12 Meter

Ein Durchschnittsverein

Sportliche Performance, strukturelle Neuerungen, Stadionpläne – der SK Sturm spiegelt derzeit in allen Bereichen ein durchschnittliches Bild wider. Überall gibt es Potential, die Umsetzung lässt aber in allen Bereichen noch zu wünschen übrig.

&copy 2011 Sturm12.at

© 2011 Sturm12.at

Ein maues torloses Unentschieden stand also am Ende des samstäglichen Abendkicks gegen Mattersburg. Sturm war feldüberlegen, ob die Grazer am Ende ein verdienter Sieger gewesen wären, bleibt zu bezweifeln. Irgendwie fühlte sich dieses Spiel ein bisschen wie die Zusammenfassung der bisherigen Saison an. Es gibt da und dort Ansätze, einige Dinge sind neu, einige sind wie immer und am Ende gibt es im Grunde eine Conclusio: Sturm Graz ist in der österreichischen Bundesliga eine Durchschnittsmannschaft. Oberer Durchschnitt von mir aus.

Das Ganze ein bisschen genauer erklärt: Neben den offensichtlichen Durchschnittsmerkmalen, wie dem Tabellenrang, geschossene und erhaltene Tore, beste Torschützen der Mannschaft oder der Tatsache, dass der Punkteabstand zum Mittelfeld geringer als zur Spitze der Liga ist, sind hier aber auch andere Gründe gemeint. Sturm neu, ganz neu, wieder neu, oder wie auch immer, wurde uns als Paradigmenwechsel verkauft. Ganzheitlich. Innovativer Konzepttrainer, neue Vereinsstruktur, attraktivere Spielweise und adaptiertes Stadion. Natürlich muss man diese Dinge voneinander trennen und einzeln bewerten. Trotzdem ist ihnen derzeit eines gemeinsam: Die Umsetzung seit Christian Jauk und Co das Ruder im Verein übernommen haben, ist durchschnittlich bis teilweise schlecht.

Zur neuen Vereinsstruktur wurde schon viel gesagt, der erste Neuversuch ging in die Hose, beide Geschäftsführer haben auf die eine oder andere Art und Weise nicht funktioniert und man musste mit drei statt zwei Leuten in der operativen Führung von vorne beginnen. Das geht auf die Kappe des Präsidenten, der seinen sich selbst auferlegten Ansprüchen nicht genügen konnte. Jedem sei zugestanden, dass manches nicht im ersten Versuch funktioniert, die Variante Gerhard Goldbrich mit seinen Bereichsverantwortlichen Ayhan Tumani und Daniela Tscherk sollte aber tunlichst hinhauen, sonst gerät Jauk vollends in Argumentationsnotstand. Es bleibt zu hoffen, dass hier ab Dezember wieder frischer Schwung einkehrt. Da beginnt der neue Generalmanager seinen Dienst.

Sportlich ist die Geschichte anders zu bewerten. Das was man sich erwartet hat, war es insgesamt bisher allerdings auch nicht. Neun Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Salzburg, nur acht Punkte Vorsprung auf den vorletzten Platz nach genau einem Drittel der Meisterschaft, das kann den Ansprüchen der Grazer nicht genügen. Peter Hyballa hat sicher innovatives Potential, probiert auch viel und man kann ihm beileibe nicht eine Biederkeit der späten Foda-Jahre vorwerfen. Trotzdem hat das System Hyballa irgendwie noch keinen Anfang und kein Ende, man hat das Gefühl, es wird noch gesucht. Natürlich wird immer von Zeit geredet, die es braucht um Dinge zu implementieren und nachhaltig umzusetzen. Allerdings weiß man genau, dass Vereinsverantwortliche nervös werden, wenn sie keine Fortschritte sehen. Speziell dann, wenn sie schon sehr sensibel sind, weil sie bei der Geschäftsführung einmal daneben gegriffen haben und der andere ihnen den Krempel vor die Füße geworfen hat. Es wäre wünschenswert, bekäme Hyballa ausreichend Zeit, hier etwas zu schaffen. Ich glaube er könnte das auch, aber ein kontinuierlich sichtbarer Fortschritt ist dafür nötig. Auch umgekehrt gedacht. Peter Hyballa sieht Sturm Graz selbst als Durchlaufstation, um sich für höhere Weihen zu empfehlen. Also nicht nur der Verein, auch der Trainer selbst ist wahrscheinlich ungeduldig, ob der derzeitigen Durchschnittsbilanz. Spätestens am Ende dieser Saison muss man klar sagen können, dieser Trainerwechsel hat sich ausgezahlt, ansonsten wird es schwierig werden.

Dass eine Zwischenbewertung derzeit mit dem Durchschnittssiegel versehen ist, hat natürlich auch mit den groß angelegten Ansprüchen beim Amtsantritt der neuen Vereinsführung zu tun.  Das gilt nicht nur für Sport und Struktur, das gilt auch für das Stadion. Von einem “Sturm-Stadion” hat Präsident Jauk gesprochen, wo der Verein mittelfristig nicht mehr Mieter im eigenen Haus sein soll. Davon ist längst keine Rede mehr, informell war von Jauk auch damals schon zu hören, dass das schwierig zu bewerkstelligen sein würde. Er hat später dann auch versucht zurückzurudern und von einem mittelfristigen Projekt gesprochen. Aber die Geister, die man in der Euphorie rief, wird man dann auch so leicht nicht wieder los. Inzwischen wurden jedenfalls gemeinsam mit dem Bürgermeister zumindest hübsche Architektenentwürfe präsentiert, die Liebenau zu einem Tor zur Stadt machen sollen. Eh schön. Nur wie man das finanzieren will, ist nicht einmal annähernd geklärt. Man muss höllisch aufpassen, dass man hier nicht wieder in die Erwartungshaltungsfalle tappt. „Unmögliches anstreben, um mögliches zu erreichen“zitiert Jauk gern Hermann Hesse. Ob man einen Stehsatz als nachhaltige Strategie verwenden sollte?

In allen Bereichen, Sport, Struktur und auch Stadion, gibt es definitiv das Potential, die ganze Geschichte in eine positive Richtung zu drehen. Derzeit ist der Umsetzungsstand alles zusammen genommen allerdings maximal Durchschnitt.  Und die Ereignisse der letzten Monate lassen die Anfangseuphorie rund um Sturm neu schön langsam verblassen. Mit der bereits angesprochenen Erwartungshaltung ist das so eine Sache. Erfüllt man die Ansprüche nämlich nicht, verlieren die Beobachter das Vertrauen. Und braucht man für Manches dann einen zweiten Versuch, fehlt mitunter der Glaube, dass die Protagonisten vom ersten Versuch es diese Mal besser können. Noch hat das Projekt Sturm neu bei den Fans ausreichend Kredit, der öffentliche Wind dreht aber mitunter schnell.

Alles in allem ergibt das im Moment einen durchschnittlichen Verein der Bundesliga. In allen Bereichen gibt es in Österreich sicher besser aufgestellte Vereine. Man hinkt vom Kader zumindest der Austria und Salzburg hinterher. Wie innovatives Coaching stattfindet zeigt derzeit wohl am ehesten Peter Stöger in Favoriten vor und auch strukturell ist die Wiener Austria die Benchmark der Liga. Junge heimische Kräfte kommen auch eher anderswo als in Graz zum Zug, zur Karriereplattform ist es noch ein weiter Weg. In Sachen Kommunikation wird bei Sturm zwar ein neuer Versuch unternommen und man ist hier durchaus bemüht. An die Pressearbeit von Rapid Wien kommt man aber bei weitem noch nicht heran. Dort schafft man es sogar, die übelsten Vorfälle nach außen so abzufedern, dass der Imageschaden verhältnismäßig klein bleibt. Es bleibt viel zu tun, in Messendorf und Umgebung.

Der nächste 12 Meter erscheint erst in Kalenderwoche 47. Kolumnist auf Urlaub.

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden


Jürgen Pucher (jp)

Geboren 1978 im Spannungsfeld von DSV Alpine und KSV in Bruck an der Mur. Mit den ortsansässigen Fußballvereinen allerdings nichts anzufangen gewusst und bald nach Graz gestürmt. Dort den Fußballklub des Herzens entdeckt und, obwohl die Farbe der Liebe rot ist, war der Verein doch der Schwarze. Nach dem Ausscheiden im Finale des AHS-Cups fünf Jahre als CAD-Techniker Beton angerührt. 2005 wieder in die Offensive gegangen, gereift und aus politischen Gründen einen Vertrag bei Uni Wien unterschrieben. Inzwischen im Sold der ersten Geliebten des Zeus und immer noch Exil-Schwarzweißer zwischen Grünen und Violetten. Um nicht ganz farbenblind zu werden öfter mal in Dornbach beim Sportklub, an dieser Stelle jedoch kehrt die Seele heim und das Geschriebene dreht sich ausschließlich um den SK Sturm.



Kommentare

Ganz unrecht hat er sicher nicht, der JP – aber ich spür grad schon ein bisserl die Ruhe vor dem Sturm – da werden die Pucher-Kritiker jetzt wieder aus ihren Löchern kommen, ich seh’s schon vor mir wie’s da rundgehen wird!

Ich wünsche einen schönen Urlaub! Hoffentlich kennt der Kolumnist wenigstens in seiner Freizeit auch ein anderes Thema als „alle sind so schlecht, nur Houben ist gut, den haben sie aber davongejagt, die Bösen!“
Nach gefühlten 30 „12 Metern“ zu diesem Thema sind allen Lesern hier die konspirativen Theorien des JP bekannt…

ergebnissicherung nennt man das

Bin ganz klar der Meinung von JP. MMn ist sogar der Satz ” Oberer Durchschnitt von mir aus.” viel zu gut beschrieben für den derzeitigen Sk Sturm. Wenn wir wirklich einmal zurückdenken an die hohen Ansätze der neuen Führung, die zukünftigen Qualitäten und Quantitäten, kann man nur traurig entgegenschauen. “Es braucht seine Zeit” sagen viele, aber jedes mal wirklich von “Neu” beginnen ist auch nicht die Lösung, wenn wir nicht mal nach 6 Monaten eine kontinuierliche Führung bei “Sturm Neu” haben. Sportlich gesehen laufts bis jetzt nicht mal Ansatzweise so, wie Sturm sich das vorgenommen hat. Austria hat, obwohl abgänge wie Junzuzovic dabei waren viel besser die neue Saison Sportlich und Wirtschaftlich super verkraftet. Salzburg ist Salzburg und Rapid Rapid. Die sind immer dabei.. Bei 10 Mannschaften in der Liga bleibt einfach kein Platz mehr für viel schönreden.
JP ist Kritiker und kein “Schönredner”, da muss auch mal etwas kritik einfließen in die so tolle Sturm Mannschaft.
Danke JP :) .

AssamdelNegro says:

JP hat schon recht, was er schreibt und diesesmal scheint er auch Kreide gefressen zu haben.
Eine Gesamtbewertung von “Sturm neu neu doch wieder alt” oder wie auch immer dieses Projekt mittlerweile heissen mag, sieht ein wenig trister aus, als oben beschrieben!
Wobei ich ob der Kosten, die mit der “Pyramide” entstehen, nicht gerade in eine rosige Zukunft blicke, wenn man weiss wieviel ein Vorstand bei der Graz Holding pro Jahr verdient und günsitger wird er es bei Sturm auch nicht geben. Alleine die Refinanzierung dieser neu geschaffenen Position würde ein mehr von € 2,8mio/Saison an Sponsoringerlösen voraussetzen, um diesen Posten wirtschaftlich legitimieren zu können. Von dem Rückkehrrecht in die Graz Holding ganz zu schweigen. Sozusagen auf Karenz bei Sturm!
Tja, der Kader – ich frage mich die letzten Wochen schon – gibts beim SK Sturm auch Stürmer? Die Nr. 19 hat stark abgebaut und der 25er irrt sinnfrei am Feld umher und hat neben den wenigsten Ballkontakten, auch die schlechtest Zweikampf- & Passstatistik – da sind auch die 4 Tore zu wenig!
Eigentlich hab ich mir das Alles ein bisschen anders vorgestellt, wobei ich weiterhin der Meinung bin, das Beste an dem Projekt ist bis dato Peter Hyballa.

Markelinho says:

Ja JP wir sind in dieser season oberer durchschnitt aber was hast du dir den erwartet das wir mit salzburg um den meisterteller spielen das können wir vielleicht in 1 bis 2 jahren aber nicht diese season mit neuen trainer neuer spieler neuer struktur und die die Pressearbeit von Rapid Wien ist so gut das mann uberrall gehört hat das da fans dabei die eigentlich stadionverbot hatten und der innovatives Coaching Peter stöger geh bitte da hast du woll unser spiel gegen die austria in wien nicht gesehen und In den Bereichen, Sport, Struktur und auch Stadion ist jetzt mahl die politik am zug sturm hat die pläne ja vorgestellt viel mehr kann mann da nicht machen wenn mann vom land bund un stadt abhängig ist ansonsten guter 12meter

“unser spiel” gegen die austria in wien hat Sturm mit Dodelsau gewonnen, daraus Rückschlüsse auf die Fähigkeiten von Stöger zu ziehen ist unangebracht. Und außerdem hab ich noch mehrere Spiele der Austria gesehen, zb. das letzte in Graz und das Wiener Derby. Dort wird gut gerbeitet, in Favoriten. glaub’s mir…

Markelinho says:

ja bei der austria wird gut gearbeitet und das hat weniger mit der tatsache zu tun das der Peter Stöger bei der austria ist als mit der tatsache das der Ivo nicht mehr bei der austria ist und so weit sind sie auch nicht von uns weg

@ Markelinho: aber das “dort wird gut gearbeitet” betrifft ja nicht nur das sportliche. also für mich ist die austria (so wenig ich sie mag) schon so was wie ein role-model des österreichischen fussball. da ging die umwandlung des profi-bereichs quasi ohne aufregung von statten. bei uns wurde angekündigt, präsentiert und was weiss ich was und wir haben schon die zweite/dritte management-konstellation in noch nicht mal einem jahr. sprich mir wäre es viel lieber, wenn man bei uns weniger reden dafür mehr arbeiten (ohne massig porzelan zu zerschlagen) würde … denn was die austria seit dem stronach-abgang auf die beine gestellt hat sucht in österreich seines gleichen. ich hatte mich anfang des jahres schon sehr gefreut, dass sturm “versucht das modell zu kopieren” … ist leider – bis jetzt – ziemlich in die hose gegangen …

nachtrag: und peter stöger hätte ich zb. schon gerne bei uns gesehen (war ja mal gerüchteweise im gespräch). aus der “neuen österreichischen” trainerriege ist er meiner meinung nach sicher der beste.

Markelinho says:

ja bei der austria ist es quasi ohne aufregung von statten gegangen die austria hatte aber auch glück das mann sofort die richtigen menschen barat hatte wenn es bei uns mit den gluto gegangen wäre wäre es auch quasi ohne aufregung von statten gegangen und bei uns war auch noch die aufreggunge mit francos entlassung sehr groß was den gludo nach dem ersten tag den job gekostet hat das proplem hatte die austria nicht und das pfertegesicht peter stöger wird uberschätzt bei der wiener neustadt hat genau so wie der schöttel nur gemauert und bei der austria hat er das glück das er nach dem ivo gekommen ist viel schlechter gings ja nicht mehr und wie schon geschrieben so weit sind sie nicht weg von uns

Naja, wie willst denn mit Wiener Neustadt anders spielen als mauern? Allein dass er mit dieser keineswegs ligatauglichen Mannschaft den Klassenerhalt geschafft hat spricht ganz klar für den Horseman. Was willst erwarten, dass er mit dieser Gurkentruppe Zauberfußball spielen lässt? Nein, das war schon richtig so. Mit Mannschaften wie Wiener Neustadt kannst eigentlich nur schauen dass du so viele Punkte wie möglich mitnimmst, egal wie.

Markelinho says:

ja aber er hat daturch noch lange nicht bewiesen das er ein innovativer trainer ist den mauern kann jeder deswegen konnte ich übrigens fodas angsthasen fussball zum schluß nicht mehr anschauen

“mauern kann jeder” naja, man kann gut mauern und schlecht mauern, wenn man schlecht mauert macht dir ein Gegner mit einem anständigen Offensivkonzept trotzdem 5 Dinger rein. Egal wie oder was man spielen lässt, wenn einer mit dieser Neustädter Mannschaft den Klassenerhalt schafft ist das für mich ein Indiz dafür dass es sich dabei um einen guten (für Ö-Verhältnisse) Trainer handelt.

@woodynoise
Austria ein “Role Model”?? Lassen wir die Kriche mal im Dorf! Die Lizenz mit Auflagen schon vergessen? Oder das so “tolle” Transfersystem Rising Stars”??? Die Austria spielt momentan guten Fussball und hat mir Stöger einen guten Trainer. Daran gibt es Nichts zu rütteln. Nun ist das momentan in dieser Liga auch nicht gerade schwer. Sturm ist Durchschnitt und wird sich, wenn nicht ein Knopf aufgeht, in diesem Herbst nicht mehr richtig erfangen. Rapid taumelt grob gesehen ja noch schlimmer umher als Sturm (Das Derby war ja bezeichnend) und hat mit dem Ausfall von Ihrem “Germanen” alle Hände voll zu tun (und die kommenden Spieler erst!). Und Salzburg, ja, Salzburg scheint die Notbremse bzw. scheinen die “Käufe” mehr als nur gut getan zu haben. Für mich wird Salzburg heuer einen einsamen Weg an der Spitze gehen. Selbst die Austria wurde von den Bullen im Grunde ein wenig vorgeführt. Und was hörte man nicht in den letzten Jahren von der Austria…”Jahrhundertmannschaft”. “schönster Fussball”, “Titelfavorit”… am Ende sinds immer noch gescheitert. Ob das unter Stöger anders sein wird, wird man sehen….

@ madmax: also für mich – aus rein organisatorischer sicht – ist sie es schon. so was in die richtung wie ein role-model. klingt vielleicht hochtrabend. aber die austria hat ihren financier verloren. danach sich aber so aufgestellt um zb. ins stadion (ok damals noch mehr fussballplatz als stadion) zu investieren. in die eigene akademie. weiters schaffen sie es doch immer wieder ganz gute junge leute an den verteilerkreis zu lotsen. wenn man das ganze rein von den titeln her sieht, dann hat es sich bei ihr nicht ausgezahlt. aber was helfen schon titel? wir haben den franco foda ja trotz titel mit pauken und trompeten davon gejagt. was ich – ums kurz zu machen – aber sagen will ist: bei sturm hab ich zur zeit das gefühl, dass die zu erwartende (und für mich zum jetzigen zeitpunkt auch nicht als beinbruch zu sehende) sportliche mittelmässigkeit, NICHT dafür genutzt wird um die anderen baustellen zu bearbeiten bzw. erfolgreich zu bearbeiten. ja klar hat die personalauswahl mit dem herrn gludowatz unglücklich. nur hätte man das ja erahnen können. so sehr ich den mann schätze so sehr war er von anfang an – für mich – die falsche besetzung … und ich red mal in den raum hinein: der herr houben ist wohl am ehesten daran gescheitert. hätte es von anfang an eine gscheite lösung für die sportliche seite gegeben (oder schneller ersatz), wäre der wohl noch im amt … egal. will dir meine meinung ja nicht aufzwingen, sondern sie nur kundtun …

bzgl hyballa hab ich persönlich beeschlossen, ihm eine ganze saison zeit zu geben, um sein konzept umzusetzen. und die scheint er ja ganz offenbar auch zu brauchen. momentan wird ja recht wild probiert, von konstanz und routinierten abläufen kann ja noch keine rede sein.
ich erwart mir also bzgl. des tabellenplatzes genau gar nichts (außer nicht absteigen ;) , spielerisch möchte ich aber heuer noch eine nachhaltige entwicklung sehen, die mut für die nächste saison macht.
2013 muss hyballa dann aber auch erfolg haben, sonst bleiben in der tat nur leere worte.

Treffend formuliert, auch die schmerzhaften Vergleiche mit der ausländischen (Wiener) Vereinen muss man sich wohl eingestehen, um über den Durchschnitt hinwegzukommen. –
Zitat: ” Es wäre wünschenswert, bekäme Hyballa ausreichend Zeit, hier etwas zu schaffen. Ich glaube er könnte das auch, aber ein kontinuierlich sichtbarer Fortschritt ist dafür nötig. Auch umgekehrt gedacht. Peter Hyballa sieht Sturm Graz selbst als Durchlaufstation, um sich für höhere Weihen zu empfehlen. “… Da widerspreche ich, bis zum Winter sind dann 8 Monate vergangen, endlich erkennbare Fortschritte zu liefern.. und diese sollten von dem Doppel bzw. Triple ( Sportdirektor Tumani, Trainer Hyballa, Co Tumani) auch erbracht werden. Bisher ist von einem festen System, einer festen Spielanlage, einem festen Stamm von Spielern oder einer Spielkultur bis auf ein paar Funken nichts nachhaltiges geschaffen, außer durch seine Außendarstellung (die auch nicht jedermanns Sache ist) bleibt von PH bisher nicht viel zählbares übrig.

archaeopterix says:

Tiefschüfende Analyse von JP der ich mit etwas Sorge beipflichten muß @ ! Die hochkarätigen Manager von Sturm haben doch kein ” Gefühl ” über die Arbeitsbelstung auf Operativen Ebenen !! Der Ausfall von 2 mit wissenschaftlichen theoretischen Methoden gesuchten Geschäftsführern ist eine Blamage !! De facto haben wir 1 Jahr nach der Gen. Vers. Keine effiziente GF !!! – Dies und die im anonymen Hintergrund arbeitende höheren Managementebenen färben auch auf die sportlichen Leistungen ab ! Hyballa und Tumani müssen jede Woche operative Leistungen transparent erbringen und stehen als schutzschirm in der öffentlichen Kritik vor dem in Tauchstation befindlichen Verein da ! Dazu kommen Budgetvorgaben mit Personalreduktionen die Jahr für Jahr keine Kontinuität aufkommen lassen – wir Fans wollen aber kurzfristige Erfolge !! Unter diesen ungünstigen Prämissen ist auch von Hyballas Visionen wie Offensivfußball , Passgenauigkeit etc. Noch zu wenig zu erkennen !?- Das Sturm – Stadion wurde von Anfang an kritisch gesehen ! Ob die GAK – Situation das verbessert weiß ich nicht ! Das Minimalziel der UEFA – Auflagen müßtenerreichbar sein?? Ob allein das finanzierbar ist in absehbarer Zeit wird fraglich – ich bin nur optimistisch wenn es unserem Management gelingt hiefür Frank Stronach zu interessieren ……

Ein (meiner Meinung nach) recht seichter Kommentar, der weder Probleme richtig aufzeigt noch eine Lösung dazu anbietet(was Jornalisten leider eh selten bis nie machen).
Zur Geschäftsleitung: wenn man neue Strukturen einsetzt hat man nunmal Probleme auf Anhieb das dazu geeignete Personal zu finden, noch dazu wenn es um ein für Österreich neues Konzept geht und brauchbares Personal in diesem Bereich wenn überhaupt vorhanden Mangelware ist.
Zum Trainer bzw. -stab: Bei einer rundum erneuerten Mannschaft und mit einem total neuem System wird alles seine Zeit brauchen bevor die richtigen Schlüsse gezogen werden können, wenngleich ich weiss das im Fußball diesbezüglich die Geduld eine sehr schnell endende ist.
Zu Stöger: ja er liefert eine (für mich) erstaunlich gute Performance ab, nur sollte man bedenken er kam in ein schon gewachsenes System, was hier vieles erleichtert. Trotz allem Hut ab von seiner Leistung.
Zu Schluss darf ich auch einen hoffentlich sehr erholsamen Urlaub wünschen.

“Zur Geschäftsleitung: wenn man neue Strukturen einsetzt hat man nunmal Probleme auf Anhieb das dazu geeignete Personal zu finden, noch dazu wenn es um ein für Österreich neues Konzept geht und brauchbares Personal in diesem Bereich wenn überhaupt vorhanden Mangelware ist.”

die austria hats geschafft. ohne grosses aufsehen …

“Zu Stöger: ja er liefert eine (für mich) erstaunlich gute Performance ab, nur sollte man bedenken er kam in ein schon gewachsenes System, was hier vieles erleichtert. Trotz allem Hut ab von seiner Leistung.”

an dem “gewachsenen system” ist aber ein hochgelobter vastic gescheitert … also @ stöger: hut ab!!!

Das es die Austria geschafft hat is nicht zu bestreiten nur hatten sie genau so ihre Startprobleme, auch wenn es jetzt gut läuft wäre das Projekt Stöger genauso gescheitert wie ein Daxbacher ( der meiner Meinung nach auch gut arbeitete) bzw. Vastic dann wäre die Geschäftleitung denke ich auch nicht mehr dieselbe wie jetzt. Von daher sie haben es geschafft ja( auch nur Momentaufnahme, im Fußball geht es oft schnell!) aber es stand zumindest an der Kippe.

“Peter Hyballa sieht Sturm Graz selbst als Durchlaufstation, um sich für höhere Weihen zu empfehlen.”
Der soll froh sein, wenn er dann wieder in der RLW trainieren darf. Sturm war für ihn eine glückliche Fügung, weil man unbedingt einen Trainer wollte, der sich von Foda möglichst stark unterscheidet – da hat der Pausenclown gut gepasst.
Sonst guter 12Meter, chapeau. Da und dort ein bisschen zu blumig formuliert, aber die Richtung des Artikels stimmt.

Markelinho says:

eine frage was hat den der franco in sturm gesehen genauso eine Durchlaufstation ansonden hätte er den vertrag verlängert ohne austigsklauses und der franco ist genau so von der Regionalliga gekommen er hat ja vorher die amateuer trainiert oder

Der Unterschied ist, dass Foda die Qualität hatte und hat, sich für höhere Weihen zu empfehlen.

Markelinho says:

Foda hatte soviel Qualität das im damals keiner wollte nach seinen spieler karriere auser sturm für die jugend und danach als osim ersatz wieso hat mann im den dann den Mischa Petrovic vorgesetzt weil er damals noch sehr viel zum lernen hatte wenn den franco irgentetwas an sturm gelegen hätte und nicht nur als Durchlaufstation gesehen hätte hätte er den vertrag letztes jahr verlängert oder nicht

@ maerklinho

Ja, Foda verbrachte gerade einmal 13 Jahre in der “Durchlaufstation” Sturm Graz. Er holte eh nur ein paar lächerliche Titel als Spieler und Trainer! Sturm kann ihm keine Herzensangelegenheit gewesen sein! Einfach unmöglich!

Markelinho says:

ja genau weil es ja für ihm eine solche Herzensangelegenheit gewesen ist hat er ja den Vertrag ohne Ausstiegs Klausel nicht unterschrieben und ja für franco war es nur eine Durchlaufstation als Trainer hätte ihm damals sowieso kein anderer verein genommen und er wusste genau das er mit sturm Meister werden muss um nach Deutschland zu kommen und das hat sturm viel Geld gekostet das der Herr Foda in Deutschland trainieren darf

was genau redest du da? Ich bin sicher kein Foda-Fan, im Gegenteil. Aber was hat Sturm daran Geld gekostet dass er in D trainieren darf?

jorge diaz says:

christoph: sehr richtig! aber fang nicht an mit markeliho zu diskutieren, da sind schon viele gescheitert….

“durchlaufstation” – es wird immer bizarrer
in ein paar jahren wird er wieder die nord-rhein-westfalen u15 trainieren und noch immer nicht wissen wie im damals geschah – im verrückten sommer 2011, als ein öst. verein bei ihm anklopfte und ihm fragte ob er eine profimannschaft trainieren möchte?
wär ja an und für sich eine gute story – so alla eddy edwards am skisprungbalken – aber warum muss diese tellerwäsche story gerade bei meinem herzensverein passieren…
und wieviel schaden soll noch angerichtet werden?

Markelinho says:

jorge diaz wieso hat der franco den Vertrag bei seinen herzensverein nicht verlängert ohne Ausstiegs Klausel wenn er in nicht als durchlauf Stadion sah er wusste genau das er mit sturm Meister werden muss um nach Deutschland zu kommen und das hat sturm viel Geld gekostet man braucht nur an die Meister Saison denken was da für Gehalt herumgelaufen ist und nur deswegen das der franco in Deutschland trainieren darf

@Markelinho: Bitte, bitte, bitte hör auf mit der Durchlaufstation! Na sicher hot er auf Deutschland spekuliert, da Franco! Da Haas is auch nach Frankreich gegangen oder? Also is Sturm fürn Mario a nur a Durchlaufstation gewesen! Prödl is das gleiche! Da Herr Foda war 13 Jahre !!! beim Klub! Man kann ihm viel vorwerfen aber das er net mit Herzblut bei/für Sturm gearbeitet hat sicher nicht!

Generell hat er ja recht – jedoch wage ich zu bezweifeln, dass dieser Artikel so oder ähnlich ausgesehen hätte, hätte der Imre gegen Mattersburg einfach den Ball ins Tor geschossen. Ein 1:0 – jeder hätte gesagt, Sturm hat teilweise sehr gut gespielt, es war halt schwierig gegen die Menschenmauer, … und Sturm wäre jetzt punktemäßig an Rapid dran und von den verfolgern relativ weit weg.

Geld schießt bekanntlich Tore – Dein Vergleich der Kaderplanung mit Salzburg (!) und auch der Austria ist absurd. Warum führst Du Rapid in der Aufzählung nicht an? Sollte dies Tatsachen widergeben so ist die Kaderplanung Sturms ausgesprochen gut gelungen – wenn nämlich Sturm kadermäßig mit Rapid vergleichbar wäre!

top analysiert!
hab mir vom kollegen hyballa auch mehr erwartet. wer solch eine große klappe hat, sollte auch ergebnisse bringen. immer nur den mund weit aumachen und wie ein kasperl an der outlinie herumzuhüpfen, das kanns irgendwie nicht sein.
und bevor jetzt alle daherkommen: foda war im letzten jahr auch nicht mehr das gelbe vom ei, ja das stimmt. aber die jetzigen leistungen hätten wir unter ihm auch gebracht!
@markelinho: ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber lern bitte mal (wenns bei der rechtschreibung schon nicht klappt) satzzeichen zu setzen. das ist ja hinten und vorn nicht zu lesen was du da schreibst!

Hui… das wir beide mal gleicher Meinung sind, kann ich mir fast im Kalender anstreichen :)

@tooms:
aber aber.
ich provozier dich halt ab und an gern ein bisserl. ;-)
geh eh in vielen richtungen d’accord mit dir, aber ab und an halt nicht. und es macht einfach so spaß jemanden ein bisserl zu kitzeln :-)
sorry, möcht mir da keinen feind anschaffen!

@since1909:
24 ist jetzt aber nicht dein ernst, oder?

Soweit ich weiß schon, ja – aber ohne Anspruch auf Richtigkeit…

Markelinho says:

Ich gelobe besserung ich habe mich schon immer schwer gedan mit rechtschreibung tut mir leid

Keine Sorge, ich hab das auch nicht persönlich aufgefasst. Verschiedene Sichtweisen erzeugen auch verschiedene Meinungen… vl. kommt ja bald wieder ein Artikel von einem unserer Stürmer, wo wir dann unterschiedlicher Meinung sind *gg*

@tooms:
naja, das kann schon mal passieren.
aber ich glaub im nachhinein musst du fast eingestehen, dass uns ein kienast vorne fehlt. szabics und er waren ein traumsturm der wirklich blind funktioniert hat. seit kienast weg ist, ist auch szabics zum vergessen. ach ja und kienast hat die tore gemacht, die uns schon länger kein stürmer gemacht hat. der hat halt auch mal in einer sch….partie die kugel iwie reingebracht.

Paint_it_black says:

Bist du, Jürgen, dir eigentlich sicher Fan von Sturm Graz zu sein? Ich mein, die Austria ist doch nach deinen Ausführungen wirklich in allen Belangen besser, oder nicht?
Nicht falsch verstehen, ich bin kein unkritischer Fan, im Gegenteil, aber einfach die selben Kritikpunkte (ob jetzt gerechtfertigte oder nicht gerechtfertigte) jede Woche zu wiederholen, das hat nichts mit produktiver Kritik zu tun sondern ist vereinsschädigend. Du kritisierst, dass Sturm in Sachen Außendarstellung weit hinter Rapid nachhinkt – dabei trägst du mit deinem ständigen Schlechtreden genau dazu bei.

” Es wäre wünschenswert, bekäme Hyballa ausreichend Zeit, hier etwas zu schaffen.”
Selbe Sache, gerade du gibst ihm doch keine Zeit! Man hat vor der Saison gemeint, dass es eine Umbruchsaison ist und die Mannschaft das Jahr brauchen wird, ein internationaler Startplatz wäre angepeilt. Und daran gemessen läuft es sportlich nach Plan. Wir liegen auf Platz 4, wenn wir verlieren, dann hat man meistens das Gefühl es wäre was gegangen und die Spiele sind wieder attraktiver.

SIGNED!

Die reinen Hyballa-Verweigerer mal ignorierend frage ich mich bezüglich jener, die zuerst neutral bis positiv gestimmt waren, was sie sich denn bitte eigentlich erwartet haben.

Platzierung?
Wir sind aktuell Vierter. Vorne reissen 2-3 Mannschaften ab (das wird sich weisen), hinten 2, und wir führen die gesichter Mitte an. Hat wer mehr erwartet oder glaubt tatsächlich an dieses “das kann nicht Sturms Anspruch sein”?

Ergebnisse?
Außer Matetrsburg kein richtiger Einfahrer, paar sogenannte “Pflicht”Siege nicht eingefahren, dafür gegen Austria ordentlich gepunktet. Resultat sieht man in der Tabelle.

Spielstil?
Noch am ehesten als Kritik verständlich, für mich aber auch nicht wirklich. Klar hab auch ich mir erhofft, dass das schneller zu einem regelmäßigen Traumspiel wird. Aber dass “Drüberfahren” so nicht existiert ist doch klar. Dass man gegen Mattersburg quasi keine Chance herausgespielt hat, dass (in meinen bescheidenen taktischen Augen) viel zu wenig in die Tiefe gespielt wurde, zuwenig geflankt, … Alles valide Kritikpunkte, die sich sicher auch noch verbessern müssen. Aber immerhin hatten wir die im Endeffekt 90 Min im Griff, auch wenn man solche Spiele natürlich dann im Endefekt oft noch verliert.
Fakt ist aber, dass man nicht alles auf einmal Trainieren kann. Hier steht halt in erster Linie mal die Priorität auf: Ball gewinnen, Ballsicherheit, Ball verschieben, Ball behalten. Klappt auch nicht immer, aber ich bilde mir ein, hier riesige Fortschritte gegenüber letztem Jahr zu sehen.

Was war denn damals mim Schachner beim GAK. Die sind schnell erfolgreich worden, aber der hatte ein anderes Programm. Defensive stärken (Beton anrühren geht halt leichter), Standards geführlich werden. Mehr kam dann aber auch nicht mehr nach. Da ist mir unser Weg lieber, wenn halt auch nicht so straightforward durchziehbar.

Ahja, und wieso hier Hyballas “ständige” Rotation kritisiert wird, versteh ich auch überhaupt nicht.
Dass der rechte AV eine Baustelle ist, war bekannt. Hier wurden Ehrenreich, Kaufmann, und andere getestet. Scheinen alle nicht entsprochen zu haben. Hölzl ist jez mal scheinbar 1. Option.
Madl, Vuja, Klem ohnehin fix.
Szabics, SuPa, Okotie doch auch. Waren halt nur alle (kurzfristig) verletzt.
Buvka fix.
Also wo wird da soviel rotiert?
Ich würd im Gegenteil lieber mehr Rotation sehen. Szabics is grad ned das Gelbe vom Ei: Mal wieder Schloffer bringen.
Okotie vielleicht mit Maske auch nicht 100%: warum ned Bodul zumindest eine Halbzeit bringen.
Kröpfl dürfte gern auch öfter ran.

Soll alles nur heissen: jeder darf sich Wunderdinge erhofft haben. Aber: erwarten?

Markelinho says:

und genau das ist das große Problem ich glaube das die Hälfte der Fans wirklich geglaubt haben das wir uns mit Salzburg den Meister ausmachen nur so läuft es nur wenn man wirklich so wie Salzburg das nötige Kleingeld für Spieler die wirklich Qualität haben wenn man das nicht hat muss man ein Team formen und das geht aber nicht von jetzt auf gleich das braucht eben zeit

donbernardo says:

@clock: DANKE!! ich sehs zwar nicht zu 100 % gleich (vor allem bezüglich der Rotation), aber im großen und ganzem vollste Zustimmung!!
wer sich wirklich ernsthaft erwartet hat, dass wir zusammen mit rb nun die gegner reihenweise dominieren können, der is ein träumer…
auch der von jp angeprangerte spielstil, natürlich ist da eine entwicklung zu erkennen!! auch wenn mir das persönlich jetzt missfällt, aber solche ballstafetten wie zb gegen m´brg (auch wenns nur ball hin und her geschiebsel war) sah man zum ende der foda ära einfach nicht mehr, vom gegenpressing ganz zu schweigen und ja auch dieses wird praktiziert, nicht perfekt, bei weitem nicht, aber dennoch versucht…
ich will weder hyballa in den himmel loben noch foda kritisieren, die nackten zahlen sprechen dafür, dass die situation ähnlich rosig oder eben nicht aussieht, wie in den letzten jahren…jedoch im gegensatz zu den letzten saisonen hab ich das gefühl, dass die mannschaft nichtmal bei 60 % angekommen ist, von dem her gebt dem trainer zeit (das man darüber überhaupt diskutieren muss, wenn man eh auf platz 4 steht) und lasst das team arbeiten, abgrechnet wird zum schluss!!

was den vorstand, in persona jauk, und sein teilweise unglückliches agieren betrfifft, auch da sei auf die nähere vergangenheit verwiesen, wobei nach wie vor die chance besteht, dass die rädchen ineinander greifen!

@ clock: gib dir tw. recht. aber gegen Mattersburg zu wenig geflankt? zu wenig Querpässe aus der Tiefe ja! aber Flanken waren genug! Und Flanken gegen Mattersburg mit ihren riesen da hinten drinn bringen nix! Mit der überzogenen Erwartungshaltung der meisten host a recht, aber das der Fussball dzt wieder mieserabel is muss ma sich auch eingestehen. siehe Innsbruck!
lg

gruabnjunior says:

Leider soeben mein Posting ins Nirvana verloren. Zusammenfassung: Auch die Fans sind zum Teil nur Durchschnitt.

Überdurchschnittlich hohe Erwartungen gepaart mit einer unterdurchschnittlichen Kenntnis wie in Profifußballverein “funktioniert”?

gruabnjunior says:

kommt hin

Viel hat wirklich noch nicht so funktioniert, wie man es sich beim Verein vorgenommen hat. Dennoch darf man nicht vergessen, dass die Öffentlichkeit, also auch wir Fans, zu Beginn der Umstrukturierungen um Geduld gebeten wurde. Ich denke, dass wir zumindest noch diese Saison abwarten sollten, ehe es zu weiteren personellen Veränderungen kommt, wenngleich man sich ab der Winterpause vor allem im sportlichen Bereich sicher auch schon deutliche Verbesserungen erwarten können muss.

Was der werte Kolumnist schreibt, stimmt ja eigentlich schon.
Aber ich vermisse den roten Faden. War er es nicht der Autor selbst, der immer wieder mehr Zeit für das Projekt forderte?
Und auch hier forderst du mehr Zeit und stellst dabei dennoch die Rute ins Fenster.
Also für mich ist dieser Kommentar ein bisschen zu früh da. Es macht bis Saisonende absolut keinen Sinn Hyballa noch mehr Druck aufzubürden, der weiß schon selbst wie das mit der Erwartungshaltung läuft (vgl. Erwartungshaltung an sich selbst). Und was die anderen Dinge angeht, ich finde die Stadionpläne z.b. alles andere als durchschnittlich, dass die Umsätzung nicht von heute auf morgen geschieht war auch klar.
Ruhig Blut, abwarten und noch weiter Stehsätze anbringen. Am Ende der Saison wird abgerechnet.
Schönen Urlaub.

Meiner Meinung nach sind Vergleiche mit Rapid, Austria und den Dosen nur äußerst bedingt angebracht. Der SK Sturm steht in seiner Gewichtsklasse (gemessen am Fanpotenzial, finanziellen Möglichkeiten, Tradition und Entwicklungspotenzial) mit großem Abstand am besten dar. In unserer Gewichtsklasse sind Wacker Innsbruck, AUSTRIA Salzburg, der LASK und der GAK. Sieht auf den ersten Blick etwas eigenartig aus, aber bei einer Potenzialanalyse wären diese Vereine allesamt in der Region von Sturm anzusiedeln. Die Dosen haben einen potenten privaten Geldgeber, der die Liga verzerrt und ein Vergleich mit diesem “Projekt” ist meiner Meinung nach unzulässig.
Auch wenns weh tut: Rapid hat ein deutlich größeres Potenzial als wir und auch die Austria, die sich ein Einzugsgebiet von ca. 2,5 Millionen Menschen teilen und was auch nicht zu vergessen ist, beide von der Stadt Wien mit Förderungen überschüttet werden.
Zur viel gepriesen Austria: Es ist mir unverständlich wie man mit einem solchen Potenzial auf einen Zuschauerschnitt von ca. 9000 in den letzten 5 Jahren kommen kann und das sie nur aus einem Eigenbauspieler richtig Geld machen konnten (nämlich Dragovic 1mio) wenn man bedenkt wieviel Geld Stronach anno dazumal in die Akademie steckte und die besten Talente holte ist dies erbärmlich. Zu Spielern wie Junuzovic, Barazite, Baumgartlinger und Margreiter: Es ist zwar toll, was sie für eine Entwicklung bei der Austria machten, aber sie wären wahrscheinlich alle nicht bei der Austria gelandet, hätte die Austria die selben finanziellen Mittel wie Sturm.
Sturm wird sich nach derzeitiger Lage nie konstant als Meisterschaftsaspirant halten können, aber verglichen mit den anderen Teams in unserer Gewichtsklasse halten wir uns gut und die Langzeitperspektive ist rosiger als von Herrn Pucher dargestellt, obwohl ich finde das, wie in diesem Fall, konstruktive Kritik immer förderlich ist.

naja … konstruktive kritik ist in diesem artikel durchaus vorhanden. Das die Besetzung der GF Posten extrem unglücklich gelaufen ist liegt auf der hand. Aber das ist mittlerweile allen bewußt und auch in den gefühlten letzten 10 Metern behandelt und kritisiert worden (teilweise auch zurecht)
aber dass die upc arena nicht in den nächsten 6 Monaten eine Sturm Arena wird war wohl vorherzusehen. Vielleicht wird es noch vielleicht nicht. Da hängt wohl alles von einem Pachtvertrag der langfristigen Sorte mit der Stadt ab.
Doch Sturm nur “oberen Durchschnitt” zu unterstellen find ich ein bißchen hart. Sportlich gesehen. Unter Foda hatten wir die mit Abstand älteste Mannschaft der Liga, im Spiel gegen die Austria war der älteste am Feld Hölzl. Spielerisch haben sich unsere fodaschen 0:0 und 1:0 auch endlich mal verändert. Bis das System eines Trainers greift braucht es nun mal mindestens eine Saison. Und solange wir 4ter sind und damit auf einem internationalen Startplatz ist doch wohl sportlich alles dort wo es sein soll in dieser Saison.

Auch ich bin keiner der immer zu allem Ja und Amen sagt, aber immer nur draufhauen und trübsal blasen ist in diesen Zeiten nicht angesagt. Wir haben auf jeden Fall die Möglichkeit vor Rapid zu landen, dass wir nächstes Jahr nicht CL Quali spielen müssen halte ich für gut, da dadurch das Abenteuer EC möglicherweise schon viel zu früh enden würde.

Ansätze sind bereits da, Wintervorbereitungszeit abwarten diese ist um einiges länger als jene im Sommer.

friedlrausch says:

Kann die Kritik hinsichtlich der sportlichen Entwicklung auch nicht nachvollziehen. Vor der Saison wude von sämtlichen sturm.12- Autoren (auch von JP) gepredigt, man müsse dem “System Hyballa” genügend Zeit geben und müsse sich gedulden bis das Ganze in sich greift. Jetzt ist nicht einmal die Hälfte der Saison absolviert und schon wird das ganze Konzept in Frage gestellt, obwohl wir auf Platz vier stehen. Vielleicht sollte man sich in Erinnerung rufen, welche Aussagen man vor der Saison getätigt hat.

Bei jeder Diskussion dasselbe Kasperltheater. Foda hier, Foda da, Foda war…. FRANCO FODA IST NICHT MEHR HIER!!! Kapiert es endlich. Diejenigen, die gemeint sind, wissen es. Foda und Sturm hatte sich aufgerieben. Auf allen Ebenen. Das kommt vor. Soll es sogar schon bei den besten Teams gegeben haben. Hyballa ist jetzt Sturm-Trainer mit der Aufgabe, die Mannschaft umzubauen. Momentan läuft es nicht optimal, NoNa, sieht Jeder. Auch im Umfeld ist es momentan zuweilen chaotisch. Noch ein Minuspunkt. Alles korrekt.

Und ja, die Wiener haben uns in Sachen Außendarstellung wirklich was Voraus: Bei denen schreit nicht halb Graz und Umland nach 12 Runden nach einem neuen Trainer. In Wien laufen auch keine Spitzel herum, die jeden Scheißdreck an ein Regionalblatt namens “Kleine” weitertragen. Da wird aus jedem Trainings-Scharmützel eine Krise gemacht, da wird ein junger IV zu der heißen Aktie hochgepusht, weil es ein 2-Monats-Geschäftsführer-Sport so gesagt hat (eine Aktie übrigens, die schon unter Foda nicht viel Land sah), während der Trainer als deutscher Egoist und was weiß ich noch Alles tituliert wird.

Sturm Neu, oder Ganz Neu, oder NEU NEU, oder wie oft man diesen Schwachsinn noch von sich gibt hat Probleme, keine Frage. Das Spiel gegen Mattersburg und davor gegen die Austria waren auch für mich enttäuschend. Aber wenn sich hier Manche einen Foda zurückwünschen oder wie Memem immer noch über die Ihrer Ansicht nach “so bösen und ungerechten” Entlassung jammern, dann empfehle ich Ihnen einen Psychologen. Und Jauk und der Rest der “Bande” sind auch allesamt unfähig.Ok. Dann endlich her mit den werten Personen, die Sturm wieder auf Vordermann bringen. Nennt dann endlich die Namen, die es sein könnten. Bin gespannt, wer sich Sturm Graz “antun” will.
Seit dem Abgang von Zar Hannes war unsere Führung ja ein “Vakuum”. Selbst der Hans Rinner war ja schon kurz nach Amtsantritt nicht mehr gut genug oder fähig genug, den SK Sturm zu leiten.

Ich persönlich will bis Ende der Herbstsaison zumindest endlich eine klare Linie erkennen, Und das in ALLEN Bereichen. Sofern das nicht gegeben sein wird, ja, dann sollte man das Sportliche, als auch den Rest mehr als nur hinterfragen, sondern dementsprechend, falls erforderlich, auch Handlungen tätigen. Wie immer die auch aussehen mögen. Und sofern man zur Erkenntnis kommt, dass Hyballa schlichtweg der falsche Mann war/ist, dann sollen die werten Personen, welche diese Personalie entschieden haben, auch die daraus resultierenden Konsequenzen tragen.

Und weil hier so Manche von der “tollen Austria” schwärmen. Die Herren Kreatschmar und Parits haben letztes Jahr eine ganze Saison vollends in den Sand gesetzt. Und das im biblischen Ausmaß. Vastic war da nur die arme Sau (soviel zum Thema “Trainerwahl”). Also hörts endlich mit der “tollen Austria” auf, nur weil momentan ein Trainer auf der Bank sitzt, der ein Guter seiner Zunft ist. Und das tolle Umfeld erst, oh ja. Würde die Stadt Graz auch mal so nebenbei ein paar Mille springen lassen und regelmäßig über “Kanäle” aushelfen, hätte es der SK Sturm auch einfacher. Und trotzdem gibts die Lizenz nur mit Auflagne. Wie das??? Und erste die “modernee Generali-Arena”… Das Horr war davor ein großer Sportplatz, und ist es auch jetzt noch. Und das Wort ausverkauft kennt die Austria auch nur vom “Hörensagen”. und das, obwohl die Mannschaft ja “Zauberfussball” spielt. Und die jungen Kicker gehen auch allesamt nach Wien. NO NA!!! Sind halt doch noch andere Gehälter möglich. Und Ihre Akademie, wow. Die geht dann aber schon auf Stronachs-Kappe, gell. Ein bischen besser recherchieren wäre angebracht.

top! Danke … dieses ewige herumnörgeln und kritisieren über immer wieder die gleichen raunzer themen im 12 meter … echt keine gute entwicklung die dieser blog genommen hat.

gut gesagt. stimme dir – auch wenn ich einer von denen bin, die die austria als “erfolgsmodell” sehen – in (fast) allen punkten zu. die stronach akademie und die austria akademie haben allerdings nur bedingt was mit einander zu tun (von wegen genau recherchieren). die austria musste nach dem stronach abgang sehr wohl eine neue akademie gründen. auch wenn sicherlich einiges aus hollabrunn mit übernommen wurde, so mussten sie diese neu aufbauen … siehe: http://www.transfermarkt.at/de/gruenes-licht-fuer-neue-violette-nachwuchs-akademie/news/anzeigen_25937.html

aber ansonsten: ja geb dir recht. in graz rennt da halt doch wieder vieles provinzieller ab. jeder kennt jeden, es gibt nur einen top-klub, somit wird halt jede kleinigkeit aufgepauscht ohne ende und lässt den verein in viel schlechtem licht erscheinen, weil halt aus mücken die vielleicht in wien irrelevant wären, in graz auf die (achtung übertreibung) titelseiten gehievt werden …

@woodynoise
Ohne Stronach und Hollabrunn hätte es die Austria-Akademie in der jetzingen Form nie gegeben. Also ist aus meiner SIcht der Großteil ganz klar auf Stronach´s Kopf gewachsen.

womit du wahrscheinlich auch recht hast :)

Total agree!!
wirklich echt gutes Kommentar

zwergbumsti says:

Stimmt schon. Sturm ist durchschnitt. Aber Graz ist die 2. grösste Stadt Österreichs. Meiner Meinung müsste in so einer grossen Stadt einiges mehr in Sponsoring drinnen sein. Und noch mehr sollte es tatsächlich mit dem GAK abwärts gehen. Eigentlich müsste den höchsten von Sturm der Durchschnitt zu wenig sein.

ingraznursturm says:

Wir sind nicht überall Durchschnitt. Wir haben den zweitbesten Zuschauerschnitt mit über 11 TSD bei mäßigen Leistungen.
Die Austria als Vorbild herzunehmen ist mehr als lächerlich. Auf Vermittlung der Wiener SPÖ aka´ Häupl fließen Millionen Steuergelder direkt oder indirekt zur Austria – getarnt als Sportförderung oder über staatsnahem Energiekonzerne.
Mit voller Hose ist leicht stinken……

Pingback: Sturm12.at | “Balla-Balla ist gar nicht so einfach”

Hinterlassen Sie einen Kommentar