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Sturmologe

Jüngster Sturmspieler aller Zeiten

Sturm hat einen neuen Rekordspieler. Dieser heißt aber nicht Mario Haas, hat allerdings etwas mit dem Jahr 1998 zu tun. Das und vieles mehr gibt es in der neuen Ausgabe des Sturmologen zu lesen.

Die Österreichische Bundesliga hat ihre fünfte Runde hinter sich. Der Sturmologe hat sich wieder fleißig an Recherche-Arbeit begeben und präsentiert stolz die Fakten zur Partie zwischen  Sturm Graz und der Wiener Austria, der im Stadion Liebenau 9.229 Zuseher beiwohnten.

– Gleich zwei Debüts gab es bei Sturm im Spiel der fünften Runde. Sowohl Andreas Gruber als auch Sandi Lovric feierten als Einwechselspieler ihren Einstand in der Bundesliga.

Hobby-Kindergärtner Darko Milanic hat sich getraut, das Jüngste seiner Kinder auf die Spielwiese zu schicken. Viele haben schon gespannt auf Lovric´ersten Einsatz gewartet. Und damit fiel gleich ein Rekord. Mit 16 Jahren, 4 Monaten und 20 Tagen zum Zeitpunkt seines Debüts, ist der 1998-Geborene der jüngste Spieler, der jemals für Sturm in einem Pflichtspiel zum Einsatz kam. Ihm folgt in der Bundesliga Alexander Knezevic, der im Jahr 1998 bereits mit 16 Jahren, 11 Monaten und 9 Tagen sein erstes Spiel als Tormann im Sturm-Dress bestritt und sogleich einen 5:2-Heimsieg gegen Vorwärts Steyr feiern durfte. Und ein immer wieder genannter Name schiebt sich hier noch dazwischen: Roman Wallner, der mit 16 Jahren, 10 Monaten und 5 Tagen am 9. Dezember 1998 gegen Inter Mailand erstmals in schwarz-weiß auflief.

– Mit seinem ersten Tor kann sich Lovric noch fast zwei Jahre Zeit lassen, um sich abermals in die Sturm-Geschichtsbücher einzutragen. Den Rekord als jüngster Sturm-Torschütze hält bislang Heinz Zamut, der beim legendären 6:3 gegen die Wiener Austria in der Gruabn traf. Er war damals 18 Jahre, 3 Monate und 17 Tage alt.

– Bezieht man die Einwechselspieler mit ein, war die Sturm-Mannschaft am Sonntag im Durchschnitt nur 23,6 Jahre alt.

– Den letzten Heimsieg gegen die Favoritener feierten die Steirer am 17. Mai 2012. Drei Punkte gegen die Violetten gibt es für Sturm ohnehin nur selten in Liebenau holen. In den letzten zwanzig Bundesliga-Heimspielen gegen die Austria gab es lediglich vier Sturm-Siege bei zehn Unentschieden und sechs Niederlagen.

– Von den letzten fünf Gastspielen der Veilchen in Graz endeten vier davon in einem 1:1. Drei von vier Mal davon waren die Blackys in Rückstand geraten und erzielten erst in Hälfte zwei den Anschlusstreffer.

– Insgesamt trat Sturm bislang bereits 173 Mal gegen die Austria an und kassierte am Sonntag gegen die Veilchen das 300. Gegentor. Dem gegenüber stehen 208 Treffer der Blackys.

– Fünf ihrer bislang sieben erzielten Treffer in der laufenden Saison gelangen den Sturm-Spielern in der zweiten Halbzeit.

Daniel Royer traf zum zweiten Mal gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, sein zweiter Streich war gleichzeitig der erste Torschuss der Austria.

– In seinem 60. Spiel für Sturm netzte David Schloffer zum sechsten Mal. Er trifft statistisch gesehen also jedes zehnte Spiel.

– Sehr mau fällt die Ballbesitz-Statistik der Gastgeber aus. Während die Austria-Spieler 60,6% Ballbesitz hatten, waren es bei den Hausherren nur 39,4%.

– Weder die Austria (52%) noch Sturm (48%) wiesen eine hohe Zweikampfquote auf. Dafür legten die Blackys satte 75% angekommene Pässe an den Tag.

– Nächste Runde kommt der in dieser Saison noch ungeschlagene WAC nach Graz. Das Überraschungsteam holte in den ersten fünf Spielen sage und schreibe fünf Siege. Gemeinsam mit dem Tabellenführer aus Salzburg erzielten die Kärntner bereits 40 Tore und somit mehr als die verbleibenden acht Teams (39 Tore).

– Sturm selbst musste in den letzten sieben Heimspielen nur eine Niederlage hinnehmen. So geschehen in Runde 35 der Vorsaison, als man mit 1:2 dem SC Wiener Neustadt unterlag.