Sturmologe

Frustration vor Invasion

Bevor wieder Tausende Sturmfans die Pack überqueren, um das Kärntnerland zu beleben, muss auch der Sturmologe noch einen nüchternen Blick zurück auf ein Spiel werfen, das nicht nur statistisch gesehen gewonnen werden hätte müssen.

© 2011 Sturm12.at

Wie immer blickt der Sturmologe in der Saison 2012/2013 auf die Statistiken von Sturm Graz und dessen Gegner. Die Ergebnisse der Nachforschungen präsentiert er auf Sturm12.at.

In der heutigen Ausgabe behandelt der Sturmologe die Statistiken ausgehend vom ereignisarmen 0:0 im Heimspiel gegen den SV Mattersburg.

- Im 38. Aufeinandertreffen mit den Burgenländern in der Bundesliga trennten sich die beiden Equipen zum bereits 15. Mal remis. Gegen keine andere Bundesliga-Mannschaft waren es prozentuell mehr Punkteteilungen.

- 64,44% Ballbesitz, 14:7 Torschüsse und 10:0 Eckbälle. Dennoch war es das vierte sieglose Spiel en Suite.

- Da half selbst das Zusehen von Eishockey-Topscorer und Sturmfan Thomas Vanek nichts: Erstmals seit neun Partien (Frühjahr 2010) gelang den Schwarz-Weißen kein Tor gegen die Grün-Weißen.

- Für Trainer Peter Hyballa war es die erste Nullnummer als Sturm-Coach.

- Johannes Focher blieb nach seinem blütenweißen Debut im ÖFB-Cup nun auch erstmals in der Meisterschaft ohne Gegentor.

- Gegen die Mittelburgenländer gab es in zwei Spielen nur einen Treffer und einen Punkt – zu wenig um ganz vorne mitzuspielen.

- Sturm hält dennoch nun bei einem Punkt mehr, als zum selben Zeitpunkt in der vorigen Saison, doch der Anschluss an die konstant spielende Spitze ist schon fast gerissen.

- Sehr erfreulich war die Zuschauerzahl. Mit 11.815 Besuchern wurde der Saisonschnitt sogar auf 11.567 angehoben.

- In der kommenden Runde geht es erstmals in der Bundesliga zu Aufsteiger Wolfsberger AC. Im Hinspiel im Stadion Graz-Liebenau kassierten die Wölfe eine 1:4-Abfuhr. Und auf Kärntner Boden verloren die Blackies seit 2004 nur einmal (2009 2:4 bei Austria Kärnten). Rund 2-3.000 Sturmfans werden erwartet und wollen diese Serie prolongieren.

- Im ÖFB-Cup spielten die Steirer schon viermal beim WAC in der Lavanttal-Arena. Alle vier Male stiegen die Schwarz-Weißen auch auf. Im letzten Duell in Wolfsberg gab es im Herbst 2009 übrigens ein 0:0 in einem Freundschaftsspiel.

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Kommentare

ingraznursturm says:

Der Sturmanhang ist echt ein Wahnsinn für österreichische Verhältnisse. Über 11 Tsd im Schnitt bei durchschnittlichen Leistungen ist einfach Top.
Wir sind zwar der größte Suderantenstadl in ganz Österreich, aber wenn es drauf an kommt sind die Schwoarzn da.
Jetzt noch einen sponsorfreien Vereinsnamen und Logo und die Verbundenheit wird noch ein paar Prozentpunkte größer.

archaeopterix says:

Wenn man nach dem Spiel sagt, wir hätten zu wenig über die Flügel gespielt & keine Weitschüße probiert, so ist das vollkommen richtig !! Aber diese taktischen Anweisungen müßte schon der Trainer kurzfristig auch noch wärend eines Spieles von der Outlinie aus geben können ; dazu bedarf es eigentlich nur eines kleinen Winkes von Hyballa ……..

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