Seit dieser Saison ist der ehemalige Ausbilder beim Deutschen Fußballbund sowie früherer Trainer von Alemannia Aachen bei Sturm Graz tätig. Man erhoffte sich vom Deutschen Unterstützung bei der Kaderplanung, neue Methoden in Training und Herangehensweise an Spiele sowie natürlich Verbesserungen in taktischer Hinsicht. Insbesondere der taktische Bereich gilt nämlich als das am stärksten ausgeprägte Merkmal im Profil des neuen Coachs. Wir blicken auf die taktischen Entwicklungen der Grazer in dieser Saison zurück und wagen einen Ausblick in die Zukunft.
Intelligente Anpassungen und starke Einwechslungen
Der auffälligste Aspekt in den Spielen war die jeweilige Anpassung an den Gegner. Sie war nicht immer von Erfolg gekrönt, doch zumeist lag dies an individualtaktischen Fehlern oder individueller Unterlegenheit. Beispielsweise war es die Undiszipliniertheit Haris Bukvas im Wechselspielchen mit Darko Bodul, welches mitverantwortlich für die Niederlage gegen die Salzburger im ersten Saisonspiel war.
Dennoch dürfte dies langfristig viele zusätzliche Punkte für die Grazer generieren. Umso besser Peter Hyballa die Liga kennenlernt, desto effektiver werden seine Maßnahmen werden. Beispielsweise funktionierten seine situativ sehr offensiven Rechtsverteidiger beim ersten Saisonsieg gegen die Wiener Austria ebenso gut wie gegen Wacker Innsbruck, wo plötzlich der nominelle Flügelstürmer Hölzl als Verteidiger begann und prompt ein Tor einleitete. Auch bei Einwechslungen zeigte er sich bislang stark – mit Schloffer und Ehrenreich brachte er zwei Akteure in der Partie gegen die starke Admira, welche das Spiel zugunsten der Hausherren drehten.
Variabilität bei der Formationswahl
Beeindruckend war es auch, wie Peter Hyballa seine Mannschaft Stück für Stück an eine offensive Spielweise mit dazu passendem Pressing heranführt. Dabei verbindet er dies sogar mit der Anpassung an den Gegner, indem er seine Offensivspieler in ein passendes taktisches Konstrukt steckt, um zumindest ein attraktives Umschaltspiel am Laufen zu erhalten.
In dieser Saison wurden bereits ein 4-2-1-3, ein 4-2-3-1 als Variante des 4-2-4 als auch eines des 4-3-3, und Rauten mit unterschiedlicher Spielerbesetzung utilisiert. So kam es auch, dass asymmetrische Formationen entstanden. Beispielsweise lief Haris Bukva auch als nomineller Zehner auf, auf links begann Christoph Kröpfl und die beiden spielten offensiv, während der defensivere Halbspieler der Raute tiefer agierte und situativ eine Doppelsechs bildete. Außerdem wurden Aufstellungen mit Imre Szabics oder Darko Bodul als offensivem Zehner beziehungsweise als hängender Spitze oder bei letzterem gar als Flügelspieler probiert. Dies deutet langfristig auf eine kompakte Formation mit offensiver Besetzung hin, welches durch das Pressing seine Defensivstärke erhält.
Die Bedeutung des Einzelnen für das Kollektiv
Ein wichtiger Spieler für diese Spielweise ist Richard Sukuta-Pasu. Der Mittelstürmer besticht nicht nur durch seine Scorerpunkte, sondern personifiziert an guten Tagen das Idealbild der Spielphilosophie. Er kann sowohl mitspielen als auch als Wandspieler und Prellbock agieren, ist gut im Pressing, überzeugt sowohl körperlich als auch technisch und bewegt sich nicht nur schnell und viel, sondern auch richtig. Immer wieder weicht er auf die Flügel aus, schafft Räume für nachrückende Akteure oder startet im richtigen Moment in die bespielbaren Schnittstellen.
Durch seine Spielweise ermöglicht er es in der Theorie auch, dass Imre Szabics sowohl als Stürmer als auch als Mittelfeldspieler agiert, wenn er mit ihm gemeinsam in einem Zweiersturm aufläuft. Er gewährt auch Rubin Okotie auf rechts Rochaden in die Mitte, gefährliche Kreuzbewegungen und Unterstützung im Pressing, was sich auf der gegenüberliegenden Seite positiv für einen Akteur wie Darko Bodul oder auch Christoph Kröpfl auswirkt. Dadurch kann vor und auch während eines Spiels flexibel von einem 4-3-1-2 auf ein 4-3-3 oder gar ein 4-2-4 umgestellt werden – dank Akteuren wie Richard Sukuta-Pasu oder aber auch Imre Szabics können die umliegenden Spieler einfach ausgetauscht oder neu orientiert werden.
Ein Blick in die Zukunft
In den letzten beiden Partien wurde wieder die Raute genutzt, dazu kam Okotie von seiner Verletzung zurück und rückte in die Sturmspitze. Gegen Austria und Red Bull sollte dadurch das Defensivspiel gestärkt und Angriffe verstärkt im Umschaltspiel herausgespielt werden. Daraus resultierte weniger Ballbesitz und die oftmals genutzten Asymmetrien wurden zugunsten höherer Stabilität ad acta gelegt. Gegen Red Bull war es zwar Szabics, der hinter den beiden Stürmern als offensivster „Mittelfeld“akteur auflief, doch er musste in der Halbzeit weichen.
Mittelfristig sollte der Fokus jedoch auf der Implementierung von spiel- und laufstarken Akteuren sein sowie die Verbesserung von Akteuren wie z.B. Bodul, welcher noch etwas Nachhilfe in puncto Konstanz und taktischer Disziplin benötigt. Dadurch könnte langfristig auf ein 4-2-1-3 mit funktionierendem Angriffs- oder Mittelfeldpressing umgestellt werden, in welchem Bodul, Okotie und Sukuta-Pasu die drei offensivsten Positionen bekleiden könnten. Dahinter gibt es mit Florian Kainz, Tobias Kainz, Haris Bukva, Manuel Weber, Matthias Koch sowie einer der Stürmer als offensivere oder Innenverteidiger Michael Madl als defensivere Variante. Mit dem verletzten Jürgen Säumel sowie einigen jungen Talenten wie Marc Andre Schmerböck oder David Schloffer kommen weitere Alternativen dazu.
Diese Saison dürfte es wegen den wiedererstarkten Top Drei (Austria, Rapid und Red Bull) auf den vierten Platz hinauslaufen, welcher gegen die Admira und Co. aber erst einmal langfristig verteidigt werden muss. In den nächsten Jahren könnte es aber womöglich für einen Titel für Hyballa reichen – falls der Verein ihm die nötige Zeit gibt und er diese auch annimmt.

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hervorragende fachliche Analyse von ADMIN !! diese Variabilität in technischer & taktischer Spielweiise ist bei Sturm eetwas ganz Neues und bedarf auch intelligente Spieler, die nicht nur auf das Feld hinauslaufen & nur ” kicken” wollen !!! ……dazu kommt noch jede Woche eine individuelle Anpssung auf den jeweiligen Gegner !!!!
Dazu komm
Analyse von ADMIN???? Meinst du das ernst oder bist du echt so dämlich?
vor allem merkt man auf abseits.at wie froh man ist, endlich auch in graz spiele taktisch analysieren zu können ohne nach 5 zeilen bereits alles relevante niedergeschrieben zu haben.
bin voll und ganz der meinung das es an individuellen (einstellung?) dingen liegt warum das system hyballa erst teilweise aufgeht, die spieler sollten ihre jammerei aufgeben, nicht immer das taschentuch auspacken wenn mal was kritisches kommt und sich voll und ganz der sache unterordnen.
von der qualität des kaders alleine, die zweifelsfrei vorhanden ist, werden wir nicht weiterkommen.
was den mythos von den “gelungenen einwechslungen” betrifft, so gibt es auch eine ganze andere theorie in fachkreisen: der trainer hat zunächst falsch aufgestellt und spieler in form auf die bank verbannt. und wenn ich diese wunderbar formulierte analyse über hyballas taktik etc. über das spiel gegen austria wien lege (zu diesem zeitpunkt der meisterschaft sollten ideen eines im frühjahr verpflichteten trainers eigentlich schon gefestigt sein), da bleibt für mich nur ein schluss: ein hervorragender schreiber hat sich mit einem hervorragenden redner beschäftigt.
Na bumm, jetzt müssen nur noch die Fans so geduldig (und blind!) sein, wie das Papier auf dem dieser “Fachbeitrag” geschrieben wurde. Was soll man noch dazu sagen? Hyballmania im Abseits(.at)!
Blöd nur, dass die “Schlüsselfigur” Sukuta-Pasu, von der Beschreibung her dachte ich an eine Mischform aus Ronaldo und Messi, mit Mai die Steiermark verlässt. Macht nichts, dann haben wir ja noch Schloffer, sofern Hyballa ihn nicht zu den Bayern mitnimmt.
Du warst anscheinend bei geplatzten Geheimverhandlungen mit SuPa dabei!?
Die moderne Hyballaschule – und philosophie braucht auch ganz gewisse Spielertypen – keine ” Kicker ” alten Stils !!! Daher ist mir auch ganz klar, daß er mit einigen Spielern wie Neuhold & Stangl offene , klare Worte spricht !! – Ein Drogba !! hat auch nach der letzten Saison klar erkannt, daß er bei Chelsea heuer öfter auf der Bank sitzen müßte und die Konsequenzen gezogen und den Verein gewechselt ….
danke. danke.
… und an Hyballa wird sicher noch der Fußballnobelpreis gehen!
@ cvv , ja das glaube ich auch, ja ganz sicher ! – Manche kritisierten Foda nieder, obwohl er nach Osim die größten Erfolge unter schwierigsten Bedingungen hatte ! Jetzt versucht man halt bereits an Hyballa zu sägen ……….
Geduld ist und bleibt eine Tugend.
Wenn man ein wenig ehrlichen Einblick in die Profifussballwelt hat, weiss man das diese überwiegen aus Intrigen und pers. Eitelkeiten besteht.
Somit braucht man nicht aus jedem Abgas aus dem Mund eines Spielers/Trainers gleich eine riesengrosse Geschichte formen.
Bin der Meinung das Hyballa, bis auf das offensive Pressing (das wird wohl am Spielermaterial liegen), jede Erwartung erfüllt hat.
ich kanns wirklich nicht mehr hören – wieviel zeit braucht hyballa noch, um einen ansehnlicheren fußball spielen zu lassen.
die aktuellen TOP 3 ausreden weshalb es “noch” nicht so läuft.
1. die großen 3 sind wiedererstarkt siehe Artikel oben, die aktuellste, originellste und gleichzeitig peinlichste ausrede daher 1. platz
2. der kader ist schlechter als im meisterschaftsjahr – die dümmste ausrede daher platz 2
3. hyballas system braucht noch mehr zeit, da seine “komplexe philosophie” von den spielern erst verstanden werden muss, denn unter foda mussten sie ja nicht mitdenken – sicher die lustigste version jener, die noch immer einem sprücheklopfer wie blinde lemminge hinterhereilen.
jeder der einwenig einblick hat weiß, dass die vereinsführung mit dem derzeitigen kader finanziell viel riskiert hat und ein internationaler startplatz angestrebt wird. Daher bin ich mir auch sicher, dass hyballa im frühjahr bereits geschichte sein wird.
owa geh
@jorge72: Dein Wort in Gottes Ohr ich würde mir es so sehr wünschen…
Na dann sag mal was du dir wünschen würdest. Und gleich wie es geht.Bitte.
danke jorge72!!
damit ist alles gesagt…mir wärs recht lieber heute statt morgen!
haben jetzt eh a halbes jahr mit dem kasperl versch…..
warum grad sturm? kann der net irgendwo in der landesliga ein paar funktionäre am schmäh halten, da würd ichs verstehen. Das ist der Bürgermeister Haupstschullehrer, Feuerwehrkommandant und halt auch Fussballpräsident.
Aber ich denke der würd den Hyballa spätestens nach 5 Sätzen durchschauen.
Nur bei uns, einem Bundesligaverein mit dem zweitgrößten Anhang in Österreich, rennen sie ihn nach wie die Ratten in Hammeln.
Und ich wette hier mit jedem, egal um welchen Betrag, heute in spätestens einem Jahr ist Hyballa Geschichte und es wird keinen mehr geben, der sich darüber aufregt!
Also diese kollektive Suderei nervt langsam wirklich. Was bitteschön ist denn so schlecht an der aktuellen Situation? Wir spielen im Cupachtelfinale daheim gegen Innsbruck und haben auch in der Meisterschaft Platz 4 inne, mit Tuchfühlung (3 Punkteregel) auf die ersten 3. Noch sind 25 Runden (75Punkte) zu spielen (zu vergeben). In kurzer Zeit wurde mit vielen neuen Spielern und neuem Coach ein passabler Herbststart hingelegt. Also wo bitteschön – ihr Nörgleranten – nehmt ihr denn immer eure braune Brühe zum Anschütten her? Wartet in Ruhe ab und macht frühestens nach 18 Runden zu Weihnachten ein Halbzeitbilanz.
Ich kann dir schon sagen was so schlimm ist: Wir spielen nicht mit unserer Jugendmannschaft (alles Österreicher, alles Eigenbauspieler, Nichtraucher, Antialkoholiker…) in der Champions League!
bis Weihnachten 5 -6 Punkte Vorsprung auf Platz 5…..dann wurde (sportlich) alles richtig gemacht.
Verstehs auch nicht, letztes Jahr hatte man nach 11 Runde eine Punkteausbeute von 14 Punkte(18:17), heuer sind 17 Punkte(17:16) und das obwohl die Auslosung heuer bisher schwerer war(2x Austria, 2x Red Bull, 1x Rapid vs. 1xRapid, 1xAustria, 1x Salzburg). Mit 2 Auswärtssiegen liegt man schon über die Marke von 2011/12 gesamt. Die Mannschaft ist gleichzeitig billiger wie auch jünger. Der Zuschauerschnitt liegt im Moment über den Daten der Vorsaison(hängt natürlich von der sportlichen Entwicklung ab, wie hoch der Schnitt ausfällt).
eine normale frage ohne suderei: wo liegt der unterschied zwischen dem spiel gegen die austria und den “einschlafspielen” in der ausklingenden foda-ära? was ist besser geworden, wenn wie in allen jahren zuvor in salzburg (fast immer) aufopfernd gespielt wird, aber schas-tore im letzten abdruck kassiert werden. was bitte zeichnet das von vielen hier so hochgelobte system hyballa aus???
Black Boy & matto @ , gute Repliken ……
schon komisch die jetzt am lautesten gegenüber kritischen stimmen wettern – waren die, die damals aus der untersten schublade über foda herzogen – nur mal so nebenbei angemerkt. ich habe stets verstanden, das einige einen neubeginn forderten und eine junge sympathische mannschaft sehen wollten, die unbekümmert nach vorne spielt und dabei nicht ergebnisorientiert zu werke geht. das ist auch durchaus eine legitime forderung – aber jetzt sollte man auch mal kritisch hinterfragen dürfen, ob wir diese junge sympathische mannschaft großteils aus eigenen talenten haben. NEIN die haben wir sicher nicht! schon die kaderzusammenstellung zeigt, dass wieder auf schnellen erfolg wertgelegt wurde und jeder der eine bilanz lesen kann wird feststellen, dass die vereinsführung auch dieses mal wieder bis an die finanziellen grenzen ging. eine junge sturmmannschaft mit vielen eigenbauspielern, die auf dem 4. platz rangiert würde mir auch respekt abringen – aber jeder der diesen 4. platz und die bisherigen spielerischen leistungen als meisterleistung glorifiziert lügt sich doch selbst an. also in diesem sinne solltet ihr euch selbst mal hinterfragen und kritische beiträge nicht als suderei abtun.
bingo!
Man spielt nicht über ein ganzes Spiel gut, jedoch bin ich auf jedes einzelne Spiel gespannt und warte jede Minute auf “die” Aktion. Dieses einzigartige Gefühl hatte ich zuletzt als MP Trainer war, ja wir spielten gut und wurden kaum belohnt, jedoch hab ich gefeiert wenn wir gut gespielt haben. FF in allen Ehren, Meister, Pokal, Euro-League – jedoch wurde ich einfach viel zu oft enttäuscht. Ein Trainerwechselt richtet sowas nicht. Kein Trainer kann von heute auf morgen dauerhaft aus einem Spieler einen anderen machen – es braucht Zeit! Deshalb muss ich alle Leute auslachen, die glauben dass ein Hyballa die Mannschaft (in 4 Monaten) dorthin bringt wo man am 13.3.01 aufgehört hat. Wir können verlieren, wir können 8. werden – solange ich sehe dass alle alles gegeben haben werde ich zufrieden sein!
“solange ich sehe dass alle alles gegeben haben werde ich zufrieden sein!”
Sei mir nicht böse Alex aber genau DAS kann ich bei unserer Truppe eben nicht sehen! V.a. bei einem Imre Szabics und Manuel Weber sticht es richtig heraus dass die Motivation nicht vorhanden ist, aber es wirkt phasenweise in Spielen die ganze Mannschaft etwas apathisch. Ich sehe einfach auch nicht diesen Offensivfußball bei uns der von Hyballa angekündigt wurde – in keiner Weise. Nur weil man in Runde 1 phasenweise gegen Salzburger mit einem Mann weniger Druck gemacht hat (ohne ein Tor zu machen wohlgemerkt), und in Runde 4 gegen eine inferiore Wolfsberger Defensive eine gute Figur gemacht hat, das waren auch schon die einzigen Spiele wo man in etwa den Fußball gesehen hat der versprochen wurde. Die restlichen Partien war’s nicht mehr als der übliche Angsthasenfußball der schon unter Foda und Kristl gespielt wurde, Ich denke gerne zurück an die Zeiten unter Mischa Petrovic und auch die Anfangszeit unter Franco Foda. Wo unsere Spieler unter widrigsten Umständen am Platz 90 Minuten gekämpft und gefightet haben, wo jeder Spieler gelaufen ist wie aufgezogen. Man konnte am Platz Herz und Leidenschaft erkennen und auch wenn wir verloren haben konnte man unserer Mannschaft keine Vorwürfe machen weil sie alles gegeben haben.
Wenn ich jetzt auf den Platz schaue sehe ich nur ein paar Heulsusen, die halbherzig in Zweikämpfe gehen, nach Ballverlusten stehen bleiben und einen Grant schieben wenn sie auf die Bank müssen, tut mir leid wenn ich’s so sagen muss – ist meine persönliche Meinung, ohne Anspruch auf Richtigkeit. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ein blinder, oder hab bei jedem Spiel einen Fetzn, keine Ahnung. Aber 100% sieht bei mir anders aus!
Ich kann das mit der Geduld auch nicht mehr hören. Wie lange darf das eurer Meinung dauern bis ein system funktioniert? Eine ganze Saison? Das sind Profis die alle kicken können. Es sollte möglich sein denen das in einer bestimmten zeit einzutrichtern. Gebt ihm zeit. Ich kanns nicht mehr hören. Wie lange hast denn bei Rapid zeit??? Der Stuhl von Schöttel oder Schmidt würde schon längst wackeln wenn man an diesem Punkt der Saison bereits soviele Punkte zurück ist.
Unter Umständen sogar länger. Du brauchst dir ja nur mal RBS anschauen und deren fast jährlicher Philosophiewechsel…
@ Zu den Vorrednern, die in vielen Punkten recht haben ! – An sich bin ich mit dem 4. Platz zufrieden und glaube noch an den 3. Bis zur Halbzeit als Optimist ! Hyballa ist nicht so stur wie Foda und probiert eigentlich alles, um sich anzupassen an Gegner , eigene Spieler, jeweiliger Spielstand bzw. Situation !! Er spielte mit 5 ! Stürmer, auch mit 1 , er Ist also sehr kreativ ! — Die Spielerqualität ist eine gegebene Größe , da kann er nur an der Austellung & System etwas variieren ! Ich sehe aber noch 1 Möglichkeit dieses Qualitäts – bzw. Erfolgsniveau noch zu heben für österr. Verhältnisse : Hyballa & sein Team müßten ihre eigenen Qualitäten zeigen um das Können & die unbestrittenen Qualitäten von Darko Bodul zu heben !!?? – das kostet nichts und kann uns zum Mitstreiter um die Spitze bringen , wenn Bodul nur im einen oder anderen Spiel sein Tor macht ! Das hat er ja schon gut bewiesen ! Mein Rat an das Trainerteam um diesen Schatz zu heben : jedes Spiel wo er Tore machte in Zeitlupe mit ihm zusammen genau analysieren und Aufstellung und Spielweise darauf anpassen und zuschneiden !meiner bescheidenen Meinung müßte er als freier Stürmer, leicht zurückgezogen spielen ! Die Nebenspieler müßten ihn forcieren !! Wenn er wieder Tore macht und mehr Erfolge bringt wäre der ” Schatz gehoben” und – Geld stinkt nicht ……..
Was Bodul betrifft bin ich deiner Meinung – wir wissen alle dass er vl. disziplintechnisch ein schwieriger Charakter ist, aber ich meine mal das ist Hyballa ebenso und war auch Foda. Aber Bodul hat in der vergangenen Saison mehr als nur aufgezeigt – daran sollte man auch sehen wo er am Platz hingehört. 1. wird Bodul immer als Bauernopfer dargestellt, nach kollektiv katastrophalen Mannschaftsleistungen wie in Hütteldorf ist am Ende nur Bodul der Depp der dann ein paar Spiele draußen sitzt, und 2. wird er von Hyballa völlig falsch eingesetzt. Ich will keinesfalls die fachliche Kompetenz und die Urteilsfähigkeit unseres Trainers in Frage stellen – aber mit welcher Begründung sieht er Bodul als OM? Das entbehrt doch jeglicher Grundlage, der versauert dort komplett. Da würde ich eher einen Szabics im OM sehen und Bodul gehört einfach an die vorderste Front, dort liegen seine Stärken, dort kann er seine Technik genau so gut ausspielen wie im OM und auch seine Torgefahr käme wieder zur Geltung. So wie er von Hyballa eingesetzt wird im OM oder auch als Aussenstürmer ist er absolut verschenkt. Als hängende Spitze in einem flachen 4-4-2 könnte ich ihn mir schon vorstellen, oder wie gesagt eben ganz vorne. Immerhin ist Bodul der einzige unserer Stürmer, der seinen Torriecher bereits richtig unter Beweis gestellt hat, und schätze ihn – in Form und richtig eingesetzt auch auf jeden Fall torgefährlicher ein als Okotie und Richie, von Szabics ganz zu schweigen.
Problem dran ist, dass Bodul sowieso spätestens im Sommer weg ist, wenn nicht schon im Winter um noch ein bisschen Geld für ihn zu bekommen – wenn 2 Sturköpfe aufeinanderprallen schaut’s halt schlecht aus für den der am “kürzeren Ast” sitzt – sprich für den Spieler. Leider kann man’s nicht ändern, ewig schade um Darko – so einen bekommen wir so schnell sicher nicht mehr für den Preis!
@ zu oben : was ist eure Meinung dazu ??
In einer demokratischen Gesellschaft ist Kritik (sofern konstruktiv) essentiell. Siehe Angela Merkel die die Proteste gegen ihre Person in Griechenland vehement verteidigte.
Allgemein sind die meisten Aussagen hier meiner Meinung nach zu einseitig. Es ist immer die Frage: Was ist die eigene Erwartungshaltung und wie lässt sich diese mit der Realität verbinden. Es ist das Salz in der Suppe das diese beiden nicht deckungsgleich sein können. Wäre dem so, wäre Fußball ein langweiliger, emotionsloser Sport. Diese Aussage gilt nicht nur für uns Fans sondern auch für die Mannschaft, den Trainerstab und alle Beteiligten.
Wäre doch elendsfad, überspitzt formuliert, wenn Sturm mit Hyballas Dienstantritt jedes Spiel zweistellig gewinnen würde. Ja, am Anfang wärs unglaublich toll, aber nach einem Jahr wärs Alltag.
Darum hat Magna nicht funktioniert, darum funktioniert Red Bull nicht. Man hatte/hat den besten Kader, das meiste Geld, am Anfang Begeisterung, dann Anpassung an das neue Level neue Erwartungshaltung, die nicht übertroffen werden konnte.
@Hyballa: Titelerfolge von Sturm in den letzten Jahren gepaart mit der Erwartungshaltung (zumindest im Hinterkopf) das wird der neue, bessere Klopp und schon is sie da die Enttäuschung
Ernsthafte frage…..
Verlangt ihr wirklich schon wieder einen tranier wechsel ?
also dann seit ihr alle zu dumm für Fußball^^
Man hat ja gesehn wie viel sich ein tranier wechsel, bei der Nationalmanschaft bringt, also bitte fordert gleich nochmal einen tranier wechseln an, also bei solche ausagen kann ich nur lachen.