Serkan Ciftci

"Im Fußball kann es sehr schnell gehen"

Serkan Ciftci hat eine zwölf Wochen lange Verletzungspause hinter sich gebracht. Im Gespräch mit Sturm12.at spricht der 23 Jahre junge Angreifer über die erste Verletzung seiner Karriere, seinen Weg zurück und was die Zukunft für ihn bereithält.

© SturmTifo.com 2012

“Ich war sehr unglücklich. Ich hatte mich nach der Saisonvorbereitung verletzt und das war natürlich für meine Weiterentwicklung sehr schlecht”, blickt Serkan Ciftci in die Vergangenheit. Es geschah am 5. August diesen Jahres. Die Sturm Amateure starteten in der ehrwürdigen Gruabn gegen Union Vöcklamarkt in die neue Saison der Regionalliga Mitte. In der 19. Spielminute lag der Angreifer mit schmerzverrzertem Gesicht an der Seitenauslinie. Kein gutes Zeichen. Wie sich später herausstellen sollte, handelte es sich bei der Verletzung um einen Seitenbandriss im rechten Knie. Zwölf Wochen Verletzungsspause wurden prognostiziert.  “Ich hatte mir noch nie eine Verletzung zugezogen, es war meine erste. Zwei Monate habe ich nun nicht mehr Fußball gespielt, zurückzukommen ist danach immer sehr schwer. Aber durch gezielte Übungen und eine gute Therapie ging es mir nach einiger Zeit wieder besser. Jetzt muss ich auf mich schauen und Gas geben, mich versuchen im Training zu empfehlen, um in den Kader zu kommen und im weiteren Sinne der Mannschaft helfen zu können.”

Vorerst spielt der 23-Jährige Wiener noch für die zweite Mannschaft in der dritthöchsten Spielklasse, um wieder zu seiner Form zu finden: “Ich habe jetzt zweimal für die Amateure gespielt und  trainiere seit drei Wochen wieder mit der ersten Mannschaft. Ich komme langsam aber sicher wieder zu meiner Form zurück. Dabei haben mir die letzten zwei Spiele sehr geholfen und ich absolviere auch regelmäßig Zusatztrainings. Eines ist für Serkan Ciftci klar: “Jeder Spieler braucht seine Einsätze, daher ist es für mich kein Rückschritt, für die Sturm Amateure zu spielen. Jeder Spieler der verletzt ist, wird in der zweiten Mannschaft wieder aufgebaut. Und ich muss sagen, dass meine letzten zwei Einsätze durchaus okay waren.”

Seinem Ziel, zehn bis fünfzehn Tore in dieser Spielzeit für Sturm Graz in dieser Spielzeit erzielen zu wollen, behält er zwar im Hinterkopf, ob dieses nach der Verletzung schwerer zu realisieren sein wird, steht aber im Moment nicht zur Debatte: “Das ist mir im Moment egal, ich muss zusehen, dass ich in den Kader komme und meine Leistungen in den Trainings kontinuierlich abrufen kann.” Und auch von der Konkurrenz auf der Stürmerposition, bestehend aus Imre Szabics, Richard Sukuta-Pasu, Rubin Okotie und eventuell auch Darko Bodul, lässt sich Ciftci nicht beeindrucken: “Im Fußball kann es sehr schnell gehen. Heute steht man oben, morgen wieder unten. Alles ist möglich.”

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Kommentare

Sattledter says:

Zumindest mangelt es ihm nicht an Selbstvertrauen!

sturmfan899 says:

war bei den amas schon einer der schlechteren und wurde nach 50 min ausgetauscht!!!!
10-15 tore??….im training vielleicht

donbernardo says:

das was ich bis jetzt von ihm gesehen hat, hat mich auch nicht so beeindruckt, vor allem die 10-15 tore wird er wohl eher nicht erreichen…was ihm aber sicher zu gute kommt, die konkurrenz im angriff is derzeit alles andere als übermächtig! szabics will das tor einfach nemma treffen, sogar noch seltener als bis jetzt; okotie braucht eine super funktionierende mannschaft, sonst steht der nur umsonst herum; bodul is sowieso ein eigenes thema; richie is auch nicht der knipser, wobei der in meinen augen noch am ehesten der bezeichnung stürmer gerecht wird…

archaeopterix says:

Ciftciist aus richtigem Holz ! Spielt gerne bei den Amateuren, denen er in seiner Aufbauphase vielleicht auch helfen kann !? Wenn er nur die Hälfte der Tore machen könnte , wäre er meiner Meinung bei Sturm derzeit schon Kaiser !! …..

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