© Sturm12.at
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Sturmologe

Ausgeglichenheit

Torlose Begegnungen mit Wiener Neustadt gab es bereits einige. Und zwar alle unter Trainer Franco Foda. Überdies verzeichnet seine Mannschaft die meisten Gelbsperren der Liga und steht vor einem Wien-Triple. Der Sturmologe hat getagt:

Auch die zwölfte Runde der österreichischen Bundesliga nimmt der Sturmologe zum Anlass, seine Recherchen über den SK Sturm Graz und dessen Gegner zu veröffentlichen. Dieses Mal fand er das Besondere im nicht Besonderen der Elf von Franco Foda.

– Dreimal spielte Sturm unter Franco Foda bislang 0:0 in Wiener Neustadt. Zwei Sturm-Spieler standen in allen drei Partien auf dem Platz: Christian Gratzei und tatsächlich Martin Ehrenreich.

– In elf Spielen in Wiener Neustadt konnte Sturm nur dreimal gewinnen – zweimal davon unter einem Cheftrainer Franco Foda. Bei allen Siegen stand Christian Gratzei im Tor der Blackys.

Herbert Rauter hat erstmals seit drei Partien keinen Treffer gegen die Schwarz-Weißen erzielt.

Tomislav Barbaric ist der zweite Sturm-Spieler, der in dieser Saison einen Platzverweis sah.

– Erstmals durfte Taisuke Akiyoshi das schwarz-weiße Dress in einem Bundesligaspiel überstreifen und ebenda erste Einsatzminuten sammeln.

– Ausgeglichen lesen sich nun sowohl die Spielbilanz wie auch die Tordifferenz. Bislang holte Sturm vier Siege, spielte vier Mal Unentschieden und verlor vier Partien. Fünfzehn geschossenen Toren stehen ebenso 15 erhaltene gegenüber.

– Sowohl auswärts wie auch zuhause bilanzierten die Blackys bislang mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Wie in Heimspielen (9:9) ist auch auswärts die Torbilanz gleich null (6:6).

– Mit acht gelben Karten ist Anel Hadzic nun einsamer Spitzenreiter in der Gelbstatistik der Bundesliga.

Marco Djuricin und David Schloffer erhielten ihre fünfte gelbe Karte im laufenden Bewerb und dürfen somit gegen Rapid nur von der Tribüne aus zusehen.

– Keine Mannschaft der Liga hatte bislang so viele Gelbsperren zu verbuchen wie Sturm. Sechs an der Zahl sind es nun bereits schon.

– Schiedsrichter Dieter Muckenhammer pfiff zum ersten Mal eine Auswärtspartie von Sturm und zeigte prompt eine rote Karte.

– Insgesamt 30 Torschüsse reichten für beide Teams nicht, einen Treffer zu erzielen.

– 53,5% Ballbesitz wies über die 90 Minuten Sturm Graz auf, 46,5% gab es auf Seiten der Neustädter.

– Mit 80% angekommenen Pässen war Lukas Spendlhofer der beste Passgeber der Grazer am Platz. Spendlhofer war es auch, der jeden Zweikampf für sich entscheiden konnte.

– Auf Sturm wartet nun das Wien-Triple. Innerhalb von acht Tagen trifft man zuerst auf Rapid Wien im Heimspiel, danach auf selbigen Gegner auswärts im Cup, um sogleich ins Stadion Favoriten zu fahren und dort gegen die Austria zu spielen. Das letzte Heimspiel gegen die Hütteldorfer konnte Sturm mit 2:0 für sich entscheiden.