Die 84. Spielminute läuft und das ausverkaufte Liebenauer Stadion feiert den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Dominic Pürcher schlägt einen weiten Pass aus der eigenen Hälfte vor den Innsbrucker Strafraum. Dort steht Samir Muratovic und spielt den Ball auf Mario Haas, der gibt das Runde Leder zurück auf den Bosnier. Ein genialer Schachzug und ein Schlenzer ins linke untere Eck machten den 2:1-Sieg perfekt. Und versüßten den letzten Spieltag der Saison 2010/2011.
Es war nicht nur das entscheidene Tor zum Sieg, es war eines der letzten Tore, das Samir Muratovic für seinen SK Sturm Graz erzielte. Jedoch nicht das wichtigste. Das erzielte er wohl in der Runde davor, beim Last-Minute-Erfolg in Wiener Neustadt. Was danach folgte, ist bekannt. Nur mehr 11 Spiele in der Saison 2011/2012 für Sturm und eine Suspendierung am 14. März 2012. Sein letztes Spiel für die Grazer lag da bereits knapp drei Monate zurück (4. Dezember 2011, beim 0:1 in Innsbruck).
Comeback in Messendorf
Vergangenes Wochenende kehrte Samir Muratovic dann in “sein Haus” zurück. Es war das Spiel der 12. Runde der Regionalliga Mitte der Saison 2012/2013. Der FC Gratkorn, Muratovics neuer Arbeitgeber, gastierte im Trainingszentrum Messendorf, um am Ende mit 3:1 bei den Sturm Graz Amateuren zu siegen. Es war kein Spiel wie jedes andere. Mura spielte gegen seinen Herzensverein, gegen elf junge Burschen, mit denen er seine letzten Monate bei Sturm Graz nach der Suspendierung verbringen musste. Entsprechend groß war Muratovics Freude: “Das war ein sehr schönes Spiel, das sind alles meine Freunde. Ich war sehr glücklich, dass ich noch einmal in Messendorf spielen konnte, wo ich die letzten fünf Jahre trainiert habe – das war eine sehr schöne Zeit für mich”, wird der Bosnier ein bisschen wehmütig.
Ein kleiner Rückblick bleibt der ehemaligen Nummer 10 der Blackies nicht erspart. “Ich glaube, so eine Suspendierung hatte ich bei Sturm nicht verdient. Ich weiß, ich habe Fehler gemacht, aber nicht so große Fehler, dass ich suspendiert hätte werden müssen. Aber das habe ich schon hinter mich gebracht und vergessen”, wiederholt der Mittelfeldspieler beinahe schon gebetsmühlenartig.
“Foda war nicht korrekt zu mir”
Muratovic sagt selbst gewusst zu haben, dass er seinen damaligen Trainer Foda nicht kritisieren sollte, “aber ich glaube nach wie vor, dass ich nichts so Schlimmes gesagt habe. Ich habe jetzt auch eine Trainerlizenz und ich weiß, was ein Spieler machen muss, aber ich hatte damals keine andere Möglichkeit. Ich glaube, was der Trainer mit mir gemacht hat, war nicht korrekt.”
Samir Muratovic fühlt sich nicht verstanden. Zwischen dem Bosnier und dem Trainer passte es nicht mehr. Der Mittelfeldspieler wollte öfter spielen. Welche Folgen seine Aussagen damals haben könnten, bedachte er wohl nicht. Im Nachhinein tue es ihm Leid, sagt er: “Ich möchte mich bei Franco Foda entschuldigen, weil ich etwas Schlimmes gesagt habe. Aber ich habe immer 100 Prozent gegeben für Sturm, für mich und für jeden Fan. Auch für den Trainer, wenn ich gespielt habe. Ich habe geglaubt, dass ich mehr Respekt verdient habe. Ich will Franco nicht kritisieren, ich finde nur, ich habe das nicht verdient.” Die Entschuldigung hört sich genau so ehrlich an, wie seine Forderung nach mehr Respekt und einem besseren Abschied.
“Ich habe das vergessen”
Heute steht Muratovic Foda sehr neutral gegenüber. “Wenn ich ihn irgendwo treffen würde, würde ich ihn ganz normal begrüßen. Ich hatte mit ihm ja auch eine gute Zeit, wir haben zusammen fünf Jahre verbracht bei Sturm.” Und er geht noch einen Schritt weiter: “Unter ihm hatte ich drei Top-Jahre, er hat mir in meiner Karriere sehr geholfen und ich habe für ihn auch alles gegeben. In den ersten drei Jahren hat er mir gesagt, ich kann auf dem Platz machen, was ich will, er hat mich da sehr freigestellt und ich habe wirklich sehr gut gespielt. Franco Foda hat wirklich viel Gutes für mich gemacht. Leider waren die letzten zwei Jahre nicht so gut. Aber: Ich habe das vergessen.”
Nicht vergessen hat er “seinen” SK Sturm Graz. Regelmäßig besucht er das Liebenauer Stadion und sogar die Trainings der Blackies. Schon mehrmals gab er überschwängliche Liebeserklärungen über seinen Ex-Klub ab, das ist auch diesmal nicht anders. “Sturm ist mit Abstand mein liebster Verein. Ich liebe diesen Klub und es ist wirklich so, als wäre ich in Sturm hineingeboren worden.”
Neues Ziel: Profi-Trainer
Ehrliche Worte eines Mannes über einen Verein, bei dem er wohl sämtliche Gefühlswelten durchlebte. Die aktuelle Grazer Mannschaft schätzt der Bosnier als eine die stärkste der letzten Jahre ein. Und er fordert Zeit. “Ich glaube, dass es ab Jänner besser geht. Man muss bedenken, Sturm hat jahrelang ein anderes System gespielt, der neue Trainer will mehr Offensive, auch mit anderen Spielern. Jede Mannschaft braucht Zeit, aber ich glaube, Sturm ist auf einem guten Weg.”
Er selbst sieht sich auch am rechten Weg. Seine Doppelrolle als Spieler und Co-Trainer beim FC Gratkorn macht ihm augenscheinlich viel Spaß. “Gratkorn ist ein sehr gut organisierter Verein und für mich passt es wirklich optimal”, sagt Muratovic über seinen aktuellen Klub. Und er hat bereits ein neues Ziel vor Augen: “Ich glaube, in zirka einem Jahr bin ich Profitrainer und das ist für mich das Wichtigste.” Bis dort hin gibt er auch für Gratkorn alles. Wie er es seine ganze Karriere hindurch bei all seinen Stationen machte. Und wer weiß, vielleicht trifft er auch eines Tages als Trainer auf seinen SK Sturm.


Sturm12.at ist ein privates und unabhängiges, journalistisches Medium, das seinen Fokus auf die Berichterstattung über den Fußballklub SK Sturm Graz gerichtet hat. Gegründet wurde Sturm12.at am 20. Februar 2009 von Christopher Houben und Julia Wendl. Das Hauptaugenmerk der Arbeit bei Sturm12.at liegt auf der tiefgreifenden Analyse von Sturm Graz und des österreichischen Fußballs.
Saaaamirrr!!
)
ist/war einer meiner Lieblingsspieler!! genialer Techniker!
…und wer weiß, vielleicht ist er auch eines Tages Trainer beim SK Sturm
@Markelinho
schon vergessen, dass mura hauptverantwortlich für den titel 2011/2012 war? ohne seine tore zum schluß, wärs nix geworden mit titel nr 3.so schnell ist das geschäft, nicht einmal 2 jahre hält das gedächtnis einiger fans.sturm neu halt
der mura:)…immer noch sau-schade wie das zu ende ging, ich hoffe dass man bei Sturm schön langsam umdenkt osim,mura,foda es reicht langsam unwürdige Abgänge zu fabrizieren…
Hoffe dass er irgendwann wieder zurück kommt!
weißt du noch wie der mura entlssen wurde gleich blöd wie der franco bei sky herumweinen der trainer läst mich nicht spielen und dan wundern wieso mann nicht spielt aber das hast ja alles schon vergessen oder
@markelinho: Pisa lässt grüßen, interpretieren is schwer…ich sagte ja, dass das unwürdig war, von allen beteiligten und keiner, vor allem mit so einem standing, hat sich sowas verdient!!
wenn er so blöd wie de mura war schon
alt werden
bei
sturm neu
ist ein
hartes brot….
Der nächste unwürdige Abschied wird da Mario sein…. vl hört ja da Ferdl auch auf…..
Muratovic war ein Ausnahmekönner der für Sturm viel geleistet hat – aber wie bei so vielen unbedankt ! Es wäre schön, wenn er einmal als Amateurtrainer bei uns beginnt !?? – Einen solchen Spieler müßte man ganz systematisch und punktuell in ganz Europa suchen !?? Ein einziger solcher Führungsspieler könnte die Qualität der ganzen Mannschaft heben! Nur einer statt vier …….
Ja ja, der Samir, auch von mir war er einer der absoluten Lieblingsspieler bei Sturm..auch wenn er die letzten Spiele bei Sturm nicht nur mit FF zum kämpfen hatte, sondern auch mit seinen Leistungen nicht mehr überzeugen konnte. Aber er hat viele viele Jahre auf sehr hohem Niveau gespielt..irgendwann is bei jedem Spieler “Flasche Leer”.
Trotzdem : Samir, einer von uns! Never forget!
Wenn du deine ersten Sporen verdient hast und deine ersten Trainereindrücke erarbeitet hast, möchte ich dich wieder im Stadion an der Outlinie sehen! Als Spieler in den letzten Jahren in der Ö Gurkenliga ein Aushängeschild und ein absoluter Könner (nur Hoffman und Acimovic sind/waren noch eine Spur besser) und Vollprofi im schwarz/weißen Dress! Mura, man sieht sich wieder!
Ein Mura hat in seinen Glanzzeiten weit über Hofmann gespielt, auch ein Boskovic, Tchoyi oder Acimovic waren klar stärker wie Hofmann, der klar überschätzt wird auf Grund der Hype um seine Person. Seit Jahren sieht man von diesem Spieler 3-4 guten Partien im Jahr und sonst höchst durchschnittliche Spiele.
Wird da nicht ein Angibeaud vergessen?
Der Sportinvalide? Dass er das Potenzial hatte ist eh unbestritten, aber er hatte nicht wirklich oft Gelegenheit dieses zu zeigen von dem her passt er so überhaupt gar nicht in diese “Liste”.
mura – immer einer von uns!
ein führungsspieler und “10er”, den sturm nicht mehr so schnell haben wird!
alles gute mura – man sieht sich immer 2 mal im leben!
man sieht sich immer 2 mal im leben? Ich hoffe das gilt dann nicht auch für Sonnleitner, Wolf, Standfest, Vollbrett, Pürcher, Popkhadze, Perthel, Rauter, Krammer, Tsimba, Heinzi Weber, Hofmann, Radakovic, ………….. uvm…
Den Wolf nimma, des wär dann schon das dritte Mal und beim Prettenthaler sogar Numero 4
Prettensepp hab ich eh nicht erwähnt xD
Ne, ich rechne mal damit für PW geht’s nächste Saison back to the roots, dann wird er gemeinsam mit Klaus Salmutter und Mario Kienzl beim Grazer Sportclub kicken, für den Klassenerhalt dürft’s dann wohl noch reichen…
Schade. dass es so gekommen ist! Samir hätte es verdient, heuer seine Karriere bei Sturm ausklingen zu lassen. Ein für österreichische Verhältnisse absoluter Topfußballer, aber auch ein beeindruckender Mensch.
Dass seine Verbundenheit mit Sturm nicht bloß dahergeredet war, wird spätestens jetzt allen klar.
Hoffentlich führt ihn seine Zukunft wieder dahin, wo er hingehört: zum SK Sturm Graz!!
Umso bedauenswerter und ärgerlicher sind daher die unsäglichen Aussagen eines Kreuzers über Muratovic. Samir war leider einer der wenigen in den letzten Jahren die bei Sturm dieses Sieger-Gen hatten und auch lebten, darum hat er die Mannschaft in der Meistersaison im Frühjahr auch mitgerissen. Viele traben ja leider einfach nur mit und hatten sich der Struktur Foda untergeordnet. Mura war ein Reibebaum, extrem wichtig für so eine brave Mannschaft, der Dinge angesprochen hat für die andere einen braunen Strich in der Hose gehabt hätten. Klar wird er aber auch Fehler gemacht haben, ebenso wie Foda. Unterm Strich bleibt aber der beste Sturmspieler seit Ivo Vastic.
²bester Sturm-Spieler nach Vastic”…. Da tu ich mich persönlich schwer. Wenn ich da an einen Reinmayr, Kocijan, Milanic (ja auch der Darko!) denke… Unbestritten gehört Mura sicher zu dem erlauchten Kreis der besten Spieler, die je bei Sturm die Schuhe schnürten, keine Frage. Aber dazu gehören auch ein Bakota, Jurtin, Petrovic und Viele Weitere. Der oder den Besten gibt es für mich im Grunde garnicht. Das waren allesamt Spieler, denen man oft begeistert auf die Füße sehen konnte (sofern man Sie live erleben durfte). Allesamt Ausnahmekönner. Ach Gott, die alten Zeiten…
Kann mich Keine_Flaute nur zu 100% anschliessen. Leider hatten und haben wir schon seit Jahren großteils nur Heulsusen, Suderanten und Angsthasen in der Mannschaft, Mura war nicht so. Selbst als er in der Meistersaison schon längst abgeschrieben wurde hat er noch einen großten Teil dazu beigetragen dass wir den Titel nach Hause gespielt haben. Er ist ein richtiger Leader – ein solcher ist jetzt weit und breit nicht in Sicht, kein einziger Führungsspieler in der Mannschaft. Nichts gegen Madl aber als Führungsspieler würde ich ihn bestimmt nicht bezeichnen und Weber? Dass ich nicht lache. Dabei könnten wir einen Spieler mit Persönlichkeit auf jeden Fall brauchen, einen der mal auf den Putz haut und auch Dinge anspricht die nicht für jeden angenehm sind.
Immer wieder finde ich es schade wie solche Personen bei Sturm behandelt werden, aber ich denke dass ein Mura unter Hyballa mit Sicherheit das selbe Schicksal erlitten hätte.
@ since…. Kann dir fast in allem zustimmen ! Richtig – er war ein Leader !! So was haben wir derzeit nicht, leider ! Daher sagte ich oben , für 2013 besser 1 punktuell suchen als 4 !! — was ein einziger Spieler ausmachen kann & das Niveau einer ganzen Mannschaft heben kann , zeigte ALABA beim letzten Spiel ……..
Eben. So ähnlich wollte ich das ausdrücken. Wir können noch soviele Mitläufer holen wird’s nichts bringen weil uns eben der eine besondere Spieler in der Mannschaft fehlt. Und das haben uns andere Mannschaften voraus. Ein Jezek bei der Admira, ein Naumoski bei Mattersburg. Es muss ja kein überteuerter Überdrüberkicker sein, aber ein einziger Spieler kann die Qualität oft mehr heben als mehrere Ergänzungsspieler. Wir haben auf jeder Position zuviele Spieler, lasst’s mich mal so forumlieren. Auf den AV Positionen haben wir Hölzl, Ehrenreich, Klem, Hütter und Kaufmann – 5 Spieler aber kein einziger der uns wirklich weiterbringt, höchstens Hölzl hätte das Zeug dazu. Aus diesem Quintett würde ich schon mal mindestens einen abgeben, eher noch 2. Für den Notfall haben wir ein paar talentierte Burschen bei den Amateuren die auch einspringen können. Wie etwa Schmerböck auf der LV Position oder Ranftl der eigentlich alle Flügelpositionen spielen kann.
Oder in der IV – Madl, Dudic, Vuja, Feldhofer, Neuhold. Einer zuviel, aber Neuhold wird eh das weite suchen, im DM Madl, Säumel, Weber, Koch, T.Kainz – hier könnte man getrost 2 abgeben. Säumel ist sowieso nur verletzt und ist um ehrlich zu sein ein Fass ohne Boden für den Klub, er bezieht auch jeden Monat seinen Lohn und ist so gut wie nie einsatzfähig. Auch Koch kann man abgeben – da kommt kein Druck von der Bank von ihm. Hätten wir schon 4 Kaderplätze die man einsparen kann. Und dann noch die Stürmer: Bodul, Haas, Richie, Okotie, Ciftci, Schloffer, Szabics – auch 2 zuviel. Haas ist eh nur mehr eine Kaderleiche aber er kostet trotzdem Geld das vergessen viele. Und mit Bodul wird’s unter Hyballa nix mehr, ist zwar schade weil wir keinen Spieler haben der annähernd soviel Potenzial hat wie er aber was soll’s.
Wären wir bei 6 Mann die man locker abbauen könnte – wir haben einen viel zu aufgeblähten Kader. Wenn man jetzt angenommen nächsten Sommer diese 6 gehen lässt (bzw. gehen die meisten davon eh von selbst), sollte man nicht wieder nach 6 ablösefreien Durchschnittskickern schauen, sondern stattdessen vielleicht einfach nur 1,2 PUNKTUELLE Verstärkungen holen. Dafür aber auch Geld in die Hand nehmen, notfalls eine Ablöse zahlen damit wir auch wirklich Spieler bekommen die uns weiterhelfen. Und diese natürlich auch länger als 1 Jahr an den Verein binden. Und bei 4 Gehältern weniger wär auch drin dass sich eine Ablöse ausgeht und die 1,2 dann auch ein bisserl mehr verdienen. Generell würden wir sowohl finanziell als auch sportlich besser dran sein so denke ich.
Wie gesagt, viel Quantität, und wenig Qualität im Kader, das ist das Problem. Die Plätze als 3. und 4. Backups, die kann man auch getrost an Amateure abgeben! Sittsam, Kocijan, Ranftl, Schmerböck, Rother, Schmölzer, Glatz – alles Spieler mit Potenzial. Und ich hoffe dass man da auch endlich was draus macht!
Since, sehr gut überlegt – würde 3 Fliegen auf einen Schlag ….. Nämlich 1. Kaderreduzierung & 2. Kostensenkung mit 3. Erhöhung der Qualität durch punktuelle Verstärkungen !!! Geredet davon wird immer wieder, aber hoffentlich lesen dies auch verantwortliche Funktionàre , es wäre eine einfache Logik !! Man weiß aber nicht , welche Dinge im Hintergrund hier noch eine Rolle spielen !!?? ……..
Das weiß man natürlich nicht. Natürlich ist mir auch klar dass das sicher nicht so einfach ist wie ich es da schreibe und auch dass die Personen welche bei Sturm dafür verantwortlich sind sich sicher besser auskennen als ich (zumindest hoffe ich das!!!), allerdings sind diese Dinge finde ich auch für den “Normalfan” ohne übertrieben großes Fachwissen augenscheinlich.
Klar ist es schwer, wirklich gute Spieler zu bekommen die man auch langfristig binden kann – dass ein Spieler zu niedrigeren Bezügen natürlich lieber einen Einjahresvertrag unterschreibt als etwa einen für 3 oder 4 Jahre ist mir natürlich auch klar. Aber ich meine mal dass wir in unserem aufgeblähten Kader sehr viel “Einsparungspotenzial” hätten, wenn wir da um die 6 Kaderplätze einsparen und 4 davon an Amateure vergeben, wäre auch locker Geld drin sich 1,2 ECHTE Verstärkungen für länger als eine Saison zu leisten. Was ich so gehört habe hätte Sturm ja im Sommer die 500.000 für Vrsic auch bezahlt, einzig am Gehalt ist es gescheitert, okay da muss man eben eingestehen dass die Austria eben doch mehr zahlen kann als wir und von dem ausgehend was er bisher gezeigt hat können wir eigentlich froh sein dass die ihn geholt haben.
Aber man darf nicht vergessen – wir sind Sturm Graz. Wir sind nicht irgend ein Wirtshausverein, wir sind -wahrscheinlich sogar bis in alle Ewigkeit- der erfolgreichste österreichische Klub in der Champions League. Natürlich können wir uns davon nichts kaufen aber ich denke mal dass 1 richtig guter Spieler (und damit meine ich Gehalt+Ablöse) sicher nicht mehr kostet als 5 durchschnittliche Kaderergänzungen.
Für was brauch ich einen immer verletzten Säumel, für was brauch ich einen Koch als Backup für den Backup vom Backup, für was brauch ich einen Feldhofer, einen Ehrenreich oder auch einen Kaufmann, wir haben bei den Amateuren einen Sittsam, einen Ranftl, einen Kocijan, einen Rother oder einen Schmölzer und auch ein paar andere, die für eine Bankerlwärmer Rolle aber längst gut genug sind. Und die machen’s mit Sicherheit günstiger als oben besagte Spieler.
Vielleicht würde ein einziger guter schon reichen. Im ZM, ein Spielmacher, eine richtige Leaderpersönlichkeit, einen der richtig heraussticht und ein Spiel zur Not auch alleine entscheiden kann. Das ist meine Meinung. Und da muss man dann eben auch was investieren wenn man so einen Spieler haben will. Nur mit ablösefreien Spielern wirst keine Bäume ausreissen, schliesslich hat das ja auch Gründe warum ein Spieler ablösefrei ist. Und wenn man kein Geld hat für echte Verstärkungen dann muss man sich eben mit einem 23 Mann Kader anstelle eines 30 Mann Kaders zufrieden geben. Wir sind nicht Salzburg, die können sich’s natürlich leisten dass sie einen 30 Mann Kader haben wo auch richtig gute Spieler dabei sind – wir müssen uns zwischen Qualität und Quantität entscheiden.
Schön das ein Ex-GAKLER soviel positive Kommentar und Liebesbeweise bekommt…… da sieht man schon was alles möglich ist, keinen interessiert es mehr das er uns oft im Derby das Leben schwer machte……. aber da Rauter ist ja auch der Volksheld bei den Roten
….. (bin übrigens auch ein Muratovic Fan).
Siehst – auch ein Gratzei, seines Zeichens Ex-Roter wird von der Kurve mit Sprechchören gefeiert, und auch ein Standfest, Dmitrovic, Prutsch oder Neuhold wurden nie ausgepfiffen weil sie beim GAK waren. Und da soll ein Melonhead Sonnleitner noch mal daherkommen und meinen seine Leistungen bei Sturm waren so gut und die Fans haben ihn nur nie akzeptiert weil er beim GAK war… mimimimimi mehr nicht!
Sonnleitner? *hmmmm* Der Name sagt mir irgendwas… achja, der ist ja mittlerweile im Ausland höchst erfolgreich.
@Since1909: Da geb ich dir recht, aber Gratzei, Prutsch und Neuhold kannst da net vergleichen waren ja nur in der Jugend beim GAK und nicht so erfolgreich wie Dimitrovic, Standfest, Brunmayr usw….
wobei wirklich beliebt war glaub ich nur Mura, bei Dimitriovic gabs schon Pfiffe, Brunmayr sowieso… weiss nicht wie alt du bist aber in den 80ern gabs den Günther Koschak und den Klaus Spirk die bei beiden Klubs äusserst beliebt waren….
Wäre übrigens mal ein super Thema, Ein bericht von Sturm und Gakspielern die bei beiden Vereinen gespielt haben (Zeiten, Tore, Beliebtheit usw).
mir eigentlich relativ egal wo der spielt – Hauptsache nicht bei uns!
@FF Nein, in den Achzigern gab’s mich leider noch nicht gg
Bei Brunmayr war’s natürlich was anderes aber ich denke dass auch er sich mit Leistung und Toren hätte ein besseres Standing erarbeiten könne bei den Sturm-Fans. Publikumsliebling wär er sicher keiner geworden bei uns aber ich denke mal wenn er 20 Tore in der Saison gemacht hätte dann wäre kein einziger Pfiff zu hören gewesen. Und bei Dmitrovic könnt ich mich nicht an Pfiffe erinnern, lediglich aus dem roten Lager.