Rapid, Admira, Austria, LASK, Salzburg und jetzt Wacker Innsbruck - Roman Wallner hat bereits mit vielen Klubs gegen seinen Jugendverein Sturm Graz gespielt. Und sehr oft trifft der Stürmer dann auch. So wie gestern. Da erzielte er den Siegestreffer für die Tiroler kurz vor Schluss und warf damit die Blackys aus dem ÖFB-Cup. In der Kronen Zeitung versucht er eine Erklärung zu finden, warum er ausgerechnet gegen die Grazer so gerne trifft: “Warum ich gegen Sturm 15 Tore gemacht haben, kann ich nicht erklären. Vielleicht, weil ich ja in Graz aufgewachsen bin.” In der Kleinen Zeitung sprach Sturm-Coach Peter Hyballa von einer Nachdenkphase, in die seine Mannschaft nach dem 1:1 verfallen wäre. „Und Nachdenken ist im Fußball immer schlecht“, sagte der Deutsche.
Kleine Zeitung: Minutenlang standen die Sturm-Spieler nach dem Schlusspfiff auf dem Feld, diskutierten, gestikulierten und realisierten wohl, was da gerade passiert ist. Der SK Sturm verlor das Schlagerspiel des Cup-Achtelfinales gegen Wacker Innsbruck mit 1:2 und raubt sich damit eine Chance, nächste Saison wieder auf der internationalen Fußball-Bühne tätig zu sein. Nun bleibt nur noch die Meisterschaft. Es war wieder einmal Roman Wallner, der für hängende Köpfe bei den Schwarz-Weißen gesorgt hatte. Das Tor zum 2:1-Endstand war sein insgesamt 15. Treffer gegen die „Blackys“. „Sturm war in der ersten Hälfte besser. Aber wenn man die Tore nicht macht, dann bekommt man sie eben“, sagte Wallner und lachte ob der Fußball-Weisheit. Der gebürtige Grazer hatte recht mit seiner Aussage. Sturm war über weite Strecken des Spiels wahrlich die tonangebende Mannschaft. Klem erzielte in der 26. Minute mit seinem ersten Pflichtspieltor für Sturm auch die verdiente Führung. Bodul hatte fünf Minuten vor dem Pausenpfiff das 2:0 auf dem Fuß. Innsbruck war in den ersten 45 Minuten ideenlos, versuchte mit Weitschüssen zum Erfolg zu kommen. Eine Variante, die sich nach dem Wechsel als erfolgversprechend erwies, als Perstaller einen Schuss aus 20 Metern unter die Latte knallte. Der Ausgleichstreffer sollte der Knackpunkt in diesem Spiel sein. Plötzlich witterten die Innsbrucker ihre Chance. Sie kämpften noch vehementer, denn spielerisch hatte diese Mannschaft Sturm kaum etwas entgegenzusetzen. Zu schwach war Wacker an diesem Abend. Weil aber Wernitznig mit einem Idealpass Wallner bediente und dieser zum 2:1 einschoss, gingen die Gäste aus Tirol als Sieger vom Platz. Sturm-Trainer Peter Hyballa sprach von einer Nachdenkphase, in die seine Mannschaft nach dem 1:1 verfallen wäre. „Und Nachdenken ist im Fußball immer schlecht“, sagte Hyballa. Dennoch sollte nachgedacht werden, wie man Sturms Offensivflaute so schnell wie möglich bekämpfen kann. Denn am Samstag ist kein geringerer Gegner als Rapid zu Gast im Stadion in Liebenau.
Kronen Zeitung: Bauchfleck im Cup! Bei nur vier Grad und vor einer Geisterkulisse (3217 Fans) flog Sturm im Achtelfinale gegen Innsbruck aus dem Pokal. Nach dem 1:0, Klems Torpremiere, tauchte das Hyballa-Team unerklärlich ab und gab das Spiel aus der Hand. Sturm-Schreck Roman Wallner sorgte mit seinem 15. Tor gegen die Grazer für den Todesstoß zum 1:2. Sturm (diesmal mit Szabics, Bodul, Kröpfl statt Hölzl, Okotie, Bukva; Gratzei war nicht im Kader, weil er laut eigener Aussage leicht verletzt ist) spielte gegen die neu erwachten Tiroler eine gute erste Hälfte und ging programmgemäß in Führung: Nach schneller Kombination legte Kainz auf für Klem – gegen dessen Hammer war Ersatzkeeper Egger chancenlos. Danach aber tauchte Hyballas Elf ab – und Perstaller glich nach Dudic-Fehler aus (59.). Und es kam noch dicker: Roman Wallner, erst zwölf Minuten am Platz, enteilte Klem und ballerte Sturm mit einem Knaller vom Sechzehner (83.) aus dem Pokal. Während Roland Kirchler seinen dritten Sieg im dritten Match bejubelte (“Sturm hätte 2:0 führen müssen – aber unsere zweite Hälfte macht mich stolz”), tönte den Sturm-Kickern ein Pfeifkonzert in den Ohren: “Ganz bitter für uns”, so Florian Kainz, “wir haben uns im Cup so viel erwartet. Aber nach der Pause haben wir leider nicht mehr hundert Prozent gegeben.” (…) Roman Wallner feierte leise: “Sturm muss normal 2:0 führen, aber wer die Tore nicht macht, kriegt sie. Warum ich gegen Sturm 15 Tore gemacht haben, kann ich nicht erklären. Vielleicht, weil ich ja in Graz aufgewachsen bin.”
Tiroler Tageszeitung: Auch im dritten Spiel seiner Amtszeit stand Roli Kirchler gestern nach dem Schlusspfiff relativ entspannt auf dem Spielfeld und erklärte, warum der FC Wacker nach dem sensationellen 2:1-Sieg in der UPC-Arena gegen Sturm Graz als Pokal-Viertelfinalist überwintert. „Weil wir vor allem in der zweiten Halbzeit zulegen konnten, den Ball forderten und auch spielerisch überzeugten. Die beiden Tore waren herrlich”, zog der Wattener zufrieden Bilanz und sollte mit seiner Rotation Recht behalten. (…) Dass der FC Wacker einen Rückstand verkraften kann, wurde schon in Mattersburg bestätigt und gestern im ÖFB-Pokalachtelfinale neuerlich unter Beweis gestellt. Erst recht, als Julius Perstaller mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern genau unter die Latte der Ausgleich gelang. Zuvor sorgte Kirchler schon mit der Einwechslung von Carlos Merino für frischen Offensivwind. Dafür rückte der starke Christoph Saurer zurück in die Verteidigung. Die Steirer waren geschockt, und als Torschütze Perstaller mit einer Sprunggelenksverletzung vorzeitig vom Feld musste, ahnte man in der UPC-Arena schon Schlimmstes. Denn der personifizierte Sturm-Schreck Roman Wallner betrat den Rasen. Und zwölf Minuten später drehte der gebürtige Steirer auch schon jubelnd ab. Einen perfekten Konter schloss der 30-Jährige, der in der tipp3-Bundesliga bislang vergeblich seinem ersten Wacker-Tor nachläuft, nach einem herrlichen Zuspiel von Christopher Wernitznig wuchtig ab. „Der Pass von Wuschi war ein Traum. Der Aufstieg war auch nicht unverdient, weil wir doch zu mehreren Chancen kamen. Der Knackpunkt des Spieles war die vergebene Chance von Kainz zum womöglich vorentscheidenden 2:0 und der Ausgleich fiel natürlich auch zum richtigen Zeitpunkt”, meinte Wallner, den die letzten Tage eine Magenverstimmung schwächte, nach dem sensationellen Aufstieg. Warum er ausgerechnet gegen Sturm – bislang schon 15-mal – so gerne trifft: „Was weiß ich, vielleicht weil ich in der Nähe geboren bin.”
Kurier: Man sieht, dass auch für die Fußballer die Wintersaison begonnen hat. Vor allem für Darko Bodul. Der Sturm-Spieler blieb bei einem Corner in der Anfangsphase gegen Wacker Innsbruck an der Cornerfahne hängen und fädelte ein. Bezeichnend. Die Grazer rutschten bei frostigen Temperaturen im Cup-Achtelfinale vor eigenem Publikum aus und unterlagen wackeren Tirolern 1:2. Die Bilanz ihres neuen Trainers Roland Kirchler: Drei Spiele, drei Siege. Dabei lagen die Grazer zur Zwischenzeit voran: Klem verwertete nach 26 Minuten eine Vorlage von Kainz, der kurz darauf vom Fünfer vergab. Nach der Pause sorgten Perstaller mit einem sehenswerten Weitschuss (69. Minute) und der eingewechselte Wallner sieben Minuten vor dem Ende für die Entscheidung.
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Schon viel Dummheit auch dabei, daß Wallner in wenigen Minuten vor dem Ende auch noch ein Tor machen kann !! – nur Argumente hin & her ist zu wenig – wir haben keine Stürmer & auch keine Abwehr ! Vor Wallner & Naumoski muß Sturm gewarnt sein und auch auf sie eingestellt sein ……..
Wacker hat’s vorgemacht wie man spielt, nämlich mit Leidenschaft!
Sowas sieht man in Graz nicht!
Ich würde den Hyballa durch eine Legende ersetzen wie zB Vastic Ivo, Gilbert Prilasnig!
Oder vielleicht auch Walter Schachner!
Na bitte nicht Vastic. Bei allem Respekt davor was er für Sturm geleistet hast. Aber Trainer??? Neeeeee. I weiss net. Schachner? Warum nicht.