Wie immer blickt der Sturmologe in der Saison 2012/2013 auf die Statistiken von Sturm Graz und dessen Gegner. Die Ergebnisse der Nachforschungen präsentiert er auf Sturm12.at.
In der heutigen Ausgabe behandelt der Sturmologe die Statistiken ausgehend vom souveränen 5:0-Aufstieg gegen den SV Schwechat, sowie vom ernüchternden 2:3 bei Red Bull Salzburg.
- Der erste Auswärtserfolg in Schwechat hievte die Grazer zum fünften Mal in Serie in das ÖFB-Cup-Achtelfinale.
- 17 Minuten brauchte Rubin Okotie für seinen ersten Hattrick im Sturm-Dress.
- Es war der erste lupenreine Hattrick seit dem 5:1 letzte Saison gegen die Austria aus Wien. Damals traf Roman Kienast innerhalb von 24 Minuten in der zweiten Hälfte dreimal.
- Okotie ist aber nicht der schnellste Hattrick-Schütze in schwarz-weiß. Ivica Vastic brauchte beim 7:0 über Austria Lustenau im Mai 2000 16 Minuten, Gernot Jurtin beim 7:0 über den Wiener Sportclub 1981 9 Minuten und Ludwig Durek 1950 beim 9:0 über den 1. Wiener Neustädter SC gar nur 8 Minuten für drei Tore nacheinander.
- Dazu steuerte Imre Szabics nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung das vierte Tor bei. Es war das 50. für seine Schwarz-Weißen.
- Mit Johannes Focher und Tobias Kainz durften auch zwei Debütanten erstmals auflaufen.
- Im Achtelfinale wartet mit Wacker Innsbruck ein Gegner, auf den die Steirer in der Cup-Historie bereits achtmal trafen und in den acht Duellen erst einmal aufsteigen konnten. Dieser Aufstieg gelang dafür im bisher letzten Aufeinandertreffen mit den Tirolern. Im Herbst 1995 – auf dem Weg zum ersten Cupsieg – wurden die Schwarz-Grünen in Innsbruck mit 5:2 eliminiert. Von den restlichen sieben Duellen siegte Sturm nur einmal (2:0 im Final-Rückspiel 1975).
- In Wals-Siezenheim hingegen grüßt täglich das Murmeltier. Bei Red Bull konnte Sturm noch nie gewinnen. Auch unter der Führung von Peter Hyballa bleibt man dieser Linie treu und verliert im 13. Spiel zum elften Mal.
- Haris Bukva stand im fünften Bundesligaspiel in Folge in der Grazer Startelf und hat in jedem dieser fünf Spiele mindestens ein Tor vorbereiten können!
- Rubin Okotie (zum vierten Mal in dieser Woche) und Florian Kainz (erstmals seit Mai) gelangen zwar zwei Treffer, zum Sieg reichte es dennoch wieder nicht. Bereits zum dritten Mal schossen die Blackys zwei Treffer in der EM-Arena, gingen aber als Verlierer vom Platz.
- Auch ohne den Führenden der Gelben-Karten-Wertung, Nikola Vujadinovic, erhielten die Grazer Akteure insgesamt fünf Mal den gelben Karton und begangen 25 Fouls.
- Es war die erste Niederlage seit dem 0:3 bei Rapid Wien. Dazwischen lagen vier Siege und ein Remis.
- In der kommenden Runde kommt Tabellenführer Austria Wien ins Stadion Graz-Liebenau. Zuletzt mussten die Veilchen zwei Niederlagen in Graz (3:1 und 5:1) hinnehmen. Auch in Favoriten konnten die Steirer zu Beginn dieser Saison schon gewinnen (1:0).

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was also bitte ist dann sturm neu????? früher gabs brösel in salzburg, heute gibts brösel in salzburg….
Sturm Neu ist, dass man zumindest von Minute 1-40 und von Minute 45-88 das Spiel gewinnen hätte können, im Gegensatz zu Sturm Alt wo von der 1.-90. Minute Angsthasenfußball gespielt wurde. Schau doch lieber nach Kaiserslautern, du bist eindeutig kein Anhänger von einem Verein sondern nur einer bestimmten Person.
hätte hätte hätte – die angsthasenfußballer HABEN den meistertitel UND den cup GEHOLT. und der von euch verstoßene IST ungeschlagen in der pfalz. so schauts aus!
Man darf in Salzburg verlieren. Schade halt wie es zustande gekommen ist. Wir waren so knapp vor einem Punktegewinn. Schade. Aber eins ist auch klar: Wenn wir so auftreten brauchen wir keine Angst vor Niemand zu haben!
Toll ! Bei der Hattrick – Recherche hat der Sturmologe sogar das 9:0 gegen W. Neustadt 1950 & den Hattrick von Ludwig Durek ausgegraben – er war damals unser Goalgetter !- Er war Deutscher und spielte im deutschen Nationalteam unter Sepp Herberger .- Er wurde Wiggerl genannt und war eher schmächtig und eher nicht groß . Er und Kurtl Schuh, der früh verstorben ist , waren meine Tennispartner . Wir spielten im GTC Klub hinter der alten Gruabn Tribüne ! Beides wurde von Kastner & Öhler schon vor dem 2. Weltkrieg finanziert !- Das Spiel und den Hattrick in Rekord 8 Minuten habe ich gesehen und noch in Erinnerung ……..
Stimmt das, dass der Tennisplatz/der dortige Tennisclub zunächst als Tennis-Sektion von Sturm diente?
@ bs : Nein; nach dem Krieg 1945 sicher nicht – war ein eigener Tennisklub : GTC .- Bei der Gründung in den 30 iger Jahren war war es m.W. ein firmeneigener Klub von Kastner & Öhler ! -