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© Sturm12.at (FJ)

Sturm Amateure - WAC Amateure

Die Kleinen wie die Großen

2:0 lautete das Ergebnis mit dem vergangenen Samstag die Kampfmannschaft des SK Sturm den zweiten Sieg in Folge einfuhr. Sechs Tage später gab es dasselbe Duell zwei Ligen darunter. Die SK Sturm Amateure empfingen im letzten Meisterschaftsspiel vor der Winterpause zuhause die WAC Amateure. Die Jungsblackys siegten mit einer durchwachsenen Leistung 3:0, einziger Wermutstropfen war eine Verletzung von Sandi Lovric.

Zehn Grad und gut gefüllte Ränge im Trainingszentrum Graz Messendorf. Die “Großen” haben es vorgemacht, die Profis des SK Sturm haben vergangenes Wochenende mit 2:0 gegen den Wolfberger AC gewonnen. Jetzt sollen es ihnen die jungen Wilden gleichtun. Im Regionalligaduell zwischen den Amateur Mannschaften zweier Bundesligaklubs nämlich. Und die Vorzeichen standen gar nicht schlecht, denn die Jungblackies besiegten die Kontrahenten vom WAC im letzten Duell in Runde eins klar mit 5:2.

Verheißungsvoller Beginn
Nicht einmal sechs Minuten waren gespielt, da stand es zur Freude der rund 300 Zuschauer auch schon 1:0 für die Heimmannschaft.  Der auch schon in der Bundesliga eingesetzte Andreas Gruber war’s, der den Kärntner Schlussmann per Flachschuss bezwang. Und fünf Minuten später kam es dann noch dicker. Diesmal war es Andreas Fischer, der nach einem wuchtigen Freistoß von Kapitän Bevab und einem drauflolgendem Stangenschuss von Rosenberger  früh einen Zwei-Tore-Vorsprung herausschoss (11.). Die schwarz-weißen Amateure hatten nicht genug, sie spielten munter, ja gar befreit in Richtung des gegnerischen Strafraums. Von den Kärntnern gab es in der Anfangsphase nichts zu vermelden. Viel Mittelfeldgeplänkel sowie viele nichts einbringende Standards waren die Folge, ehe Tobias Schützenauer in Minute 29 erstmals sein Tormannleibchen anschwitzen musste. Das nächste Highlight war dann jedoch erst wieder ein Schuss von Sandi Lovric, der in Richtung Tribüne flog. Auch wenn aus dieser Aktion nichts Zählbares resultierte – die Nummer 23 war bis zu seiner Verletzung der auffälligste Akteur aufseiten der Grazer. In Minute 39 musste Lovric nach einem Foul verletzt per Trage abtransportiert werden. Dabei war der erst 16-jährige Youngster bis dahin der Dreh- und Angelpunkt im Offensiv- und Defensivspiel der Schwarz-Weißen. Ein Umschwung im Spiel, denn das Match wurde wieder rassiger, schneller und vor allem auch in Richtung Grazer Tor gefährlicher.

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Zweiter Sieg in Folge

Acht Minuten waren in der zweiten Hälfte absolviert, da traf Andreas Fischer erneut und schnürte seinen Doppelpack (53.), indem er durch einen schnellgespielten Konter nach einer Kärntner Drangperiode trocken aus wenigen Metern abschloss. Mit viel Elan kamen beide Teams aus der Kabine, vor allem die Jungblackies wirkten sehr agil und sehr eingespielt, sie produzierten an diesem doch eher frischen Novembertag aufgrund weniger Risikobälle kaum Fehlpässe. Dann sahen die 300 Zuseher dasselbe Bild wie in Halbzeit eins: Wieder Sturm mit dem Tor und wieder schien das Spiel einzuschlafen. Die Kärntner waren in der Folge am Drücker, wurden jedoch kaum gefährlich und die Steirer versuchten über Konter die Entscheidung zu erzwingen. Es blieb jedoch dabei, die Sturm-Amateure siegten in einem großteils mittelfeldlastigen Spiel gegen die WAC-Amateure souverän mit 3:0. Einziger Wermutstropfen aus Sicht von Markus Schopp ist die Verletzung von U17-Kapitän Sandi Lovric. Die Sturm Amateure feierten ihren zweiten Sieg en suite und überwintern somit auf Platz sechs der Regionalliga Mitte.

Wie bewertet der Trainer, Markus Schopp die Leistung seiner Sprösslinge?

Wie geht es dem verletzten Sandi Lovric?

Spieldaten

Sturm Graz Amateure – WAC Amateure 3:0 (2:0), Trainingszentrum Messendorf – 300 Zuseher

Tore:
1:0 Gruber (6.)
2:0 Fischer (11.)
3:0 Fischer (53.)

Sturm Graz Amateure:
Schützenauer – Resch, Jauk, Bevab, Klaric, Gantschnig, Fischer (77. Pirker), Bevab, Rosenberger, Gruber (58. Seidl), Lovric (42. Mann)

WAC Amateure:
Robitsch, Cemernjak, Rabitsch, Valtiner, M.Robic, Messner, Rechberger, Hofer, Salentinig, Otti, Ritscher