Paul Gludovatz im Hangar-7

Nachdem Paul Gludovatz krank wurde, nicht mehr seinem Dienst als sportlicher Geschäftsführer bei Sturm Graz nachgehen konnte, ist es ruhig um den 66-jährigen Burgenländer geworden. Zumindest ist er nicht mehr in den Medien aufgetreten. Bis heute.

Heute ab 21.05 Uhr diskutiert Gludovatz mit Felix Gottwald, Andreas Biermann (ehemaliger Fußballprofi, Depressionen führten zu Karriereende – jetzt Student der Psychologie) und Günter Amesberger (Universität Salzburg, Mentalcoach für Spitzensportler) zum Thema “24 Stunden Druck – wie gnadenlos ist der Spitzensport?”

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Kommentare

Saphyrus says:

Also wird der über seine Krankheut reden? Lässt sich schon darauf schließen dass er ein Burnout hatte.

Was heißt “Gludovatz im Hangar” – wird er jetzt Flugzeugtechniker?

11mariohaas11 says:

‘Sport und Talk aus dem Hanger 7′ nennt sich die sendung ;)

11mariohaas11 says:

Hangar* natürlich

denis.vesnic says:

“Gludovatz zu Gast im Hangar 7″ wäre wohl der Titel gewesen.. :)

madschi1988 says:

Reden kann aber arbeiten ist ihm zu anstrengend!
Die Mode Krankheit namens Burn Out, hat ja eh scho jeder zweite, einfach nur lächerlich!

Schade, du hast eine Gelegenheit verpasst, einfach nichts zu posten, die paar Stunden abzuwarten und dir einmal anzuhören, was er zu sagen hat.

Winter Max says:

In Deinem Alter – sofern die Zahl in Deinem Namen Dein Geburtsjahr bedeutet – ist es recht einfach, eine große Klappe zu riskieren. Versuch einmal in eine verantwortungsvolle Position zu kommen, fülle sie 15, 20 Jahre gut aus, und dann reden wir weiter über Modekrankheiten.

Markelinho says:

Ich bin auch Baujahr 1988 und selbst ich verstähe aber das Burn Out eine ernste Krankheit ist das zu Depressionen und zum selbstmord führen kann und das was PG gemach hat war genau das wass mann machen hatt müssen die Foda Diktatur beenden und die Manschaft verjungen aber genau deswegen hat er von allen seiten auf die nuss bekomen

koksschlumpf says:

außerdem ist burn out ein überbegriff für viele krankheiten. aber das weißt du ja bestimmt, herr doktor…

zwergbumsti says:

Voll deiner Meinung. Für mich ist das auch die Modekrankheit Nummer 1 . Leute sollten sich einfach eingestehen wenn sie zu schwach sind um einen bestimmten Job auszuüben. Bevor es soweit kommt müsste man ja eigentlich checken dass der Job jetz nix für einen ist. Da da mein ich jetzt nich unbedingt nur Gludovatz.

zwergbumsti says:

Und da gehts nicht mehr um verantwortungsvolle Positionen. Kenne Maurer mit “Burn-Out” Lächerlich

Es geht nicht um “Verantwortung”, wobei du auch als Maurer eine gewisse Verantwortung trägst und wenn du meinst irgendeinen Job nicht zu respektieren dann bist schon sowieso relativ leicht gestrickt, sondern darum wie es in der Sendung gesagt wurde wie breit du als Mensch aufgestellt bist und du ziemlich schnell umkippen kannst, wenn du dich auf eine Sache zu sehr fokussiert und die Sache dann eben nicht mehr so rennt. Klar ist aber auch, dass sich manche in diesem “Deckmantel” verstecken und sich in Pension schicken lassen, aber wenn du dich über die Krankheit lustig machst, dann kritisiert du nicht die Scheinkranken, sondern jene die wirklich Probleme haben.

cafcarde says:

gludo bestätigt zusammenbruch, mister

maverick1987 says:

Wow, nur weil Burn-Out nicht nach ICD-10 als eine explizite Krankheit eingestuft ist, ist es also eine Modekrankheit?
Schlimm, wie die Leute darüber denken und auch noch immer irgendwie nachvollziehbar, dass viele darüber nicht reden wollen.
Dabei ist es relativ simpel: Eine Krankheit, die sich einerseits aus psychischen und physischen Stress zusammensetzt und die ein verzerrtes Bild der Wahrnehmung verursacht, darf man auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Denn, entscheidet sich das ZNS auf Grund von den häufigsten drei Einflussfaktoren wie (Erbgut, gemachte Erfahrungen und Umweltsituation), hat man als Person genau Null Chance dem Entgegenzuwirken, außer einmal Ruhe einkehren zu lassen.
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Aber Hauptsache immer die Go’chn offen und keinen Ahnung von nichts haben. Bei weiteren Informationen stehe ich gerne für weitere Nachhilfe-Stunden zur Verfügung!

billywalsh says:

Gludo sprach grad von einem U21-Spieler von Dortmund!?

Forgotmyname says:

Damit meint er wohl Johannes Focher

focher hat er doch extra erwähnt oder?

051bet05 says:

ne, er hatte zuerst focher gesagt und dann noch dazu einen vo der u21. Aber es wird einfach so gewesen sein, dass er mit sehr sehr sehr vielen gesprochen hat, die nicht einmal in die öffentlichkeit kamen. So kann ichs mir auch vorstellen, dass er 12.000km in der Woche gefahren ist, weil er einfach persönlich mit den Kandidaten reden kann und das ist natürlich sehr kräfte zehrend…

Ritter2011 says:

Es waren 12000 km im Monat

051bet05 says:

sorry… qohl nicht ganz zugehört. hihi :) danke fürs ausbessern :)

11mariohaas11 says:

12000 in der Woche wären dann doch ein bisserl sehr viel :D
71 km/h und das Tag und Nacht rund um die Uhr eine Woche lang ;)
Aber die 12000 / Monat sind schon unfassbar.
Ich hoffe er bleibt uns als Berater/Chefscout oder ähnliches erhalten..

051bet05 says:

ja, hab mir dass auch durch die Nacht durch den Kopf gehen lassen. Bei 12000 in der Woche bei einem Schnitt von 100 km/h würde er 120 Stunden auto fahren. Das wären 5 Tage durchgehend und das in 7 Tagen. Geht sich nicht ganz aus, nicht mal bei PG. :) . Sorry, mei fold! Habts recht mit 12000 im Monat was noch immer verdammt viel sind :) (so viel hab ca. ich im Jahr…)

maverick1987 says:

Bombensendung. Bin schon gespannt, ob PG wieder zu Sturm zurückkehrt.

Vl auch eine Zusammenarbeit mit Felix Gottwald ? ;-)

Nightey says:

Kann mich nur anschließen ;) Vor allem die Aussagen vom Felix waren wirklich auf allerhöchstem Niveau!

Bin schon auf die Berichterstattung vom Kollegen Kimkeit gespannt, der wird da sicher wieder Punkte finden, die seinem Weltbild nicht entsprechen, die dann anprangern und die unreflektierte Leserschaft werden es natürlich wieder fressen…

Winter Max says:

Zu Gottwald wäre aber schon anzumerken: Einem schwer Depressiven mit mehreren Selbstmordversuchen zu sagen, er brauche sich doch nur 10 Minuten Zeit für sich selber zu nehmen, solche Psychohygiene sei ausreichend, das ist schon recht billige Hausmeisterpsychologie (die mit treuherzigem Blick und im Salzburger Dialekt vorgetragen bei seinen Seminarteilnehmern sicher gut ankommt). Das ist als vorbeugende Maßnahme bei gesunden Menschen sicher sinnvoll, aber reicht halt bei manchen Menschen nicht aus.
Eine zentrale Frage wurde letztlich auch von niemandem beantwortet: Wieso schafft es die Mehrheit der Menschen (auch ohne die 10 Gottwald-Minuten) mit großem Druck umzugehen ohne krank zu werden – und wieso schaffen es manche Menschen nicht? Das Gerede über die heutige Zeit und den wachsenden Druck ist zwar richtig, aber keine Antwort auf diese Frage.

Klar mit dem “Tipp” hat er sicher über dem Ziel hinausgeschossen, einige Ansagen waren mir auch eine Spur zu esoterisch angehaucht, aber trotzdem hat er interessante Aspekte eingebracht. Außerdem wurde ja auch erwähnt das Biermann sich in Therapie befindet, wenn er zusätzlich dann noch Gottwalds-10-Minuten anwendet, kann es sicher nicht schaden. “Die Antwort” wird es auf die Frage nicht geben, es gibt natürlich verschiedene Theorien, mehr oder minder bewiesene Parameter und Therapie-Konzepte nur verhält es sich da nicht viel anders wie bei diversen anderen Krankheiten, zum Beispiel Krebs.

Nightey says:

@Max+matto: ein definitives “warum” kann und wird es mMn niemals geben. Zu viele unterschiedliche Auslöser, zu viele verschiedene Persönlichkeiten. Jedes Hirn, jede Persönlichkeit, jedes Bewusstsein ist unterschiedlich gestrickt..solche Antworten können nichtmal Neurowissenschaftler geben ;)

maverick1987 says:

Vom biomedizinischen Standpunkt aus, muss mal geklärt werden, was dieser Druck auslöst : Ist es physischer oder psychischer Stress? Oder gar Beides?
Was bei psychischem Stress passiert, hab ich eh weiter oben versucht zu erklären. Die oben angesprochenen 3 Auswirkungen (die bei jedem anders sind natürlich) drücken dein zentrales Nervensystem soweit runter, dass dieses sich nur mehr mit der Ausschüttung von Hormonen helfen kann (vereinfacht gesagt).
Daraus leidet sich dann in letzter Folge eine niedrige elektrische Leitfähigkeit der Synapsen im Gehirn und der Nervenbahnen ab, die einfach zu einer langsamen und falschen Wahrnehmung der Umwelt führen.
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Sry, ich weiß, ist ein bisserl kryptisch erklärt, aber das Thema ist so umfassend und daher sehr schwer zu erfassen. Das mit der Leitfähigkeit ist nämlich auch nur quasi ein Modell, das sich dem Realfall sehr gut an nähert, aber ob es wirklich so ist, wagen viele zu bezweifeln.

Den Felix seine Stärke war schon immer die Mentalität im Kopf. Dadurch hat er auch im Sport so viel erreicht. WIe man sieht, kann er es auch auf Seminaren weitergeben. So einen hätten unsre Burschen unter Foda auch gebraucht, ob es jetzt noch notwendig ist bei dem neuen Trainerteam, weiß ich nicht ;) !

Ansonsten, wirrklich gute Diskussion, PG scheint voll fit zu sein!

archaeopterix says:

Ich glaube die Ursachen bei PG sind einfacher, was er auch selber schilderte : ein Arbeitstag bis 16 Stunden, zu viel Autofahrten & ein zu hohes Pflichtgefühl mit zu geringer Freizeit und Erholung ! Da ist man auch viel selber schuld am krankmachenden negativen Stress !!– bei der Sendung hat mir Herr Gludovatz einen sehr guten Eindruck gemacht und ich hoffe nur, er wird bald wieder an Bord sein … !!?- die Sendung selbst war ausgezeichnet …

Verweigerer says:

Gut, dass es dem Paule wieder besser geht. Ich vermeine, hinterm Schreibtisch ist sowieso weniger “seins”. Der muss raus, ist ein Getriebener, Pension kommt nicht in Frage. Wenn man die Synergien nutzt, dann wäre der Paule für`s Scouting als auch im Nachwuchsbereich wohl noch besser aufgehoben, eigentlich TOP! Ich würde mir wünschen, wenn er dieses Jobangebot bei uns annehmen würde. Alleine schon wegen der Nähe zu seiner Heimat. Paule, komm` zu uns zurück, hier kannste in Ruhe “ausdienen”. STURM müsste sich alle zehn Finger abschlecken. Die ehemaligen Agenden eines Herrn Lang schnupft er doch allemal. Dann noch ein GF, und die Aufgaben sollten eigentlich so verteilt werden, dass unter`m Strich gemeinsam für alle gleich viel Arbeit verteilt ist. Bin mir sicher, dass sich auch ein Herr Houben einen neuen GF sehnlichst herbeisehnt. Die Option, die der Vorstand dem Paule offenlässt, finde ich äusserst menschlich – allen Unkenrufern zum Trotz. Und ja, die Sendung war schwer in Ordnung. Wenn ich Herrn Gludovatz auch richtig einschätzen darf, möchte er sein Werkl bei STURM bestimmt gerne weiterführen, wenn auch in anderer Position. Wäre mehr als ansprechend!

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