzungspause ins Team zurück, er kam für den bis dahin unauffälligen Weber. Am Charakter des Spiels änderte dieser Wechsel nicht viel. Sturm verwaltete das Ergebnis souverän, Wacker konnte das Tor der Grazer nur selten gefährden. In der 81. Minute prüfte der eingewechselte Christoph Saurer mit einem Schuss vom Strafraumeck Gratzei, doch der Teamtorhüter war auf dem Posten. Auch als Marco Köfler wenig später einen Freistoß von der Seite wuchtig aufs Tor zielte, konnte der bombensichere Sturm-Keeper diese Chance zunichte machen.

Bis zum Spielende passierte dann nichts mehr – Sturm ließ nichts mehr anbrennen und spielte das 3:0 locker runter. Ein in Summer verdienter Sieg für die Schwarz-Weißen, die streckenweise das Match klar dominiert hatten und ihre Torchancen effizient nutzten. Für die Innsbrucker setzt sich der Abwärtstrend weiter fort – in dieser Verfassung ist sehr fraglich, ob die Tiroler weiter die Bundesliga schmücken werden.

Blacky of the Match – Nikola Vujadinovic
Trotz einer soliden mannschaftlichen Leistung stach ein Akteur heute bei den Schwarz-Weißen heraus – Verteidiger Nikola Vujadinovic. Der Montenegriner spielte hinten bombensicher, entnervte Sturm-Schreck Roman Wallner und gewann quasi alle seine Kopfballduelle. Zudem erzielte der 26-Jährige einen sehenswerten Doppelpack. Nach zwei Maßflanken von Bukva war er per Kopf zur Stelle und bezwang Safar. Vujadinovic war heute ein ganz wichtiger Baustein bei diesem souveränen Sturm-Erfolg.

Stadion Liebenau 8. Runde Zuschauer: 10.428

Sturm Graz
15.09.2012, 18:30 Uhr
3:0
(1:0)

SR: Manfred Krassnitzer

Wacker Innsbruck
Torschütze (Vorlage) TORE Torschütze (Vorlage)
Nikola Vujadinovic (Haris Bukva) 35. Minute
Imre Szabics (Michael Madl) 58. Minute
Nikola Vujadinovic (Haris Bukva) 69. Minute
Spieler Karten Spieler
17. Minute Roman Wallner (Gelb)
20. Minute Dario Dakovic (Gelb)
Michael Madl (Gelb) 45. Minute
49. Minute Martin Svejnoha (Gelb)
Manuel Weber (Gelb) 65. Minute
Nikola Vujadinovic (Gelb) 82. Minute
Spieler Aufstellung Spieler
Tormann - Christian Gratzei   Szabolcs Safar - Tormann
Abwehr - Nikola Vujadinovic   Martin Svejnoha - Abwehr
Abwehr - Andreas Hölzl   Dario Dakovic - Abwehr
Abwehr - Christian Klem   Marco Köfler - Abwehr
Abwehr - Milan Dudic   Marco Kofler - Abwehr
Mittelfeld - Christoph Kröpfl   Simon Piesinger - Mittelfeld
Mittelfeld - Haris Bukva   Tomas Abraham - Mittelfeld
Mittelfeld - Manuel Weber   Christopher Wernitznig - Mittelfeld
Mittelfeld - Michael Madl   Daniel Schütz - Mittelfeld
Angriff - Richard Sukuta-Pasu   Marcel Schreter - Angriff
Angriff - Imre Szabics   Roman Wallner - Angriff
Spieler Wechsel Spieler
52. Minute Christoph Saurer für Daniel Schütz
Darko Bodul für Richard Sukuta-Pasu 56. Minute
65. Minute Julius Perstaller für Roman Wallner
Florian Kainz für Manuel Weber 71. Minute
Matthias Koch für Michael Madl 81. Minute
82. Minute Thomas Bergmann für Marcel Schreter

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Kommentare

blackie1256 says:

mag kleinlich sein aber hier:
“Wenig später sorgte Startelf-Rückkehrer Hölzl mit einer scharfen Hereingabe für Gefahr vor dem Tor der Gäste, die sie nur mit Mühe klärten konnten”
wäre “klären konnten” mMn besser :)
und weiß man wie lange SuPa ausfallen wird ??

Alles Gute an Sukuta Pasu! Ich hoffe, er hat sich nicht all zu schwer verletzt!? Weiß jemand über seinen aktuellen Zustand bescheid?

Sturm Graz schreibt via facebook, dass Sukuta-Pasu eine Bänderverletzung und eine Dehnung des Knöchels erwischt haben dürfte.

Vuja ist unser zweitbester Torschütze:) So viele Standardtore auf einmal- bei Sturm selten gesehen!

das war das letzte mahl glaube ich als der vastic sein freiststöße ins tor zirkelte

Das war heute ein sehr souveräner, fast schon etwas unspektakulärer Sieg. Dennoch war er wichtig. Diese Punkte gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel braucht Sturm, um im Kampf um die Eurocup- Startplätze zu bleiben!
Die Mannschaft hat heute sehr brav gekämpft und ist viel gelaufen, auch wenn gar nicht so viele Chancen herausgespielt wurden. Sturm war immer feldüberlegen und konnte das Spiel eindrucksvoll kontrollieren! Sehr schön!

archaeopterix says:

Supa hätte schon nach der ersten Verlezungpausieren müssen! Die Tiroler waren kaum einmal vor dem Tor , haben aber mit exakten Passes und Pressing gut !!- unser Sieg war verdient ! Unsere Aufstellngen mit 3 und 4 Stürmern bei den bisherigen Heimspielen war effizienter, da heute unsere 2 Stürmer durch Manndeckung stark zugedeckt wurden !!

frankieboy73 says:

Geile Choreo der Nord!
Geiles Spiel!
Hat sich gelohnt heute ins Stadion zu gehen.
Gratulation an Nikola! Hat sich die Tore echt verdient. Wurde doch in letzter Zeit oft auf ihm herum gehackt.
Weiter so Jungs. Die Leute kommen wieder gern ins Stadion. Hat man heute gesehen. 10400 Zuschauer gegen den Tabellenletzten ist sicher nicht schlecht.

agree – geile choreo und tolles spiel .. weiter so!! :-)

Schöner Fußballabend! Was mich allerdings unglaublich aufregt ist die Schiedsrichterleistung. Beim 2. Foul an SuPa gibt es nicht mal eine gelbe Karte. Dafür gibt es aber sofort eine Gelbe wenn ein Freistoß zu früh ausgeführt wird oder beim kleinsten “Dressenzupfen”. Und auch hier wird mit zweierlei Maß gemessen: Wallner sieht keine Gelbe nach dem zurückhalten an der Hose. Keine Karte wird aber gezeigt wenn echte Verletzungssgefahr besteht. Bspw. Kopfball Duell mit Vujadinovic der absichtlich unterlaufen wird und unsanft aufkommt. Da muss wirklich bald was passieren. Gute Spieler am Ball sind einfach permanent gefährdet verletzt zu werden!

koksschlumpf says:

Da hast du sowas von Recht! Mir kommt vor, es gibt einfach Schiris die zu feige sind einen Wallner mit gelb-rot vom Platz zu nehmen. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Gratulation Manfred Krassnitzer!

PS: Auch noch eine ehrlich gemeinte Gratulation an Sturm. Das war eine solide Leistung. Jetzt heißt’s gegen die stärkeren auch wieder zu Punkten.

ja das soll mir einer erklären wieso der wallner gestern nicht mit gelb rot vom platz flog

Wenn du Fußballer bist, gerade eine starke Form hast, dann auch noch bei Sturm spielst, ja dann, verletzt du dich. Mit Sicherheit. Alles Gute Richi.

Pingback: Sturm12.at | Pressespiegel: “Innsbruck kann eben nicht wirklich viel”

Das war gestern eine sehr solide, unaufgeregte Leistung von Sturm Graz und man kann es wohl am besten unter “Pflichtsieg” einordnen. Sturm Graz ist gestern hinten sehr gut gestanden und wirkte insgesamt sehr sicher, man hatte eigentlich nie das Gefühl dass irgendetwas schief gehen könnte. Was aber auch an erschreckend schwachen Innsbruckern lag.
Was mir gestern bei Sturm Graz dennoch etwas gefehlt hat war die Laufbereitschaft. Das Mittelfeld ist mir oft zu langsam nachgerückt, wodurch die Stürmer vorne warten mussten, anstatt schnell die Flanke zu schlagen. War gegen Innsbruck gestern egal, gegen Rapid, Austria und vor allem Salzburg muss die Laufleistung wieder höher werden. Vor allem das Bewegen in den freien Raum sah man gestern selten(er) als sonst.
Ein Wort zu Wacker Innsbruck: Es ist absolut schrecklich zu sehen in welchem Zustand Innsbruck ist und wie die Fußball spielen! Mir würde es sehr leid tun, wenn Innsbruck absteigen müsste, da gibt es in der Liga noch mind. 3 andere Vereine, die vorher absteigen sollen! In diesem Sinne wünsche ich Innsbruck wirklich den Verbleib in der Liga.

Bravo Pflichtsieg erfüllt!!!!
Und jetzt hoffentlich gegen die Austria wieder mal ein volles Stadion!!!!!

Sorry, hat jetzt null mit dem Spiel gestern zu tun, aber weiss jemand das Lied, dass sie vor der 2. Halbzeit gespielt haben? :-)

Habe mir soeben die Kommentare nach dem Rapid bzw. Mattersburg Spiel durchgelesen.
Wo sind jetzt die Propheten die uns erklären wollten, wir spielen heuer gegen den Abstieg.
Oder diejenigen die gemeint haben, Hyballa sei nur ein Blender oder 3klassiger Trainer usw.usf.

Mir taugt Sturm-Neu.
Und das nicht erst seit der momentanen Siegserie.
Aber wenn ich ehrlich bin, jetzt noch viel mehr ;-)

da muss ich dir recht geben nach dem rapid spiel haben mache sogar schon die entlassung hyballas gefordert wo sind sie den jetzt hin verschwunten und ich muss alle verantwortlichen recht geben die FF rausgeworfen haben RICHTIGE ENTSCHEITUNG !

Warum immer das Eine gegen das Andere ausspielen. Sturm hat unter Franco Foda unglaubliche und damals nicht erwartbare Erfolge erzielt. Er wird hoffentlich irgendwann wieder einmal für Sturm an der Seitenlinie stehen und an seine Erfolge anknüpfen können.
Hyballa hat nun mit einem gegenüber der Vorsaison deutlich verstärkten Kader und einem sympathischen Spielstil auch in die Erfolgsspur gefunden. Dabei waren die beiden Spiele gegen Ried und die Admira wichtige Wendepunkte. Davor hat es schon leichtes Rumoren gegeben. Wenn die beiden Spiele daneben gegangen wären, wäre der Druck gegen Innsbruck schon enorm gewesen. So hat die Mannschaft in aller Ruhe in die Länderspielpause gehen können und mit der erforderlichen Sicherheit den Erfolg gegen Innsbruck einfahren können. Mit einem Sieg gegen Wr.Neustadt ist nach dem ersten Quartal sogar Rang 2 drinnen. Vor allem scheinen sich die Top 4 langsam vom Rest der Liga zu lösen – ganz wichtig in dieser Phase vorne mit dabei zu sein. Mit der nun gewonnenen Sicherheit kann sich Hyballa auch den einen oder anderen Rückschlag leisten, ohne gleich wieder unter Druck zu geraten. Das sind gute Vorzeichen!

@ markelinho
Du hast schon Recht. Wir haben diesen frischen Wind benötigt.
Dennoch hätte ich Foda nicht vor Saisonende entlassen.
Das hat er sich nicht verdient. Er war und ist ein guter Trainer der uns viel Erfolg gebracht hat.
Ohne ihn hätten wir nicht erneut Cup und Meistertitel geholt. Bitte vergiss das nicht!

Aber lassen wir FF in Ruhe.
Genauso in Ruhe sollten wir Hyballa lassen, wenn wir wieder mal auf der Verliererstrasse sind.
Nur so können wir vorne mitmischen und vielleicht am Ende der Saison ganz Österreich überraschen ;-)

ja ich meinte das es die richtige entscheitung war nicht mit ff zu verlängern ob zum Saisonende oder nach dem aus gegen hartberg darüber kann mann streiten und ich bin voll auf deiner seite was hyballa angeht einfach in ruhe arbeiten lassen dan könnten wir ganz Österreich überraschen

elfmeterbiene says:

Kurz gesagt: Gutes Spiel, verdienter Sieg!!
Die Laufleistung war zwar schon einmal besser, aber gegen Innsbruck reichen auch zwei Kopfbälle, um das Spiel zu gewinnen! Nach gefühlten 100 Jahren ohne schön getretenen Eckbällen, schlechten Freistößen, schwachen Kopfbällen ENDLICH wieder ein Tor aus einem Corner. Das Tor so zu machen gegen einen schwächeren Gegner, ist extrem wichtig, sonst hätte sich Sturm mit Fortdauer der Partie sehr schwer getan ein Tor zu schießen!
Hölzl hat mir als AV gut gefallen, obwohl nicht wirklich viel über seine Seite gelaufen ist. Klem machte seine Sache gut, kam mit Fortdauer der Partie immer besser ins Spiel (v.a. zweite HZ).
Kröpfl sollte öfters abgeben, anstatt direkt ins 1:1 zu gehen; ist noch unsicher am Ball, vertändelt den Ball oft; was bei unserer Spielanlage sicher nicht gut ist, da das Mittelfeld mit aufrückt und dann die IV’s allein gelassen werden. Ich bin aber zuversichtlich, dass er seine Form findet, um das 1 gegen 1 für sich zu entscheiden.
Vujadinovic und Dudic harmonieren immer besser, das Stellungsspiel von Vuja war schon extrem gut am Samstag. War oft vor dem Gegenspieler am Ball, 90 Minuten hochkonzentriert, so war er im Kopf auch schneller als die Innsbrucker (und hier vor allem Roman Wallner- der ja bekanntlich aus 0 Chancen ein Tor macht!!). Vuja hat sich die zwei Tore wirklich verdient.
Bukva war zwar am Spielbericht als 10er angegeben, für mich war er in der ersten HZ rechter Flügel! Sah ihn wenig in der Mitte, da kam von Madl und Weber mehr. Deswegen verwundert es mich, dass Bukva als 10er aufgeboten wurde. Vielleicht wollte Hyballa Kogler verwirren… ;)
Haris Bukva bot eine solide Leistung. Die Flanken waren stark, super Gefühl im Bein! Oft versucht er sich im 1 gegen 1, wo er aber meist scheiterte.
Madl war wieder extrem stark- was der läuft und rackert! Entwickelt sich zu einem meiner Lieblingsspieler seit langem!! Mannschaftsdienlich wie kein Zweiter; extrem schnell im Denken; sieht, wenn die IV’s Hilfe brauchen, wenn Hölzl mit seiner neuen Position Probleme hat – stark! Dazu schaltet er schnell um. Ein richtiger Kämpfer!
Mittlerweile sollten auch die Letzten begriffen haben, was Sukuta-Pasu drauf hat! Obwohl er erst 21 Jahre alt ist, hat er selbst manch österreichischem gestandenen Fußballprofi technisch viel voraus. Hoffentlich ist die Verletzung nicht allzu schlimm und er kann uns am Samstag gegen Wr. Neustadt wieder helfen!
Szabics, wie Madl, spielt extrem mannschaftsdienlich, läuft viel. Gute Partie, hat sich das Tor verdient.
Zu Gratzei kann man eigentlich nichts sagen, da er nicht wirklich viel zu tun hatte.
Alles in allem, ein wichtiger Pflichtsieg, der gut fürs Selbstvertrauen ist!

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