U13 bei den Junior Masters

Österreichs Nachwuchs ist schwarz-weiß

Sturms Nachwuchsteams sind weiterhin nicht zu stoppen. Gerade erst hat der Jahrgang 2000 eine Vorentscheidung für das österreichische Junior Masters Turnier 2013 gewonnen. “Das ist ein schöner Erfolg”, meint Nachwuchsleiter Gilbert Prilasnig.

© 2012 SturmTifo.com

Die Jugendmannschaften des SK Sturm Graz schwimmen weiterhin auf einer Erfolgswelle. Nachdem der Jahrgang 1999 bereits im Juni diesen Jahres ein hervorragendes VW Junior Masters-Weltturnier gespielt hat und sich mit den besten aus der ganzen Welt messen durfte, hat dieses Wochenende der Jahrgang 2000 aufgezeigt. Wie jedes Jahr im Herbst nahm Sturms U13-Mannschaft (heuer der Jahrgang 2000) an der Vorentscheidung für die alljährlichen Junior Masters teil. Im Regionalturnier Ost setzten sich die jungen Blackies vergangenen Samstag durch und markierten den Turniersieg. Kommendes Frühjahr wird dann der Sieger des Regionalturniers West ermittelt, danach gibt es ein Österreichweites Finale.

“Es ist noch nicht der Titel”, steigt Gilbert Prilasnig, Jugendleiter bei Sturm Graz, auf die Euphoriebremse. “Das war zunächst die Vorentscheidung in der Ostregion.” Trotzdem haben sich die jungen Talente eindrucksvoll durchgesetzt, auch die Jugendabteilungen von weiteren Bundesligavereinen wurden sensationell besiegt. Das gefällt auch Prilasnig. “Es ist ein schöner Erfolg – vor allem, dass wir Wiener Neustadt und die Kinder von Rapid geschlagen haben, die einen hervorragenden Nachwuchs haben.” Den blau-weißen Niederösterreichern haben die Sturm-Jungs im Halbfinale mit 2:0 eingeschenkt, die Rapidler konnten im Finale mit 2:1 besiegt werden.

“Wir verfolgen eine klare Linie”
Gilbert Prilasnig möchte aber eines festhalten: “Für mich als Nachwuchsleiter sind nicht primär die Ergebnisse wichtig, sondern wie diese zustande kommen. Wir verfolgen eine klare Linie, beim Spielstil und bei der Spielanlage. Dadurch kommen immer mehr Erfolge und Ergebnisse zustande.” Und das scheint in Sturms Nachwuchsarbeit seit Jahren zu funktionieren. Denn würde Sturm dann im nächsten Frühjahr das Österreich-Finale gewinnen, hätten die jungen Wilden zum bereits dritten Mal in Folge triumphiert. Und der erneute Sieg ist natürlich das Ziel. “In den letzten beiden Jahren haben die Jahrgänge 98 und 99 das Österreichfinale zwei Mal gewinnen können. Und alle guten Dinge sind drei, es wäre also schön, wenn wir das ein drittes Mal schaffen würden.” 

Das Weltfinale der Junior Master findet grundsätzlich im Vorfeld eines großen Turniers statt, sprich einer Welt- oder Europameisterschaft. 2012 hat sich der Jahrgang 1999 im Österreichfinale durchgesetzt und Rot-Weiß-Rot in Warschau vertreten, wo die EURO über die Bühne gegangen ist. 2013 gibt es demnach weder eine EM noch eine WM und somit auch kein Weltturnier für die jungen Kicker. Trotzdem erwartet den österreichischen Sieger ein ganz besonderer Preis: Ein einwöchiges Trainingslager inklusive Verpflegung und Übernachtung. “Das wäre natürlich toll”, findet Gilbert Prilasnig. Das Trainingslager ist aber nur ein zusätzlicher Anreiz, denn “bei so einem Turnier geht es um Prestige.” Stimmt, denn wenn das Duell Sturm Graz gegen Rapid Wien heißt, ist Brisanz automatisch vorprogrammiert – bei den Großen, wie auch schon bei den Kleinen.

“Alle guten Dinge sind drei”
Letztes Jahr hat Sturms U13 Mannschaft die Jungen von Austria Wien im österreichischen Finale besiegt, im Jahr davor die HIB Graz Liebenau. Die österreichischen Junior Master können also durchaus weiterhin in Grazer Hand bleiben. “Große Gratulation an den Trainer“, kann da Prilasnig nur sagen. Trainer des erfolgreichen Jahrgangs 2000 ist übrigens Edgar Daxböck.

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Kommentare

archaeopterix says:

Gratulation der Mannschaft , dem Trainer und der Jugendleitung !!

Tolles Motiv, Jugendliche vor einer überdimensionalen Flasche Alkohol, denkt denn in dem Verein wirklich niemand sozial mit und sind da alle wirklich Ruhm-, Macht-, Schlangengrubengesteuert – das Foto ist vom Saisonstart 2012/13, oder?

Etwas unglücklich ist das in der Tat. Allerdings gibt der Nachwuchs vor der Flasche ein tolles Motiv her. Und stimmt, das Bild ist vom Ankick 2012.

Ja, das wirkt tatsächlich etwas unglücklich gewählt. Ohne Flasche wäre es aber ein tolles Bild!!!

Wie siehts eigentlich aus bezüglich der durchgehenden Spielanlage Kampfmannschaft – Amateure – Nachwuchsteams?
Nachdem ja, wie im Artikel erwähnt, anscheinend eine Art Spielidee hinter der Ausbildung bei Sturm steht wäre es interessant zu wissen, ob diese nun nach dem Trainerwechsel adaptiert wird. Sollte das nicht Ayhan Tumani machen, oder wird hier in Zukunft nichts geändert?

gruabnjunior says:

Probiere es jetzt nochmal, beim ersten Mal wurde es gelöscht, vermute weil’s komplett OT war, aber diesmal paßt es: Am 3. Oktober gabs im Online Standard ein Tumani-Interview, wo es nämlich unter anderem um den Nachwuchs bei Sturm ging (IV-Überschrift “Ein paar tausend Ballkontakte mehr”). Mein Anstoß war: Verlinkt das doch bitte, statt (oder wenigstens neben) dem Neuhold-Klatsch) hier im Pressespiegel. swg

Gibts eine Seite wo man die Ergebnisse unserer gesamten U – Mannschaften verfolgen kann? Möcht gerne wissen wie wir im Vergleich zu Red Bull, Austria und Rapid so liegen, weil das “Österreichs Nachwuchs ist schwarz-weiß” meiner Meinung nach nicht ganz der Realität entspricht. Ich weiß schon Aufmacher aber trotzdem das ist die U13 interessant wirds erst ab der U18. Also her mit der/den Seiten zum Nachlesen was unser Nachwuchs so drauf hat.

Bravo Gilbert, tolle Arbeit! Das freut das Sturmherz.

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