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Die Wolfsberger sind Sturm-Fans

Christian Falk steht heute im Fokus der Medien. Kein Wunder. In der Brust des Topscorers der Kärntner schlagen zwei Herzen. Klarerweise für seinen Klub, den WAC, aber auch dem heutigen Gegener ist er nicht abgeneigt.

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© 2011 Sturm12.at

Rund 1000 Fans des SK Sturm haben sich für heute offiziell angekündigt. Dass die “Dunkelziffer” um ein Vielfaches höher sein wird, davon kann man ausgehen. Die meisten Wolfsberger sind nämlich Sturm-Anhänger. Vom Chef des WAC-Fanklubs bis hin zum Drittplatzierten der Torschützenliste. Christian Falk drückt nämlich schon seit Kindheitstagen dem SK Sturm die Daumen. Der Kronen Zeitung hat er verraten, dass er immer davon geträumt hat, einmal den Sturm-Dress überzuziehen.

Dass Tobias Kainz heute für die Grazer am Platz stehen wird, scheint unwahrscheinlich. Er ist nach seiner im Training zugezogenen Bänderzerrung mehr als fraglich. Ebenso wie Richard Sukuta-Pasu, einer der Torschützen im ersten Saisonduell gegen den WAC. Der Deutsch-Kongolese musste das Donnerstagtraining vorzeitig abbrechen. Aber auch der Coach der Kärntner Nenad Bjelica wird heute einige Umstellungen vornehmen. Einerseits verletzungsbedingt, andererseits aber – und das ist der Hauptgrund – aufgrund der schwachen Leistungen der letzten beiden Bundesliga-Partien gegen die SV Ried und Salzburg, in denen die Kärntner insgesamt neun Gegentreffer hinnehmen mussten. Und genau da sieht der Trainer des SK Sturm die Chancen für sein Team. “Wir müssen geiler vor dem Tor werden und unsere Möglichkeiten endlich nutzen”, sagte Peter Hyballa beim Mediabriefing vorgestern in Messendorf.

Dass die Partie heute eine wichtige ist, ist auch klar. Für beide Teams. Mit einem Sieg möchten sich die Wolfsberger im Mittelfeld der Tabelle festsetzen. Sturm Graz hingegen ist nach vier sieglosen Runden in Folge quasi zum Siegen verdammt, möchte man den Abstand auf die ersten drei Plätze in der Tabelle verringern.

Kleine Zeitung – Steiermark, Kärnten: “Ich bin seit Kindesbeinen an Sturm-Fan. Ich mag den WAC, aber ich kann meinen Prinzipien nicht untreu werden.“ (…) Viele begründen hierzulande ihre „Liebe zu Sturm“ damit, in ihrer Jugend keinen Bundesligaklub in Kärnten gehabt zu haben, dem sie hätten die Daumen drücken können. So sahen sie sich durch die geografische Nähe – Graz und Wolfsberg sind gerade einmal knapp 80 Kilometer voneinander entfernt – von Anfang an zu den „Blackies“ hingezogen. (…) Auch der gebürtige St. Pauler Gernot Kulis, bekannt als der Ö3-Callboy, weiß nicht so recht, wem er heute die Daumen drücken soll: „In meiner Brust schlagen zwei Herzen. Ich habe fast meine ganze Jugend bei Sturm Graz verbracht.“ Selbst Martin Haider, Chef des Fanklubs „Wolfsfront“, ist gespalten: „Ich war jahrelang Sturm-Fan. Ich hätte nie gedacht, dass es einmal zu diesem Duell kommt.“ Doch es geht auch andersrum. 120 Personen aus der steirischen Gemeinde Großsteinbach, der Heimat von WAC-Stürmer Christian Falk, werden heute mit eigenen T-Shirts live vor Ort Stimmung für den Aufsteiger machen. Das Prestige-Duell ist mit 7300 Zuschauern ausverkauft. Offiziell haben sich 1000 Sturm-Fans angekündigt. Haider: „Die werden uns in Grund und Boden schreien. Wir können nur dagegenhalten, wenn der WAC ein Tor nach dem anderen schießt.“ (zum Artikel)

Kronen Zeitung: Im Vorjahr gelang es Sturm nicht, gegen den Aufsteiger auswärts zu punkten – beide Spiele in der Südstadt gegen Admira gingen mit 2:4 und 0:2 verloren. Heute im Süd-Derby bei den unberechenbaren Wolfsbergern sollte es das Hyballa-Team besser machen und nach drei Remis und einer Niederlage den ersten Sieg einfahren. “Ich bin ja praktisch als Sturm-Fan aufgewachsen”, sagt mit Christian Falk jener Wolfsberger Stürmer, der heute aber alles daransetzen wird, um die Hyballa-Truppe in Kalamitäten zu stürzen. “Mein Vater ist ja riesiger Sturm-Fan, praktisch alle meine Freunde – und ich hab immer davon geträumt, einmal im Sturm-Dress zu spielen”, lächelt der WAC-Knipser aus dem oststeirischen Kroisbach, der vor ausverkauftem Haus (7300 Fans) um sein 60. Meisterschaftstor für den WAC läuft. (…) Dass die Wolfsberger jedem weh tun können, aber auch für große Ausrutscher stehen (6:0-Sieg gegen Neustadt, 2:5 daheim gegen Ried), ist bekannt. “Und daher ist es auch für beide Teams ein sehr schwieriges und wichtiges Match”, sagt Sturms General-Manager Gerhard Goldbrich, der natürlich auch heute wieder vor Ort sein wird. “Beide Mannschaften stehen unter Druck. Wir aber vor allem, um den Anschluss ans Spitzen-Trio nicht zu verlieren.” Aber auch, um für kommende Woche das Selbstvertrauen zu schärfen. Denn da stehen zwei richtungsweisende Heimspiele an – Cup-Achtelfinale Dienstag gegen Innsbruck, Samstag das heiße Duell gegen Rapid. “Der Cup ist enorm wichtig für uns, wir wollen unbedingt in die nächste Runde – der Pokal ist ja der kürzeste Weg ins internationale Geschäft”, sagt Peter Hyballa. “Und wenn man Glück hat”, ergänzt Goldbrich, “bräuchte man dann nur noch zwei Spiele zu überstehen – es kann ja auch der Finaleinzug reichen, um international zu spielen.”

Kärntner Tageszeitung: Da können sich die 7300 Zuschauer in der Lavanttal-Arena sicherlich auf ein tolles Match freuen. Denn sowohl Hausherr WAC wie auch Gegner Sturm Graz wollen ihre Negativserie beenden. Der WAC hat die beiden letzten Spiele klar verloren, Sturm Graz ist seit vier Partien ohne Sieg. Bei den Lavanttalern gibt es drei Umstellungen, Trainer Nenad Bjelica reagiert damit auf das schwache Spiel in Salzburg. So feiert Torjäger Christian Falk sein Comeback in der Stammelf. Und “Falki” hat im Strafraum seine Qualitäten; in der heimischen Bundesliga gibt es nicht viele, die seinen Torinstinkt besitzen. “Er ist ein richtiger Goalgetter”, freut sich auch Bjelica, der diese Woche bei seinen Untergebenen einen Aufwärtstrend erkannte. (…) In der Abwehr erhält der Spanier Solano (für Nenad Jovanovic) eine Chance. Christian Thonhofer, der in der Mozartstadt seine Probleme hatte, bleibt in der Mannschaft. (…) Spielmacher Michael Liendl, der zuletzt mit Schulterproblemen nicht das volle Programm absolvieren konnte, ist fraglich. Der Ex-Austria-Wien-Kicker möchte aber unbedingt einlaufen. “Da der Boden sicherlich schwierig zu bespielen sein wird, müssen wir aufpassen”, erklärt Bjelica. Roland Putsche steht jedenfalls Gewehr bei Fuß. Bei einem Sieg sind die Wolfsberger den Steirern auf den Fersen, nur ein Punkt würde die beiden Teams noch trennen. Sturm-Coach Peter Hyballa will aber unbedingt siegen, hat jedenfalls Mängel in der WAC-Defensive ausgemacht. Der Trainer nimmt daher seine Stürmer in die Pflicht: “Wir müssen geiler werden vor dem Tor und die Chancen endlich nutzen, effektiver werden.” Personell muss der Deutsche, der den Kärntner Manuel Weber wohl neuerlich auf die Ersatzbank beordern wird, weiter auf Säumel und Hütter verzichten, Tobias Kainz ist mit einer Zerrung fraglich.

Laola1.at: Für den SK Sturm ist die Lage vor der 13. Runde der Bundesliga keine leichte. Nach vier Partien ohne Sieg drohen die Grazer in der Tabelle den Anschluss an die Top drei Salzburg, Austria und Rapid zu verlieren, beträgt der Rückstand auf Grün-Weiß bereits fünf Punkte. Trainer Peter Hyballa forderte daher am Samstag (18.30 Uhr) auch vor ausverkauftem Haus (7.300) bei Aufsteiger WAC drei Punkte. Doch auch die Kärntner, die zuletzt gegen Ried mit 2:5 und in Salzburg mit 1:4 untergingen, sind erfolgshungrig. Mit einem Sieg könnte man sich im Mittelfeld etablieren und den Rückstand auf die Grazer bis auf einen Punkt verkürzen. (…) “Wir wollen uns besser präsentieren als zuletzt”, erklärte Nenad Bjelica, der für das Duell mehrere Umstellungen ankündigte. So werde Solano für Jovanovic in die Abwehr rücken, im Mittelfeld sollen an den Seiten De Paula und Jacobo für Druck sorgen. Und im Sturm werde man Falk und Stückler aufbieten. Topcagic (Rückenprobleme) und Messner (Trainingsrückstand) fehlen hingegen. An das erste Duell mit Sturm im August hat Bjelica keine besonders guten Erinnerungen. (…) “Das kommt vor. Wir sind ein Aufsteiger, die Spieler haben keine Bundesligaerfahrung. Wir haben auch in Ried viele Fehler gemacht und Tore hergeschenkt”, meinte Bjelica, der seine Truppe in den vergangenen Tagen auf Vordermann bringen musste. “Ich hatte genug Arbeit”, meinte der Kroate, der vor allem eines forderte: “Wir müssen einfach die Konzentration immer auf Topniveau halten, das war in den letzten zwei Partien eben nicht der Fall.” Der Respekt vor Graz ist jedenfalls groß: “Sturm ist in der Offensive sehr stark und hat überhaupt viele Alternativen.” Sturm-Coach Peter Hyballa darf darauf hoffen, die von Bjelica gepriesene Offensivkraft gegen die Kärntner besser als zuletzt beim 0:0 gegen Mattersburg zur Geltung bringen zu können. “Der Unterschied ist, dass Wolfsberg sicher offensiver sein wird und auf Sieg spielen wird”, meinte der Deutsche, der beim Gegner auch “Mängel in der Defensive” ausmachte. Er nahm aber auch seine Goalgetter in die Pflicht. “Wir müssen geiler werden vor dem Tor. Und die Chancen endlich nutzen, effektiver werden.” Personell muss Hyballa, der Weber wohl neuerlich nur auf die Bank setzen wird, weiter auf Säumel und Hütter verzichten, Tobias Kainz ist mit einer Zerrung fraglich. (zum Artikel)

Sturm12.at-Links
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Kommentare

archaeopterix says:

WAC ist zuhause genauso gefährlich wie S’ Burg , Rapid oder Austria – daher volle Konzentration & Kampfgeist !!!!

Markelinho says:

da sieht man mahl was sturm für ein Potenzial hat im Süden Österreichs

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