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Mediabriefing

"Ich habe schon verfolgt, dass Salzburg Tore macht"

Freitag ist Mediabriefing-Tag! Zu jener Zeit, als in Monaco der kommende Gegner Salzburg in die Gruppe D der heurigen Wieder-Nur-Europa-League gezogen wurde, bat man in Graz zum Pressegespräch. Eine Zusammenfassung des Gesagten und Gefragten:

© Sturm12.at (MS)
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Großer Andrang in Graz-Messendorf, die Fußball-Weltmeisterschaft steht an. Während bei den ganz Großen mit Deutschland der Sieger schon längst fest steht, matchen sich die ganz Kleinen aus irgendeinem Fußballcamp im Trainingszentrum bei einer Mini-WM noch um den Titel. Weit weniger Andrang herrscht im Inneren des Trainingsgeländes. Vor kleiner Kulisse stehen Darko Milanic und sein Schützling Daniel Offenbacher den Journalisten beim Mediabriefing Rede und Antwort. Es sollte das letzte Briefing innerhalb der nächsten zwei Wochen sein, die Länderspielpause steht an.

Davor gibt es allerdings noch ein Spiel zu bestreiten. Noch heute tritt der SK Sturm die Reise nach Salzburg an, um dem (nieder)geschlagenen österreichischen Meister am Samstag Paroli zu bieten. Malmö FF hat dies in der Champions-League-Qualifikation eindrucksvoll geschafft und die Werksmannschaft in die Knie gezwungen. Ein Verein, der in Sachen Kaderqualität wohl auch nicht um vieles höher zu stellen ist, als die großen Klubs der heimischen Liga. Und trotzdem dominieren die Salzburger diese nach belieben, nur Didis Mannen aus Wolfsberg können (noch) mithalten. Doch vielleicht ergibt sich durch das Ausscheiden des FC Salzburg aus der Millionenliga nun doch eine Chance, den einen oder anderen Punkt aus Salzburg zu entführen.

Zu Anfang klärt Darko Milanic wie jeden Freitag über die abgelaufene Trainingswoche und die Personalsitutation bei den Grazern auf. Die Herren Josip Tadic, Naim Sharifi und Andreas Pfingstner fallen weiterhin aus:

Das Scheitern der Europacup-Starter Rapid Wien und Red Bull Salzburg in den internationalen Bewerben sieht Milanic durchwegs als Nachteil für die österreichische Meisterschaft.

Trotz der Verfehlung des einen großen Ziels bei Salzburg glaubt Milanic nicht, dass die sportliche Luft bei den Bullen jetzt draußen ist.

Auf die Frage von Pressesprecher Alexander Fasching, ob Malmö FF ein Vorbild für Sturm sein könnte, antwortete Milanic so:

Stark in jedem Moment in der Offensive, heißt das, die wenigen Chancen, die man bekommt, zu nutzen?

Da Malmö offenbar nicht wirklich als Vorbild dienen kann – wie lautet nun die eigene Taktik um Salzburg zu Fall zu bringen, Herr Milanic?

Der Cheftrainer weiß sehr wohl über den Salzburger Torhunger Bescheid, aber hat er auch Angst davor?

Wer sich beim heutigen Training die Youngsters Sandi Lovric und Andreas Gruber ansehen wollte, wurde auf ganzer Linie enttäuscht, denn sie waren nicht anwesend. Warum?

Und noch jemand wurde heute Vormittag beim Training vermisst, der senegalesische Testkandidat Ousseynou Ndiaye war nicht zu sehen. Auf die Frage hin, warum er nicht dabei war, hielt sich der Cheftrainer kurz.

Gut, und warum?

In Salzburg wird es in der Aufstellung zumindest zu einer Umstellung kommen. Thorsten Schick darf beginnen und noch ein nicht gar bekanntes Gesicht wird sich im Kader wiederfinden.

Nach den Worten des Trainers werden die Plätze gewechselt und Daniel Offenbacher darf sprechen. Kann man sich als Ex-Bulle in die derzeitige Lage bei den Salzburgern hineinversetzen?

Wie schaut der Plan aus, sollte man es schaffen, in Wals Siezenheim vorzulegen?

Zu oft wurde bei Sturm nach einem Treffer das Fußballspielen fast bis zur Gänze eingestellt. Offenbachers Meinung dazu, wie man die Schwächephasen nach einer Führung vermeiden kann:

Während man in Wiener Neustadt immmer wieder ein Tor von Daniel Offenbacher bewundern konnte, ist es ihm in Graz noch nicht so oft gelungen, einzunetzen. Geht in dieser Saison der Knopf auf?

Letztendlich tat sich dann doch noch eine Frage an Darko Milanic auf – befruchtet durch die bald endende Transferperiode. Kehrt da beim Trainer langsam Ruhe ein, oder erwartet er doch noch die ein oder andere Aktion?

Also erwarten Sie, dass noch etwas passiert?

Fazit: